Den Redlichen erstrahlt im Finsteren ein Licht

                           Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 112 (111),1-2.4-5.8-9.

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Rechtschaffenen wird gesegnet.
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Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.
Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
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Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
Reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.

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Quelle: Webseite „Evangelium Tag für Tag“


Tu das Gute und vertrau auf den HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.5-6.23-24.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tu das Gute,
bleib wohnen im Lande und bewahre die Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.
 

Befiehl dem HERRN deine Wege und vertraue ihm;
ER wird es fügen.
ER bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.
 

Der HERR festigt die Schritte des Mannes,
ER hat Gefallen an seinem Weg.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin;
denn der HERR hält ihn fest an der Hand.
 

Die Rettung der Gerechten kommt von Gott,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.


Wer kann das Herz des Menschen ergründen?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 17,5-10:

So spricht der HERR: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom HERRN. Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.

Gesegnet der Mann, der sich auf den HERRN verlässt und dessen Hoffnung der Ewige ist.

Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.

Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?

Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.

 


CHRISTUS ist unser Beistand beim Vater

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 1,5-10.2,1-2:

Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von Jesus Christus gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm.

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander  –  und das Blut seines Sohnes reinigt uns von aller Sünde.

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht; ER vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.

Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner – und sein Wort ist nicht in uns. Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt.

Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

 


AT: „Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesus Sir 35,1-15:

Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt;
Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des HERRN:
als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.

Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem HERRN,
denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.
Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett,
und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.

Das Opfer des Gerechten ist angenehm,
sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.

Freigebig ehre den HERRN, nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.
Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht,
und weihe deinen Zehnten mit Freude!

Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm, freigebig und so gut, wie du kannst.
Denn ER ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird ER es dir erstatten.

Versuche nicht, ihn zu bestechen, denn ER nimmt nichts an;
vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind.
ER ist ja der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.

 


Das Herz des Gerechten vertraut auf Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 112 (111),1-2.6-7.8-9.

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.
Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung;
sein Herz ist fest, er vertraut auf den HERRN.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.

 


Der gerechte Tobit und seine Nächstenliebe selbst unter einer Diktatur

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Tob 1,3.2,1b-8:

Anfang der Geschichte Tobits: Ich, Tobit, habe mich mein ganzes Leben lang an den Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit gehalten und ich habe den Brüdern aus meinem Stamm und meinem Volk, die mit mir zusammen in das Land der Assyrer nach Ninive gekommen waren, aus Barmherzigkeit vielfach geholfen. Tagesimpuls

Man veranstaltete mir zu Ehren am Pfingsttag  –  dem Fest der Sieben Wochen  –  ein Festmahl. Ich setzte mich zu Tisch; als ich aber die vielen Speisen sah, sagte ich zu meinem Sohn: Geh zu unseren Brüdern, und wenn du einen Armen findest, der dem HERRN treu geblieben ist, bring ihn her; ich warte auf dich.

Er kam zurück und sagte: Auf dem Marktplatz liegt einer von unserem Volk, den man erdrosselt hat. Ich sprang auf, noch ehe ich etwas gegessen hatte, und verbarg den Toten bis zum Sonnenuntergang in einer Hütte.

Nach meiner Rückkehr wusch ich mich und aß voll Trauer mein Mahl. Ich erinnerte mich an das Wort des Propheten Amos: Eure Feste sollen sich in Trauer verwandeln und alle eure Freudenlieder in Totenklage. Und ich begann zu weinen.

Nach Sonnenuntergang ging ich hinaus, um ein Grab zu schaufeln, und begrub den Toten. Meine Nachbarn aber sagten hämisch: Er hat schon gar keine Angst mehr, wegen dieser Tat hingerichtet zu werden. Eben erst hat er fliehen müssen und schon begräbt er wieder die Toten.