Gottes Erbarmen waltet über seinen Werken!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 145 (144),2-3.4-5.6-7.8-9.

Ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Gewaltig ist der HERR und hoch zu loben,
seine Größe ist unerforschlich.
 

Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden;
ich will deine Wunder besingen.

Sie sollen sprechen von der Macht seiner wunderbaren Taten;
ich will von deinen großen Werken berichten.
Sie sollen die Erinnerung an deine herrliche Güte wecken
und über deine Gerechtigkeit jubeln.

Der HERR ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Gnade.
Der HERR ist gütig zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.


Gerechtigkeit und Friede küssen sich!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85 (84),9.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der HERR seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Es begegnen einander Huld und Treue;

Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

GOTT kann „eure Feiern nicht riechen“, sondern das Recht ströme wie Wasser

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Amos 5,14-15.21-24:

Sucht das Gute, nicht das Böse; dann werdet ihr leben und dann wird, wie ihr sagt, der HERR, der Gott der Heerscharen, bei euch sein.
Hasst das Böse, liebt das Gute und bringt bei Gericht das Recht zur Geltung!
Vielleicht ist der HERR dem Rest Josefs dann gnädig.
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Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen.
Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen.
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Hinweg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
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Foto: Felizitas Küble

Der Frevler darf nicht bei Gott verweilen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 5, 5-6.7-8a.8b.9a.9c.

Du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;
der Frevler darf bei dir nicht verweilen.
Wer sich brüstet, der besteht nicht vor deinen Augen;
denn dein Abscheu trifft alle, die Böses tun.
 

Du lässt die Lügner zugrunde gehen,
Mörder und Betrüger sind dem HERRN ein Gräuel.
Ich aber darf dein Haus betreten
dank deiner großen Güte.
 

Ich werfe mich nieder in Ehrfurcht
vor deinem heiligen Tempel.
Leite mich, HERR, in deiner Gerechtigkeit,
ebne deinen Weg vor meinen Augen!


Der HERR erhöht unsere Kraft in seiner Güte!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 89 (88),2-3.16-17.18-19.

Von den Taten deiner Huld, HERR, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne:
Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.
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Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.
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Denn du bist ihre Schönheit und Stärke,
du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
Ja, unser Schild gehört dem HERRN
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unser König dem heiligen Gott Israels.

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Paulus: „Bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast“

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 3,10 ff
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Du aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben und Streben, im Glauben, in der Langmut, der Liebe und der Ausdauer, in den Verfolgungen und Leiden, denen ich in Antiochia, Ikonion und Lystra ausgesetzt war.
Welche Verfolgungen habe ich erduldet  – und aus allen hat der HERR mich errettet.
So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus ein gottesfürchtiges Leben führen wollen, verfolgt werden.
Frevelhafte Menschen und Schwindler dagegen werden immer mehr in das Böse hineingeraten; sie sind betrogene Betrüger.
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Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dich weise machen können zum Heil durch den Glauben an Christus.
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Jede von Gott eingegebene Schrift ist nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung von Irrtümern, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes gerüstet ist zu jedem guten Werk.
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Seid wachsam und prüft, was dem HERRN gefällt – Lebt als Kinder des Lichts!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Eph 5,8-14:

Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den HERRN Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!
Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.
Prüft, was dem HERRN gefällt, und habt nichts gemeinsam mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf!
Denn man muss sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden.
Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet.
Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein.


Die Rettung der Gerechten kommt von GOTT

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36), 5-6 ff:
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Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue ihm;
ER wird es fügen.
ER bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.
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Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit,
und seine Zunge redet, was recht ist.
ER hat die Weisung seines Gottes im Herzen,
seine Schritte wanken nicht.
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Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.

HERR, gib mir einen neuen, beständigen Geist!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 51 (50),12 ff.

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
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Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir
,
Befreie mich von Blutschuld, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
HERR, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

Die Gerechtigkeit blühe auf in unseren Tagen

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 72 (71), 1-2.7-8 ff.
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Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.
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Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.
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Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

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