„Es begegnen einander Huld und Treue“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
85 (84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.


Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand derer, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt, dass wir
aus Feindeshand befreit ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.


Birg mich, o HERR, im Schatten deiner Flügel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 17 (16),1-2.6-7.8.15.

Höre, HERR die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.
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Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle,
die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.
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Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
birg mich im Schatten deiner Flügel.
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an dir, wenn ich erwache.

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GOTT liebt Recht und Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),2-3.4-5.12.22.

Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.
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Selig die Nation, deren Gott der HERR ist,
das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat.
Lass deine Güte über uns walten, o HERR,
wie wir auf dich hofften!
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Vom Mutterleib an ist Gott mein Beschützer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 71 (70),1-2.3.5-6.15.17.

HERR, ich suche Zuflucht bei dir.
Lass mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!
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Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.
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HERR, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer;
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.


Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),1-2.4-5.10-11.

Jubelt im HERRN, ihr Gerechten,
den Redlichen ziemt der Lobgesang.
Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
 

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.

Der HERR vereitelt die Beschlüsse der Heiden,
ER macht die Pläne der Völker zunichte.
Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

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IGFM fordert für jesidische Opfer ein Kriegsverbrechertribunal gegen den IS

Am 19. Verhandlungstag gegen den Iraker Taha Al-J, wurde die jesidische Hauptzeugin Nora B. zum letzten Mal vor Gericht vernommen. Sie war im Jahr 2015 zusammen mit ihrer Tochter von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an den Angeklagten als Sklavin verkauft worden.

Der Angeklagte ließ die damals 5-jährige Tochter vor den Augen ihrer Mutter angekettet qualvoll verdursten.

Der am Oberlandesgericht Frankfurt verhandelte Fall offenbart die Brutalität der IS-Gewaltherrschaft und stellt eine erhebliche psychische Belastung für das Opfer dar.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mahnt daher an, dass das jesidische Volk nur in einem IS-Kriegsverbrechertribunal Gerechtigkeit erfahren könne.

Die Zeugin Nora B. sagte am Ende der Verhandlung, sie fordere „ihre Rechte, die Rechte ihrer Tochter und die Rechte der jesidischen Gemeinschaft“ ein.

Die IGFM erneuert die Forderung zur Errichtung eines IS-Tribunals, das die Kämpfer der Terrormiliz zur Rechenschaft zieht. Zusätzlich zur Verurteilung internationaler Straftaten werden in einem solchen Tribunal die Schicksale der IS-Opfer dokumentiert, aufgearbeitet und in den Gesamtkontext eingeordnet.

„Die Jesiden, insbesondere die verschleppten und vergewaltigten Frauen und Mädchen, werden nur durch ein IS-Tribunal Aufarbeitung und Gerechtigkeit erfahren“, mahnt Khalil Al-Rasho an, Leiter der Humanitären Hilfe Nahost der IGFM.

Weitere Informationen über den Prozess


Einen fröhlichen Geber hat GOTT lieb

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 9,6-10:

Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.
Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht wie unter Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun, wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; ER wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.

Familienquote statt Frauenquote würde zu mehr Gerechtigkeit führen

In der CDU wird derzeit eine Frauenquote für die höheren Parteigremien angestrebt, die bis 2025 50% erreichen soll. Kann das wirklich zu mehr Gerechtigkeit führen?

Vor gut 100 Jahren waren Frauen nicht wahlberechtigt. Das hatte Folgen, die bis heute nachwirken. So wird auf breiter Ebene der „Gender-Pay-Gap“ beklagt, der Frauen ärmer mache. Bei genauem Hinsehen ist die Benachteiligung aber gar nicht mehr direkt an das Geschlecht gebunden, sondern an die überwiegend von Frauen geleistete häusliche Erziehungsarbeit. Wird diese von Männern übernommen, geht auch die Benachteiligung auf die Männer über.

Dr. Johannes Resch vom Verband Familienarbeit erklärt dazu:

„Auf die Spitze getrieben wurde die Diskriminierung der elterlichen Erziehungsarbeit und damit überwiegend der Frauen durch die von der Adenauer-CDU veranlasste Rentenreform 1957. Seitdem zahlen die erwerbstätig gewordenen Kinder an fremde kinderlose Rentner/innen meist höhere Renten als an die eigenen Eltern.

Das ist die Folge davon, dass der Rentenanspruch sachwidrig allein an Erwerbsarbeit gebunden wurde, obwohl die Renten ausschließlich von den Kindern der jeweiligen Rentnergeneration bezahlt werden müssen. Die eigenen Renten einer Generation werden damit ausschließlich durch Kindererziehung und damit überwiegend von den Müttern erarbeitet und nicht etwa von den Rentnern selbst.

Die Rentenbeiträge der Erwerbstätigen dienen dagegen zu 100% der Finanzierung der aktuellen Renten, tragen also zur eigenen Rente gar nichts bei.

So hat unsere Sozialgesetzgebung die Familie zu einem „unrentablen Unternehmen“ gemacht, in dem die Erziehungsarbeit und die Kinder zum Kostenfaktor geworden sind, während sie zuvor eine Investition in die eigene soziale Sicherheit bei Alter und Krankheit waren.

Schon der 5. Familienbericht für die Bundesregierung (1994) hat das als „strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien“ gebrandmarkt. Eine Korrektur ist bis heute nicht erfolgt.“

Auch der „Gender-Pay-Gap“ ist vor allem die Folge unserer mütterfeindlichen Sozialgesetzgebung. Bei kinderlosen Frauen gibt es den „Gap“ kaum noch.

Andererseits muss die Benachteiligung der Mütter immer von den Vätern mitgetragen werden. Es handelt sich also im Grunde um einen vom Gesetzgeber künstlich geschaffenen Parent-Pay-Gap. Eine Frauenquote wird an dieser politischen Fehlsteuerung nichts ändern.

Um das Problem an der Wurzel zu packen, ist eher eine Familienquote, die dem Bevölkerungsanteil von Eltern und Kindern gerecht wird, angezeigt.

Tatsächlich hat sich aber der Elternanteil z.B. im deutschen Bundestag nach der letzten Wahl von 68 % auf 62 % vermindert. Im 11. Bundestag (ab 1987) lag der Anteil der Eltern noch bei 81%. Die Präsenz von Eltern im Bundestag und damit auch die Vertretung der in die Zukunft gerichteten Kinderrechte hat sich also dramatisch verschlechtert.

Von einer Frauenquote ist also nicht mehr Gerechtigkeit zu erwarten.


Verkündet Gottes Taten unter den Völkern!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9 (9A),8-9.10-11.12-13.

Der HERR aber thront für ewig;
ER stellt seinen Thron auf zum Gericht.
ER richtet den Erdkreis gerecht,
ER spricht den Völkern das Urteil, das sie verdienen.
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So wird der HERR für den Bedrückten zur Burg, zur Burg in Zeiten der Not.
Darum vertraut dir, wer deinen Namen kennt; denn du verläßt keinen, der dich sucht.
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Singt dem HERRN, er thront auf dem Zion,
verkündet unter den Völkern seine Taten!
Denn ER, der jede Blutschuld rächt, denkt an die Armen,
und ihren Notschrei vergißt ER nicht.
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