Miesbach: Richter ließ bei Prozeß gegen Moslem das Kreuz aus dem Gericht entfernen

Im Amtsgericht Miesbach in Oberbayern hat Richter Klaus-Jürgen Schmid in einem Verfahren gegen einen Asylbewerber aus Afghanistan das Kreuz aus dem Gerichtssaal entfernen lassen.

Der 21-jährige Angeklagte aus Otterfing musste sich vor Gericht verantworten, weil er einem Landsmann mit dem Tod gedroht haben soll, nachdem dieser Christ geworden war und seither regelmäßig am Sonntag eine Kirche besucht. Gegenüber dem Münchner Merkur verteidigte der Richter sein Vorgehen.

Demzufolge hat er das Kreuz erstmals abhängen lassen, weil das Verfahren „einen religiösen Bezug hatte“. Er habe dies während der Verhandlung direkt angesprochen, „um dem Angeklagten zu verdeutlichen, dass kein religiös motiviertes, sondern ein von religiösen Ansichten und Überzeugungen völlig unabhängiges Verfahren stattfindet“.

Er habe dem Afghanen auch erklärt, dass der Staat „unter keinen Umständen Gewalt oder Gewaltandrohung toleriert“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/bayern-richter-liess-das-kreuz-abnehmen-103894.html

 


NSU-Prozeß: Türkischer Politiker lehnt Kreuz im Münchner Gerichtssaal als „Bedrohung für Nichtchristen“ ab

Der türkische Parlamentsabgeordnete Mahmut Tanal hat das Münchner Oberlandesgericht aufgefordert, das Kreuz aus dem Verhandlungssaal im NSU-Prozeß zu entfernen.

Das Kreuz sei eine Bedrohung für Nichtchristen, sagte Tanal, der einer sechsköpfigen Parlamentarierdelegation aus Ankara angehört, die den Prozeßbeginn gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer des NSU am Montag in München verfolgte.

Deshalb müsse das Kreuz sofort verschwinden. Das christliche Symbol sei nicht mit einem Rechtsstaat zu vereinbaren.

Zugleich  äußerte Tanal den Verdacht, deutsche Sicherheitsbehörden hätten die dem NSU zugeschriebenen Taten gedeckt. Wenn eine Gruppe acht Türken und einen Griechen mit ein und derselben Waffe ermorden könne, ohne aufzufliegen, bedeute dies, „daß dahinter staatliche Kräfte stehen“, mutmaßte der türkische Politiker laut Nachrichtenagentur AFP.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“