Vegane Kinderernährung mit fatalen Folgen

Veganer, die auf tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch und Eier verzichten, begründen ihre Entscheidung meist mit tierethischen bzw. gesundheitlichen Aspekten. Doch Veganern fehlen Veganern u.a. das Vitamin B12, Jod, Eisen und Calcium, die sie mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen müssen.

Was für Erwachsene funktioniert, klappt auch bei Kindern – denken sich mittlerweile vegane Eltern. Das ist ein Trugschluß, der dramatische Folgen für die Kinder haben kann.

In Schweden und Australien wären unlängst zwei Kleinkinder fast gestorben. Der Grund waren die durch ihre vegane Ernährung hervorgerufenen Gesundheitsschäden. In Schweden verurteilte ein Richter die Eltern zu mehrmonatigen Haftstrafen wegen schwerer fahrlässiger Körperverletzung.

In Australien kamen Vater und Mutter um eine Freiheitsstrafe herum. Allerdings ist ihr Kind, das mit eineinhalb Jahren noch keine Zähne entwickelt hatte und stark untergewichtig war, nun bei Pflegeeltern.

Die beiden Fälle zeigen, daß vegane Kinderernährung letztlich eine Form von Kindesmißhandlung ist, da sie die Gesundheit des Nachwuchses mutwillig aufs Spiel setzt.

Quelle und Fortsetzung des JF-Beitrags von Alexander Graf hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/vegane-kinderernaehrung-ist-kindesmisshandlung/


Schwarz-Grün in Hessen erwägt eine Bannmeile gegen Lebensrechts-Aktionen

Mathias von Gersdorff

Am 20. Dezember 2018 präsentierten CDU und Grüne ihren Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Regierungsjahre. Beide Parteien wollen nach der hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 ihre Koalition fortsetzen.

Auch die Demonstrationen der Initiative „40 Tage für das Leben“ vor Beratungsstellen von „Pro Familia“ wurden in den Koalitionsgesprächen offenbar erörtert. 

Zur Erinnerung: In den Jahren 2017 und 2018 organisierte die Aktion „40 Tage für das Leben“ in Frankfurt am Main jeweils in der Fastenzeit und im Herbst 40-tägige Gebetsaktionen vor Beratungsstellen der abtreibungsfreundlichen Pro Familia. Auch in Wiesbaden fanden solche Mahnwachen statt. 

Diese Aktionen führten zu erhitzten Debatten im Stadtparlament. Vor Ort organisierten radikalfeministische Gruppen fast täglich Proteste gegen die Gebetsaktionen.

Wichtigste politische Forderung der Abtreibungsbefürworter war die Errichtung einer Bannmeile von 150 Metern. Dieses Ansinnen wurde von den Frankfurter Grünen unterstützt. Im Falle Frankfurts würde dies dazu führen, dass die Beter außer Sichtweite von der Beratungsstelle stehen müssten.

Die CDU lehnte die Forderung ab, nicht zuletzt aufgrund erheblicher juristischer Bedenken. Eine Bannmeile würde das Versammlungsrecht der Lebensrechtler einschränken. Ohnehin dürfe eine solche Regelung  – wenn schon –  nicht für eine spezifische Gruppe gemacht werden, sondern müsse generell gelten. 

Entsprechende gerichtliche Aussagen gibt es bereits. Beispielsweise liegt ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vor, das über einen identischen Fall in Pforzheim geurteilt hat. Die Richter erklärten: „Die Versammlung hat vielmehr das Recht, unter den geltenden Auflagen vor der Beratungsstelle abgehalten zu werden.“

Aufgrund der Aussichtslosigkeit zog die dortige Niederlassung von Pro Familia ihren Antrag zur Schaffung einer Bannmeile schließlich zurück.

Das scheint den Koalitionären in Hessen egal zu sein. Im Koalitionsvertrag haben sie nun den Willen bekundet, eine Bannmeile von 150 Metern rund um Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen einzurichten.

Eine solche Maßnahme wäre ein direkter Angriff auf die Versammlungsfreiheit von Lebensrechtlern und eine klare Privilegierung von Abtreibungsaktivisten. 

Quelle und FORTSETZUNG des Berichts hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/2018/12/hessen-schwarz-grun-geht-gegen.html


„Forum Deutscher Katholiken“ kritisiert aktuelle Gerichtsurteile zur Beschneidung und zur lesbischen Erzieherin

„Gefährdungen der Religionsfreiheit“

Der Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ bezieht sich mit seiner Urteilskritik auf den Fall einer in lesbischer Lebensgemeinschaft stehenden Erzieherin in Neu-Ulm und auf die Kriminalisierung der bei Juden und Muslimen vorgeschriebenen Beschneidung männlicher Säuglinge.

Wenn die katholische Kirche gezwungen werden soll, in ihren Einrichtungen Kinder der Erziehung durch eine Frau auszusetzen, die im Gegensatz zur kirchlichen Grundordnung steht, so greift damit der Staat in den Kernbereich kirchlichen Auftrags ein.

Auch Christen seien von der Entscheidung des Landgerichts Köln zur Beschneidung betroffen. Denn das Landgericht habe in der Urteilsbegründung ausgeführt, die Beschneidung sei deshalb kriminell, weil sie in das Selbstbestimmungsrecht des Kindes eingreife, das später selbst entscheiden können müsse, welcher Religion es annehme oder nicht.

Dann werde wohl die Kindertaufe entsprechend unter Strafe gestellt. „Körperverletzung werde es wohl nicht sein, aber Juristen werden schon irgendeine Strafvorschrift finden, unter die sie die Taufe eines Kindes subsumieren können“, meinte der Sprecher des Forums, Prof. Dr. Hubert Gindert.

Er zeigt sich mehr als verwundert darüber, wie das bislang unbestrittene Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften, das immerhin in Artikel 140 des Grundgesetzes verankert sei, nun angefochten werde.

Prof. Dr. Hubert Gindert,
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken