Initiative „Maria 2.0“ ist zum Fremdschämen

Von Gertrud Dörner

Hut ab, meine Damen! Soviel Einsicht hätte ich bei Ihnen nicht erwartet!

Da nehmen Sie ganz ungeniert die gute urkirchliche Praxis für sich in Anspruch, die besagt: „Öffentliche Sünder haben während des eucharistischen Gottesdienstes nichts in der Kirche verloren, sie müssen vor der Kirchentür stehen“.

Allerdings ist ein gewaltiger Unterschied zwischen diesen Sündern und Ihnen nicht zu leugnen: Denn erst bei  –  ebenfalls öffentlich bekundeter –  Reue und Bekehrungsbereitschaft wurde damals den öffentlichen Sündern das Stehen vor der Kirchentür erlaubt. Beides kann ich bei Ihnen nicht feststellen!

Satire aus!

Ihr Verhalten ist für mich als katholische Frau nur noch zum „Fremdschämen“!

Sie  –  die Frauenverbände – werden nicht nur geduldet, sondern hofiert und alimentiert von den angeblich so „machtgeilen“ Hierarchen, deren „Macht“ Sie öffentlich für sich selbst reklamieren und ertrotzen wollen.

Und Sie sind sich keineswegs zu schade, mit Hilfe des  – noch dazu erzwungenen – Geldes von Kirchensteuerzahlern gegen die Lehre und die sakramentale Struktur der Kirche mit allen Mitteln anzukämpfen  –  und das seit Jahrzehnten!

Dass ausgerechnet  „Münster“ dieses Monstrum einer unberechtigten Bewegung hervorgebracht hat, wundert niemand, der seit Jahrzehnten das zunehmende Abdriften dieser Diözese in eine extrem modernistische Richtung beobachten und ertragen muss!

Unsere Gast-Autorin Gertrud Dörner aus Stadtlohn ist Religionspädagogin und Vorsitzende der „Marianischen Liga“

Foto: Doris de Boer


FOTOs vom 1000-Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas KüblePICT0267

Ergänzend zu unserer aktuellen Berichterstattung über den Lebensrechtler-Gebetszug in Münster am 21.3.2015 veröffentlichen wir nun weitere Bilder, die einen anschaulichen Eindruck von der Kundgebung und der Demonstration für die Ungeborenen vermitteln.

Sehr erfreulich war natürlich die Teilnahme von zwei katholischen Geistlichen an unserer Kreuze-Aktion, darunter der im Niederrhein wirkende Pfarrer Paul Spätling, der in Priesterkleidung (Soutane und Birett) erschienen ist. PICT0268

Die drei ersten Fotos zeigen unseren Gebetszug durch die City Münsters (in Nähe der Lamberti-Kirche), wobei Pfr. Spätling jeweils mit einer Marien-Ikone in der Hand zu sehen ist.

Pastor Spätling kam Mitte Januar deutschlandweit in die Medien, weil er sich auf einer kurzen Ansprache bei einer PEGIDA-Kundgebung in Duisburg kritisch über den islamischen Eroberungsdrang und die Bedrohung Europas in Vergangenheit und Gegenwart äußerte. 

Diese Aussagen wurden  von Bischof Dr. Felix Genn, dem Oberhirten des Bistums PICT0283Münster, mit einem allgemeinen Predigtverbot für Pfr. Spätling geahndet.

Viele Katholiken empfanden diese Reaktion als unverständlich, zumal bekannt ist, daß z.B. eine ausdrückliche Leugnung von Glaubenswahrheiten (sei es die Gottheit Christi, die Jungfräulichkeit Mariens oder biblisch bezeugte Wunder) keineswegs zu einem Entzug der Predigterlaubnis führt. PICT0293

Dasselbe gilt für liturgische Mißstände oder die in Münster weitverbreitete Praxis der Laien-Predigt, die kirchenrechtlich untersagt ist.

Das vierte Foto zeigt einen weiteren Geistlichen, den Benediktinerpater Chrysostomus Ripplinger OSB. Er zelebriert häufig die sog. „alte Messe“ in der St. Ägidii-Kirche, feiert also die PICT0297außerordentlichen Form des römischen Ritus.

Hinter ihm sehen wir im roten Anorak Doris de Boer, eine junge katholische Familienmutter und Journalistin aus Kevelaer.

Wie stark unser Gebetszug von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt wurden, dokumentiert das nächste Foto. Unsere „Prozession“ wurde beidseitig auf der gesamten Route von Polizisten „flankiert“.  PICT0300

Das weitere Foto zeigt einige ultralinke Protestler, die ihre Antifa- bzw. Regenbogen-Fahne hochhalten, wobei sie ständig „Homosexualität“ brüllten. Allerdings wurden sie in ihrem Treiben von der Polizei stark in Schach gehalten.

PICT0294Den wirksamen Schutz durch freundliche Polizistinnen und Polizisten veranschaulicht auch unser nächstes Bild. PICT0291

In der Mitte sehen wir Reinhard Dörner mit dem weißen Holzkreuz; er ist Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises und beteiligt sich gemeinsam mit seiner Frau Gertrud seit langem an unserer Lebensrechts-Demo in Münster.

Unser Gebetszug begann mit starkem Regen während der Kundgebung auf dem Ägidii-Kirchplatz, danach hellte sich das Wetter sichtlich auf.

Vorne auf dem Bild sehen wir wieder Pater Chryostomus, hinter ihm das Ehepaar Reinhard und Gertrud Dörner. Gertrud leitet die „Marianische Liga“, eine deutschlandweite katholische Frauen-Initiative.PICT0285

Kurz bevor ich dieses Bild auf einer typischen Geschäftsstraße in Münster knipste (siehe „viereckiges“ Foto), hörte ich, wie ein Passant eines unserer Kirchenlieder aus voller Kehle mitsang. Andere Fußgänger schauten erstaunt unserem Kreuze-Marsch zu, viele fotografierten uns. PICT0288

Sicher werden die meisten sich sehr gewundert haben, warum solch eine offensichtlich harmlose Prozession von hunderten Polizeibeamten beschützt werden mußte…

Auch das nächste „runde“ Foto dokumentiert den massiven Polizei-Einsatz: Von beiden Seiten her wurde unser Gebetszug von Beamten begleitet. Oft rannten sie eilig nach vorne, um Seitengassen zu blockieren, wenn dort Störer im Anmarsch waren.

Das Bild zeigt unseren Weg in Richtung Liebfrauenkirche, von Münsteranern auch „Überwasserkirche“ genannt, weil sie sich gleichsam „über dem Wasser“ befindet (neben dem Gotteshaus befindet sich ein kleiner Fluß, die sog. „Aa“).

PICT0276Münster ist die fahrradreichste Stadt Deutschlands – das veranschaulicht dieses viereckige Bild unserer „Prozession“ um die Servatii-Kirche. An allen Ecken und Enden sieht man abgestellte Räder. Es gibt in der Westfalenmetropole mehr Fahrräder als Einwohner. Zugleich wird Münster als „Stadt der Kirchen“ bezeichnet  – mit ca. 70 Gotteshäusern durchaus zu Recht.

PICT0282Die Innenstadt Münsters wurde durch alliierte Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, auch viele Kirchen einschließlich des uralten Doms.

Mit nur einer Stimme Mehrheit beschloß der Stadtrat damals, die City im historischen Sinne wieder aufzubauen – heute sind die Münsteraner (und Touristen) froh darüber, denn die Stadt mit ihren „Bogenhäusern“ im Umfeld der Lamberti-Kirche sieht wunderschön aus.

PICT0296Zugleich gilt Münster, die „Stadt der Kirchen“, auch als besonders „regenreiche“ Zone, weshalb seit langem folgende Redensart gang und gäbe ist: „In Münster regnet es oder es läuten die Glocken – und wenn Sonntag ist, geschieht beides.“ 

Das viereckige Foto zeigt unseren Gebetszug, nachdem der Platzregen endlich aufgehört hatte.

Unsere letzte Station war der Domplatz mit dem Denkmal des Kardinal von Galen, weltbekannt auch als „Löwe von Münster“, weil er den Nazis unbeugsam die Leviten las.

Das riesengroße Denkmal war in der Nacht zuvor von Gegnern massiv beschmiert worden. PICT0301Dort halten die Lebensrechtler jährlich ihre Abschlußkundgebung, die auch diesmal wieder von lautstarkem Protestlärm ultralinker Chaoten geprägt war, so daß wir die Ansprache unseres Versammlungsleiters akustisch kaum verstehen konnten.

Der Kreuze-Marsch endete mit Gebeten, Liedern und dem priesterlichen Segen durch P. Chrysostomus Ripplinger.

HIER geht es zu unserem Aktionsbericht: https://charismatismus.wordpress.com/2015/03/21/kreuze-marsch-der-lebensrechtler-erfolgreich-polizei-hielt-linke-chaoten-unter-kontrolle/