Katholische Kirche gegen Gender-Ideologie

Der Vatikan hat eine kritische Stellungnahme zur Gender-Ideologie veröffentlicht. Unter dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ soll laut des Herausgebers, der katholischen Bildungskongregation, ein Dialog in der Bildungspolitik über die Gender-Frage in Gang gesetzt werden, berichtet KNA.

Das Papier kritisiert u.a. die „Manipulation des Körpers nach Belieben“.

Dem setzt das Dokument die katholische Lehre der unterschiedlichen Identität von Mann und Frau entgegen. Was Gefühlsleben und Sexualität angehe, herrsche ein „wahrhaftiger Bildungsnotstand“, beklagen die Autoren.

In vielen Fällen würden „angeblich neutrale“ Theorien vermittelt, die aber ein Menschenbild zeichneten, das „dem Glauben und der lauteren Vernunft“ widerspreche.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/allgemein/2019/vatikan-kritisiert-bildungsnotstanddurch-gender-ideologie/


Protest gegen grünen Genderwahnsinn

Mathias von Gersdorff

Seit Jahren arbeiten die Grünen daran, die Gender-Ideologie zur Staatsdoktrin zu machen und in allen Bereichen des Lebens, von der Schule bis zu den Behörden, mit brachialer Gewalt durchzusetzen.

Nun soll der Gender-Staat total und unumkehrbar gemacht werden. Die Grünen fordern nämlich die Aufnahme der „sexuellen Identität“ in das Grundgesetz.

Diese Maßnahme ist Bestandteil eines „Bundesweiten Aktionsplanes für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ zur Bekämpfung von „Homophobie“.

Hier geht es nicht darum, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Mann und Frau) zu verhindern, denn dieses Kriterium ist schon im Grundgesetz enthalten. Nein, es geht um mehrere hundert bis tausende Arten sexueller Orientierung, die die Gender-Ideologen erfunden haben.

Die Gender-Ideologie geht davon aus, dass es kein natürliches Geschlecht (Mann oder Frau) gibt. Das Geschlecht sei eine „kulturelle Konstruktion, die dem Menschen von der Gesellschaft erzwungen wird.

Die Gender-Ideologen plädieren deshalb, jeder solle sich eine eigene sexuelle Orientierung erfinden (die zudem beliebig veränderbar ist). Es geht hier um eine tiefe Revolution des Menschen, die von Papst Benedikt XVI. zurecht als „anthropologische Revolution“ bezeichnet wurde.

Das Ziel der Grünen ist offensichtlich: Sie wollen den Kampf gegen eine angeblich existierende Homophobie mit allen Mittel des Staates bekämpfen.

Homophob ist aber in deren Sicht jeder, der die politischen Forderungen der LSBTIQ-Lobby ablehnt: Wer Vorbehalte gegen die „Ehe für alle“ hat, ist also homophob. Wer der Auffassung ist, Kinder wachsen am besten bei einem Vater und einer Mutter auf, ist für die Gender-Front homophob.

Wer der Meinung ist, Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität, Pansexualität etc. etc. hätten im ersten Grundschuljahr nichts zu suchen, ist für die Grünen, Homo-Lobby usw. auch homophob. Wer die neuen und irrsinnigen Lehrpläne zur Sexualerziehung, in denen allesamt Gender enthalten ist, ablehnt, ist laut Grünen & Co. „homophob“.

Hätten die Grünen Erfolg mit ihren Ansinnen und Gender würde in das Grundgesetz Eingang finden, so stünden all diese Personen schnell außerhalb der Verfassung.

Gegen diesen Wahnsinn müssen wir mit aller Kraft protestieren. Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Kein Gender als Staatsdoktrin“ unter Verwandten, Freunden und Bekannten zu verbreiten: https://www.aktion-kig.eu/keine-gender-schule/

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“


„Christen in der AfD“ kritisieren Karlsruher Entscheidung zum „dritten Geschlecht“

Pressemeldung der „Christen in der AfD“:

Das Bundesverfassungsgericht hat nun also entschieden, dass das deutsche Personenstandsgesetz einen weiteren Eintrag für ein „drittes Geschlecht“ vorsehen muss.

Vor dem Hintergrund der wenig bekannten Tatsache, dass die Verfassungsrichter von den Parteien gewählt werden und in deren Auswahl sicherlich nicht nur die juristischen Qualifikationen der Bewerber einfliessen, kann eine derartige Entscheidung nicht überraschen. Und schon gar nicht, wenn im Ersten Senat eine ehemalige Direktorin des „Gender-Kompetenz-Zentrums“ (was auch immer das sein mag) der Berliner Humboldt-Universität wirkt.

Nur vordergründig geht es bei dem Urteil des BVG um die zahlenmäßig geringe Gruppe der sog. „Intersexuellen“, also von Personen, die aus biologischen Gründen nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind. Im vorgeblichen Bemühen des Gesetzgebers, diese Personengruppe nicht zu „diskriminieren“, steckt leider nur die halbe Wahrheit.

Der entscheidende Punkt ist – und hier sind wir Christen direkt angesprochen – dass die Karlsruher Richter wie selbstverständlich von der Existenz eines „dritten Geschlechtes“ ausgehen. Wie dieses definiert sein soll, darüber schweigen sich die Hüter der Verfassung aus. Verständlicherweise, möchte man sagen, denn ein „drittes Geschlecht“ gibt es nicht.

Gottes Schöpfungsordnung sieht genau zwei Geschlechter vor: Mann und Frau. Und beide lassen sich anhand anatomischer Merkmale in der Regel sehr genau unterscheiden. Alles andere entspringt der blühenden Phantasie selbsternannter Gender-Aktivisten.

Es ist ein Symptom der Glaubenskrise in den westlichen Ländern, dass selbst in kirchlichen Kreisen der Widerstand gegen derartige antichristliche Zumutungen nur spärlich aufflackert. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat, wie immer hart am Zeitgeist segelnd, die Entscheidung des BVG als „nachvollziehbar“ bezeichnet.

Will man denn nicht sehen, dass dieses Urteil sowie der ganze Gender-Unsinn nur einem einzigen Zweck dient, nämlich dem Generalangriff auf die traditionelle und womöglich sogar noch christlich geprägte Ehe zwischen Mann und Frau?

Doch auch wenn in deutschen Standesämtern nun bald drei (oder 10 oder 50) Geschlechter zur Auswahl stehen: Weder die göttliche Schöpfungsordnung, die „nur“ aus Mann und Frau  besteht, noch die sakramentale Ehe sind durch juristische Kapriolen wirklich gefährdet. Die Ebene des Göttlichen ist dem Gender-Unsinn schlechterdings nicht zugänglich.

Es wird nur offensichtlich, dass der nun auch im BVG angekommene gesellschaftliche Mainstream nichts weniger vorhat, als die Grundlagen unserer christlich-abendländisch geprägten Kultur in Trümmer zu legen. Wenn dies nun vielen Christen im Lande endlich bewußt wird, hat die Entscheidung des BVG sogar noch eine gute Seite.    

Hardi Helmut Schumny
Mitglied im Bundesvorstand der „Christen in der AfD – ChrAfD“

Quelle: http://www.chrafd.de/index.php/75-kein-drittes-geschlecht-nirgends

Siehe hier die Kritik der Bestseller-Autorin Christa Meves an diesem BVG-Urteil: https://charismatismus.wordpress.com/2017/11/19/mann-und-frau-im-schoepfungsplan-gottes/


Warum ich als Homosexueller die Ehe von Mann und Frau besonders schätze

Von Dennis Riehle

Es war eine respektvolle Debatte im Deutschen Bundestag, wie man sie sich öfter einmal wünschen würde. Denn jeder wusste: Auch wenn man für die „Ehe für alle“ war, so musste man gerade bei Gewissensentscheidungen die persönlichen Beweggründe des Anderen für ein eventuelles Nein zumindest würdigen.

Ich bin als Homosexueller gegen die gleichgeschlechtliche Ehe. Und nein, diese Einstellung leitet sich nicht aus dem zweckgebundenen Denken ab, das viele Kritiker einer „Ehe für alle“ vorbringen, denn das Kinderkriegen allein kann kein ethischer Wert einer Beziehung sein.

Niemand bestreitet, dass Prinzipien des Zwischenmenschlichen ohne jeglichen Abstrich auch in einer Verbindung aus Mann und Mann oder Frau und Frau gelebt werden können. Das Grundgesetz schützt eine Institution, die sich nicht ausschließlich durch das Versprechen zum Einstehen füreinander definiert.

Es billigt dieser einzigartigen Konstellation der naturgeschaffenen Unterschiedlichkeit, die sich sexuell, aber auch in der Gegensätzlichkeit geschlechtlicher Eigenschaften klassisch ergänzt, eine Position zu, die auch für mich als Schwulen verstehbar privilegiert erscheint.

Die positive Betonung des Wertes der Ehe bedeutet nicht gleichzeitig die Diskriminierung anderer Lebensformen. Ich fühle mich nicht benachteiligt, wenn einem Miteinander, das sich über die Maße vervollkommnet, noch weitere, abseits der allseits gültigen und universellen Menschenrechte hinaus gehende Grundrechte zugesprochen werden, die mir zwar eine Entbehrung abverlangen, mich in meiner Würde aber nicht schlechter stellen.

Gleichstellung kann nur dort gelingen, wo auch Vergleichbares gegenübersteht. Hat die Natur mit unterschiedlichen Geschlechtern nur aus Zufall heraus eine Verschiedenheit der Menschen geschaffen, ohne damit aber einen Sinn zu verbinden? 

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist keine Auserwählung, sondern die Hinnahme der bloßen Erkenntnis, dass sich in vielen verschiedenen Bereichen das Korrelat zwischen zwei unterschiedlichen Geschlechtern als offenkundig idealistisch erweist, über den Schatz der gelebten Solidarität, wie sie unter allen Menschen praktiziert werden kann, aber keine Aussage trifft. 

Unser Autor Dennis Riehle aus Konstanz hat weitere Stellungnahmen hier online gestellt: www.Dennis-Riehle.de

 


Postsdam: AfD-Abgeordneter vergackeiert erfolgreich die Gender-Sondersprache

Der Brandenburger AfD-Abgeordnete Steffen Königer hat mit einer vielbeachteten Rede die Debatte um sexuelle Vielfalt aufs Korn genommen. In einer knapp dreiminütigen Ansprache im Potsdamer Landtag sagt der 43-Jährige eigentlich nur, daß seine Fraktion einen Antrag von Grünen und Linken ablehne. Doch die Begrüßung hatte es in sich.

Königer begann seine Rede mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Schwule, sehr geehrte Lesben.“

Danach begrüßte er mehrere Dutzend „sexuelle Minderheiten“ wie Inter- und Transsexuelle, Androgyne und Bi-Gender in allen szenetypischer Schreibweisen mit Sternchen oder Unterstrichen. Das Video von Königers Auftritt wurde im Internet zum Renner. Alleine auf der Facebookseite der AfD Brandenburg wurde es schon 150.000 mal angeschaut.

Der Parlamentarier berichtet der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, er habe nicht lange nach den zahlreichen sexuellen Identitäten suchen müssen, sondern einfach die von Facebook genutzten Geschlechtertypen verwendet. Der Erfolg seiner Rede hat auch ihn überrascht. Er fügt hinzu: „Ich hätte noch etwa einhundert weitere Geschlechter vorlesen können, aber dann wäre es langweilig geworden.“ 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Kristina Schröder (CDU) plädiert auch frauenpolitisch für „Freiheit statt Gleichheit“

Ehem. Familienministerin kritisiert Gender-Theorien

Die CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Familienministerin Dr. Kristina Schröder (siehe Foto) hat sich in einem heute veröffentlichten Beitrag skeptisch mit dem vor allem von rotgrüner Seite verbreiteten Genderismus befaßt und sich in frauenpolitischer Hinsicht für Gleichberechtigung bzw. Chancengleichheit, aber gegen eine ideologisch motivierte „Gleichstellung“ bzw. Ergebnisgleichheit ausgesprochen: 2015_11_02_freiheit-gleichheit_475x100

„Es gibt in unserem Land eine tiefe Sehnsucht nach Gleichheit. Und zwar nicht nur nach Chancengleichheit, sondern auch nach Ergebnisgleichheit. Und wenn es nicht klappt, die Schwächeren auf das Niveau der Stärkeren zu heben, dann wird um der Gleichheit willen eben auch mal eine Nivellierung nach unten, also Trockenbrot für alle, in Kauf genommen. (…)

Der theoretische Bezugspunkt hierfür ist meist die sogenannte Genderthorie. Viele ihrer Anhänger halten Geschlecht für ein soziales Konstrukt, das mit der Biologie des Menschen nichts oder nicht viel zu tun hat. Wenn das so wäre, also alle Charaktereigenschaften, Vorlieben, Talente usw. tatsächlich biologisch vollkommen gleich unter Männer und Frauen verteilt wären, würde tatsächlich jede Abweichung von einer 50:50-Verteilung zwischen Frauen und Männern einen Anhaltspunkt für Diskriminierung geben. (…)Edith-Breburda

Aber vielleicht stimmt dieses Axiom ja gar nicht. Vielleicht sind die Ungleichverteiligungen zwischen den Geschlechtern, die wir in sehr vielen Lebensbereichen feststellen können und die sich hartnäckig halten, ja auch auf unterschiedliche geschlechtsspezifische Präferenzen zurückzuführen. Das heiß natürlich nicht, daß alle Männer Maschinenbau studieren und alle Frauen mit Kindern Teilzeit arbeiten wollen.

BILD: Mann und Frau ergänzen sich und sind aufeinander bezogen (Foto: Dr. Edith Breburda)

Aber das heißt, daß die Wahrscheinlichkeit bei einem zufällig ausgewählten Mann, daß er eine Neigung zum Maschinenbau hat, höher ist als bei einer zufällig ausgewählten Frau. Und daß diese Pfäferenz nicht nur auf die in diesem Zusammenhang immer gern genommenen „veralteten Rollenbilder“, „strukturellen Barrieren“ und „gläsernen Decken“ zurückzuführen sind, sondern tatsächlich die Natur doch eine kleine Rolle spielt.

Ich bin selbst Soziologin und ich zweifle an der für den Feminismus grundlegenden Position Simone de Beauvoirs, die da lautet: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“  – Ich glaube, dass die Einflüsse von Natur und Kultur 50:50 sind, vielleicht auch 60:40 oder 40:60. Dass es auf jeden Fall eine Rolle spielt, ob ein Mensch biologisch ein Mann oder eine Frau ist. (…)

Ich bin für einen Staat, ich bin für einen frauenpolitischen Ansatz, der nicht Gleichstellung, sondern Gleichberechtigung im Blick hat. Meinem Staatsverständnis und meinem Menschenbild entspricht es nicht, wenn der Staat versucht, möglichst Gleichverteilung im Ziel zu erreichen (auch wenn dieses Verständnis von Frauenpolitik den unabweisbaren Vorteil hat, diese Gleichverteilung nie zu erreichen, erst recht nie dauerhaft, und damit niemals überflüssig zu werden).

Ich möchte, dass der Staat versucht, möglichst große Freiheit auf dem Weg zu erreichen. Welche Verteilung zwischen den Geschlechtern dann am Ende dabei raus kommt, das geht den Staat dann nichts mehr an.“

Quelle (Text/Foto) und vollständiger Artikel der CDU-Politikerin hier: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_11_02_dav_aktuelles_freiheit-statt-gleichheit.html


Von den verheerenden Inhalten und Zielsetzungen der Gender-Politik

In der Kirchenzeitung „Der Pilger“ (Diözese Speyer) wurde eine KNA-Meldung veröffentlicht, die zum Teil mißverständlich bis irreführend war.

Unser Autor Thomas M. Adam aus Eisenberg verfaßte daraufhin nachfolgende Stellungnahme, die das Bistumsblatt (Nr. 35) erfreulicherweise veröffentlicht hat. Da wir die Ausführungen für sehr wichtig halten, dokumentieren wir diesen Beitrag vollständig:

Zum Artikel „Scharfe Kritik an Gender-Politik“ durch Fuldaer Bischof Algermissen beim Kongress „Freude am Glauben“ im „Pilger“ vom 9.8.2015:
Foto Leupolt - Bistum Fulda

Hier ist der Redaktion bzw. der KNA-Meldung eine Irreführung unterlaufen, die man richtigstellen muss. S. Ex. Bischof Heinz Josef Algermissen hat das sog. „Gender-Mainstreaming“ verurteilt.

Im Artikel wird in Klammer erklärt, was dieser  – den meisten Lesern nicht bekannte  –  Begriff bedeutet, nämlich: „Gesellschaftliches Bestreben nach Gleichstellung der Geschlechter“.

BILD: Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda (Foto: Leupolt/Bistum Fulda)

Darunter aber verstehen wohl die meisten die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wer wollte die verurteilen, niemand, auch nicht der Bischof. Diese Definition und Erklärung ist insofern missverständlich und wirkt verharmlosend.

Dies ist leider typisch für eine aggressive Ideologie, die ganz harmlos und modern daherkommt und deren wirkliche Ziele meistens verschleiert sind.

Die Gender-Ideologie, die ohne die Mitwirkung der Parlamente in den Hinterzimmern der Macht als „Querschnittsaufgabe“ und „Leitprinzip“ der deutschen Politik implementiert wird, soll in ihrer ganzen Programmatik nicht wahrgenommen und diskutiert sondern top-down umgesetzt werden. Und dieses umfassende linke Projekt ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Gender-Buch

Mittlerweile sind ca. 200 Lehrstühle entstanden, welche die Genderagenda in allen Fachgebieten, Institutionen und Organisationen verankern sollen. Was aber sind im wesentlichen Inhalte dieser Ideologie?

BILD: Neues Aufklärungsbuch über die Gender-Ideologie von Mathias v. Gersdorff

Der Genderismus betreibt im Kern die Dekonstruktion des christlichen Menschenbildes als Wesensmerkmal der göttlichen Schöpfungsordnung. Dies korreliert mit dem Atheismus marxistischer Prägung und ist mit christlicher Lehre und Praxis vollkommen unvereinbar.

Der „Genderwahn“ bewirkt die Definition von sehr vielen angeblichen Geschlechtern, die alle gleichberechtigt sein sollen. Bei der Facebook-Registrierung z. B. sind aktuell nicht mehr nur „männlich“ und „weiblich“, sondern 60 verschiedene „Geschlechter“ definiert.

Ziel solcher ideologisch-theoretischen Genderstrategie ist die Relativierung und letztlich Auflösung der klassischen Ehe aus Mann und Frau sowie des vorbildlichen Familienbegriffes und der mehrheitlichen Familienrealität bestehend aus Mann, Frau und Kind(ern).

Wichtigster Baustein dieser Ideologie ist ferner die Propagierung der Abtreibung (auch verschleiernd „Maßnahme der reproduktiven Gesundheit“ genannt ) als angebliches „Menschenrecht“ der Frau. Vom Lebensrecht des ungeborenen Kindes, das als grundgesetzlich geschütztes Rechtsgut einen wesentlich höheren Rang aufweist, ist hier nicht mehr die Rede, sondern es wird auf EU-Ebene und international erbittert bekämpft. b (8) - Kopie

Die Gender-Ideologie fördert neuerdings die Frühsexualisierung unserer Kinder in Kindergärten und Grundschule unter Missachtung der originären und grundgesetzlich geschützten Elternrechte. Die „sexuelle Vielfalt“ soll hier gelehrt und minoritäre sexuelle Sonderformen und Neigungen propagiert werden.

Wo soll eine solche Politik hinführen? Führend hier sind die Umsetzungsversuche der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg unter der Federführung eines Mitgliedes des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann. Er versucht zur Zeit knallhart, diese Politik gegen den wachsenden Widerstand der Bürger durchzuboxen.

Es ist ein Verdienst der Soziologin Gabriele Kuby, welche diese Genderideologie in ihrer führenden Fachliteratur bis ins Detail analysiert, entlarvt und ins Licht der Öffentlichkeit gebracht hat.

Zunehmend sind Bischöfe und Bischofskonferenzen mit klaren Appellen an die Öffentlichkeit getreten und DSC_0553leisten Aufklärungsarbeit und politischen Widerstand, der dringend geboten ist. Auch der Hl. Vater hat die Genderagenda und Gender-Politik in seltener Klarheit und Schärfe verurteilt.

Über internationale Organisationen sollen Entwicklungsländer gezwungen werden, die Genderagenda lückenlos umzusetzen, sonst gibt es kein Geld. Die Genderagenda wird wegen ihrer verdeckten Operationsstrategie und ihrer bewusst irreführenden Begrifflichkeit weithin unterschätzt und hat so eine starke politische Dynamik entfaltet.

Nur wenn man das alles weiß, versteht man die Verurteilung durch den Bischof Algermissen und die Thematisierung des Problems durch den Kongress „Freude am Glauben“. Diese mutigen Zeugnisse und Diskussionsbeiträge werden mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

Wenn Genderismus nur die Gleichstellung von Mann und Frau meinen würde, wäre es auch dort kein Thema. Dieses Thema bedarf der dringenden Aufklärung, Diskussion und demokratischen Kurskorrektur. Das schädliche Potenzial dieser Ideologie kann nicht klar genug adressiert werden.