„Blutende“ Jesus-Statue unter der Lupe

Im  Jahre 2009 berichtete Extranormal über eine blutende Jesus-Statue in Pakana/Mexiko:Scannen0006 - Kopie (3)
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Jetzt macht Dr. Cornelius Courts in seinem Science-Blog BlooDNAcid auf die Fall-Untersuchung des forensischen Genetikers Hector Rangel-Villalobos aufmerksam.

FOTO: Der Name „Jesus“ steht auf diesem Baum inmitten der Innenstadt von Münster – eindrucksvoller als angeblich „blutende“ Statuen und sonstige mirakulöse „Wunderbilder“

Rangel-Villalobos nahm Proben vom “Jesus-Blut” auf einem Altartuch sowie eine Speichelprobe der Tochter des Hauses und erstellte daraus DNA-Profile. Das Ergebnis deutete darauf hin, dass …

… das Blut von Jesus, das ja angeblich aus der Statue fließt, nur weibliche Geschlechtschromosomen enthält. Außerdem fällt auf, dass die Quelle des Bluts aus der Statue in jedem STR-System mindestens ein Allel mit der Tochter gemeinsam hat, was ein mögliches Abstammungsverhältnis nahelegt.

Für die Wahrscheinlichkeit, dass die offenbar weibliche Person, deren Blut auf dem Altartuch war, die Mutter der getesteten Tochter des Hauses ist, hat Rangel-Villalobos einen Wert berechnet von: W > 99,99999 Prozent.

In einem Artikel für das Fachjournal Forensic Science International: Genetics drückte Rangel-Villalobos sich sehr vorsichtig aus, was man daraus schließen könnte.

Quelle: http://blog.gwup.net/2015/07/13/blutende-jesus-statue-mit-ausschlieslich-weiblichen-geschlechtschromosomen/

Foto: KOMM-MIT-Verlag