Der ADAC bleibt auf glitschigem Kurs

Von Felizitas Küble

Am 3. September veröffentlichten wir im CHRISTLICHEN FORUM einen kritischen Artikel über den ADAC und beschwerten uns über die Werbung des Clubs unter dem Motto: „Wir sind nicht deutsch“  – ungeachtet dessen, daß der volle Titel des Verbands lautet: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club.

Der ADAC hat die Proteste und Austrittserklärungen vieler Bürger ignoriert und setzt diese antipatriotische Reklame auch nach vier Monaten munter fort – passenderweise unter dem Motto „Einfach weiter“. In diesem Video kommt der slogan „Wir sind nicht deutsch“ nochmal vor. Sodann springen Nackedei-Mädels ins Wasser, wobei man sich fragt, welchen ADAC-Sinn das ergeben soll: https://einfach-weiter.de/

Noch schräger ist allerdings, was hier besichtigt werden kann: http://dontcallmom.de/

Wenn man auf dieser ADAC-Webseite ganz nach unten scrollt, stößt man auf zwei Videos: Das erste zeigt ein älteres Elternpaar beim Sado-Maso-Sex (der Mann mit blankem Hintern), wodurch die Würde von Ehe und Familie in Mißkredit gebracht wird. 

Rechts daneben kann man ein weiteres schlüpfriges Video anklicken, das einen Töpferkurs zeigt, wobei der junge Leiter einer offensichtlich verheirateten Dame reichlich nahe tritt und die davon „angeregte“ Frau gerade damit befaßt ist, einen Topf in der eindeutigen Form eines Penis zu kreieren.

Was ist in den ADAC gefahren, sich mit derart sittenlos mit hochgradig geschmackloser Werbung zu präsentieren?!

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Stillose „Kunst“: Fotocollage in Konstanz

Von Felizitas Küble

In Konstanz am Bodensee gab es in Erinnerung an das spätmittelalterliche Konzil von Konstanz (1414 – 1418), das nach dem Durcheinander diverser Gegenpäpste ein neues Kirchenoberhaupt wählte, eine Reihe von Veranstaltungen und städtische Aktivitäten.

Anfang Mai 2018 begannen dort einige Kunstausstellungen, darunter eine Art Mega-Fotocollage an der Hauswand auf der Eingangsseite des Konzilsgebäudes (siehe Foto).

Nun ist man bei „modernen“ Künstler-Einfällen manch Sonderbares gewohnt, wobei gerade in religiöser Hinsicht die Grenzen des guten Geschmacks des öfteren überschritten werden.

So wirkt das auch bei dieser riesigen Installation: Dort werden fast allen Personen auf einem alten Gruppenbild verschiedene Christus- und Madonnen-Bilder aufgesetzt, teils antike Darstellungen, teils mittelalterliche oder neuzeitliche. 

Das „Klassenbild“ von Benjamin Bergmann gehört zu einer Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“, wie man sie ähnlich auch in anderen Großstädten  – z.B. auch bei den Skulpturen in Münster – findet.

Allerdings erscheint es stillos und grenzwertig, die Köpfe x-beliebiger Personen durch ein Christus- oder Marienbild zu ersetzen (vielfach wird Jesus mit einer Dornenkrone gezeigt). 

Wie ein Leser uns mitteilt, taucht in der unteren Reihe (Dritter von rechts) überraschend das Gesicht von Klaus Kinski auf. Falls ja, so war das jedenfalls ein ausgesprochen „schräg“ agierender Schauspieler, der mit dem Christentum und seinen Werten gewiß nichts am Hut hatte – und dessen älteste Tochter sich in ihrem Buch „Kindermund“ über den sexuellen Mißbrauch Kinskis beklagte.  (Näheres hier: https://www.deutschlandfunkkultur.de/abgeschleckt-und-abgeschoben.950.de.html?dram:article_id=234714)

 

 


Originelle Werbung? – Nein, eine geschmacklose Provokation im Advent

Von Felizitas Küble

Christen sind längst Kummer gewohnt, wenn es darum geht, öffentlich mit reichlich schrägen „Witzen“ über ihren Glauben konfrontiert zu werden.  DSC_0617 - Kopie

Echt origineller, schlitzohriger Humor auch in religiöser Hinsicht ist sicher kein Problem; man denke nur an die zahlreichen „Pfarrerswitze“, die gerade in Priesterkreisen kursieren.

Wenn es aber derb geschmacklos wird, hört der Spaß auf und der Ärger fängt an. Diese Plakatwerbung der Firma „Lieferando“ bedient aus unserer Sicht die unterste Schublade des Primitiven:

Während man über den Obertitel  –  die eher alberne Vergackeierung eines bekannten Weihnachtsliedes  – noch diskutieren könnte, empfinden Christen (und sicher auch viele fair denkende Nichtgläubige) die Unterzeile als Unverschämtheit:

„Jetzt Christus geliefert“  –  statt: „Jetzt kriegst Du´s geliefert“.

Nicht auszudenken, was in Deutschland los wäre, wenn derart dummdreiste Plakate etwa Allah oder Mohammed betreffen würden…

Schlimmer geht es immer…

Als derselbe Speise-Lieferant kürzlich in Berlin eine Reklame unter dem Titel „Wir Rinder vom Bahnhof Zoo“ startete, erntete dies herbe Kritik, auch seitens der SPD (siehe hier: http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm-blog/berlin-charlottenburg-aerger-um-die-rinder-vom-bahnhof-zoo/10908594.html)

Die Firma gelobte daraufhin öffentlich Besserung in puncto Werbung. Aber schlimmer geht es immer, wie man sieht. Doch wo bleibt jetzt der Protest, etwa seitens der CDU?  – Warum hört man nichts von Beschwerden durch Kirchenvertreter?

Wer diese Reklame ablehnt, kann sich bei der Lieferando-Firma beschweren: http://www.lieferando.de/impressum#

Foto: Dr. Bernd F. Pelz