Glaubenspräfekt Müller: Selbst Kritiker halten ihn für „einen der weltbesten Theologen“

Kurienkardinal Gerhard Müller  – der frühere Oberhirte von Regensburg  –  steht in Rom seit Jahren wie ein Fels in der Brandung: Er verteidigt die katholische Lehre in seinem Amt als Glaubenswächter und aus voller persönlicher Überzeugung, wobei er seine kirchlichen Standpunkte nicht nur unumwunden äußert, sondern auch fundiert und genau begründet; seine „Katholische Dogmatik“ gilt seit langem als theologisches Standardwerk. AL-0005

Sogar vehemente Kritiker, die den Glaubenspräfekten journalistisch bekämpfen, räumen ein, daß der deutsche Kardinal im Vatikan ein theologisches Schwergewicht darstellt. So bezeichnet ihn z.B. sein erklärter Widersacher Dr. Christian Eckl im bayerischen „Wochenblatt“-online jetzt wörtlich als „einer der weltbesten Theologen“.

Unter dem Titel „Der Deutsche, der den Papst einfängt“ vom 13. Mai 2016 läßt sich der Autor zunächst über die von ihm vermuteten Flügelkämpfe im Vatikan aus. Zu der vielfach diskutierten Überlegung, ob Müller in seinem Amt wohl noch sattelfest sei, schreibt er:

„Die einen finden, der Papst hält nur aus Gefälligkeit an ihm fest, weil sein Vorgänger Papst Benedikt XVI. ihn eingesetzt haben. Vatikan-Insider aber sagen, der theologisch wenig versierte Franziskus ist froh um einen der weltbesten Theologen an seiner Seite. Franziskus ist der Mann fürs Bauchgefühl, Müller für die Gesetzestafeln und den Kopf.“

Quelle für die Zitate: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Kardinal-Mueller-Der-Deutsche-der-den-Papst-einfaengt;art1172,369169

Hier ein früherer Artikel über Dr. Eckls Ausführungen zu Kardinal Müller: https://charismatismus.wordpress.com/2015/12/30/ein-kritiker-ueber-kardinal-mueller-und-aufgebauschte-skandale-im-vatikan/

Foto: Bistum Regensburg