Das GEBET hilft an Leib und Seele

Wer betet, hat davon auch einen gesundheitlichen Nutzen. Davon ist der katholische Theologe und Glücksforscher, Prof. Anton Bucher (Salzburg), überzeugt.

Er äußerte sich in der Sendung „Lebenszeit“ des Deutschlandfunks am 9. Februar. Die aktuelle Ausgabe stellte die Frage „Lebenshilfe oder Auslaufmodell – Wer betet heute noch zu Gott?“.

Laut Prof. Bucher gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die eine positive Wirkung des Gebets bestätigten, beispielsweise auf das Herz-, Gefäß- und Immunsystem. Auch Stress werde dadurch gemindert.

Dies sei jedoch kein Aufruf, Gebet zu funktionalisieren. „Rosenkranz auf Rezept“ nütze nichts. Stattdessen seien die Effekte umso größer, „wenn einfach gebetet wird um des Betens selber willen“, so der Theologe.

Quelle: http://www.idea.de

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Ein „heiles Familienleben“ ist weiterhin das wichtigste Lebensziel der Deutschen

Mehrere neue Umfragen und Studien zeigen, dass der Stellenwert der Familie bei den Deutschen ungebrochen hoch bleibt, obwohl eine Gründung später als noch vor 20 bis 30 Jahren vollzogen wird.

Zu diesem Thema berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 11. Januar 2018 vom neuesten Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes:

Die Studie zeigt, dass die wenigsten Frauen zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags kinderlos sind:

„Der Anteil der Frauen der Geburtsjahrgänge 1970 bis 1974, die im Alter von 40 Jahren als Mutter in einer Familie lebten, ist mit drei Vierteln ähnlich hoch wie 15 Jahre zuvor, also bei der Betrachtung der Geburtsjahrgänge 1955 bis 1959 zum Zeitpunkt ihres 40. Geburtstags“, so die FAZ.

Tim Hochgürtel, Autor der Statistik-Studie, resümiert die Ergebnisse so: „Die Lust der Deutschen, eine Familie zu gründen, ist ungebrochen.“

Die FAZ berichtet auch über eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kantar Emnid unter 3200 Deutschen:

„Ein heiles Familienleben zu führen, ist demnach – zusammen mit der Gesundheit – das mit Abstand wichtigste Lebensziel. 43 Prozent der Befragten nannten die Familie an erster Stelle. Wohlstand und beruflicher Erfolg sind nur für eine kleine Minderheit das Wichtigste. Sechs Prozent nannten einen guten Lebensstandard als oberstes Ziel, beruflicher Erfolg kam dahinter.“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2018/01/stellenwert-der-familie-bei-deutschen.html


Kindliche Fettsucht kann seelisch bedingt sein

Von Christa Meves

Am 29. Dezember 2017 gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Meldung heraus, die von der „Tagesschau“ übernommen wurde: „Jedes 14. Mädchen in Deutschland ist fettleibig – und sogar jeder 9. Junge. Die WHO fordere deswegen klarere Beschränkungen für Süßigkeiten und Junk-food-Werbung. Die freiwillige Selbstkontrolle funktioniere nicht.“

Das ist allerdings eine viel zu späte Erkenntnis  – und es lässt sich voraussagen, dass auch der neue Schrei nach Werbebeschränkung für Süßigkeiten im Hinblick auf eine weitere Zunahme der Fettleibigkeit bei Kindern wirkungslos bleiben wird. Denn das Problem ist ebenso alt wie all die falschen Ansätze, um die Adipositas (Fettsucht) in der westlichen Menschheit zu bewältigen.

Die Meldung gibt über die Ausbreitung des Phänomens sogar einigen Einblick: 1980 waren es bei den Jungen nur 4% gewesen. Bis zu 2017 hatte sich diese Zahl also mehr als verdoppelt. Interessant sind auch die internationalen Statistiken über fettleibige Jungen, z.B. in den USA 23,3% und Indien 2,4%.

Diese Nachricht ist allerdings in sich unzureichend, da die Altersangaben fehlen und unverständlicherweise die noch viel höheren Vergleichszahlen für die Mädchen ebenso. Dennoch ist die Eröffnung dieses gesundheitlichen Desasters, speziell in der westlichen Welt, immerhin das Eingeständnis eines jahrzehntelangen Versäumnisses der Beachtung dieses internationalen Phänomens.

Eins ist gewiss: Die Kinder nehmen vom Kleinkindalter ab zu viele hochkalorische Nahrung zu sich, und zwar nicht erst allein, seit sie selbst in der Lage sind, mehr oder weniger heimlich Süßigkeiten zu ergattern: Es beginnt bereits im frühen Kindesalter, und deshalb hat sich über Jahrzehnte hinweg die Vorstellung verfestigen können, dass es sich dann in diesen Fällen allemal um eine genetisch bedingte Disposition zur Fettleibigkeit handle.

Sogar ein Forschungsprojekt eines Instituts in Hessen gab diese Vorstellung als ihr Endergebnis bekannt. Man hatte eine Gruppe von übergewichtigen Grundschulkindern zu einem mehrwöchigen stationären klinischen Aufenthalt eingeladen und eine Zeitlang mit viel Ballaststoffen ernährt. Das Ergebnis: Relevante Gewichtsabnahmen waren nicht zu verzeichnen.

Ein damit nicht zufriedenes Elternpaar war aber danach mit ihrer adipösen Tochter, die darüber tief unglücklich war, zur Beratung bei mir angereist. Und dieses Mädchen verriet mir – nachdem wir uns einige Stunden lang miteinander vertraut gemacht hatten – ein Geheimnis: Dass ALLE diese Kinder (auch sie selbst) sich täglich neu Süßigkeiten ergattert und heimlich vernascht hätten! „Da ist man eben so drin“, sagte dieses Kind, „es geht eben gar nicht mehr anders.“ Aber diese Wahrheit war gar nicht in die Mutmaßungen der Forscher vorgedrungen.

Diese Geschichte ist mehr als zwanzig Jahre her. Sie lässt sich in der Praxis aber immer neu bestätigen. Mittlerweile gibt es sogar therapeutische Spezialinstitute, die ihre langfristige therapeutische Unwirksamkeit eingestehen: Sie erreichen zwar bei den meist bereitwilligen Patienten beiderlei Geschlechts mit gekonnter Methode zunächst eine erhebliche Gewichtsabnahme während des stationären Aufenthalts; aber nach der Rückkehr in den Alltag beklagen die Patienten einige Wochen später einen sie selbst beschämenden Rückfall fundamentaler Art: Sie schaffen es nicht auf die Dauer, ihre unbändige orale Lust – besonders auf Süßes – zu bezähmen!

Spätestens aus solchen Ergebnissen müsste nun aber allgemein in Fachkreisen die Erkenntnis heranreifen, dass im Hinblick auf die Adipositas die Berechtigung vorhanden ist von einer „FettSUCHT“ im wahrsten Sinne dieses Wortes zu sprechen. Denn nicht nur naschsüchtige Kinder, sondern auch Halbwüchsige mit anderen oralen Ersatzobjekten wie Alkohol, Zigaretten und Rauschgiften büßen durch maßlose Gewöhnungen daran die Fähigkeit ein, davon wieder zu lassen.

Die Fachwelt müsste aufgrund dieser Erfahrungen endlich erkennen: Diese epidemische Zunahme der Adipositas in den westlichen Nationen bedarf zwar als Voraussetzung eines gewissen Wohlstands als Grundlage, aber die eigentliche Ursache liegt tiefer: Sie beruht – wie bei allen Süchten – auf einem unbewussten, nicht zu bändigenden mächtigen Bedürfnis ihrer Seele!

Bei der Adipositas handelt es sich meist um unser aller Urbedürfnis am Lebensanfang: durch Einverleibung von natürlicher, vom Säugling unbewusst erwarteter Nahrung in einer zufriedenstellenden Weise satt, zufrieden und glücklich zu werden!

Den Hinweis, dass ein orales Defizit (von OS = lateinisch „der Mund“ abgeleitet) die Ursache späterer seelischer Störungen sein könne, hat bereits Sigmund Freud vor mehr als einem Jahrhundert gegeben, und eine seiner Schulen hat das besonders für die Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie nutzbar gemacht, wie z.B. die neoanalytische Schule mit Annemarie Dührssen, Werner Schwidder und Fritz Riemann.

Wir wissen also bereits aus dem vorigen Jahrhundert, dass sich aus den unnatürlichen, nicht befriedigten Sättigungs- und Bindungserlebnissen des Säuglings und Kleinkindes seelische Defizite in das Gehirn einprägen. Dadurch können sich charakterliche Unausgeglichenheiten und in übelsten Fällen lähmende orale Süchte entwickeln. Dieses Erfahrungswissen ist heute sogar durch die neue Hirnforschung untermauert worden!

Als in den sechziger Jahren der familienfeindliche Trend losbrach, konnte ich deshalb voraussagen, dass sowohl seelische Verwahrlosung als auch Essstörungen in epidemischen Ausmaßen entstehen würden. Diese Störungen bekommen zwar durch die Verschiedenartigkeiten der Umwelt eine spezielle Färbung, aber sie haben letztlich eine ganz eindeutige seelische Ursache: eine in sie eingeprägte, unbewusste fundamentale Unzufriedenheit!

Diese wurzelt sehr oft in einer obligatorischen, aber dennoch unzureichend durchgeführten Nähe des Neugeborenen zu seiner Mutter in seinen ersten drei Lebensjahren!

Am besten geschieht das mithilfe der leiblichen Nähe und einer natürlichen Fütterungsweise eben durch die Frau, die dieses Kind geboren hat. Wer dieses Urmodell mit seinem Kleinkind als Mutter durchhält, erntet reife Frucht: Naschsüchtigkeit bleibt ebenso aus wie quengelndes Suchverhalten nach allem und jedem und als Folge davon dann unruhiger Unkonzentriertheit schon in der Grundschule!

Der Mensch ist ein in die Natur eingebettetes Wesen. Diese Natur hohnlachend durch angemaßte Künstlichkeiten oder Schreinächte allein im Dunkeln zu ersetzen, bewirkt grundsätzlich auf der ganzen Linie, dass sich die gesamte Gesellschaft schließlich oral getönte Süchte einhandelt.

Durch Überforderung der Gesundheitssysteme wächst so auf die Dauer unweigerlich Niedergang; denn nur allzu leicht entsteht im Heranwachsenden aufgrund endloser negativer Erfahrungen mit dem eigenen Unzureichendsein ein resignierter Charakter und im schlimmesten Fall eine dann nur noch schwer löschbare Depression.

Heute ist laut WHO jeder dritte Europäer in dieser Weise angefochten. Einer der Großmacht Natur trotzendes Verhalten der eben beschriebenen Art erweist sich damit als eine ihrem Schöpfer gegenüber ungehorsame Grenzüberschreitung.

Wir brauchen dringend neue gesellschaftliche Maßnahmen, die es den Müttern ermöglichen, zunächst bei ihren Winzlingen zu bleiben, bis diese Kleinkinder Gemeinschaft mit Gleichaltrigen überhaupt ertragen können.(Realisierbare Modelle dafür sind längst vorhanden.)

Um seelisch zu gesunden, brauchen wir also auch im Hinblick auf die Ökologie des Menschen in später Stunde eine Umkehr, die den Urbedürfnissen der Kleinkinder gerecht wird! Ein gott-gehorsames „retour à la nature“ – zurück zur Natur –  also! Denn trotz seiner Geduld lässt Gott seiner nicht endlos spotten!


Wie gehen Jugendliche mit sich selbst um, wenn es ihnen schlecht ergeht?

Universitätsmedizin Mainz sucht Studienteilnehmer

Jeder Jugendliche erlebt im Alltag belastende Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Scham oder Wut auf sich selbst. Was die jungen Menschen jedoch unterscheidet: wie sie in diesen schwierigen Situationen mit sich selbst umgehen.

Doch wovon hängt es ab, ob Jugendliche mehr oder weniger mitfühlend mit sich selbst sind? Das ist die zentrale Forschungsfrage der sogenannten „Be kind 2 yourself?“-Studie der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.

Die angestrebten Erkenntnisse sind relevant, weil Jugendliche, die Mitgefühl für sich selbst entwickeln können, das eigene Selbstwertgefühl steigern und somit fürsorglich mit ihrer eigenen seelischen Gesundheit umgehen. Dadurch sinkt für sie die Gefahr, psychisch zu erkranken. Dass dieses Risiko nicht zu unterschätzen ist, verdeutlichen beispielsweise folgende Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

Während es im Jahr 2000 in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen rund 5.200 wegen einer Depression vollstationär behandelte Patient/innen gab, war die Zahl im Jahr 2015 mit rund 34 300 fast siebenmal so hoch.

Das Studienteam sucht noch Probanden im Alter von 14 bis 18 Jahren, denen es in leidvollen Momenten entweder schwer oder leicht fällt, mitfühlend mit sich selbst umzugehen.

Interessenten können direkt auf der Homepage der Klinik unter www.unimedizin-mainz.de/kinderpsychiatrie an der Fragebogenerhebung teilnehmen.

Wer an der anonymisierten, ca. 20-minütigen Fragebogenerhebung teilnehmen möchte und zwischen 14 bis 18 Jahre alt ist, kann sich bei der Studienleiterin Dipl.-Psych. Hanna Preuss melden (Tel. 06131 17-3282, E-Mail: hannamaren.preuss@unimedizin-mainz.de).

Der Link zur Studie findet sich auf der Homepage der Klinik unter www.unimedizin-mainz.de/kinderpsychiatrie. Ebenso ist eine direkte Studienteilnahme unter https://redcap.unimedizin-mainz.de/redcap/surveys/?s=KY374EM7XW möglich.

Quelle: Pressemitteilung der Universitätsmedizin Mainz

 


Der Glaube begünstigt die Gesundheit – Ordensfrauen: mehr Vertrauen, weniger Streß

Ein religiöser Lebensstil hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese Meinung vertritt der christliche Mediziner Dr. René Hefti im evangelikalen Magazin „ChrisCare“, das von der Organisation „Christen im Gesundheitswesen“ herausgegeben wird.

Insbesondere drei Faktoren hätten Studien zufolge einen direkten Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden:

Zum einen fördere der Glaube positive Emotionen wie Zufriedenheit, Dankbarkeit und Freude. Im Zusammenspiel mit einem gesunden Selbstwertgefühl seien schwierige Lebenssituationen so besser zu bewältigen.

Er stärke die Beziehungen zu den Menschen. Wer anderen und sich vergeben könne, lebe in Frieden. Das sei gut für das Herzkreislaufsystem, das stark auf negative Gefühle reagiere, z.B. durch höheren Blutdruck und mehr Cholesterin.     

Drittens fördere der Glaube gesunde Verhaltensweisen. Studien hätten gezeigt, dass Schüler mit stärkerer Glaubensorientierung weniger Alkohol und Zigaretten konsumieren, sich mehr bewegen und gesünder essen.

Der Arzt geht auch auf eine Studie mit 144 Ordensfrauen aus einem Benediktinerkloster in Italien ein. An ihrem Lebenskonzept würden die gesundheitlichen Vorzüge des Glaubens deutlich: Die Nonnen wurden über 20 Jahre hinweg auf ihren Gesundheitszustand untersucht. Ihr Blutdruck sei im Gegensatz zur Normalbevölkerung praktisch unverändert geblieben.

Den Grund sieht Hefti in den regelmäßigen Gebetszeiten: „Dies entlastet, es ,entstresst‘ und fördert eine vertrauensvolle Lebenshaltung, die die Nonnen dann auch in den Alltag mitnehmen.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/glaube/detail/mediziner-der-glaube-staerkt-die-gesundheit-103572.html


Dänische Mega-Studie: Die hormonelle Verhütung erhöht das Selbstmord-Risiko

Frauen, die hormonell (per Pille, Vaginalring, Gestagen-Pflaster etc.) verhüten, besitzen ein erhöhtes Selbstmordrisiko. Das berichtet das Online-Portal des „Deutschen Ärzteblatts“ unter Berufung auf das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Studie, die das American Journal of Psychiatry (2017; doi: 10.1176/appi.ajp.2017.17060616) veröffentlichte.

Wie das „Deutsche Ärzteblatt“ schreibt, seien jüngere Frauen besonders gefährdet.

Der Grund: Die bei der hormonellen Kontrazeption zum Einsatz kommenden Östrogene und Gestagene beeinflussten offenbar das Gemüt. Dabei werde vor allem den Gestagenen eine Förderung von Depressionen nachgesagt.

Bereits im vergangenen Jahr habe ein Team um Øjvind Lidegaard vom Rigshospitalet in Kopenhagen festgestellt, dass junge Frauen, die hormonell verhüteten, häufiger Antidepressiva verschrieben bekamen. Sie wurden auch häufiger in psychiatrischen Kliniken wegen Depression behandelt. Am meisten gefährdet waren jüngere Frauen, wobei der Einsatz von Gestagen-haltigen Kontrazeptiva ein etwas höheres Risiko zu bergen scheint.

Jetzt habe das Team die Untersuchung wiederholt. Die Studie umfasse beinahe eine halbe Million Däninnen im Alter von 21 Jahren, die über einen Zeitraum von 8,3 Jahren beobachtet worden seien. In dieser Zeit sei es zu 6.999 Suizidversuchen und 71 vollendeten Suiziden gekommen.

Im Vergleich zu Frauen, die im Untersuchungszeitraum auf eine hormonelle Verhütung verzichteten hätten, hätten die Anwenderinnen hormoneller Kontrazeption 1,97-fach (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,85-2,10) häufiger einen Suizidversuch unternommen und 3,08-fach (1,34-7,08) häufiger einen vollendeten Suizid durchgeführt.

Die stärkste Assoziation habe dabei zwei Monate nach Beginn der Kontrazeption bestanden. Für Frauen, die eine Antibabypille mit einer Kombination aus Östrogenen und Gestagenen einnahmen, ermittelt Lidegaard laut dem Bericht ein relatives Risiko von 1,91 (1,79-2,03).

Bei Monopräparaten mit Progestin stieg es auf 2,29 (1,77-2,95). Vaginal-Ringe, die in der Regel ein Gestagen abgeben, waren mit einem 2,58-fachen Risiko (2,06-3,22) assoziiert. Anwenderinnen von Kontrazeptiv-Pflastern (auch ein Gestagen-Produkt) hätten sogar ein 3,28-fach (2,08-5,16) erhöhtes Risiko gehabt.

Quelle: ALfA-Newsletter

 


Bayern verlangt mehr Gerechtigkeit bei der Krankenkassen-Finanzierung

Die bayerische Staatsregierung hat mehr Gerechtigkeit bei der Krankenkassen-Finanzierung gefordert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte:

„Die bayerischen Beitragszahler zahlen überdurchschnittlich viel in den Gesundheitsfonds ein, erhalten aber für ihre Versorgung zu wenig daraus zurück. Damit muss Schluss sein. Der Gesundheitsfonds darf kein verdecktes Transfersystem zwischen den Ländern zu Lasten Bayerns sein.“

Weiter forderte sie, bestehende Wettbewerbsnachteile für Krankenkassen, die in Hochlohn- und Hochpreisregionen wie Bayern tätig sind, abzubauen. Ein regionaler Ausgleichsfaktor soll nach Ansicht Humls für mehr Gerechtigkeit in der Krankenkassenfinanzierung sorgen. Ziel sei dabei, dass bayerische Versichertengelder auch ausreichend der Gesundheitsversorgung in Bayern zugute kommen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/oktober-2017/gerechte-krankenkassen-finanzierung/