Gesundheitsamts-Ärztin: Impftote und Impfgeschädigte werden „untererfaßt“

Wie die „Berliner Zeitung“ am 21. September 2021 berichtet, geht die Ärztin Dr. Antje Greve, die im Gesundheitsamt Karlsruhe arbeitet, von einer „erheblichen Untererfassung von Impfkomplikationen inklusive Todesfolge“ aus.

Dies habe auch mit den verschiedenen Meldemöglichkeiten zu tun, so daß „keine Kontrolle“ bestehe, ob eine Nebenwirkung nach Impfung „überhaupt irgendwohin gemeldet“ worden sei. Sie schlägt daher eine „einzige Meldestelle“ vor – oder die Gesundheitsämter müßten die Meldepflicht „konsequent“ überwachen.

Die Medizinerin schreibt weiter: „Bei deutlich sinkenden Todeszahlen durch Covid nähern sich die Todesraten von Covid-Toten und Impftoten weiter an und es wäre fatal, wenn eines Tages Gleichstand oder ein Überhang von Impftoten herrschte, ohne dass diese Tatsache anhand der Untererfassung überhaupt bemerkt würde.“


Inzidenz als Allein-Faktor fällt auch beim RKI

Von Felizitas Küble

Medienberichten zufolge hat das RKI (Robert-Koch-Institut) – der staatliche Nachfolger des früheren Bundesgesundheitsamts – inzwischen seine Verabsolutierung des Sieben-Tage-Inzidenzwerts geändert.

Nun soll er nicht mehr als alleiniger Indikator für staatliche Corona-Restriktionen gelten.

Als weiterer Faktor wird nun die Hospitalisierung angesehen – und somit die Anzahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern berücksichtigt.

Auch Bundesgesundheitsminister Spahn hat jetzt erklärt, die Inzidenz verliere „zunehmend an Aussagekraft“ – nun benötige man ausführlichere Informationen über die „Lage in den Kliniken“.

Regierungssprecher Seibert teilte ebenfalls mit, die „Bundesnotbremse“ sei nicht mehr automatisch an die Infektionsdaten gekoppelt.

Bereits im April dieses Jahres haben wir hier im CF darüber berichtet, daß der renommierte Berliner Chef-Virologe Detlev Krüger davor warnt, einzig den Inzidenzwert als Grundlage für die Bewertung des Infektionsgeschehens und als Basis für Corona-Maßnahmen zu verwenden: https://charismatismus.wordpress.com/2021/04/14/kruger-inzidenzwerte-nicht-verabsolutieren/

Somit hätten wir gerne gewußt, warum es ein Viertel-Jahr dauert, bis beim RKI diesbezüglich der Groschen fällt?!

Die Kehrtwende ist überfällig, zumal jedermann, der die Situation aufmerksam verfolgt, auch wissen kann, wie leicht sich der Inzidenzwert auf Wunsch künstlich erhöhen läßt – nämlich durch ständige Ausweitung der Test-Pflichten, wie es in diesem Jahr auch tatsächlich der Fall war.

Sodann wurde Anfang des Jahres in Fernsehen und Medien viel von einer zu befürchtenden „Überlastung der Kliniken“ gesprochen, ein möglicher Kollaps des Gesundheitssystems schwarz an die Wand gemalt – aber gleichzeitig wurde nicht thematisiert, wie viele Corona-Patienten tatsächlich ärztlich behandelt werden – auch dies ist ein offensichtlicher Widerspruch gewesen.

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Viele Infektionen bei geimpften Personen

In Köln wurden laut Medienberichten 1.789 Personen positiv auf Corona getestet – nach ihrer Impfung. Auch der Chef des städtischen Gesundheitsamtes ist deshalb besorgt.

Nach offiziellen Zahlen hatten in Köln bis Mittwoch 394.060 Personen ihre erste Impfung erhalten. Am 12. Mai waren aktuell 2.611 Personen positiv getestet worden. Am Sonntag (9. Mai) waren es noch 3.444 Personen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hatten am Sonntag 1.335 Menschen eine Infektion nach Erstimpfung und 454 nach Zweitimpfung.

Somit gehen die Hälfte der am Sonntag in Köln gemeldeten Corona-Infektionen auf Geimpfte zurück.

Die Nachrichtenseite von „web.de“ meldet, in Deutschland seien bisher rund 13.000 vollständig Geimpfte positiv auf Corona getestet worden.

Nach der ersten Impfung seien rund 44.000 Covid-Fälle registriert worden. Das entspricht bei mehr als 28,5 Millionen Erstgeimpften etwa 0,15 Prozent. 662 zweifach Geimpfte und rund 2000 einfach Geimpfte starben bislang.

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Garmisch-P.: Corona-Ausbruch bei Geimpften

Zwölf Mitarbeiter und zwölf Bewohner sind im Lenzheim in Garmisch-Partenkirchen nach Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden; sie zeigen nur leichte Symptome. Ein Großteil davon hatte bereits die zweite Impfdosis erhalten. Unter den weiteren Positiv-Fällen sind auch drei Nicht-Geimpfte aus Bewohnern und Pflegekräften.

Wie es zu dem Ausbruch kommen konnte, ist unklar. „Wir sind ein bisschen ratlos“, räumt Georg Borngässer ein. Er ist Pressesprecher bei der Rummelsberger Diakonie, wozu das Lenzheim gehört.

Warum bereits Geimpfte trotzdem Corona-infiziert sind, dazu kann auch das Gesundheitsamt keine klare Aussage treffen. Selbst das Robert-Koch-Institut betont auf seiner Homepage einmal mehr, dass es keinen 100-prozentigen Schutz durch die Impfung gibt und sich dieser erst nach einer gewissen Frist von bis zu 14 Tagen nach der jeweiligen Dosis komplett einstellt.

Ob und wie stark infektiös diese Positivfälle dann sind, ist bisher auch nicht erforscht. „Verschiedene Studien zu dieser Fragestellung sind geplant oder laufen bereits“, heißt es in dem Hinweis.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/corona-impfung-positiv-raetsel-garmisch-partenkirchen-altenheim-faelle-90188115.html


Leverkusen: Corona-Ausbruch im Altenheim nach Impfung, 13 Verstorbene

In einem Seniorenheim in Leverkusen-Rheindorf sind 13 Bewohner gestorben, die mit der mutierten Variante des Coronavirus B 1.1.7 infiziert waren. Insgesamt 47 Bewohner und 25 Mitarbeiter haben sich angesteckt.

Am 30. Dezember wurden die ersten 150 Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims geimpft. 110 von ihnen erhielten am 20. Januar die zweite Impfung. 40 waren mit dem Coronavirus infiziert und wurden kein zweites Mal geimpft. Darunter sind die 13 verstorbenen Bewohner. Laut Gesundheitsamt Leverkusen tritt der volle Schutz der Impfung erst rund zwei Wochen nach erhaltener zweiter Impfdosis ein.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/leverkusen-altersheim-coronavirus-100.html