WHO und EU derzeit nicht für Dritt-Impfung

Während Politiker und Medien hierzulande zu „Booster“-Impfungen drängen und einige Bundesländer damit schon begonnen haben, äußern sich dazu die WHO (Weltgesund-heitsorganisation) sowie die EU sehr zurückhaltend bis ablehnend, ebenso der Deutsche Hausärzteverband.

Die WHO hatte die Regierungen bereits im August aufgefordert, keine Drittimpfungen durchzuführen, zumal in Afrika erst 2% der Menschen überhaupt gegen Covid geimpft seien. Zudem wurde grundsätzlich bezweifelt, ob diese „Auffrischungen“ erforderlich seien.

Wie der Deutschlandfunk am 1.9. meldete, hält die Krankheitsbekämpfungsbehörde der EU derzeit eine allgemeine dritte Impfung gegen das Coronavirus nicht für notwendigaußer bei „Patienten mit geschwächtem Immunsystem“.

Der Deutsche Hausärzteverband beklagte unterdessen, es sei ärgerlich, dass die Politik erneut voranpresche und dadurch für Verunsicherung sorge. Er verlangte, erst einmal auf eine Empfehlung der STIKO (Ständigen Impfkommission) zu warten.

Außerdem gibt es derzeit keine Zulassung von der EMA (europäischen Arzneimittelbehörde) für „Booster“-Impfungen.

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USA: Studie über hohe Viruslast bei Geimpften

Die „WELT am Sonntag“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2021 auf Seite 3 unter dem Titel „Studie: Hohe Viruslast durch Geimpfte“ bereits in der ersten Zeile Folgendes:

„Menschen, die vollständig geimpft sind, können nahezu dieselbe Viruslast tragen wie Ungeimpfte, wenn insbesondere die hoch ansteckende Delta-Variante ihren Schutz durchbricht.“

Die Zeitung beruft sich hierbei auf eine Studie über einen Corona-Ausbruch im US-Bundesstaat Massachusett.

Außerdem heißt es, im Touristenort Provincetown seien am 4. Juli mehr als 900 Covid-Fälle registriert worden: „Rund drei Viertel davon waren Menschen, die vollständig geimpft waren, schreiben die Autoren der Studie.“

Die US-Gesundheitsbehörde CDC habe zu diesem Phänomen noch „weit größere Studien“ angekündigt, schreibt wie WamS abschließend.

Siehe hierzu auch unseren Bericht vom 31. Juli mit Meldungen des Kulturmagazins CICERO und des Blogs von Reitschuster: https://wordpress.com/post/charismatismus.wordpress.com/119150


USA: Gesundheitsamt relativiert Impfwirkung: Durchbruchs-Infektionen bei Delta-Mutante

Geimpfte übertragen Delta-Variante so leicht wie Ungeimpfte. Die New York Times beruft sich auf interne Papiere der amtlichen US-Gesundheitsbehörde CDC.

Wörtlich schreibt die New York Times in ihrem Beitrag: „Infektionen bei geimpften Amerikanern können auch genauso übertragbar sein wie bei ungeimpften Menschen, heißt es in dem Dokument, und häufiger zu schweren Erkrankungen führen.“

Die Zeitung berichtet weiter: „Die Delta-Variante ist viel ansteckender, durchbricht eher den Schutz der Impfstoffe und kann schwerere Krankheiten verursachen als alle anderen bekannten Versionen des Virus, so eine interne Präsentation, die innerhalb der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten verbreitet wird.

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Dr. Rochelle P. Walensky, die Direktorin der CDC, hatte bereits eingeräumt, dass geimpfte Personen mit sog. Durchbruchs-Infektionen der Delta-Variante genauso viel Virus in Nase und Rachen tragen wie ungeimpfte Personen und diese ebenso leicht verbreiten können, wenn auch seltener.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://reitschuster.de/post/breaking-news-geimpfte-uebertragen-delta-variante-so-leicht-wie-ungeimpfte/

INFO-Hinweis: Das Kulturmagazin CICERO berichtet ebenfalls darüber. Es heißt dort u.a.:

„Eine Folie der unveröffentlichten CDC-Präsentation konstatiert ein höheres Risiko unter älteren Infizierten, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen bis hin zum Tod im Vergleich zu Jüngeren unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht.Schließlich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Impfkampagne, wenn Infektionsfälle auch unter Geimpften auftreten. Darüber hinaus würde von Bedenken regionaler Gesundheitsbehörden berichtet, ob Impfungen immer noch effektiv seien.