Gewalt: Zwei Linksextreme zu Haft verurteilt

Das Landgericht Stuttgart hat am Mittwoch zwei Linksextreme wegen des Angriffs auf eine Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Einer der Angeklagten muß für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis, der andere für viereinhalb Jahre. Die Richter sahen es als erwiesen an, daß die beiden Täter ihre drei Opfer zum Teil lebensgefährlich verletzt hatten, berichtete der SWR.

Der Angriff auf die Teilnehmer einer „Querdenker“-Kundgebung ereignete sich im Mai 2020. Aus einer Gruppe heraus hatten die nun Verurteilten die Mitglieder der rechten Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ attackiert. Bei dem Überfall sei auch eine Reizgaspistole verwendet worden. Die Polizei ermittelte wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/angriff-auf-corona-protest-linksextreme-erhalten-haftstrafen/


Köln: Freitags erschallt nun der Muezzin-Ruf

Von Pfr. Dr. Udo Hildenbrand

Mit Sicherheit wissen sie um die recht unterschiedliche, mehr als problematische Bedeutung dieses islamischen Gebets,- Kampf- und Siegesrufes. Dennoch hat die Kölner Oberbürgermeisterin zusammen mit den ihr nahestehenden politischen Verantwortungsträgern dafür gesorgt, dass künftig aus den zahlreichen Moscheen in den Straßen und Häusern der Domstadt jeden Freitag der Muezzin-Ruf erschallen wird.

Ein weiterer Schritt in Richtung Islamisierung. Ganz abgesehen von der dazu noch meist problematischen gesanglichen Darbietung. Fromme Anwandlungen oder parteipolitisches Kalkül dieser sonst wohl nicht so frommen Politiker? Die Antwort ist klar.

Zum Allahu-Akbar-Ruf hier einige Informationen:

Der im Islam wichtige, ja zentrale Ruf ist mit „Allah ist groß“ oder mit dem Komparativ „Allah ist größer“ zu übersetzen. Obwohl es im Arabischen offensichtlich keinen Superlativ gibt, ist auch noch eine weitere Übersetzung möglich: „Allah ist am größten“.

Große Moschee in Köln (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Diese Übersetzung entspricht ganz der islamischen Doktrin, die besagt: Der Islam muss in allen religiösen und menschlichen Lebensbereichen dominieren. Dementsprechend muss nach muslimischem Selbstverständnis der von seinen Anhängern verehrte „Allah“ der unüberbietbar Größte sein.

In den unterschiedlichsten Lebenssituationen und zu den verschiedensten, auch gegensätzlichsten Anlässen verwenden Muslime den Allahu-Akbar-Ruf. Zunächst als ein Dank- und Lobpreisruf auf Allah, der in seiner Größe unvergleichlich sei.

Dieser Ruf wird in der Haltung demütiger Unterwerfung gesprochen: So in den kleineren und größeren Glücksmomenten des Alltagslebens, auch in begeisternden Erfahrungen des geistlich-religiösen Lebens. Ebenso bei schlichten oder auch schwerwiegenden Problemen, die sich dann gelöst haben, als Ausdruck der Erleichterung – vergleichbar mit der Redewendung „Gott sei Dank“ in bestimmten Regionen des deutschen Sprachgebietes.

Auch auf den Nationalflaggen z. B der islamischen Staaten von Afghanistan, Irak und Iran sind diese beiden arabischen Worte Allahu Akbar abgebildet – was auch als ein eindeutiger Hinweis auf die unlösbare Einheit von Religion und Politik im Islam zu verstehen ist.

Unmissverständlich signalisiert der Allahu-Akbar-Ruf den Muslimen vor allem aber: „Allah, der große Gott von uns Muslimen, ist größer als alles andere, was in dieser Welt ist, größer auch als die Gottheiten aller anderen Religionen dieser `Ungläubigen`. So ist auch unsere Religion unter allen Religionen die einzig wahre“.

Dazu ist zu bemerken: Jede Religion, jede Ideologie ist durchaus berechtigt, sich als die einzig wahre zu bezeichnen. Jedoch kann keine Religion und keine Ideologie daraus das Recht ableiten, andere Religionen, andere Ideologien zu bekämpfen, zu unterwerfen und auszulöschen.

Ganz anders die Religion Mohammeds: Der Islam hat den Auftrag, die Welt der Herrschaftsordnung Allahs zu unterwerfen – ggf. auch mit Gewalt. Dieser Auftrag ist in der Fülle von Aussagen des Korans und der gesamten muslimischen Tradition aufzeigbar und wird auch umfassend in zahlreichen, leicht zugänglichen Publikationen nachgewiesen.

Einen untrüglichen Beweis liefert auch die Geschichte des Islams bis auf den heutigen Tag.

Der dankerfüllte Gebetsruf ist also auch ein Überlegenheits- und Drohruf, ein Kampf- und Siegesruf. Er signalisiert Dominanz und verkündet er den Sieg des Islams über seine Feinde.

Insbesondere bei Nichtmuslimen löst der Ruf „Allahu Akbar“ in bestimmten Situationen Unruhe und Angst aus. Ohne meist die inhaltliche Bedeutung dieses Rufes zu kennen, werden allein bei seiner akustischen Wahrnehmung in vielen Betroffenen diese Angstzustände hervorgerufen.

Durch die jahrelange Berichterstattung über Terroranschläge, bei denen nahezu ausnahmslos immer auch Allahu-Akbar-Rufe zu hören sind, ist die Assoziation „Allahu Akbar und Todesgefahr“ bei vielen Menschen geradezu vorprogrammiert. So ist „Allahu Akbar“ als angstbesetzter Ruf auch zur Chiffre für die religiös legitimierte Gewalt im Islam geworden.

Im den beiden Worten „Allahu Akbar“ bündelt sich gleichsam die gesamte Breite der koranischen Aussagen bzw. der islamischen Lehre wie in einem Brennglas. Sie kann mit folgenden sechs Worten beschrieben werden: Gebet – Unterwerfung – Dominanz – Kampf – Krieg – Sieg. Ebenso kann aus dem Allahu-Akbar-Ruf folgende Kurzdefinition der Religion Mohammeds abgeleitet werden: DER ISLAM, EINE RELIGION ZWISCHEN GEBET UND KRIEG.

In diesem Zusammenhang gilt es auch zu bedenken: Liberale, orthodoxe sowie auch extremistische Muslime haben ein und denselben Koran mit seinen inhaltlich identischen Suren und ihren zahlreichen Aufforderungen zu Gewalt, Terror und Krieg. Dazu die erhellende Aussage eines Internetteilnehmers:

„Je ´radikaler´ sich jemand dem Evangelium orientiert, desto friedlicher/liebevoller wird er. Je ´radikaler´ sich jemand am Koran orientiert, desto gewaltbereiter wird er. Kein überzeugter Christ würde ´Jesus´ schreien und dann Leute umbringen.“

Zum Allahu-Akbar-Ruf argumentiert Hendryk M. Broder, jüdischer Journalist und Buchautor, auf seine unnachahmliche Weise ganz ähnlich:

Das Einzige, worauf es (bei der Frage, was die zahlreichen Attentate von Muslimen mit der islamischen Religion zu tun haben) ankommt, ist, dass so gut wie alle, die sich in die Luft gesprengt haben und dabei andere mitgenommen haben, es mit dem Ruf ´Allahu-Akbar!´ taten. Oder fällt Ihnen einer ein, der ´Gelobt sei Jesus Christus´ gerufen hat, während er die Leine zog?“

Die Allahu-Akbar-Rufe, die am 24. Juli 2020 in und außerhalb der HAGIA SOPHIA in Istanbul anläßlich der Umwidmung von einem Museum in eine Moschee aus dem Mund von Zehntausenden zu hören waren, sind auf eigene Weise von symbolischer Bedeutung. Die anwesenden Muslime bestätigten mit ihren Rufen die verschiedenen problematischen Vorgänge um die Umwidmung, ebenso die entsprechenden Worte, Texte und Gesten sowie die kriegerischen Reminiszensen an die Eroberung des christlichen Gotteshauses im Jahre 1453, die während der Feier zu sehen und zu hören waren.

Demonstrativ und vielfach nicht gerade einladend waren die einzelnen Elemente der Eröffnungszeremonie gerade auch an die nichtmuslimische Welt gerichtet. So wie nun die Zustimmung der jubelnden Menschenmenge zu den Vorgängen in der HAGI SOPHIA waren, so ist ganz offensichtlich auch die Zustimmung einer Überzahl gläubiger Muslime weltweit zum islamischen Verständnis von Dominanz, Gewalt, Krieg und Eroberung.

Es ist wirklich nicht vorstellbar, dass die Kölner Oberbürgermeisterin und all jene, die für entsprechende Erlaubniserteilungen  in Deutschland verantwortlich sind, keine Hintergrundkenntnisse über den Muezzin-Ruf haben.

Unser Autor Pfarrer Dr. Udo Hildenbrand war von 1971 – 1973 Kaplan in Gengenbach und von 1989 – 2010 Pfarrer der Gemeinde, später Leiter der Seelsorgeeinheit Vorderes Kinzigtal. Heute wohnt er als Pensionär in Gengenbach.

Ergänzender Beitrag von Peter Helmes hier:


Leipzig: Linksradikale bejubeln ihre Krawalle

5000 schwarz vermummte Linksextremisten und nirgendwo Polizei. Unter dem Motto „Wir sind alle LinX“ marschierten johlend die Randalierer am 18. September stundenlang durch die Leipziger Innenstadt. Auch um ihre Solidarität mit Lina E., einer Linksextremistin, der wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung der Prozeß in Dresden gemacht wird, zu demonstrieren.

Dabei griffen sie die Polizeidirektion, mehrere Banken und ein Studentenwohnheim mit Steinen, Flaschen und Böllern an. Außerdem zerrten die Vermummten ein Banner mit einer Morddrohung gegen einen Polizeibeamten durch die Straßen. Stundenlang herrschte Gesetzlosigkeit in der Stadt. Sieben Beamte wurden verletzt.

Jetzt bekennen die Antifa-Aktivisten: Es war nie eine friedliche Demo in Leipzig geplant.

Unter dem Titel „Autonome Auswertung zu ‘Wir sind alle Linx’“ erschien anonym am 27. September auf der linksextremen Szeneplattform „Indymedia“ eine „Analyse“ durch die Teilnehmer: „Wir hatten das Gefühl, an einer der größten autonomen Demos und Krawallen der letzten zehn Jahre mitzumachen. Weder G20, Tag-X-Demos in Berlin, 1.-Mai-Randalen oder ‘Wir sind alle Indymedia’ waren so schwarz, konnten so lange ohne Polizeispalier laufen und über mehrere Stunden massiv die Cops angreifen.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/rewe-haette-gepluendert-werden-koennen-wie-linksextremisten-eine-demo-auswerten/


Irak: Chaldäischer Patriarch Sako erinnert bei Abtreibungen an Kains Mordtat

Bei der Abtreibung wiederhole sich die Geschichte von Kain, der den ersten „vorsätzlichen Mord“ beging, von dem die Bibel berichtet. Und für die Kirche „hat jedes menschliche Leben, auch das ungeborene, seine Würde und das Recht, geschützt zu werden“.

Dies schreibt der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako in einem Beitrag, in dem er auch den Absatz der Enzyklika „Evangelium Vitae“ zitierte, worin Papst Johannes Paul II. daran erinnert, dass bei einer Abtreibung „ein menschliches Geschöpf getötet wird, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen werden! Es ist schwach, wehrlos, so daß es selbst ohne jenes Minimum an Verteidigung ist, wie sie die flehende Kraft der Schreie und des Weinens des Neugeborenen darstellt. Es ist voll und ganz dem Schutz und der Sorge derjenigen anvertraut, die es im Schoß trägt“ (Evangelium vitae, 58).

Dies werfe radikale Fragen über das Geheimnis des Bösen auf, das die Geschichte der Menschheit begleitet. „Die Bibel“, so der irakische Kardinal weiter, „stellt im Buch Genesis fest, dass Hass und Gewalt ein Teil der menschlichen Geschichte sind“.

Das Böse – so lehre der biblische Text – sei nicht durch den Willen Gottes in die Welt gekommen, der den Tod in seinem Schöpfungswerk wollte. Die Türen zu Gewalt und Tod seien vielmehr durch die Undankbarkeit und den Stolz des Menschen geöffnet worden, auch durch die Erbsünde und deren verderbliche Früchte, wie sie sich erstmals in der Ermordung Abels durch seinen Bruder Kain manifestierten.

„Das menschliche Leben ist ein heiliges Geschenk Gottes, und niemand hat das Recht, es wegzunehmen“, so Kardinal Sako weiter. Der Mensch sei aber nicht in der Lage sei, sich selbst zu „vermenschlichen“.

Nur das Heilsgeschehen, das Christus in die Welt gebracht habe, könne den Samen der Vergebung im Herzen der menschlichen Beziehungen sprießen lassen. Ohne das Wunder der Gnade Gottes könne jeder Appell an den Dialog und die Brüderlichkeit leicht in erstickenden Moralismus oder in „Parteinahme“ umschlagen.

Quelle: Fidesdienst


Betroffene gesucht: Forschungsprojekt untersucht Gewalt gegen die Polizei usw.

Durch eine deutschlandweite, wissenschaftliche Befragung wird derzeit ein überregionales Lagebild zum Thema Gewalt gegen Mitarbeitende von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erstellt. Die Polizei steht dabei im besonderen Fokus. Als assoziierter Projektpartner beteiligt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft am Forschungsprojekt und ruft zur Teilnahme auf.

In der Befragung gibt es zwei Schwerpunkte, heißt es auf der Internetseite von AMBOSafe:

1) Wir möchten herausfinden, wie Sie bedrohliche und gefährliche Situationen bislang erlebt haben und deeskalieren konnten, sodass ein körperlicher Angriff verhindert werden konnte. Darauf können wir aufbauen und Maßnahmen zu Ihrem Schutz und dem Ihrer Kolleg/innen entwickeln.
2) Ein weiterer Aspekt ist die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen in Gefahrensituationen
(z.B. Absprachen oder die Weitergabe von Informationen). Dadurch, dass wir 7 verschiedene Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einheitlich befragen, können wir herausfinden, was bei der Zusammenarbeit gut funktioniert und welche Bereiche optimiert werden könnten.

Im Gegensatz zum Ereignisprotokoll ist diese Befragung einmalig und dauert ca. 10 – 20 min.
Die Befragung findet noch bis zum 30. September 2021 statt.

Sie können hier teilnehmen.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/betroffene-gesucht-forschungsprojekt-untersucht-gewalt-gegen-polizei/


Linksjugendchefin: Gewalt kann legitim sein

Der CDU-Innenexperte Hans-Jürgen Irmer hat die Vorsitzenden der Linkspartei aufgefordert, sich von ihrem Parteinachwuchs zu distanzieren.

„Janine Wissler und Susanne Henning-Wellsow müssen umgehend und unmißverständlich klarmachen, daß sie das Liebäugeln mit Gewalt als politisches Mittel ihrer Jugendorganisation ablehnen. Schweigen kann hier sonst nur als Duldung verstanden werden“, sagte Irmer am Montag der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Die Bundesvorsitzende der Linksjugend Solid, Carla Büttner, hatte im Interview mit der Funke-Mediengruppe den Einsatz von Gewalt als legitimes Mittel verteidigt und einen „Systemwechsel hin zum Sozialismus“ gefordert.

In dem Gespräch äußerte Büttner auch Verständnis dafür, daß die Antifa nicht nur auf friedliche Bildungsarbeit im „Kampf gegen Rechts“ setze. Zu diesem gehöre auch, Strukturen zu verhindern, die Rassimus, Antifeminismus und „LGBTQIA-Feindlichkeit“ förderten:

„Antifaschismus ist nicht nur friedlicher Protest, er nutzt manchmal auch Gewalt, ob man das nun gut findet oder nicht...Antifaschismus und Antikapitalismus sind nicht immer gewaltfrei. Aber deswegen würde ich mich nicht davon distanzieren.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/cdu-fordert-distanzierung-von-linke/


Nigeria: Islamisten entführten 73 Schulkinder

„Wir werden eine traumatisierte Generation junger Menschen haben“, warnen die katholischen Bischöfe Nigerias nach der Entführung von 73 Kindern der Tagesschule in dem Dorf Kaya im Bundesstaat Zamfara am gestrigen 1. September.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach der Freilassung von drei anderen Geiselgruppen, die im Mai im Bundesstaat Niger im Norden Nigerias entführt worden waren, offenbar nach Zahlung eines Lösegelds.

Seit Dezember wurden mehr als 1000 – meist christliche – Kinder und Jugendliche aus Schulen im Norden Nigerias entführt.

Neben der Verschleppung von Studenten und Erwachsenen einschließlich Priestern weisen die Bischöfe auf die weit verbreitete Gewalt in Nigeria hin, die vor allem von radikal-islamischen Terrorgruppen und überwiegend muslimischen Nomadenstämmen ausgeht.

Quelle: Fidesdienst


Tagung über christliche Existenz unter Hammer und Sichel in Südosteuropa

Von Stefan P. Teppert

Zum dritten Mal widmete sich in diesem Jahr eine Tagung des St. Gerhardswerks in Stuttgart der Geschichte der katholischen Kirche in Südosteuropa.

Während die beiden Vorgänger-Tagungen sich auf die Zwischenkriegszeit konzentriert und Aufbruchsbewegungen sowie Antworten auf den Fortschritt und gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert hatten, wurde diesmal die Situation der Kirche in Ungarn, Jugoslawien und Rumänien von 1944/45 bis ca. 1950, also unter kommunistischen Diktaturen vergleichend untersucht.

Wie in den Jahren zuvor leitete Prof. Dr. Dr. Rainer Bendel (siehe Foto) auch die Vorträge und Diskussionen am 17. Juli 2021 im „Weltzentrum der Donauschwaben“ in Sindelfingen.

Als Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft katholischer Vertriebenenorganisationen (AKVO), Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte an der Universität Hohenheim und Vorsitzender des Instituts für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa, hatte er das Programm wieder konzipiert und als Kooperationsveranstaltung des St. Gerhardswerks mit dem Verein Haus der Donauschwaben ermöglicht.

Einleitend plädierte Bendel dafür, das Thema so offen wie möglich zu halten, ohne weltanschauliche Prämissen wie die metaphysische Einordnung und Kategorisierung nach Wesensmerkmalen bis in die 70-er Jahre.

Heute stelle sich die Frage, ob auch andere Ebenen der erschließenden Betrachtung Erkenntnisgewinn versprechen, etwa mit Blick auf die Alltagssituation der Menschen, auf lokale Bereiche, Einzelschicksale und allmähliche Entwicklungen.

Es gehe lediglich um Sonden in das weite Themenfeld, nicht um eine erschöpfende Behandlung.

Eine erste Schneise schlug aus der Perspektive der katholischen Kirche im jugoslawischen Sozialismus der 1966 geborene Prof. Dr. Aleksandar Jakir (siehe Foto), der seit 2007 Zeitgeschichte lehrt an der Abteilung für Geschichte der Philosophischen Fakultät der Universität Split (Kroatien).

Bei der Machteroberung der jugoslawischen Kommunisten habe in einem hasserfüllten Abrechnungsfuror die exzessive Gewalt mit ca. 80.000 Todesopfern bei Kriegsende ein exorbitantes Ausmaß erreicht, wobei der Terror als Revolution zur Überwindung der bürgerlichen Klassengesellschaft legitimiert wurde.

Wie in anderen kommunistischen Staaten führte auch in Jugoslawien ein Polizei- und Geheimdienst nach sowjetischem Vorbild im Dienst der Partei Listen derjenigen, die es zu liquidieren galt, vor allem Vertreter der Intelligenz, Bourgeoisie, Industriellen, reichen Landbesitzer und Kulaken, aber auch der Kirchen.

Religion wurde als falsches Bewusstsein und ideologische Waffe der Ausbeuter begriffen und zur Privatsache des Einzelnen degradiert. In der katholischen Kirche sah das neue Regime unter Marschall Tito einen der stärksten Pfeiler der reaktionären Kräfte, von Anfang an war das Verhältnis zu ihr durch offene Feindseligkeit geprägt, obwohl sich gegen die Gewaltpolitik des Ustaša-Regimes kirchlicher Protest erhoben hatte und Widerstand auch aus den Reihen der Kleriker unterstützt worden war.

Dennoch entzog der Staat der Kirche zentrale Instrumente ihres sozialen Einflusses, verbot Kirchenpresse und katholische Organisationen, schloss Schulen und Lehranstalten, konfiszierte einen Großteil kirchlichen Bodens und andere Besitztümer, besteuerte Priester übermäßig und behinderte sogar karitativ-humanitäre Institutionen. Zahlreiche Priester waren schon während des Krieges interniert und getötet worden, nicht wenige aber auch im Terror der Nachkriegszeit, insgesamt wurden über 180 Geistliche ermordet. Verhaftungen katholischer Kleriker fanden in den 50-er Jahren unausgesetzt statt.

Am 17. Dezember 1952 brach Jugoslawien sogar seine Beziehungen zum Heiligen Stuhl ab, nachdem Papst Pius XII. den Zagreber Erzbischof Alojzije Stepinac in den Kardinalsrang erhoben hatte. Mit der Verurteilung von Stepinac, der eine konsequent antikommunistische Haltung einnahm, zu 15 Jahren Haft wollte die KP ein Exempel statuieren.

Ohne Gewalt, Terror und Unterdrückung, die sie als legitime Mittel der Politik begriff, hätte die KP weder die Macht erobert noch sie bewahren können. Erst ab Mitte der 50-er Jahre, als Jugoslawien mit dem Stalinismus bereits gebrochen hatte und sich dem Westen annäherte, endete die Zeit der akuten Verfolgung und nahm langsam die Konzessionsbereitschaft gegenüber der Kirche zu. Nach der „Konfrontation“ begann eine Phase der „Koexistenz“, wie Jakir den Titel seines Referats formuliert hatte.

Robert Pech M.A. (siehe Foto) aus Leipzig verdeutlichte „Seelsorge unter kommunistisch-revolutionären Bedingungen“ am Fallbeispiel des 1914 in Filipowa in der Batschka geborenen Jesuitenpaters Wendelin Gruber, der nach seiner Priesterweihe in Rom am erzbischöflichen humanistischen Gymnasium in Zagreb Sprachen lehrte, bevor er Anfang 1946 illegal in verschiedene Internierungslager der Woiwodina ging, wo seine deutschen Landsleute massenhaft an Hunger und Krankheiten starben. Er betreute sie pastoral, organisierte Arznei- und Lebensmittel und verhalf ihnen zur Flucht, ständig in Gefahr, verhaftet zu werden.

Tatsächlich wurde Gruber 1948 zu 14 Jahren Zuchthaus und Zwangsarbeit verurteilt. Sein Lagertagebuch wurde dabei konfisziert. Auf Betreiben Konrad Adenauers wurde er Ende 1955 begnadigt und nach Deutschland abgeschoben. Pech stellte einen kurzen Lebenslauf Grubers an den Beginn seines Vortrags und ordnete den Quellenwert des Buches „In den Fängen des roten Drachen“, das Gruber nachträglich in Deutschland aus der Erinnerung und mit Hilfe von Fachliteratur und Zeitungen über seine Aufenthalte in den Vernichtungslagern, seinen Prozess und seine Gefangenschaft schrieb, als „Mischung aus Erlebtem und Fiktion“ ein.

Die Ursprungsversion mit breitem Akzent auf dem Autobiografischen und dem Verfall christlicher Werte bei der heranwachsenden Jugend sei aber durch Streichungen im gedruckten Text von 1986 auf die Darstellung der Leiden der Jugoslawiendeutschen reduziert worden.

Nach einer Darstellung der politischen Rahmenbedingungen während des revolutionären Terrors der jugoslawischen Kommunisten ging Pech auf Grubers selbstlosen Einsatz in den Lagern ein und kam zu dem Resümee, dass Grubers Erinnerungen eine Anklageschrift gegen den Umgang des jugoslawischen Staats mit der deutschen Minderheit seien. Gruber habe sich zusammen mit seinen Landsleuten als Opfer einer gottlosen, gewalttätigen Diktatur gefühlt, seine Erlebnisse in den Lagern ließen ihn das Schicksal der deutschen Minderheiten im Südosten vor allem als religiösen Konflikt deuten.

Die Diktion des Antikommunismus präge sein antipodisches Denken und seine Sprache zwischen christlichem Abendland und kommunistischem Ostblock, die auf historische und psychologische Einordnungen verzichte und daher für den Historiker in dieser Ausschließlichkeit nicht haltbar sei.

Doch angesichts des nach wie vor eingeschränkten Zugangs zu den Akten des Belgrader Innenministeriums müssten die Aussagen der Historiker über Pläne, Ziele und Maßnahmen der jugoslawisch-kommunistischen Bevölkerungs- und Nationalitätenpolitik unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch vorläufig bleiben.

Dr. Gábor Bánkuti war über Videokonferenz aus Pécs/Fünfkirchen zugeschaltet, wo er an der Fakultät für Neuere Geschichte Universitätsdozent ist. Er arbeitete in seinem Vortrag die Ähnlichkeiten und Unterschiede heraus, die in „Programm und Wirkung der kommunistischen Kirchenpolitik in Ungarn und in Rumänien zwischen 1945 und 1950“ bestanden.

BILD: Dr. Gábor Bánkuti (rechts oben)Dr. Andor Lénár (links oben) – Prof. Dr. Rainer Bendel (unten)

Zunächst zeigte er an Hand von Schaubildern den Anteil der Nationalitäten wie auch der Konfessionen während der Zwischenkriegszeit nicht nur in Ungarn und Rumänien, sondern auch die besondere Situation in den ehemals ungarischen, durch Gebietsabtretungen (Trianon) an Rumänien verlorenen Gebieten (Nationalitäten in Ungarn:

89,6 % Ungarn, 6,9 % Deutsche, Konfessionen: 64 % röm.-kath., 21 % calv., 6,2 % ev.; Nat. in Rumänien: 71 % Rumänen, 4.1 % Deutsche, Konf.: 72,6 % griech.-orth., 7,9 % griech.-kath., 6,8 % röm.-kath.; Nat. in den ehem. ung. Gebieten in Rumänien: 58,3 % Rumänen, 29,7 % Ungarn, 9,8 % Deutsche, Konf.: 35 % griech.-orth., 25 % griech.-kath., 17 % röm.-kath.)

Hl. Gerhard

Bánkuti machte dann die staatlichen Maßnahmen des kommunistischen Regimes in Ungarn namhaft, beginnend im März 1945 mit der Enteignung kirchlichen Grundbesitzes ohne Entschädigung über die Auflösung des kirchlichen Schulwesens sowie der katholischen Vereine, dann 1948/49 die Verhaftung Kardinal Mindszentys mit nachfolgendem Schauprozess bis Mai 1952 mit der Einrichtung des Staatlichen Amtes für Kirchliche Angelegenheiten sowie dem forcierten Amtseid der Bischöfe auf die neue Verfassung der Volksrepublik.

Ebenso nannte Bánkuti die Reihe der Maßnahmen gegen die Kirche in Rumänien von 1948 bis 1950, zu denen die Verstaatlichung aller privaten und kirchlichen Schulen sowie die Aussiedlung und Zwangsumsiedlung aller Ordensmitglieder in Klöstern gehörte.

BILD: Der hl. Gerhard ist Namensträger des St.-Gerhardswerks

Die Konfessionen konnten ihre Tätigkeit nur noch mit staatlicher Erlaubnis ausüben. Die griechisch-katholische Kirche wurde im Oktober 1948 aufgelöst, am 1. August 1949 wurden 15 von damals 25 katholischen Orden verboten. Nur noch je zwei Diözesen lateinischen und griechischen Rituals waren erlaubt.

Dr. Andor Lénár, der seine Dissertation an der Eötvös-Loránd-Universität Budapest über den Vacer Bischof Árpád Hanauer geschrieben hat, war aus der ungarischen Hauptstadt zugeschaltet. Sein Thema war die Tätigkeit von József Pétery (1890 – 1967), des Bischofs von Vác (Waitzen), im Schatten der kommunistischen Diktatur. In der Zeit der kurzen Koalitionsphase (1945 – 1948) lösten die von der Sowjetunion beeinflussten Kommunisten die ungarischen demokratischen Institutionen Schritt für Schritt auf.

Die bürgerlichen Parteien wurden zerschlagen, ihre Leiter entweder verhaftet oder ins Exil gezwungen. Schließlich ergriffen die Kommunisten 1948 völlig die politische Macht. So entstand das Rákosi-System, die ungarische Version der stalinistischen Diktatur.

Begleitet von zahlreichen interessanten Fotos und Dokumenten, auch aus dem Archiv der ehemaligen ungarischen Staatssicherheitsdienste, stellte der Referent Werdegang und Leben Péterys dar, der 25 Jahre lang im Dienst der Priesterausbildung und der Gläubigen in Eger stand, dann 1939 Pfarrer in der Kathedrale von Eger und schließlich 1942 Bischof in Vác/Waitzen wurde. Pétery hatte schon 1919 vor Chaos und Anarchie des Kommunismus gewarnt, den er als das „Rote Gespenst“ bezeichnete.

Seine Bemühungen um eine Reform der theologischen Ausbildung in Ungarn und seine wissenschaftliche Tätigkeit machten ihn landesweit bekannt. Die Protestbriefe, die Pétery ab 1946 an die unterschiedlichen Ministerien richtete, beweisen, so Lénár, „dass er wirklich alles tat, was möglich war, seine unschuldig verhafteten Priester zu befreien“. Er geriet ins Fadenkreuz der Staatssicherheit, wurde verhört und gezwungen, ein konstruiertes Protokoll zu unterschreiben.

Als 1950 die Friedensbewegung der katholischen Priester gegründet wurde, war Pétery der einzige unter den Mitgliedern der ungarischen Bischofskonferenz, der die Teilnahme an der Gründungsversammlung für die Priester seiner Diözese eindeutig verbot. Pétery wurde daraufhin in der Presse als „Agent des Imperialismus“ und „Kriegshetzer“ angeprangert. Sein Widerstand mündete in Hausarrest und Psychoterror, später zusammen mit anderen Geistlichen in die Verbannung nach Hejce, wo er bis zu seinem Tod 1967 interniert blieb.

An József Péterys Schicksal können die wechselvollen Methoden des kommunistischen Terrors untersucht werden, mit denen die stalinistische Parteiführung die katholische Kirche als ihren größten ideologischen Feind zu vernichten suchte. Pétery habe sich durch seine kompromisslose Haltung und Standhaftigkeit in schwerer Zeit und durch seine mit Geduld und tiefer Spiritualität ertragene Internierung als würdig erwiesen, schloss Lénár seinen Vortrag, dass die Nachwelt sein Andenken in Ehren bewahrt.

Kardinal Mindszenty und Bischof Pétery sei die Gnade der „heiligen Heldenhaftigkeit“ gegeben worden, damit sie auf ihre Art tapfer für die christlichen Werte einstanden.

Dr. Katalin Gajdos-Frank (siehe Foto) war aus der ungarischen Hauptstadt angereist. Ihr Forschungsthema ist die deutsche Minderheit in Ost- und Mitteleuropa im 20. Jahrhundert. Seit 2011 leitet sie das Jakob-Bleyer-Heimatmuseum in Budaörs, das unter den besten sechs Museen Ungarns rangiert, ist ungarndeutsche Abgeordnete in der Deutschen Selbstverwaltung, gehört seit 2014 dem Vorstand der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen an und ist seit 2019 Mitglied des Stiftungsrates der Deutschen Schule Budapest.

Ihr Thema war „Die Rolle der katholischen Kirche in Ungarn 1944/45 – 1950 am Beispiel der Ungarndeutschen“.

Die katholische Kirche sei seit der Ansiedlung der Ungarndeutschen die Institution gewesen, die den Rahmen für die gesellschaftlichen Normen vorgab und für die Ungarndeutschen eine ungebrochene Kontinuität sicherte. Der katholische Glaube war ein wichtiges Element der ethnischen Identität und diente zur Aufrechterhaltung des schwäbischen Selbstbewusstseins bis 1944.

Danach jedoch haben die gesellschaftlichen und politischen Hindernisse das Leben der Ungarndeutschen völlig verändert, zumal nicht nur die Ungarndeutschen, sondern auch Geistliche entrechtet, enteignet und zu Feinden der neuen kommunistischen Ordnung gemacht wurden. Bei den Maßnahmen zur Sowjetisierung spielte der ungarische Staatssicherheitsdienst eine entscheidende Rolle.

Ab Dezember 1945 wurde das ganze Ungarndeutschtum mit Zwangsarbeit, Deportation in die Sowjetunion, Enteignung und Vertreibung kollektiv bestraft. Für die in Ungarn gebliebenen Schwaben diente der Glaube, die katholische Religion nach 1944 als Überlebensstrategie: die Ungarndeutschen durften ihre Muttersprache nicht benutzen, Deutschsein war nicht mehr positiv, und so blieb die Kirche die einzige Institution, die alle Mitglieder der Gruppe verband.

Der katholische Glaube spendete nach 1944 auch für die verschleppten, internierten und vertriebenen Ungarndeutschen Halt und Zuversicht. Die Referentin betonte die identitätsstiftende, Kirche und Heimat verbindende, Begegnungen schaffende Bedeutung der Wallfahrten, etwa der Gelöbniswallfahrt nach Altötting.

Nach Auflösung ihrer Dorf- und Kirchengemeinschaften blieb für sie Glaube und Kirche „Heimat” – in Ungarn, in Deutschland und auch in der Gefangenschaft. Zusammenfassend sagte Gajdos-Frank, dass die katholische Kirche der deutschen Minderheit in Ungarn in den Jahren ihrer schlimmsten Diskriminierung 1944 bis 1950 nach Kräften half und besonders in der Nachkriegszeit ein stabilisierender Faktor war.

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CDU-Politiker Merz zum 13. August 1961: Wir müssen auch heute unsere Freiheit verteidigen

Erklärung von Friedrich Merz:

Heute vor 60 Jahren begann das SED-Regime der DDR, die Mauer zu bauen. Als sie fertiggestellt war, waren mehr als 17 Millionen Deutsche eingesperrt hinter einer Grenze von 1.400 km aus Beton, Stacheldraht und Minenfeldern. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu erreichten“ – beteuerte DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht noch wenige Wochen vorher. Die bittere Wahrheit für die Menschen in Ost und West sah ganz anders aus.

Fast 30 Jahre hatte diese unnatürliche Teilung unseres Landes Bestand. Der Bau der Mauer im Jahr 1961 und der Fall der Mauer im Jahr 1989 markieren historische Daten in der jüngeren deutschen Geschichte. Die Mauer steht bis heute symbolisch für die frühere Diktatur der DDR, für Unfreiheit und Unterdrückung, für wirtschaftlichen Niedergang und die größte Umweltzerstörung, die es auf deutschem Boden je gegeben hat.

Gerade in dieser Umweltzerstörung zeigt sich bis heute, dass es einen „Sozialismus mit menschlichem Gesicht“ nicht gibt. Der „Arbeiter- und Bauernstaat“ der DDR war der fortgesetzte Machtmissbrauch einer skrupellosen politischen Führung, die sich nur mit Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl im Amt halten konnte.

Unzählige Opfer starben in den Gefängnissen der Staatssicherheit, mindestens 400 Menschen aus der früheren DDR bezahlten ihren Versuch, das Land zu verlassen mit dem Tod. Bis heute trauern Familien in Ost und West um ihre Angehörigen.

Die Mauer bleibt für uns auch 30 Jahre nach ihrer Beseitigung eine beständige Mahnung. Die Zahl der Menschen auf der Welt, die in Unfreiheit leben, nimmt beständig zu. Die Bedrohungen durch politisch motivierte Gewalt nehmen zu. Aus zerrissenen und unregierbaren Staaten versuchen die Menschen zu fliehen, selten waren mehr Menschen in der Welt auf der Flucht als gegenwärtig. Das Scheitern der militärischen Mission der NATO in Afghanistan wirft ein Schlaglicht auf die Bedrohungen, die von politisch und religiös motivierter Gewalt ausgehen.

Der Tag des Mauerbaus muss uns deshalb auch heute davor schützen, den Beteuerungen autoritärer politischer Regime allzu viel Glauben zu schenken.

Wir müssen unsere Freiheit, so selbstverständlich sie uns über die Jahrzehnte geworden sein mag, gegen die Bedrohungen im Innern wie von außen auch in Zukunft verteidigen.

Und der Tag, an dem die Mauer fiel, bleibt ein Tag des Respekts und der Anerkennung für die Menschen, die sich in der DDR erfolgreich gegen Unfreiheit und Unterdrückung zur Wehr gesetzt haben.

Quelle: Merz-Newsletter vom 13.8.2021


Polizei: Wendt diskutierte bei Servus-TV

Der Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), diskutierte in der Talksendung „Klartext“ bei Servus TV mit dem Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Jörg Schindler über die Rolle der Polizei sowie den Stellenwert der inneren Sicherheit im Wahlkampf.

Wendt sagte, wenn es Vorwürfe gegen die Polizei gebe, werden diese von unabhängigen Staatsanwaltschaften untersucht.

Die Polizei müsse zunehmend gesellschaftliche Konflikte begleiten und schlichten und werde selbst häufiger Zielscheibe von gewalttätigen Angriffen.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/talk-ueber-die-rolle-der-polizei-in-der-gesellschaft/