Daniel Krause widerspricht der christlich geprägten Islamkritik von David Berger

V0n Felizitas Küble

Seit Jahren warnt der Publizist, Philosoph und katholische Theologe Dr. David Berger (siehe Foto) vor einer Islamisierung Deutschlands und Europas – und auch weltweit.

Bei aller Kritik an kirchlichen Verhältnissen beruht seine Ablehnung des Islam(ismus) auf einem christlichen, klassisch-philosophischen, freiheitlichen und wertkonservativen Ansatz.

Dem widerspricht der Gymnasial-Lehrer Dr. Daniel Krause am heutigen 15. August 2017 auf „Philosophia Perennis“, einer Internetseite von Dr. Berger, weitgehend. Im Sinne der Meinungsfreiheit läßt Berger seinen Kritiker ausführlich zu Wort kommen: https://philosophia-perennis.com/2017/08/15/verherrlichung-des-christentums-in-david-bergers-islamkritik/

Das ist tolerant und ehrenwert, zumal ihm Krause in der Sache teils scharf widerspricht.

Es würde zu weit führen und einen ellenlangen Artikel ergeben, sich mit allen Aspekten dieser Entgegnung zu befassen, zumal darin Detailfragen angesprochen werden, die nicht unbedingt von allgemeinem Interesse sind.

Es seien hier einige Punkte des Artikels, die grundsätzliche Themen berühren, aufgegriffen, wenngleich eher stichwortartig:

  1. Dr. Krause schreibt: „Was Islamkritiker an der vermeintlichen mohammedanischen „Friedensreligion“ zu Recht kritisieren, ist im Wesentlichen auch im Christentum vorzufinden. Zentrales Wesensmerkmal von beiden Religionen ist der Totalitarismus  –  ihre jeweiligen Anhänger sollen nur an einen Gott glauben.“  –  Der Autor gehört offenbar zu jenen Zeitgenossen, die im Monotheismus als solchem eine „Friedensgefahr“ und ein starkes Aggressionspotential erblicken. Wäre dem so, wie kommt es dann, daß sich das Judentum im wesentlichen als friedliche Religion erweist? Ist Israel etwa nicht die einzige rechtsstaatliche Demokratie im Nahen Osten?
    Falls der Autor beim Thema Christenheit an die Kreuzzüge denkt, so darf er gerade als Islamkritiker zur Kenntnis nehmen, daß es sich hierbei um Verteidigungs- bzw. Befreiungskriege gegen islamische Aggressionen bzw. Eroberungen handelte. (Das rechtfertigt nicht die z.T. schlimmen bzw. unverhältnismäßiten Methoden der Kreuzzüge, sondern erwähnt das grundsätzliche Recht auf Verteidigung gegen Angriffskriege.)  –  Weitere Hinweisen dazu in diesem Artikel von Dr. Udo Hildenbrand: Kein Vergleich – Elf Fakten zur Gewalt im Christentum und Islam
    Der Gottesglaube als solcher führt nicht zum Totalitarismus, sondern vielmehr eine fehlende Unterscheidung zwischen Person und Sache, wie sie im Islam geradezu system-immanent ist. Der hl. Augustinus prägte einst den treffenden Ausspruch: „Hasse den Irrtum, aber liebe den Irrenden.“ – Im Koran wird auch der (vermeintlich) Irrende gehaßt, nicht allein die Irrlehre als solche.  – Wenn sich Vertreter der Kirche nicht an diesen Grundsatz gehalten haben, ist das höchst bedauerlich, ändert aber nichts am christlichen Grundprinzip. Der Mißbrauch einer Sache spricht nicht gegen die Sache selbst  – und das „Christentum“ ist nicht dasselbe wie die „Christenheit“.
  2. Sodann behauptet der Verfasser: „Ein weiteres Merkmal: Glaubenssysteme dulden keinen Individualismus, Menschen sind „Opfertiere“ fürs Kollektiv: „Führer befiehl, wir folgen dir“, „Die Partei hat immer Recht“, „Dein Wille geschehe“, „Allah hat es so gewollt.“. Jedes „Ich“ geht ins „Wir“ über, in erzwungene Brüderlichkeit. Jeglicher Individualismus würde das Funktionieren der Glaubenssysteme stören. Islam, Christentum, Kommunismus und Nationalsozialismus sind diesbezüglich auf dem gleichen Holz gewachsen.“  –  Diese reichlich steile These wirft alles in einen totalitären Sack und prügelt heftig darauf. Nun ist der Islam tatsächlich von der Tendenz her fatalistisch geprägt, „schicksalshaft“ denkend nach der Devise: „Allah läßt wachsen.“
    Demgegenüber glauben Judentum und Christentum an den göttlichen Auftrag: „Macht euch die Erde untertan!“  – Damit ist keine Unterdrückung der Schöpfung gemeint, sondern ihre aktive Pflege, was den zivilisatorischen Fortschritt begünstigt hat.
    (Auch hier spricht der Mißbrauch   – etwa im naturfeindlichen Fortschrittswahn  –   nicht gegen das Anliegen als solches.) Die Folgen der islamischen Neigung zum Fatalismus sind klar erkennbar: Israel und die christlichen Länder sind zivilisatorisch den islamischen Staaten weit überlegen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
  3. Außerdem schreibt Krause, daß die von ihm kritisierten totalitären „Glaubenssysteme“ kein „individuelles Lustempfinden“ dulden wollen: „Denn individuelles Lustempfinden macht jedes Kollektiv unberechenbar, Sexualität darf nur einem einzigen Zweck dienen: der Obrigkeit ein Kind zu schenken. Nur als solches Mittel wird Sexualität geduldet. Niemals als Ausdruck der Lebenslust.“  –  Sowohl das Judentum wie das Christentum sehen keineswegs den einzigen Sinn der Sexualität in der Fortpflanzung. Vielmehr geht es auch um das Wort Gottes im Paradies „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei“, so daß Gott die Eva als (Ehe-)Partnerin des Adam erschuf. Folglich betrachtet die katholische Kirche auch ein Ehebündnis von sicherlich unfruchtbaren Paaren (z.B. jene über sechzig Jahre) als sakramentale Ehe. Wäre Fruchtbarkeit der einzige Zweck der Ehe, dann ergäbe dies keinen Sinn.
    Zudem stimmt es nicht, daß Kommunismus und Nationalsozialismus pauschal als lustfeindlich einzustufen sind, eher umgekehrt. Während das biblische Ethos die eheliche Sexualität zu schätzen weiß, hat der Leninismus in den 20er Jahren staatlicherseits eine ehefeindliche sexuelle Freizügigkeit begünstigt – und erst das Ruder umgeworfen, als die Verhältnisse infolgedessen völlig außer Kurs gerieten
    (soziale Verwahrlosung von Kindern, zerrüttete Familien etc).  – Auch der Nationalsozialismus vertrat z.T. eine hedonistische Sexual(un)moral, etwa indem zu unehelichen Schwangerschaften (vgl. z.B. den Himmler-Befehl an die „arischen“ SS-Männer) animiert und zudem der Ehebruch strafrechtlich liberalisiert wurde. (Näheres dazu in dieser Studie einer feministischen Autorin: http://literaturkritik.de/id/13161)
  4.  Der Autor betont außerdem, daß „unsere heutigen Freiheiten gegenüber dem Christentum erst errungen werden“ mußten und fügt hinzu: „Hierzu gehören selbstverständlich auch das uneingeschränkte Recht auf aktive Sterbehilfe und auch das uneingeschränkte Recht auf Abtreibung im Sinne der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, ein nicht diskutierbarer Wert eines aufrichtigen Humanismus.“  – Jetzt soll also die totale Tötungsfreiheit gegen ungeborene Kinder nicht einmal „diskutierbar“ sein   – da werden aber auch viele „aufrichtige Humanisten“ dem Verfasser deutlich widersprechen, denn auch unter ihnen gibt es überzeugte Lebensrechtler.
    Dasselbe gilt für eine totale Freiheit der „aktiven Sterbehilfe“  –  einmal abgesehen davon, daß diese Mentalität bereits im nationalsozialistischen Totalitarismus  –  staatlich instrumentalisiert  –  mörderisch gegen Behinderte und psychisch Kranke eingesetzt wurde. Grundsätzlich hat sich der Staat schützend vor das menschliche Leben zu stellen. Auch Schwerkranke wollen nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines Menschen sterben. Wirkliche Sterbehilfe besteht  –  neben Schmerzlinderung  –  vor allem in der menschlichen Zuwendung bis zuletzt. Auch Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer in der Hospizarbeit bestätigen dies immer wieder.
  5. Abschließend teilt Krause mit: „Als Lehrer weise ich immer wieder querulante Eltern zurecht, welche sich religiös motiviert gegen Gender-Mainstreaming oder gegen die Thematisierung von Homosexualität und Transsexualität im Unterricht wehren…Und gerade auch im Zusammenhang mit Schulpolitik sollten wir nicht die Abgründe des katholischen Arbeitsrechts ignorieren: Scheidung, Homosexualität, Abtreibung und allein schon Atheismus reichen auch, damit z.B. eine Schule in katholischer Trägerschaft einer Lehrerin oder einem Lehrer die Einstellung verweigern kann.“ 
    Erstens ist eine Scheidung allein für sich genommen durchaus kein Verweigerungsgrund, sondern erst eine zivile Wiederverheiratung. Ähnliches gilt im Falle der Abtreibung, die als Privatsache bei einem Einstellungsgespräch i.d.R. ohnehin nicht zur Sprache kommt. (Lediglich dann, wenn jemand öffentlich ein Ja zur Abtreibung propagieren würde, wäre dies  – zu Recht  – ein Einstellungshindernis.)
    Sodann braucht Krause den angeblich „querulanten“
    (!) Eltern seiner Schüler nicht oberlehrerhaft vorzuschreiben, aus welchen Gründen sie sich gegen Gender-Mainstreaming wenden  –  ob diese nun religiös, humanistisch, politisch oder wie auch immer motiviert sind. Etwas mehr Respekt vor dem natürlichen Erziehungsrecht der Eltern, das  –  auch laut unserer Verfassung – vorrangiger ist als der schulische Bildungsauftrag, erscheint hier angebracht. (Artikel 6 des GG: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“)
    Immerhin ist dieses fundamentale Elternrecht zugleich ein Abwehrrecht gegenüber staatlicher Bevormundung und Allmachtsallüren, wie dies im NS-Staat erfahren wurde, der bereits versuchte, die Jugend zu indoktrinieren und ihren Eltern zu entfremden.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

HINWEIS: Prof. Bassam Tibi warnt vor wachsendem Judenhaß durch islamische Einwanderung: https://charismatismus.wordpress.com/2017/03/14/islam-experte-prof-bassam-tibi-warnt-vor-muslimischer-judenfeindschaft-in-europa/



Polizeigewerkschaft: Vize-Chef Lenders zur mangelnden Ablehnung linksradikaler Gewalt

„Hunderte von verletzten Polizeibeamten/innen – immenser Sachschaden – ein marodierender, brandschatzender und gewalttätiger Mob, der durch die Straßen einer Millionenstadt zieht und in Teilen eine verängstigte Bevölkerung. Das waren die Folgen des G20-Gipfels in Hamburg.

Dieses Fazit zieht der 1. stellv. Bundesvorsitzende der Dt. Polizeigewerkschaft, Joachim Lenders, in seinem Leitartikel für den aktuellen Polizeispiegel. Er fügt hinzu:

„Richtigerweise werden rechte und islamistische Gewalt in unserem Land streng in den Blick genommen und möglichst frühzeitig bekämpft; dem Entstehen linker Gewalt sehen weite Teile der Gesellschaft mit einer Mischung aus augenzwinkerndem Verständnis, schulterzuckender Ignoranz und auch freudiger Erwartung zu. Das muss sich ändern.“

Vollständiger Artikel von Dr. Lenders hier: http://www.dpolg.de/fileadmin/user_upload/www_dpolg_de/pdf/2017/Leitartikel_polizeispiegel_07-08-2017.pdf

Foto: Felizitas Küble


Einsatzleiter Dudde: Fast 600 Polizisten bei Hamburg-Krawallen verletzt

Beim Polizeieinsatz zum G20-Gipfel in Hamburg sind wesentlich mehr Beamte verletzt worden als bislang bekannt:

592 Polizisten seien zwischen Einsatzbeginn am 22. Juni und Einsatzende am 10. Juli „durch Fremdeinwirkung“ verletzt worden, sagte Einsatzleiter Hartmut Dudde vor dem Innenausschuß der Bürgerschaft.

Bislang war von 476 verletzten Beamten die Rede. Vor wenigen Tagen erst war bekannt geworden, daß während der linksextremen Ausschreitungen vom 6. bis 9. Juli 231 Polizisten verletzt wurden. Alle seien mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Zwischenzeitlich seien mehr als 23.000 Beamte aus allen Bundesländern im Einsatz gewesen, sagte Dudde. Nachdem vermummte Linksextreme brandschatzend durch westliche Stadtteile zogen, habe man weitere Hundertschaften angefordert. Bislang seien 345 Straftaten angezeigt worden. Die Sonderkommission „Schwarzer Block“ werde aber zahlreiche weitere ermitteln, ist sich der Einsatzleiter sicher.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/polizei-600-verletzte-bei-g20-einsatz/
Weitere Berichte dazu: http://www.deutschlandfunk.de/g20-krawalle-mehr-polizisten-verletzt-als-bekannt.2932.de.html?drn:news_id=770457
http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/polizeifuehrer-fast-600-beamte-bei-g20-verletzt-15113917.html

 


EuroCOP solidarisiert sich mit der deutschen Bundespolizei-Gewerkschaft

Die European Confederation of Police (EuroCOP) ist der Verbund europaweiter Gewerkschaften verschiedener Polizeiverbände innerhalb der EU. Dieser Dachverband richtete am 10. Juli 2017 folgendes Solidaritäts-Schreiben an den Chef der Bundespolizei-Gewerkschaft und sagte den deutschen Kollegen seine Unterstützung zu:

 

Lieber Herr Walter, werte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des Exekutivkomitees und aller Mitgliedsorganisationen von EuroCOP verurteilen wir auf das Schärfste, was in Hamburg passiert ist. Wir sind über das Ausmaß der dort gezeigten Gewalt mehr als betroffen.

Gewalt gegen Polizisten ist nicht nur ein immer wiederkehrendes Thema, sondern die Gewalt gegen Polizeibeamte nimmt leider auch permanent zu.

Daher steht dieses Thema auf unserer Prioritätenliste stets ganz oben und wir nutzen jede Gelegenheit, MEPs (Europa-Abgeordnete) und politische Entscheidungsträger immer wieder mit diesem Thema zu konfrontieren.

Bei einem Treffen mit Direktor Banfi, dem Leiter von CEPOL, haben wir das Ergebnis einer Umfrage unter unseren Mitgliedsorganisationen überreicht, um auf die Situation bezüglich Ausbildung, Weiterbildung und Ausrüstung bei den Polizisten in Europa aufmerksam zu machen und die Defizite aufzuweisen.

Wir sichern Ihnen, Herr Walter, und der DPolG unsere vollste Unterstützung im Kampf gegen dieses Grundübel zu.

Wir danken den Polizeibeamten für Ihren Einsatz und wünschen den verletzten Kollegen aus ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung.

Mit den besten Wünschen aus Luxembourg
Àngels Bosch

Quelle: http://dpolg-bpolg.de/wp/?p=13526


INSA-Umfrage: Mehrheit will Schließung der ultralinken „Roten Flora“ in Hamburg

Die Mehrheit der Deutschen würde den linksextremen Szenetreff „Rote Flora“ in Hamburg gern schließen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, die „Rote Flora“ zu räumen. 16 Prozent lehnten dies ab und 24 Prozent waren unentschieden.  

Vor allem die Wähler von AfD (75 Prozent), FDP (71 Prozent) und Union (69 Prozent) vertraten die Ansicht, die Rote Flora müsse geschlossen werden. Auch jeder zweite Anhänger von SPD (53 Prozent) und Grünen (48 Prozent) sah dies so.

Allein bei der Linkspartei stimmte eine relative Mehrheit von 42 Prozent gegen eine Schließung. Dennoch vertraten sogar 30 Prozent der Linken-Wähler die Ansicht, das linksextreme Zentrum müsse geräumt werden.

Sechs von zehn Befragten waren zudem der Meinung, linksextreme Gewalt sei von der Politik bisher vernachlässigt worden. 15 Prozent der Befragten verneinten die Aussage. Insbesondere Anhänger von FDP (84 Prozent), AfD (83 Prozent) und Union (77 Prozent) kritisierten, die Politik habe das Problem der linksextremen Gewalt bislang nicht ernst genommen. Auch bei den Wählern der SPD (64 Prozent) und der Grünen (56 Prozent) sah dies eine Mehrheit so.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/mehrheit-der-deutschen-wuenscht-sich-staerkere-bekaempfung-linksextremer-gewalt/


Vize-Chef der FDP über nötige Konsequenzen aus den Hamburger Krawallen

NEIN zum Internet-Zensur-Gesetz, JA zu Gefährderdateien

Die Tageszeitung WELT-online stellte dem stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki vor der heißen Wahlkampf-Phase einige Fragen hinsichtlich der Hamburger Krawalle und ihrer Konsequenzen. Er ist zudem Fraktionschef der FDP im Landtag von Schleswig-Holstein.

Das Interview, das Thorsten Jungholt führte, wurde am heutigen Sonntag (16. Juli) unter dem Titel „Hieße es Braune Flora, würden alle sagen: Schluss damit!“ veröffentlicht.

Der FDP-Vizechef schließt sich der CSU-Forderung nach Schließung der „Roten Flora“ im Hamburger Schanzenviertel an, denn dieses „autonome Zentrum“ sei ein „Hort des Linksextremismus“. Zudem fordert er ähnliche Konsequenzen für die sog. „Rigaer Straße“ in Berlin, in welcher ebenfalls linksradikale Zustände vorherrschen.
Es dürfe in Deutschland „keine rechtsfreien Räume“ geben, so der FDP-Politiker.

Dem „Genossen Stegner“ (SPD) wirft Kubicki „himmelschreiende Einseitigkeit“ vor; zudem kritisiert er entsprechende Tendenzen bei den Grünen und der Linkspartei: „Bei einigen aus den drei Parteien gehört der Kampf gegen die Polizei zur genetischen Grundlage.“  – Er stellt klar: „Gewalt hat keine Legitimation – weder von links noch von rechts.“  

Kubicki beklagt  – auch aus seiner Erfahrung als Rechtsanwalt  –  daß bei den Staatsanwaltschaften, der Polizei und den Gerichten „zu viel gespart“ werde. Zugleich spricht er sich gegen „mehr Videoüberwachung“ aus. Allerdings könne sie in U-Bahnhöfen berechtigt sein. Auch den Ruf nach „Schnellverfahren“ sieht er insgesamt kritisch.

Sinnvoll sei hingegen die Einrichtung von Gefährderdateien: „Das haben wir für die Rechtsextremen. Das sollten wir für die Linksextremen auch einführen. Nur auf diese Weise lässt sich die Szene im Auge behalten.“

Die FDP strebt eine Verfassungsklage gegen das von SPD-Innenminister Maas forcierte Gesetz zur Internet- und Tele-Überwachung an. Zudem wollen die Freien Demokraten die Vorratsdatenspeicherung wieder abschaffen, denn mit solchen „Schnellschüssen“ müsse Schluß sein, betont der Jurist.

Rechtsanwalt Steinhöfel: Netzgesetz ist Verfassungsbruch

Der Hamburger Rechtsanwalt und Publizist Joachim Steinhöfel schreibt aktuell zu jenem verhängnisvollen Netzdurchsuchungsgesetz, gegen das die FDP klagen will:

„Den jüngsten vorsätzlichen Verfassungsbruch ihrer Regierung stellt das in einer Art gesetzgeberischen Gewaltakt durchgepeitschte „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ dar. Ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit unter dem Deckmantel des Kampfs gegen Haß und Hetze im Internet…

Die politische Elite will mittels Verfassungsbruchs die Herrschaft und Kontrolle über die in die sozialen Medien abgewanderte Debatte zurückgewinnen.

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hält das Gesetz in Gutachten für europarechtswidrig und verfassungswidrig. Mindestens 7 von 10 Sachverständigen haben dem Gesetz bei der Anhörung im Rechtsausschuß Verfassungswidrigkeit attestiert.“

Quelle und weitere deutliche Kritik Steinhöfels an der Merkel-Politik HIER: https://www.steinhoefel.com/2017/07/denn-frau-merkel-ist-eine-ehrenwerte-frau.html


GdP-Polizeigewerkschaft und Journalist klärt über Hamburg-Krawalle auf

Über die enormen Belastungen der G20-Gipfel-Einsatzkräfte und die den Beamtinnen und Beamten entgegengeschlagene massive Brutalität berichtete der Vorsitzende des GdP-Landesbezirks Hamburg und GdP-Betreuungseinsatzleiter Gerhard Kirsch in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ am vorigen Dienstag, zwei Tage nach dem kräftezehrenden Einsatz. (GdP = Gewerkschaft der Polizei)

Zum Video der Sendung vom 11. Juli 2017

Neben Gerhard Kirsch erläuterte der Journalist Olaf Sundermeyer, der wie der Hamburger GdP-Kollege die Ausschreitungen während des G20-Gipfels als Augenzeuge miterlebt hat, Hintergründe zu den linksextremen Gewalttätern.
Er bezeichnete die Taten dieser „Polit-Hooligans“ als „ganz klaren Angriff auf die Gesellschaft“.

Kirsch unterstrich, dass die Gewalttäter die Polizeibeamten in einen Hinterhalt locken wollten. Kein verantwortungsvoller Einsatzführer schicke seine Kolleg/innen da rein.

Quelle: https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_Hamburger-GdP-Chef-bei-ZDF-Talkschow-Markus-Lanz?open&ccm=000

HINWEIS auf einen Artikel des Historikers Dr. Dr. Rainer Zitelmann über das gestörte Verhältnis von Grünen und Linken gegenüber der Polizei: http://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/12459-gruene-geben-polizei-mitschuld

Schon vor dem G20-Gipfel gab es strafbare Aktionen gegen die Polizei: https://www.shz.de/regionales/hamburg/radmuttern-bei-privatautos-von-polizisten-geloest-id17158276.html

Linke Menschenjagd gegen andersdenkende Kollegen in Hamburg: http://www.achgut.com/artikel/hamburg_zeit-journalist_eroeffnet_antifa-menschenjagd