Sachsen: Linksextreme Straftaten verdoppelt

Die Zahl linksextremer Straftaten in Sachsen hat sich im vorigen Jahr verdoppelt. Im vergangenen Jahr seien 1.286 entsprechende Taten verzeichnet worden. 2018 habe die Zahl noch bei 628 gelegen, geht aus dem Bericht des sächsischen Verfassungsschutz hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde.
Grund für die Steigerung seien Angriffe auf die AfD in Wahlkampfzeiten.

Die Gewaltbereitschaft unter Linksextremisten habe besorgniserregend zugenommen, mahnte der sächsische Verfassungsschutzpräsident Dirk-Martin Christian laut Nachrichtenagentur dpa.

Die Anhänger der Szene würden nicht nur Sachschäden, sondern auch zunehmend Personenschäden in Kauf nehmen. Zielscheibe von Linksextremisten seien u.a. Immobilien- und Baufirmen. Die meisten Attacken verzeichneten Leipzig und Dresden.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Krawalle in Stuttgart: Polizei befürchtet das Entstehen eines „neuen Linksterrorismus“

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, erklärt zu den heutigen Randalen in Stuttgart:

„Niemand darf sich darüber wundern, wenn sich gewaltbereite Gruppen dazu ermuntert fühlen, sich auf diese Weise auszutoben, wenn sich die deutsche Politik wochenlang mit Gespensterdiskussionen über angeblichen strukturellen Rassismus in der Polizei oder Polizeigewalt beschäftigt.

Wenn den Menschen sogar durch eine Parteivorsitzende der SPD suggeriert wird, die Feinde unseres Rechtsstaates säßen in der Polizei, schwächt diese Politik den Staat und stärkt seine Gegner.

BILD: Einer der Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Ganz offensichtlich haben sich in Stuttgart verschiedene Gruppierungen aus unterschiedlichen Milieus ermutigt gefühlt, ihre Gewaltbereitschaft mit hoher krimineller Energie zu demonstrieren. Diese Exzesse wird es künftig vor allem in großen Metropolen geben, sich dann aber rasch auch in Kleinstädten zeigen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt zu recht vor dem Entstehen eines neuen Linksterrorismus. Diese Auswüchse in Stuttgart sind deutliche Warnzeichen dafür.

Die Politik ist aufgerufen, endlich die richtigen Weichen zu stellen, um zu starken staatlichen Strukturen in den Sicherheitsbehörden, in der Justiz und dem Justizvollzug zu kommen, wenn staatlicher Kontrollverlust nicht zum Wesensmerkmal deutscher Lebenswirklichkeit werden soll.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-verurteilt-pluenderungen-und-zerstoerungen-scharf/


Erneute Teilnahme des Bischofs von Regensburg am „Marsch für das Leben“

Pressemitteilung des Bistums Regensburg:

Am heutigen Samstag, dem 22. September 2018, beteiligen sich Gläubige aus dem Bistum Regensburg, darunter Bischof Rudolf Voderholzer, am Marsch für das Leben in Berlin.

Es wird eine ökumenische Demonstration mit Menschen aller Konfessionen und Parteien, die sich für das im Grundgesetz garantierte Recht auf Leben einsetzen – darunter in diesem Jahr auch der evangelisch-lutherische Bischof Hans-Jürgen Abromeit.

In einer Pressemitteilung sorgt sich nun der Oberpfälzer grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt über die aus seiner Sicht „extremistische Unterwanderung“ des Marsches für das Leben und warnt sowohl die Katholiken im Bistum Regensburg als auch Bischof Rudolf Voderholzer davor, am kommenden Samstag in Berlin von ihrem Demonstrationsrecht (Art. 8 GG) Gebrauch zu machen.

Worauf er seine Warnungen bezieht, ist nicht genau bekannt geworden – dennoch kann seine Warnung nicht ganz von der Hand gewiesen werden.

Denn wer sich die Fotos anschaut, die in den vergangenen Jahren beim Marsch für das Leben entstanden sind, sieht in der Tat erschreckende Gewaltbereitschaft, Hass, Hetze und Beleidigungen.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um die Teilnehmer/innen am Marsch für das Leben, sondern der sog. Gegendemonstration, zu der u.a. die Grünen (also die Partei von Herrn Schmidt), die Linkspartei sowie andere Gruppierungen aufrufen.

Anstatt die Katholiken im Bistum Regensburg davor zu warnen, von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen, sollte sich Herr Schmidt überlegen, sich von der Hassdemonstration, zu der seine eigene Partei maßgeblich aufruft, zu distanzieren.

Quelle: https://www.bistum-regensburg.de/news/wir-demonstrieren-fuer-das-leben-einladung-zum-marsch-fuer-das-leben-am-22092018-in-berlin-6268/


Linksextreme sind überdurchschnittlich judenfeindlich und gewaltbereit eingestellt

Die linksextreme Szene hat ein Antisemitismusproblem. 34 Prozent der Linksextremen stimmten der Behauptung zu, Juden hätten in Deutschland „zu viel Einfluß“, wie aus einer Untersuchung der Forschungsgruppe SED-Staat der Freien Universität Berlin hervorgeht. PICT0157

Ähnlich hoch war den Studienautoren zufolge die Zustimmung zu antisemitischen Stereotypen. 34 Prozent der Linksextremen bejahten die Aussage, Juden seien „geld- und raffgierig“. Laut den Studienautoren sei diese Haltung darauf zurückzuführen, daß das Wort „Jude“ als Synonym für „Kapitalist“ und „Ausbeuter“ gelte.

BILD: Die Polizei schützt eine Lebensrechtler-Prozession gegen linksradikale Randalierer in Münster

Laut der Studie „Einstellungen, Feindbilder und Haßbotschaften“ halten 14 Prozent der Linksextremen politisch motivierte Gewalt für gerechtfertigt. Lediglich ein Drittel stehe dem staatlichen Gewaltmonopol positiv gegenüber.

„Die landläufige Annahme, Linksextremisten verübten überwiegend Gewalt gegen Sachen, Rechtsextremisten dagegen gegen Personen, bestätigten die offiziellen Daten nicht: Die polizeiliche Statistik verzeichne seit 2009 mehr Körperverletzungen durch Linksextremisten und andere Linke als durch Rechtsextremisten und Rechte“, heißt es in der Untersuchung.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT

Foto: Felizitas Küble


Unionsfraktion beklagt wachsende Christenverfolgung in aller Welt

Die überkonfessionelle christliche Organisation Open Doors hat am heutigen Mittwoch ihren jährlichen Bericht über die Christenverfolgung in aller Welt abgegeben.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder:

„Die Lage der Christen in vielen Regionen der Welt muss uns immer mehr Sorgen bereiten. Der Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt die andauernde Verfolgung von Christen weltweit. wertverfolgungsindex_2013

In Zeiten sich ausbreitender Gewaltbereitschaft religiöser Fanatiker wächst die Gefahr für christliche Gemeinden und einzelne Gläubige. Eine Trendwende zeichnet sich leider nicht ab.

Etwa 100 Millionen Christen können nach Schätzungen der Organisation ihren Glauben nicht frei leben und sind in der Ausübung ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt. Das kann uns nicht ruhen lassen und wird insbesondere die CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch in den nächsten Jahren nicht ruhen lassen.

Erschreckend ist insbesondere die Lage in Syrien, wo Christen noch vor wenigen Jahren ruhig leben konnten.

Verfolgungs-Spitzenreiter bleibt Nordkorea

Nordkorea ist und bleibt auch im aktuellen Weltverfolgungsindex der für Christen gefährlichste Ort. Hier kann schon der Besitz einer Bibel die Todesstrafe nach sich ziehen. Open Doors zeigt eine weitere Gefahr auf. Es finden sich immer mehr Staaten, in denen der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung Gewalt und Hass gegen religiöse Minderheiten mit sich bringt.

In Somalia, dem Irak oder Syrien werden Christen gezielt angegriffen. Gerade an den christlichen Feiertagen trifft sie die heimtückische Gewalt von Extremisten.

Insbesondere die Lage in Syrien, das an dritter Stelle des Index geführt wird, beunruhigt uns zutiefst. Wenngleich alle Syrer unter dem schrecklichen Bürgerkrieg leiden, werden die etwa zehn Prozent der Bevölkerung ausmachenden christlichen Syrer zunehmend deshalb angegriffen, weil sie Christen sind. Der Bürgerkrieg in Syrien muss auch im Sine der religiösen Minderheiten beendet werden.  Daran mitzuarbeiten, ist eine der zentralen Fragen der deutschen Außenpolitik.

Immer wieder neu müssen wir diskutieren, wie wir den Opfern der Gewalt am besten helfen können. Die Aufnahme weiterer Flüchtlinge in Deutschland ist dabei sicher ein Weg, um Leid zu lindern. Der Masse der Betroffenen hilft das aber nicht. Das müssen wir uns immer eingestehen. Deshalb gilt es, der Not in den Flüchtlingslagern zu begegnen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird auch in den nächsten Jahren die Frage der Christenverfolgung auch in Veranstaltungen immer wieder thematisieren.“

Hintergrund:
Nach dem Weltverfolgungsindex 2014 von Open Doors werden weiterhin rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Besonders in Afrika und im Mittleren Osten hat demnach die Christenverfolgung durch Islamisten zugenommen. Unrühmlicher Spitzenreiter sei zum zwölften Mal in Folge das abgeschottete kommunistische Nordkorea.

Der Index erfaßt und dokumentiert jährlich neu die Situation der Religionsfreiheit von Christen weltweit und listet die 50 Länder auf, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt und benachteiligt werden.