AfD-Abgeordnete üben scharfe Kritik am DGB wegen Begünstigung von Linksextremen

Antifa setzt sich gegen die „Gewerkschaft der Polizei“ durch

Mit scharfer Kritik reagieren die Münchner AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Wolfgang Wiehle auf die Nachricht, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Anfang November nun doch Gastgeber eines linksradikalen „Antifa-Kongresses“ sein wird.

Die „Gewerkschaft der Polizei“ hatte den DGB in der vorigen Woche zu einer Absage aufgefordert, was der DGB zunächst umsetzte, um dann aber wieder zugunsten der Antifa „umzufallen“.

„Der DGB muss sich überlegen, ob er wirklich eine Spaltung seiner Mitgliederbasis betreiben will, und damit seinen politischen Anspruch als Einheitsgewerkschaft an den Nagel hängt“, kommentiert Wiehle den Vorgang.

Immerhin hätten laut Angaben der „Forschungsgruppe Wahlen“ gerade Gewerkschaftsmitglieder mit 15 Prozent überdurchschnittlich stark AfD gewählt.

Als besonders peinlich für den DGB betrachten die AfD-Parlamentarier das Hin und Her zu der Einladung des Antifa-Kongresses in seine Räume.

Am Ende waren die Forderungen der Gewerkschaftsjugend und weiterer linker Verbände offensichtlich gewichtiger als die Bedenken der Gewerkschaft der Polizei, die zu einer zwischenzeitlichen Absage geführt hatten.

„Diese extremistischen Strukturen sind eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es wird Zeit, die personellen Verwicklungen zwischen dem DGB und der militanten Antifa vom Verfassungsschutz zu durchleuchten!“, fordern die Bundestagsabgeordneten Wiehle und Bystron.