Kardinal Cordes widerspricht Kardinal Marx: „Das erscheint nun wirklich frevelhaft“

.Se
Wie das Nachrichtenportal „Kath.net“ am heutigen Mittwoch, dem 7. Februar, berichtet, hat sich der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes gegen den Vorschlag von Kardinal Reinhard Marx gewandt, homosexuelle Partnerschaften in Einzelfällen kirchlich zu segnen. 
 .
Der vatikanische Würdenträger kritisiert, der Müncher Erzbischof habe nicht einmal erwähnt, daß praktizierte Homosexualität „immer“ dem Willen Gottes „widerspricht“.
.
In seiner Stellungnahme erklärt Kardinal Cordes bereits eingangs: Der Vorstoß von Kardinal Marx missachtet die eindeutige Offenbarung Gottes.“
 .
Die Kirche sei aber in ihrer Pastoral (Seelsorge) an die Heilige Schrift und die Verkündigung des Lehramts gebunden; sie sei kein „Ausdruck von sentimentalem Einverständis“.
.
Er verweist sodann auf den Römerbrief (1,18 ff), auf die Erklärung der Glaubenskongregation vom 29.12.1975 und den Weltkatechismus (Nr. 2357). Daraus ergäbe sich eine „verbindliche Weisung der Kirche“.
 .
Cordes bezeichnet die Zustimmung zu homosexuellen Paar-Segnungen als „beängstigend naiv“ und erläutert, daß hierbei nicht Menschen nur „je für sich“ Gottes Beistand wünschen: „Sie wollen die „Segnung“ ihrer sündhaften Verbindung“ und damit deren kirchliche „Aufwertung“.
.
Der römische Kardinal lehnt den Vorstoß des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz klar ab: „Kirchlicher Segen als Bestätigung einer Gott-widrigen Paarbeziehung? Das erscheint nun wirklich frevelhaft.“

Foto: Vatican-Magazin


Erhält der Emmericher Bürgermeister kirchlichen „Segen“ für seine Homo-„Ehe“?

Von Felizitas Küble

In den evangelischen Landeskirchen in Deutschland ist es seit Jahren üblich und erlaubt, homosexuelle Partnerschaften durch öffentliche Segensfeiern zu würdigen.

Evangelikale (theologisch konservative) Protestanten und die meisten evang. Freikirchen lehnen dies jedoch ab mit Hinweis auf die biblische Schöpfungsordnung, welche die Ehe eindeutig als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau betrachtet, verbunden mit dem weiteren Sinngehalt der Fortpflanzung. 

Die katholische Kirche sieht das erstens ebenso und zweitens wird ihr Standpunkt noch verstärkt dadurch, daß sie die Ehe unter getauften Christen als Sakrament verehrt, so daß die Ehe nicht „nur“ zur Schöpfungsordnung, sondern sogar zur Heils- und Erlösungsordnung Gottes gehört.

Daher sind kirchliche Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare katholischerseits nicht gestattet.

FOTO: Die Ehe von Mann und Frau steht unter Gottes Segen und ist überdies ein Sakrament, ein „heiliges Zeichen“, das wirksame Gnaden des Himmels vermittelt und den Bund zwischen Christus und der Kirche versinnbildlicht

Umso mehr reibt man sich die Augen, was die Internet-Ausgabe der „Rheinischen Post“ (RP-online) zu berichten weiß.

Schon der Titel des Artikels vom 16. September klingt äußerst gewöhnungsbedürftig: Emmericher Bürgermeister heiratet  – Männer-Paar feiert Vermählung in Kirche“

Und zwar wohlgemerkt in einem katholischen Gotteshaus – genauer: in der Kirche St. Johannes im kleinen Deichdörfchen Bislich, die zur Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Wesel gehört.

Selbst die „Rheinische Post“ wundert sich – und das will etwas heißen: „Schon in der Stadt wäre solch ein Gottesdienst ungewöhnlich – auf dem Dorf ist er es erst recht.“

Der Bericht von Sebastian Peters bemerkt einleitend:

„Der Emmericher Bürgermeister Peter Hinze (SPD) heiratet seinen Lebensgefährten Hubertus Pooth aus Wesel-Bislich. Auch in der katholischen Kirche Bislich wird gefeiert. Pfarrer Sühling will „um den Segen Gottes für Menschen bitten, die in Beziehungen leben“.“

Auch wenn jene geplante Segensfeier im Rahmen eines Wortgottesdienstes laut Aussagen von Pfarrer Stefan Sühling selbstverständlich keine gültige bzw. sakramentale „Vermählung“ darstelle, so ist auch eine amtliche Segenshandlung für gleichgeschlechtliche Partner – mögen sie nun zivil „verheiratet“ sein oder nicht –  ein schwerwiegender Verstoß gegen das biblische und moraltheologische Nein zu homosexuellen Handlungen bzw. entsprechenden sexuellen Beziehungen.

Darüber hinaus ist ein solches Vorgehen auch pastoral unverantwortlich, denn es sorgt für Ärgernis unter Gläubigen, stiftet Verwirrung und begünstigt die verirrte Ansicht, wonach die „Ehe für alle“ eigentlich eine gute Sache sei, die zumindest einen kirchlichen Segen wohl verdiene usw.

Die ganze Angelegenheit wird dadurch sicher nicht besser, daß es sich bei dem betreffenden Geistlichen Stefan Sühling um einen Domkapitular des Bistums Münster handelt: 

Dieser Priester war zunächst ab 2004 sogar Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat von Bischof Dr. Felix Genn, ab 2010 ging er als Pfarrer nach Wesel. Im selben Jahr wurde er vom Münsteraner Oberhirten zum nichtresidierender Domkapitular am Hohen Dom zu Münster ernannt und damit besonders gewürdigt.

Mit anderen Worten: Pfarrer Sühling war und ist ein hochrangiger Würdenträger und gehört als Domkapitular sogar zur obersten kirchlichen Elite des Bistums.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Online-Petition fordert Bayern auf: „Ehe retten und Kontrollklage starten!“

Hedwig von Beverfoerde

Der Kampf um die Ehe ist noch nicht verloren! Es gibt eine gute und realistische Chance, das unselige Gesetz zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare („Ehe für alle“) vom Schwarzen Freitag zu kippen, bevor es zur Anwendung kommt. 

Denn die Ehe-Öffnung steht im klaren Widerspruch zu Artikel 6 des Grundgesetzes. Dies geht aus der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hervor. Das BVG kann diese Verfassungswidrigkeit feststellen und das Gesetz zur Ehe-Öffnung für nichtig erklären.

Das geschieht aber nicht von allein. Dazu muß in Karlsruhe ein Normenkontrollverfahren beantragt werden. Der schnellste und sicherste Weg wäre eine Normenkontrollklage durch die Bayerische Staatsregierung. Ministerpräsident Seehofer hat zwar öffentlich erklärt, er lasse eine eventuelle Klage derzeit prüfen, Beobachter bezweifeln allerdings, ob er am Ende tatsächlich den Normenkontrollantrag stellen wird.

Deshalb haben wir die Online-Petition „Ehe retten JETZT. Bayern voran!“ auf CitizenGo gestartet. Damit fordern wir die Bayerische Staatsregierung auf, die Eheöffnung noch vor der Bundestagswahl per Normenkontrollantrag zu verhindern: Hier Petition unterzeichnen

Mit Ihrer Unterzeichnung wird die Petition direkt an den Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer, Innenminister Herrmann, Justizminister Bausback und den CSU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Kreuzer versendet.

Ist die Ehe einmal geöffnet, gibt es kein Halten mehr. Bereits wenige Stunden nach der Abstimmung im Bundestag erhob die dadurch beflügelte LGBT-Bewegung auf dem Webportal queer.de weitere unerhörte Forderungen, wie die „Abschaffung des diskriminierenden Schutzalters“ und „rechtliche Absicherungen für Menschen, die sich für Lebensgemeinschaften jenseits der Zweierkiste entscheiden“.

Auch angesichts des rasant wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteils in unserem Land sind schon bald Forderungen nach einer weiteren Ausweitung der „Ehe“ auf Polygamie und dann auch Kinderehe zu erwarten. Da mit der Ehe das volle Adoptionsrecht verbunden ist, können Homosexuellen-Paare jetzt Kinder adoptieren.

Das natürliche Recht des Kindes auf Vater und Mutter (Kindeswohl) wird in ein „Recht auf ein Kind“ verkehrt. Die Forderung nach Legalisierung der menschenverachtenden Leihmutterschaft wird automatisch folgen.

Nur wenn wir jetzt eine wirklich große Protestwelle gegen die „Ehe für alle“ starten, wird sich die Bayerische Staatsregierung bewegen. Packen wir es an!

Hedwig von Beverfoerde
Sprecherin Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DEMO FÜR ALLE
www.demofueralle.de


Eine homosexuelle Partnerschaft ist keine Ehe

Erklärung der CDU-Abgeordneten Ute Bertram:

„Die Ehe ist für mich die Verbindung von Mann und Frau und zugleich auf eine Familiengründung hin angelegt. Sie ist damit die Keimzelle einer jeden menschlichen Gemeinschaft. Dies ist für mich eine unverrückbare Tatsache, an der auch der Zeitgeist nicht rütteln kann. Damit schließe ich nicht aus, dass Menschen auch in gleichgeschlechtlichen  Beziehungsformen für einander einstehen können.

Die eingetragene Lebenspartnerschaft gewährt in rechtlicher Hinsicht, speziell auch im Steuerrecht sowie im Unterhalts- und Erbrecht, weitgehend die gleichen Rechte wie die Ehe. Deshalb kann ich auch darin keine Diskriminierung erkennen.

Mich besorgen aber Aussagen aus der SPD, wonach im Adoptionsrecht sichergestellt werden soll, dass gleichgeschlechtliche Paare bei der  „Vergabe“ anteilmäßig berücksichtigt werden sollen. Ich warne die SPD: Eine Adoption hat ausschließlich dem Wohl des Kindes zu dienen. Ein „Recht auf ein Kind“ kann und darf es nicht geben.

Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft kann keine Ehe sein.“

Quelle (Text/Foto): https://ute-bertram.de/meldungen/eine-gleichgeschlechtliche-partnerschaft-kann-keine-ehe-sein/


Studien belegen: Dreimal weniger Selbstmorde bei heterosexuellen Ehepaaren

Schweden und Dänemark: Hohe Suizidrate in Homo-Ehen

Eine neue Studie aus Schweden hat die Häufigkeit der Selbstmorde im Vergleich von homo- und heterosexuellen Ehen in Schweden untersucht. Demnach ist das Selbstmordrisiko unter denen, die in einer «Homo-Ehe» leben, fast dreimal so hoch wie unter heterosexuellen Vermählten. Edith-Breburda

In der Fachzeitschrift «European Journal of Epidemiology» erschien eine neue Studie, deren Fragestellung zur Untersuchung lautete: «Selbstmord bei verheirateten Paaren in Schweden: Ist das Risiko bei gleichgeschlechtlichen Paaren grösser?»

Die Wissenschaftler untersuchten 6000 «verheiratete» homosexuelle Paare, die zwischen 1996 und 2009 eine eingetragene Partnerschaft oder eine «Homo-Ehe» eingegangen sind, und beobachteten diese bis 2011. Parallel dazu wurden für denselben Zeitraum mehr als eine Million heterosexuelle Ehepaare untersucht.

Das Hauptergebnis der Studie: Bei homosexuellen kommt der Suizid 2,7-mal häufiger vor als bei heterosexuellen Paaren. Unter männlichen Homosexuellen ist die Wahrscheinlich mit 2,9 noch etwas höher als unter weiblichen Homosexuellen, die mit 2,5-mal erhöhter Wahrscheinlichkeit aber ebenfalls weit über dem Selbstmordrisiko heterosexueller Frauen liegen. 

Bereits 2013 hatte die Langzeit-Studie «Ehe, Zusammenleben und Sterblichkeit» in Dänemark 6,5 Millionen Personen in drei Jahrzehnten untersucht. Auch hier ergab die Auswertung, daß das Selbstmordrisiko für Personen in einer homosexuellen Beziehung um 300 Prozent höher ist als bei Heterosexuellen.

Der Standard-Einwand von homophiler Seite lautet, daß sich diese betroffenen Menschen nicht wegen eigener Probleme das Leben nehmen, sondern wegen des «homophoben Klimas, in dem sie leben müssten.“  –  Die Tatsache aber, daß beide Studien in betont liberalen und toleranten Ländern durchgeführt wurden, widerlegt diese These. Bei der schwedischen Studie konnte zudem kein signifikanter Zusammenhang zwischen Aids bzw. HIV-Erkrankungen und der Suizidrate festgestellt werden.

Gegen das Argument, die «Gesellschaft» sei letztlich schuld, spricht auch, daß andere gesellschaftliche Gruppen, die tatsächlich objektiv diskriminiert werden, keine höheren psychischen Probleme an den Tag legen. Dazu gehören auch aktive Christen, die in vielen Staaten massiv benachteiligt oder sogar unterdrückt werden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/ethik/296458-homoehe_dreimal_so_hohes_selbstmordrisiko.html

Foto: Dr. Edith Breburda


In Deutschland gibt es 35.000 homosexuelle Partnerschaften bei 18 Millionen Ehen

Sven von Storch

In vier von 20 evangelischen Mitgliedskirchen ist die Trauung homosexueller Paare möglich. Als die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im April diese Möglichkeit einrichtete, gab es dort aber keine Nachfrage. Inzwischen wurde eine einzige Trauung anberaumt, die kürzlich stattfand  –  während allein in Berlin hunderttausende Homosexuelle leben. Scannen0006 - Kopie

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr über 400.000 Ehen zwischen Mann und Frau geschlossen. Diese Diskrepanz bestätigt die statistische Nachrangigkeit aller Reden von »Vielfalt« und »gesellschaftlichem Wandel«.

Trotz hoher Scheidungsraten ist die Dominanz der klassischen Familie ungebrochen. 76 Prozent aller Minderjährigen, nämlich 9,9 Millionen von 13,1 Millionen Kindern, lebten 2010 mit ihren leiblichen, verheirateten Eltern zusammen. Den insgesamt fast 18 Millionen Ehen stehen nur 35.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften gegenüber.

Die »Homo-Ehe« wird offenbar für Leute eingerichtet, die sie mehrheitlich gar nicht brauchen. Das erinnert an Kinder, die das gleiche Spielzeug verlangen, das die anderen auch haben – einfach aus Prinzip.

Politik, Medien und öffentliche Institutionen trommeln seit Jahr und Tag und mit unendlichem Aufwand an Zeit und Geld für ein Thema, dem die gesamtgesellschaftliche Relevanz fehlt. Für die Minderheit einer Minderheit, welche die Mehrheit vor sich hertreibt – eine gigantische Heuchelei.

Dies bestätigt aber die Anliegen unserer Initiative Familien-Schutz und bringt uns dazu, Ehe und Familie weiterhin energisch zu verteidigen

Initiative Familien-Schutz  – Zionskirchstr. 3 – 10119 Berlin
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64
www.familien-schutz.de


Als Christen setzen wir uns auch für die klassische Zivilehe ein

Mathias von Gersdorff

Der Bundesrat hat in einer Resolution gefordert, das Eherecht für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Man fragt sich, ob sich die Volksvertreter im Klaren sind, was sie da fordern. Podium5

Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare käme einer Neudefinition der Ehe gleich. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit, also die, welche gerade die politische Macht besitzt, würde die Begriffe, die das politische und gesellschaftliche Leben bestimmen, umdeuten können.

Auf diese Weise könnte es dazu kommen, dass in Deutschland nach jeder Bundestagswahl, also je nach vier Jahren, eine neue Definition von Ehe gültig wäre. So etwas nennt man Willkür.

Was der Bundesrat hinsichtlich der Ehe wünscht, nämlich die grundsätzliche Umdeutung des Begriffs, könnte bald von anderen Rechtsgütern wie dem Eigentum, der Würde, dem Recht auf Leben, der Freiheit, der Religionsfreiheit und weiteren gefordert werden.

Wer meint, das könne nicht passieren, hat nichts aus der Geschichte gelernt.

Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, schreibt in seinem Buch „Gott oder nichts“ (Dieu ou rien): BILD0222

„Die wichtigsten Maßnahmen revolutionärer Regierungen betrafen immer die Familie. Aus diesem Grund handelten alle Hirtenbriefe meiner ersten fünf Jahre als Erzbischof (im kommunistischen Guinea) von der christliche Familie, um sie zu schützen“.

Um eine solche Situation zu verhindern, haben sich die Väter des Grundgesetzes dazu entschlossen, den Grundrechten große Bedeutung zu geben. Diese sollten nie wieder der Willkür ausgeliefert werden.

Doch genau das ist dabei, zu geschehen.

In der öffentlichen Debatte kündigt sich diese Situation schon lange an. Wer sich irgendeiner der absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby widersetzt hat, wurde rasch Opfer einer Schmutzkampagne.

Zuletzt geschah das mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, und mit der Kolumnistin des Westfalen-Blatts, Barbara Eggert. Letztere wurde gekündigt, weil sie einem Ehepaar empfahl, ihre Tochter nicht als Blumenmädchen bei einer Verpartnerung von zwei Homosexuellen einzusetzen.

Werden in der öffentlichen Meinung die Grundrechte nicht mehr respektiert und geschätzt, ist es bloß eine Frage der Zeit, bis die Gesetze auch den Einzelnen nicht mehr schützen. Deshalb müssen wir uns für die Zivilehe zwischen Mann und Frau einsetzen.

Nehmen wir an dieser wichtigen Initiative des Aktionsbündnisses „Demo für Alle“ teil und unterschreiben diese Petition: http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe


Der deutsche Bundesrat plädiert mehrheitlich für die Homo-„Ehe“

CSU: Angriff auf die Ehe

Der Bundesrat hat sich mehrheitlich für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgesprochen. Er beschloss einen entsprechenden Entschließungsantrag der Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Edith-Breburda-Fotos

Mit einem gleichlautenden Gesetzentwurf wird sich zunächst der Rechtsausschuss des Bundestags beschäftigen. Die SPD hatte eine Abstimmung hierüber verhindert. Wäre der Gesetzentwurf angenommen worden, hätte als nächstes das Plenum des Bundestags darüber abstimmen müssen.

 Der bayerische Staatsminister für Justiz, Prof. Winfried Bausback (CSU), verteidigte die traditionelle Ehe. Er bestritt, dass das „Nein“ Bayerns zur „Homo-Ehe“ eine Diskriminierung darstelle. Homosexuelle Partnerschaften seien bereits weitgehend gleichgestellt. Eine Öffnung der Ehe würde Dinge gleichsetzen, die nicht gleich seien.

Bei dem Antrag gehe es vielmehr um „einen Angriff auf die Ehe als wichtiges gewachsenes Institut unserer freiheitlichen Verfassung“. Deren grundlegende Werte würden infrage gestellt.

Gleichzeitig äußerte Bausback verfassungsrechtliche Bedenken: „Wer die Ehe so öffnen will wie Sie, verändert Artikel 6 des Grundgesetzes so, dass dies nur mit einer Verfassungsänderung möglich ist.“  –  Dafür wäre eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig. 

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/bundesrat-stimmt-fuer-die-homo-ehe-91106.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Kardinal Kasper nutzt irisches Referendum pro Homo-Ehe für weitere Reformforderungen

Von Felizitas Küble

Wie die US-amerikanisch-katholische Nachrichtenseite LifeSiteNews.com berichtet, hat Kardinal Walter Kasper die am 22. Mai erfolgte Volksabstimmung in Irland zugunsten der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ verteidigt. Vat_Flagge

Die italienische Tageszeitung Corriere della Sera zitiert den vatikanischen Würdenträger dahingehend, homosexuelle Partnerschaften seien bei der letzten Familiensynode „nur ein Randthema“ gewesen, aber nun sei es zu einem „zentralen“ Thema geworden.

Kasper verteidigte das Ergebnis des Referendums in Irland: „Ein demokratischer Staat hat die Pflicht, den Willen des Volkes zu respektieren“, erklärte er. Wenn die Mehrheit der Menschen dies wünsche, sei der Staat verpflichtet, „derartige Rechte anzuerkennen“.

Sittengesetz contra Rechtspositivmus

Damit neigt der Kurienkardinal offenbar zu einer rechtspositivistischen Auffassung, wonach nicht das natürliche Sittengesetz bzw. „Naturrecht“ die entscheidende Grundlage des Rechts darstellt, sondern die jeweiligen Mehrheitsmeinungen bzw. die staatliche Gesetze. BILD0289

Seine Position widerspricht allerdings der katholischen Lehre vom Vorrang des Naturrechts gegenüber staatlichen Verfügungen, wie dies zB. hinsichtlich des Abtreibungs(un)rechts deutlich wird: Selbst wenn staatliche Gesetze die vorgeburtliche Kindstötung erlauben, kann die katholische Kirche aufgrund des 5. Gebotes und des natürlichen Sittengesetzes dem niemals zustimmen.

Laut Corriere della Sera hat Kardinal Kasper zwar darauf hingewiesen, daß „postmoderne Konzept“, wonach „alles gleich“ sei, widerspreche kirchlichen Auffassungen. Doch diese pflichtschuldige Bemerkung ändert nichts daran, daß er die irische Volksabstimmung jetzt dazu vereinnahmt, um Anpassungen der kirchlichen Verkündigung in puncto Homosexualität anzustreben:

„Wir müssen eine neue Sprache zu finden“, zitiert ihn die italienische Tageszeitung. Bedeutet aber eine neue „Sprache“ nicht letztlich auch eine neue Lehre?!

Zudem behauptet Kasper, die „Diskriminierung“ von Homosexuellen habe „in unserer Kultur eine lange Tradition“. Gleichgeschlechtliche Beziehungen, die länger anhalten, würden „Elemente des Guten“ enthalten, erneuerte der Kardinal seine spezielle „Stufenlehre“ in der Ethik, welche den Ausdruck der „schweren Sünde“ vermeidet und stattdessen lieber davon redet, eine bestimmte Situation sei zwar nicht optimal, enthalte aber „Elemente des Guten“.

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Deutsche Bischöfe veränderten das kirchliche Arbeitsrecht: Dem Zeitgeist untertan

Mathias von Gersdorff Dieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Mit erschütternder Geschwindigkeit und Entschlossenheit setzt die katholische Kirche in Deutschland ihre Selbstsäkularisierung fort.

Nun lockert sie das kirchliche Arbeitsrecht – aus freien Stücken, wie in einer Presseerklärung der Deutschen Bischofskonferenz zu lesen ist. In keiner Weise ist sie dazu verpflichtet.Die Deutsche Bischofskonferenz erledigt das, was Napoleon nicht geschafft hat.

Begründet beispielsweise ein Paar eine homosexuelle Lebenspartnerschaft, so soll dies nicht mehr zu einer Kündigung führen. Dadurch geben die katholischen Verbände sogar ihre eigene Identität preis.

In vielen Ländern kämpft die katholische Kirche, damit sie nicht per staatliches Gesetz zu solchen Maßnahmen gezwungen wird – aber in Deutschland knickt man bereitwillig vor dem Zeitgeist ein.imageCATKHONRGewerkschaften können von nun an „am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen organisatorisch“ beteiligt werden. Die Kirche verzichtet auf diese Weise freiwillig auf jene Freiheit, die sie für die Erfüllung ihrer Mission braucht.

Eine zweite Zivilehe nach einer Scheidung soll nur in Ausnahmefällen zu einer Kündigung führen. Hier wird schon das vollzogen, was sich manche Bischöfe von der Familiensynode im Oktober 2015 wünschen: Die Schleifung der katholische Lehre über die Ehe.

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen werden katholische Verbände wie Caritas oder „Sozialdienst katholischer Frauen“ praktisch zu weltlichen Unternehmen. Der katholische Geist, der in diesen Verbänden leben sollte, kann unter diesen Umständen kaum noch existieren.

Diese Maßnahmen sind erschütternd, weil sie praktisch nicht mehr rückgängig zu machen sind. Sie sind Symptom eines völligen Mangels an historischem Bewusstsein.

Die katholische Kirche in Deutschland verzichtet freiwillig auf einen Status, der fast einmalig auf der Welt ist. Hier vollbringt die Bischofskonferenz, was in anderen Ländern nur durch liberalistische Revolutionen möglich war.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“