Studien belegen: Dreimal weniger Selbstmorde bei heterosexuellen Ehepaaren

Schweden und Dänemark: Hohe Suizidrate in Homo-Ehen

Eine neue Studie aus Schweden hat die Häufigkeit der Selbstmorde im Vergleich von homo- und heterosexuellen Ehen in Schweden untersucht. Demnach ist das Selbstmordrisiko unter denen, die in einer «Homo-Ehe» leben, fast dreimal so hoch wie unter heterosexuellen Vermählten. Edith-Breburda

In der Fachzeitschrift «European Journal of Epidemiology» erschien eine neue Studie, deren Fragestellung zur Untersuchung lautete: «Selbstmord bei verheirateten Paaren in Schweden: Ist das Risiko bei gleichgeschlechtlichen Paaren grösser?»

Die Wissenschaftler untersuchten 6000 «verheiratete» homosexuelle Paare, die zwischen 1996 und 2009 eine eingetragene Partnerschaft oder eine «Homo-Ehe» eingegangen sind, und beobachteten diese bis 2011. Parallel dazu wurden für denselben Zeitraum mehr als eine Million heterosexuelle Ehepaare untersucht.

Das Hauptergebnis der Studie: Bei homosexuellen kommt der Suizid 2,7-mal häufiger vor als bei heterosexuellen Paaren. Unter männlichen Homosexuellen ist die Wahrscheinlich mit 2,9 noch etwas höher als unter weiblichen Homosexuellen, die mit 2,5-mal erhöhter Wahrscheinlichkeit aber ebenfalls weit über dem Selbstmordrisiko heterosexueller Frauen liegen. 

Bereits 2013 hatte die Langzeit-Studie «Ehe, Zusammenleben und Sterblichkeit» in Dänemark 6,5 Millionen Personen in drei Jahrzehnten untersucht. Auch hier ergab die Auswertung, daß das Selbstmordrisiko für Personen in einer homosexuellen Beziehung um 300 Prozent höher ist als bei Heterosexuellen.

Der Standard-Einwand von homophiler Seite lautet, daß sich diese betroffenen Menschen nicht wegen eigener Probleme das Leben nehmen, sondern wegen des «homophoben Klimas, in dem sie leben müssten.“  –  Die Tatsache aber, daß beide Studien in betont liberalen und toleranten Ländern durchgeführt wurden, widerlegt diese These. Bei der schwedischen Studie konnte zudem kein signifikanter Zusammenhang zwischen Aids bzw. HIV-Erkrankungen und der Suizidrate festgestellt werden.

Gegen das Argument, die «Gesellschaft» sei letztlich schuld, spricht auch, daß andere gesellschaftliche Gruppen, die tatsächlich objektiv diskriminiert werden, keine höheren psychischen Probleme an den Tag legen. Dazu gehören auch aktive Christen, die in vielen Staaten massiv benachteiligt oder sogar unterdrückt werden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/ethik/296458-homoehe_dreimal_so_hohes_selbstmordrisiko.html

Foto: Dr. Edith Breburda


In Deutschland gibt es 35.000 homosexuelle Partnerschaften bei 18 Millionen Ehen

Sven von Storch

In vier von 20 evangelischen Mitgliedskirchen ist die Trauung homosexueller Paare möglich. Als die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im April diese Möglichkeit einrichtete, gab es dort aber keine Nachfrage. Inzwischen wurde eine einzige Trauung anberaumt, die kürzlich stattfand  –  während allein in Berlin hunderttausende Homosexuelle leben. Scannen0006 - Kopie

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr über 400.000 Ehen zwischen Mann und Frau geschlossen. Diese Diskrepanz bestätigt die statistische Nachrangigkeit aller Reden von »Vielfalt« und »gesellschaftlichem Wandel«.

Trotz hoher Scheidungsraten ist die Dominanz der klassischen Familie ungebrochen. 76 Prozent aller Minderjährigen, nämlich 9,9 Millionen von 13,1 Millionen Kindern, lebten 2010 mit ihren leiblichen, verheirateten Eltern zusammen. Den insgesamt fast 18 Millionen Ehen stehen nur 35.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften gegenüber.

Die »Homo-Ehe« wird offenbar für Leute eingerichtet, die sie mehrheitlich gar nicht brauchen. Das erinnert an Kinder, die das gleiche Spielzeug verlangen, das die anderen auch haben – einfach aus Prinzip.

Politik, Medien und öffentliche Institutionen trommeln seit Jahr und Tag und mit unendlichem Aufwand an Zeit und Geld für ein Thema, dem die gesamtgesellschaftliche Relevanz fehlt. Für die Minderheit einer Minderheit, welche die Mehrheit vor sich hertreibt – eine gigantische Heuchelei.

Dies bestätigt aber die Anliegen unserer Initiative Familien-Schutz und bringt uns dazu, Ehe und Familie weiterhin energisch zu verteidigen

Initiative Familien-Schutz  – Zionskirchstr. 3 – 10119 Berlin
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64
www.familien-schutz.de


Als Christen setzen wir uns auch für die klassische Zivilehe ein

Mathias von Gersdorff

Der Bundesrat hat in einer Resolution gefordert, das Eherecht für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Man fragt sich, ob sich die Volksvertreter im Klaren sind, was sie da fordern. Podium5

Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare käme einer Neudefinition der Ehe gleich. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit, also die, welche gerade die politische Macht besitzt, würde die Begriffe, die das politische und gesellschaftliche Leben bestimmen, umdeuten können.

Auf diese Weise könnte es dazu kommen, dass in Deutschland nach jeder Bundestagswahl, also je nach vier Jahren, eine neue Definition von Ehe gültig wäre. So etwas nennt man Willkür.

Was der Bundesrat hinsichtlich der Ehe wünscht, nämlich die grundsätzliche Umdeutung des Begriffs, könnte bald von anderen Rechtsgütern wie dem Eigentum, der Würde, dem Recht auf Leben, der Freiheit, der Religionsfreiheit und weiteren gefordert werden.

Wer meint, das könne nicht passieren, hat nichts aus der Geschichte gelernt.

Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, schreibt in seinem Buch „Gott oder nichts“ (Dieu ou rien): BILD0222

„Die wichtigsten Maßnahmen revolutionärer Regierungen betrafen immer die Familie. Aus diesem Grund handelten alle Hirtenbriefe meiner ersten fünf Jahre als Erzbischof (im kommunistischen Guinea) von der christliche Familie, um sie zu schützen“.

Um eine solche Situation zu verhindern, haben sich die Väter des Grundgesetzes dazu entschlossen, den Grundrechten große Bedeutung zu geben. Diese sollten nie wieder der Willkür ausgeliefert werden.

Doch genau das ist dabei, zu geschehen.

In der öffentlichen Debatte kündigt sich diese Situation schon lange an. Wer sich irgendeiner der absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby widersetzt hat, wurde rasch Opfer einer Schmutzkampagne.

Zuletzt geschah das mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, und mit der Kolumnistin des Westfalen-Blatts, Barbara Eggert. Letztere wurde gekündigt, weil sie einem Ehepaar empfahl, ihre Tochter nicht als Blumenmädchen bei einer Verpartnerung von zwei Homosexuellen einzusetzen.

Werden in der öffentlichen Meinung die Grundrechte nicht mehr respektiert und geschätzt, ist es bloß eine Frage der Zeit, bis die Gesetze auch den Einzelnen nicht mehr schützen. Deshalb müssen wir uns für die Zivilehe zwischen Mann und Frau einsetzen.

Nehmen wir an dieser wichtigen Initiative des Aktionsbündnisses „Demo für Alle“ teil und unterschreiben diese Petition: http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe


Der deutsche Bundesrat plädiert mehrheitlich für die Homo-„Ehe“

CSU: Angriff auf die Ehe

Der Bundesrat hat sich mehrheitlich für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgesprochen. Er beschloss einen entsprechenden Entschließungsantrag der Bundesländer Niedersachsen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. Edith-Breburda-Fotos

Mit einem gleichlautenden Gesetzentwurf wird sich zunächst der Rechtsausschuss des Bundestags beschäftigen. Die SPD hatte eine Abstimmung hierüber verhindert. Wäre der Gesetzentwurf angenommen worden, hätte als nächstes das Plenum des Bundestags darüber abstimmen müssen.

 Der bayerische Staatsminister für Justiz, Prof. Winfried Bausback (CSU), verteidigte die traditionelle Ehe. Er bestritt, dass das „Nein“ Bayerns zur „Homo-Ehe“ eine Diskriminierung darstelle. Homosexuelle Partnerschaften seien bereits weitgehend gleichgestellt. Eine Öffnung der Ehe würde Dinge gleichsetzen, die nicht gleich seien.

Bei dem Antrag gehe es vielmehr um „einen Angriff auf die Ehe als wichtiges gewachsenes Institut unserer freiheitlichen Verfassung“. Deren grundlegende Werte würden infrage gestellt.

Gleichzeitig äußerte Bausback verfassungsrechtliche Bedenken: „Wer die Ehe so öffnen will wie Sie, verändert Artikel 6 des Grundgesetzes so, dass dies nur mit einer Verfassungsänderung möglich ist.“  –  Dafür wäre eine Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig. 

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/bundesrat-stimmt-fuer-die-homo-ehe-91106.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Kardinal Kasper nutzt irisches Referendum pro Homo-Ehe für weitere Reformforderungen

Von Felizitas Küble

Wie die US-amerikanisch-katholische Nachrichtenseite LifeSiteNews.com berichtet, hat Kardinal Walter Kasper die am 22. Mai erfolgte Volksabstimmung in Irland zugunsten der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ verteidigt. Vat_Flagge

Die italienische Tageszeitung Corriere della Sera zitiert den vatikanischen Würdenträger dahingehend, homosexuelle Partnerschaften seien bei der letzten Familiensynode „nur ein Randthema“ gewesen, aber nun sei es zu einem „zentralen“ Thema geworden.

Kasper verteidigte das Ergebnis des Referendums in Irland: „Ein demokratischer Staat hat die Pflicht, den Willen des Volkes zu respektieren“, erklärte er. Wenn die Mehrheit der Menschen dies wünsche, sei der Staat verpflichtet, „derartige Rechte anzuerkennen“.

Sittengesetz contra Rechtspositivmus

Damit neigt der Kurienkardinal offenbar zu einer rechtspositivistischen Auffassung, wonach nicht das natürliche Sittengesetz bzw. „Naturrecht“ die entscheidende Grundlage des Rechts darstellt, sondern die jeweiligen Mehrheitsmeinungen bzw. die staatliche Gesetze. BILD0289

Seine Position widerspricht allerdings der katholischen Lehre vom Vorrang des Naturrechts gegenüber staatlichen Verfügungen, wie dies zB. hinsichtlich des Abtreibungs(un)rechts deutlich wird: Selbst wenn staatliche Gesetze die vorgeburtliche Kindstötung erlauben, kann die katholische Kirche aufgrund des 5. Gebotes und des natürlichen Sittengesetzes dem niemals zustimmen.

Laut Corriere della Sera hat Kardinal Kasper zwar darauf hingewiesen, daß „postmoderne Konzept“, wonach „alles gleich“ sei, widerspreche kirchlichen Auffassungen. Doch diese pflichtschuldige Bemerkung ändert nichts daran, daß er die irische Volksabstimmung jetzt dazu vereinnahmt, um Anpassungen der kirchlichen Verkündigung in puncto Homosexualität anzustreben:

„Wir müssen eine neue Sprache zu finden“, zitiert ihn die italienische Tageszeitung. Bedeutet aber eine neue „Sprache“ nicht letztlich auch eine neue Lehre?!

Zudem behauptet Kasper, die „Diskriminierung“ von Homosexuellen habe „in unserer Kultur eine lange Tradition“. Gleichgeschlechtliche Beziehungen, die länger anhalten, würden „Elemente des Guten“ enthalten, erneuerte der Kardinal seine spezielle „Stufenlehre“ in der Ethik, welche den Ausdruck der „schweren Sünde“ vermeidet und stattdessen lieber davon redet, eine bestimmte Situation sei zwar nicht optimal, enthalte aber „Elemente des Guten“.

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Deutsche Bischöfe veränderten das kirchliche Arbeitsrecht: Dem Zeitgeist untertan

Mathias von Gersdorff Dieser Blog zeigt, zu welchem Irrsinn Grüne, Gender-Ideologen, Linkskatholiken usw. fähig sind.

Mit erschütternder Geschwindigkeit und Entschlossenheit setzt die katholische Kirche in Deutschland ihre Selbstsäkularisierung fort.

Nun lockert sie das kirchliche Arbeitsrecht – aus freien Stücken, wie in einer Presseerklärung der Deutschen Bischofskonferenz zu lesen ist. In keiner Weise ist sie dazu verpflichtet.Die Deutsche Bischofskonferenz erledigt das, was Napoleon nicht geschafft hat.

Begründet beispielsweise ein Paar eine homosexuelle Lebenspartnerschaft, so soll dies nicht mehr zu einer Kündigung führen. Dadurch geben die katholischen Verbände sogar ihre eigene Identität preis.

In vielen Ländern kämpft die katholische Kirche, damit sie nicht per staatliches Gesetz zu solchen Maßnahmen gezwungen wird – aber in Deutschland knickt man bereitwillig vor dem Zeitgeist ein.imageCATKHONRGewerkschaften können von nun an „am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen organisatorisch“ beteiligt werden. Die Kirche verzichtet auf diese Weise freiwillig auf jene Freiheit, die sie für die Erfüllung ihrer Mission braucht.

Eine zweite Zivilehe nach einer Scheidung soll nur in Ausnahmefällen zu einer Kündigung führen. Hier wird schon das vollzogen, was sich manche Bischöfe von der Familiensynode im Oktober 2015 wünschen: Die Schleifung der katholische Lehre über die Ehe.

Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen werden katholische Verbände wie Caritas oder „Sozialdienst katholischer Frauen“ praktisch zu weltlichen Unternehmen. Der katholische Geist, der in diesen Verbänden leben sollte, kann unter diesen Umständen kaum noch existieren.

Diese Maßnahmen sind erschütternd, weil sie praktisch nicht mehr rückgängig zu machen sind. Sie sind Symptom eines völligen Mangels an historischem Bewusstsein.

Die katholische Kirche in Deutschland verzichtet freiwillig auf einen Status, der fast einmalig auf der Welt ist. Hier vollbringt die Bischofskonferenz, was in anderen Ländern nur durch liberalistische Revolutionen möglich war.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Ehe und Familie: Ist die Bibel keine „Orientierungshilfe“ mehr für die EKD?

Scharfe Kritik an der „Orientierungshilfe“ des Rates der EKD zu Ehe und Familie übt die evangelische Michaelsgemeinde in Bensheim (Südhessen).120505184_B_July und Mike draussen

Das Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und schließt auch eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften ein.

In einer Stellungnahme schreibt der Kirchenvorstand, das EKD-Papier schaffe ein schwerwiegendes theologisches Problem: „Sie gibt die grundlegende reformatorische Ansicht auf, dass die biblische Botschaft Maßstab kirchlichen Handelns ist.“

Das Gremium unter Leitung von Pfarrer Christoph Bergner sieht ferner „ein logisches Problem“: Für die EKD sei entscheidend, dass die Lebensgemeinschaften verlässlich, fürsorglich und respektvoll seien. Aber dann könnte die Kirche auch Beziehungen mit mehreren Partnern oder in einer Familie gutheißen.

Nach Ansicht des Kirchenvorstands sind Verlässlichkeit und Treue keine ausreichenden Kategorien für ethische Wertungen: „Auch bei der Mafia herrschen Treue und Verlässlichkeit. Dennoch wird auch die EKD weder sämtliche sexuelle Beziehungen noch mafiöse Vereinigungen unterstützen wollen.“

Zudem habe sich die christliche Verkündigung immer schon an der gesellschaftlichen Wirklichkeit gerieben: „Die Christenheit hat diese Spannung als höchst produktiv und hilfreich erlebt.“ 

Quelle: http://www.idea.de


Studien erweisen Nachteile für Kinder in homosexuellen Partnerschaften

Prof. Dr. Manfred Spiekers Leserbrief in der heutigen FAZ vom 4.12.2013:

Es gibt gegenteilige Studien

Zum Artikel „Lückenhafte Erkenntnisse“ von Susanne Kusicke (F.A.Z. vom 22. November):

Wer für gleichgeschlechtliche Paare das Adoptionsrecht fordert, wie die SPD in den laufenden Koalitionsverhandlungen, beruft sich auf die Bamberger Studie von Marina Rupp über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die behauptet, es gebe keine Unterschiede zu Kindern in Familien mit Vater und Mutter. Zugleich bestreitet er, dass gegenteilige Studien existierten. P1000834

Es ist verdienstvoll, dass Susanne Kusicke in ihrem Artikel über die Kritik an der Bamberger Studie berichtet, die Frank Häßler für das Bundesverfassungsgericht verfasst hat, auch wenn das Gericht sie ignorierte.

Darüber hinaus aber ist festzuhalten: Es gibt gegenteilige Studien, die zeigen, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten gegenüber solchen in Familien mit Vater und Mutter Nachteile erleiden.

Die jüngste dieser Studien nach jenen von Sotirios Sarantakos (Australien), Mark Regnerus (Vereinigte Staaten) und Loren Marks (Vereinigte Staaten) stammt von Douglas W. Allen, einem Ökonomen der Simon Fraser Universität in Vancouver.

Er hat die Frage nach dem High-School-Abschluss von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Haushalten untersucht. Seine Basis ist der kanadische Zensus von 2006 und die Tatsache, dass Kanada die Homo-Ehe bereits 1995 legalisiert hat. Sein Ergebnis, publiziert in der „Review of Economics of the Household“ (2013, Seite 635–658):

Die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen, beträgt im Vergleich mit Kindern aus heterosexuellen Haushalten nur 65 Prozent.

Allen differenziert nach lesbischen und schwulen Haushalten sowie nach dem Geschlecht der Kinder. Mädchen haben es noch viel schwerer: Sie erreichen den High-School-Abschluss mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent in lesbischen und von nur 15 Prozent in schwulen Haushalten.

Allen lässt als Ökonom offen, was die Ursache für die deutlich größeren Probleme der Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten ist. Er neigt zu der Annahme, dass Väter und Mütter sich nicht gegenseitig voll ersetzen können. Fest steht für ihn nur, dass die landläufige Annahme, es gebe keine Unterschiede, nicht haltbar ist.

Professor Dr. Manfred Spieker, Osnabrück


SPD-Politikerin Manuela Scheswig setzt Unionsparteien unter Druck

„Ich kann den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen“, so erklärte SPD-Vorstandsmitglied Manuela Schwesig laut einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“. 42252-3x2-teaser190x127

Aufgrund der Meinungsunterschiede in dieser Frage wurde die sechste Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe „Familie, Frauen und Gleichstellung“ nach heftigem Streit vorzeitig abgebrochen. Dabei ging es um die Öffnung der Ehe und ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare.

Vor und nach der Bundestagswahl äußerten sich Unions-Politiker, darunter Angela Merkel, mehrmals gegen diese absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby.

Allerdings gibt es einzelne Unionsabgeordnete, die eine weitgehende Angleichung der herkömmlichen Ehe mit der homosexuellen Lebenspartnerschaft anstreben.

Möglicherweise möchte Manuela Schwesig mit ihrer Drohung diese Abgeordneten aktivieren. Sie sind zwar eine Minderheit innerhalb der Union, doch viele Medien übertreiben maßlos ihre Bedeutung.

Sollte die Große Koalition ernsthaft in Gefahr kommen, könnte diese Minderheit mit Hilfe der Medien die gesamte Union aus CDU und CSU einschüchtern. Aus Erfahrung weiß man, dass sie unter diesen Umständen leicht alle Prinzipien über Bord wirft.

Kommentar von Mathias von Gersdorff 

und hier gehts zu seiner Protest-Aktion in „Kultur und Medien: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/11/postkartene-mail-aktion-hermann-grohe.html


EKD-Papier zu Ehe und Familie weiter unter Beschuß: „Ökumenischer Graben geöffnet“

Evangelischer Theologe beklagt „ewiges Einknicken“ vor dem Zeitgeist

Die Kritik an der neuen Orientierungshilfe der EKD reißt nicht ab. Das Papier vertritt ein erweitertes Familienbild, das vielfältige Lebensformen einschließt, zum Beispiel gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kindern.

Nach Ansicht des katholischen Ruhrbischofs Franz-Josef Overbeck ist damit ein ökumenischer Graben geöffnet worden. Mit der Orientierungshilfe sei eine „Phase der Ratlosigkeit und des Ärgernisses“ eingeläutet worden, sagte Overbeck am 21. Juni in Gladbeck. Auch innerhalb der evangelischen Kirche zeigten sich zunehmend widersprüchliche Auffassungen. 

Der ehem. Professor für Christliche Gesellschaftslehre in Bochum, Günter Brakelmann, kritisierte das „ewige Einknicken“ der evangelischen Kirche vor dem Zeitgeist sowie den protestantischen Umgang mit der Bibel:

„Wenn uns etwas an den Texten des Neuen Testaments nicht mehr gefällt, wird es so ausgelegt, dass am Ende etwas anderes herauskommt, als im Urtext drin steht.“

CDU-Protestanten: Der Ehe gebührt Vorrang

Der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) von CDU/CSU, Christian Meißner, bedauert die Relativierung der Ehe. Aus Sicht der Union sei die lebenslange Ehe von Mann und Frau als gute Gabe Gottes zu verstehen, der bei aller Achtung gegenüber anderen Lebens- und Familienformen ein Vorrang gebühre, sagte Meißner dem „Hamburger Abendblatt“. Die Mitglieder des EAK erwarteten, „dass dies auch im liturgischen und seelsorgerlichen Handeln unserer Kirche klar wird“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de