Vorauseilende Aufregung, falls Bischof Tebartz-van Elst nach Limburg zurückkehrt

GLOSSE aus der Webseite „Demut jetzt“:

„Gott steh uns bei, wenn der Bischof wieder auf der Matte steht“  –  So oder so ähnlich denken sich viele in Limburg. Denn der Rektor der Anima, Franz Xaver Brandmayr, bei dem der Bischof Tebartz-van Elst die letzte Zeit untergekommen war, hat in einem Interview den schlimmsten Satz der letzten Monate gesagt: Der Bischof würde gerne nach Limburg zurückkehren.  Limburg-102

Wie! Immer noch! Da gibt man sich so viele Mühe, um den Mann endlich loszuwerden, hat ihn wenigstens schonmal in Rom, und jetzt schleicht er sich klammheimlich nach Deutschand zurück und schlägt im Kloster Metten sein Basislager auf, um von dort aus die Expedition auf den Domberg vorzubereiten. Wo er sich wieder festsetzen könnte. 

Geht denn das? Ja, das geht. Zumindest theoretisch. Stellen wir uns mal den Worst-case für die Gegner des Bischofs vor:

Die Kommission der Dt. Bischofskonferenz stellt fest, das alles korrekt gelaufen ist, der Bischof sich an alle Regeln gehalten und auch nicht einfach mit Geld um sich geworfen, sondern gut und solide gebaut hat. Daß außerdem der Bischöfliche Stuhl in Limburg genug Geld für so ein Projekt hatte und das Ganze auch vom Konzept her sinnvoll ist.

Dann stellt das Hamburger Gericht das Verfahren gegen eine Geldbuße ein und die anderen juristischen Vorwürfe gegen den Bischof erweisen sich als haltlos.

Danach stellt sich der Papst hin und sagt sowas wie: Ich vertraue Bischof Franz-Peter weiterhin und hoffe, er wird sein Amt in Limburg mit der Unterstützung aller Gläubigen und der Mitbrüder gut weiterführen können.

Und dann kommt der Bischof in den Dom, bittet um Verzeihung und vergibt gleichfalls mit ausgebreiteten Armen allen, die ihn in diesen Wochen und Monaten hart angegangen sind. Er reißt die Türen seines Hauses weit auf und lädt zum Dialog mit allen ein, die ihn mitführen wollen.

Was dann?  –  Dann kann man nur noch greinen, der Bischof habe aber kein Vertrauen mehr und man wolle ihn endlich weg haben, weil … weil … man mag ihn halt nicht. Dann schlägt man in der Bibel nach und zeigt triumphierend auf eine Bibelstelle und erklärt: Denn Jesus sagte, wir sollen sogar unsere Feinde lieben, außer die, die wir nicht mögen.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/11/gott-steh-uns-bei-wenn-der-bischof.html

Ergänzender Hintergrund-Artikel in FULDA-Info: http://www.fuldainfo.de/index.php?area=1&p=news&newsid=26842

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Glosse zur jämmerlichen Niederlage des Anti-Kirche(nprivilegien)-Volksbegehrens in Österreich

Von Dr. Josef Bordat

Puh, das war knapp! Aber am Ende ist das Volksbegehren zur Abschaffung der “Kirchenprivilegien” (oder der Kirche  –  wenn schon, denn schon) entgegen allen Prognosen doch noch haarscharf gescheitert.

Denn es begehrte nicht das Volk, sondern ein Grüppchen von etwas über 50.000  –  das sind 0,7 Prozent der Bevölkerung Österreichs. Kompliment! Soviel kriegt bei uns in Deutschland sonst nur die Tierschutzpartei. Und dabei sind Tiere so süß (Knut!).

img_5920

FOTO: Graffiti in Wien: “Sauchristen vernichten die Erde!” – Er/sie hat bestimmt unterschrieben. Genützt hat es nichts. Die “Kirchenprivilegien” bleiben, die Vernichtung der Erde geht weiter. Auch in Österreich.  

Die völlig verblendeten 99,3 Prozent der Österreicher, die offenbar nichts dagegen haben, dass die Kirche “Kirchenprivilegien” hat, wurden zu einem Großteil mit Gewalt an der Stimmabgabe gehindert. Oder unter Druck gesetzt. Indoktrination, Hausarrest, Giftgas. Naja, wie die Kirche das halt so macht  – meine Güte, muss ich denn hier alles dreimal erklären?!

Was sich die Initiatoren, die angetreten waren, die Macht der Kirche zu brechen und endlich Frieden, Freiheit und Wohlstand nach Österreich zu bringen, unbestreitbar an die Brust heften können, das ist dieser unfassbare Mut, eine Aktion gegen die Kirche gestartet zu haben. Mitten in Europa! Trotz Hexenverbrennungen!

Davon können sich die ganzen brillantenbehangenen Schicki-Micki-Missionare mal eine Scheibe abschneiden! Aber die sind so sehr mit „Erdvernichtung“ beschäftigt, die haben die Sache wahrscheinlich nicht mal mitbekommen.

Also: Hut ab! Und nach dem FC Barcelona und Real Madrid haben wir mit der Initiative zur Abschaffung der “Kirchenprivilegien” den nächsten in unserer Reihe “Helden der Woche”.  Herzlichen Glückwunsch!

Quelle (Text/Foto): http://jobo72.wordpress.com/2013/04/25/osterreichs-kirche-gerettet-vorerst/


Aktueller Newsticker: die Glosse zum Sonntag

Irgendwo im Netz: Papst Franziskus hat nun offiziell fünf Millionen Follower auf Twitter. Die Gemeinschaft Das-Internet-den-Atheisten hat deswegen zu einer Gegenkampagne aufgerufen. Die Initiative erklärte auf ihrer Internetseite: Wir dürfen das Internet nicht jenen überlassen, die es zu einem Hort der Hasspropaganda machen wollen. Das Internet ist ein Ort des freien Gedankenaustauschs und der antifaschistischen, demokratischen und toleranten Menschen. Deswegen forderte die Gemeinschaft die sofortige Sperrung des päpstlichen Twitter-Accounts, die Kontrolle von Twitter durch ein Sicherheitsbüro und einen Aufmarsch der Pink-Roten Brigaden vor dem Vatikan zum Zwecke der Verdeutlichung des Anliegens. 

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Rom: Der Journalist Carlos la Pocha veröffentlichte diese Woche sein neues Buch „Franziskus. Total privat“. In diesem Werk lässt er Weggefährten des Papstes zu Wort kommen, die ihn jahrelang schonmal von weitem gesehen haben. Dazu gehört der Neffe des Lehrers von Bergolios Cousin 3. Grades, der sich sehr genau vorstellen kann, was für ein Terror-Zwerg der junge Bergolio in der Schule war. Eine Ex-Nonne, die mit einem Ex-Jesuiten (verstorben) verheiratet war (geschieden), der Provinzial Bergolio auf einem Jesuiten-Treffen gehört hat und genau wusste, wie dieser damals mit der argentinischen Diktatur kooperierte. Auch ein Diözesaner kommt zu Wort, der vom Erzbischof tief enttäuscht ist, weil dieser seinen 34 Seiten langen Brief über den gewünschten Einsatz von Carrara-Marmor für die Verzierung der Stühle in seiner Heimatpfarrei nur mit einem einseitigen Verweis auf die Kosten beantwortet hatte.

Bielefeld: Die Bewegung „Weltökumene“ (29 Mitglieder) hat den Kopten-Patriarchen Tawadros aufgefordert, nicht den Papst in Rom zu besuchen, sondern den Vorsitzenden der Bewegung in Bielefeld-Buschkamp. Der römische Papst sei mit seiner starren Haltung in moralischen und dogmatischen Fragen kein guter Ansprechpartner für eine wirkliche Ökumene zwischen allen Religionen. Der Vorsitzende Heinrich Schildlaus bot dem Patriarchen eine umfassende ökumenische Kooperation ohne Vorbedingungen an. Der Patriarch müsse lediglich anerkennen, dass  keine Aussagen über Gott gemacht werden dürften, christologische Vorstellungen irrelevant seien und jede Hierarchie des Teufels wäre, wobei es den Teufel eigentlich nicht gebe.

Quelle: Samstäglicher Newsticker

NEWSTICKER – die Glosse zum Sonntag…

London: Ein Gericht im Vereinigten Königreich wies die Klage einer Jüdin ab, der gekündigt wurde, weil sie am Samstag mit Verweis auf das Sabbatgebot nicht arbeiten wollte. Das Gericht erklärte, die Sabbat-Ruhe gehöre keineswegs zum Kernbestand des jüdischen Glaubens, denn es gäbe ja durchaus Juden, die am Samstag arbeiten.  IMG_1093

Das gleiche Gericht bestätigte allerdings die Klage eines muslimischen Briten, der mit Verweis auf das Freitagsgebet einen freien Tag von seinem Arbeitsgeber verlangte. Bei einem anderslautenden Urteil seien Krawalle der Muslime zu vermuten, so die Richter, womit klar sei, dass das Freitagsgebet zum Kernbestand des muslimischen Glaubens gehöre und daher schützenswert sei.

Berlin: Der „Verband für eine Gesellschaft zum Schutz der Minderheiten“ zeigte sich über den wachsenden Antiseminitsmus in muslimischen Parallelgesellschaftn irritiert. Bisher sei man davon ausgegangen, dass dies nicht möglich sei. Immerhin seien sowohl Juden als auch Muslime unterdrückte Minderheiten, die daher natürliche Verbündete seien. Man vermute daher, der dortige Antisemitismus sei ein Import aus der westlichen Gesellschaft. Zum Schutz vor solchem Gedankengut forderte der Verband daher die Muslime auf, sich stärker von westlichen Einflüsse zu distanzieren.

Basel: Der Abt aus Mariastein, Peter von Sury, hat den Churer Bischof Huonder wegen dessen Spaltpilz-Linie zum Rücktritt aufgefordert. Doch er wolle ja nicht nur kritisieren, sondern auch Ideen zum konstruktiven Brückenbauen einbringen, wie er unserem Redakteur Ignaz im Exklusiv-Interview erklärte:

Man müsse neue Wege der Organisation von Kirche finden, für die der Benediktinierorden Vorbild werden könne. So wählten sich die Mönche ihren Abt selber, also könnten sich auch die Gläubigen ihren Bischof selber wählen. Außerdem sollten, wie im Kloster, regelmäßig Beratungen stattfinden. Wenigstens einmal in der Woche müsste sich der Bischof mit allen Diözesanen, die das wünschen, treffen, um mit ihnen die wichtigsten Geschäfte des Bistums zu beraten.

Die Bischöfe wiederum sollten sich, ähnlich wie bei den Benediktinern, in Landesprovinzen einteilen und sich einen Metropoliten wählen. Diese wiederum sollten gemeinsam einen weltweites Oberhaupt wählen, den Papst. Diesen beiden oberen Instanzen sollte jedoch eher eine symbolische Bedeutung zukommen, um die Basisverwurzelung von Kirche, die sich im Bistum inkarniere, nicht zu gefährden. IMG_6434

Washington: Der Verband „Abortion for all Association“ (AFAA) erwägt nach Angaben seines Sprechers, im Namen des beteiligen Arztes das Baby Neveah zu verklagen. Der Säugling habe während des Kaiserschnittes, also noch bevor es durch eine vollständige Geburt seine Menschenrechte erlangt habe, Besitzansprüche auf die Hand des Arztes angemeldet. Eine solche Tat durch ein „Es“ verletze das Menschenrecht des Arztes auf körperliche Unversehrtheit.

Washington: Auf Nachfrage der Redaktion teilte die AFAA mit, man sehe nunmehr von einer Klage gegen das Baby Neveah ab.   –  Begründung: Man gehe davon aus, das Kind sei durch die eigentliche Geburt zu einer neuen natürlichen wie rechtlichen Person geworden, weswegen Neveah nicht für Handlungen ihres früheren „Es“ haftbar gemacht werden könne.

Quelle: Samstäglicher Newsticker


Aktueller Newsticker – die Satire am Sonntag

Hamburg: Die Gemeinschaft für Toleranz und Friedlichkeit zeigt sich vom aktuellen globalen Trend des Christentums alarmiert. Man sei in großer Sorge über die weltweite Ausbreitung des Christentums. Leider seien nicht alle Gebiete der Erde so fortschrittlich wie Europa, wo die Mehrheit gelernt habe, daß ein Leben ohne Gott viel besser sei. Geradezu dramatisch sei der Verfall in die Religiösität in asiatischen Ländern. Wenn in Ländern wie China weiterhin so viele Menschen Christen würden, verkomme der Staat noch zu einem Hort von Intoleranz und Unfreiheit. imm012_10A

Brüssel/Warschau: Die EU-Kommission für Toleranz, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Antidiskriminierung und Menschenwürde forderte die polnische Justiz auf, den Rechtsstreit gegen den Skandal-Musiker Adam Darski zu beenden und den Mann in Ruhe zu lassen. Zugleich sprach sie sich für die Verbreitung des Videos der Tat aus, denn damit könne Europa der ganzen Welt zeigen, wie Weltoffenheit, Liberalität und Toleranz funktioniere.

Brüssel: Die EU-Kommission für Toleranz, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Antidiskriminierung und Menschenwürde sprach sich für ein Verbot des Anti-Mohammed-Films aus. Ein solcher Film verletzte die religiösen Gefühle der Muslime und würde absichtlich eine Religion herabsetzen, womit ihre Unterdrückung und Haß gegen diese vorbereitet werde. Durch sein Verbot könne Europa der ganzen Welt zeigen, wie Weltoffenheit, Liberalität und Toleranz funktioniere.

New York: Gegen eine mögliche Seligsprechung Papst Pauls VI. regt sich Widerspruch. Die Human Sex Association erklärte in Richtung Rom, man möchte nachdrücklich darauf bestehen, Paul VI. nicht selig zu sprechen. Wer sich gegen [künstliche] Verhütung wende könne kein Menschenfreund sein, da nur so die Überbevölkerung verhindert, die Aids-Krankheit geheilt und die Menschenwürde gewahrt werden könne. Menschenfreundlichkeit im genannten Sinne sei aber das Zentralmerkmal von Seligkeit und deswegen könne man mit Sicherheit sagen, Paul VI. sei nicht selig.

Berlin: Die Gemeinschaft für eine Gleiche Kirche lobte Bundesfamilienministerin Schröder für ihren mutigen Einsatz für die Gleichberechtigung der Geschlechter auch in der Sphäre Gottes. Endlich habe mal ein_e Minister_in den Mumm bewiesen und klar gesagt, was Sache ist: Gott ist kein Mann.  –  Leider nehme aber Schröder weiterhin auf dunkelkatholische CSUler Rücksicht und habe Gott nur als Es bezeichnet. Das sei natürlich Unsinn, wo doch jeder weiß, daß Gott eigentlich eine Sie ist.

Quelle: Samstäglicher Newsticker

Glosse zum Sonntag: Das soll doch mal das Teufel holen!

Kaum haben wir gestern den prophezeiten Weltuntergang gerade mal so  überlebt, da droht uns mitten in der besinnlichen Vorweihnachtszeit schon wieder überirdisches  Ungemach: 

Unsere oberste Familienmutti →Kristina Schröder unterzieht Gottvater einer grammatikalischen →Geschlechtsumwandlung!

Erzählt Sie doch frank und frei, daß sie ihr Töchterlein politisch korrekt geschlechtsneutral  im Gender-Mainstream-Glauben erzieht:  Das liebe Gott sieht alles. Der Herrgott hat ausgedient.  Bei Gott, im Namen der Mutter, der Tochter und der weißen Taube!  

So etwa könnte die neue feministische Liturgie lauten. Alles Männliche wird verbal kastriert!

Kristina Schröder bei göttlicher Eingebung Kristina Schröder, nach Amtsbezeichnung Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Verstanden, erwachsene männliche Junggesellen gehören offenbar nicht zu ihren Schutzbefohlenen.

Und damit kommen wir zum nächsten Problemfall: Jesus, nach biblischer Zuschreibung männlichen Geschlechtes. Und so hieß es früher mal bei Tisch: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast

Jesus ist Christus, das ist die Botschaft der Evangelien. Christus bedeutet im ursprünglichen Wortsinn der Gesalbte. Denn damit soll sich die Prophezeiung des Alten Testamentes erfüllen: Jesus ist der Messias, der zum König Gesalbte.

Unsere traditionellen Vornamen wie Christian oder auch Kristina leiten sich aus diesem Wortstamm  ab. Auch wenn man in neuzeitlicher Interpretation bei Christian eher an den geschmierten denkt. Schau ich mir dieses Rindvieh an, dann denk ich an mein Christian… so lautet der Refrain eines populären Volksliedes:  http://ingeb.org/Lieder/womagden.html .

Von Christian ist es nicht weit zur Kristina. Dumme Kuh?  Geschmiert oder bescheuert? Weiß der Himmel! Oha, der Himmel ist ja männlich! Und die Hölle ist weiblich! Hat das was zu bedeuten?

In wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Noch sind unsere Krippenfiguren traditionell. Aber ab nächstem Jahr müssen wir uns wohl  darauf einstellen, daß hier und da die Maria durch einen Marius ersetzt wird. Josef und Marius, zwei Schwule, die ein Kind adoptiert haben.

Die Neuerzählung der Weihnachtsgeschichte nach Gender-Mainstream.

Nein, ich male nicht schwarz-weiß, sondern rot-grün. Und natürlich wird es auch Krippenbilder geben mit einer Josefa statt einem Josef. Damit die Quote erfüllt wird.

Halt, was ist mit den Heiligen Drei Königen? Die werden dann wohl zu →Queens.

Ein besinnliches Weihnachten wünscht Euch

Bernd

SATIRE und FOTO entnommen der ausgezeichneten Webseite GEGEN DEN STROM:  www.hansberndulrich.wordpress.com   


NEWSTICKER – die Glosse zum Sonntag

Irgendwo im Nirgendwo: Unter Führung des Twitterers Bad_Jesus regt sich  Widerstand gegen die Absicht des Papstes, erstmals zu twittern. Eine  solche Absicht sei man nicht bereit hinzunehmen. Schließlich sei Twitter nicht dazu da, bösen alten Männern einen weiteren Sprachraum zu geben.  Sondern dazu, geschundenen öko-soziologischen Atheisten zu helfen, sich  zu artikulieren. Freiheit für Twitter. Niemals Kirche im freien Netz.  Sozialismus und Ökoismus allein gehört die twitternde Zukunft. Und  überhaupt sei Twitter ein gewinnorientiertes Unternehmen und diskreditiere damit die altruistische Jesusbotschaft.  1_0_644515

Warschau:  Die Gemeinschaft für Toleranz und Friedlichkeit plant, dem „Helden von  Tschenstochau“ den Preis für Menschenliebe zu verleihen. Durch seine  mutige Tat, das „Kriegsbild“ von Tschenstochau mit schwarzer Farbe zu bespritzen, habe er auf die wahre Natur der Religion aufmerksam gemacht,  die den Menschen in ein tiefes schwarzes Loch ziehe und ihn  verschlinge, um goldbrokatierte Gewänder und juwelenbesetzte Ikonen  anschaffen zu können. Leider begriffen viele Menschen den  Befreiungsschlag nicht und beklagten sich über die Verletzung von so etwas absurd-lächerlichem wie religiösen Gefühlen.

Moskau: Die  Gemeinschaft für eine Gleiche Kirche, Dezernat Russland, forderte sie  sofortige Selbstauflösung der russisch-orthodoxen Kirche, die  Übereignung ihrer Kirchen in das Eigentum von gemeinnützigen  Organisationen wie sie eine seien, und die Depor…. Beurlaubung des  Klerus. Außerdem die Einführung der Homosexuellenehe, das Verbot von  Kerzen und Kopftüchern und die Verbreitung der Bezeichnung  „Mutter-Göttin“ für das Schöpfungs-Es…

Frankfurt: Die FIZ (Freie Intelligente Zeitung) entschuldigte sich auf Seite 1 ihrer gestrigen Ausgabe in Deutsch, Arabisch und Türkisch für die Beileidigung des Propheten Mohammed. In einem Artikel über den Koran hatte die Zeitung am 10.12. den Namen des Propheten ohne H geschrieben. Die Zeitung versichert, es habe ihr fern gelegen, den Propheten und die Muslime zu beleidigen und erklärte nachdrücklich, wie wichtig es ihr sei, die religiösen Gefühle der Muslime nicht zu verletzen und ihre Gründergestalt zu ehren. Auf Seite 2 titelt die FIZ: Jesus: Vom schwulen Kommunarden zum Pseudo-Erlöser.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/

Foto: Radio Vatikan


Kirchlicher NEWSTICKER – die Glosse zum Sonntag

Wien: Der Vizesprecher der Ungehorsams-Initiative der österreichischen Priester sprach sich für ein hartes und entschlossenes Vorgehen gegen Mitarbeiter von kreuznet aus. Man verlange von allen Priestern und kirchlichen Mitarbeitern absoluten Gehorsam, wenn es darum gehe, solch unchristliches Verhalten auszulöschen. Dass die Kirche kreuznet so lange habe bestehen lassen, zeige zudem, dass es richtig sei, ihr gegenüber ungehorsam zu sein. foto 31.5.2010a - Kopie

Berlin: Frau Dr. Erdfrau-Witzelstein, Sprecherin der Gemeinschaft für eine Gleiche Kirche, forderte die Einführung eines Anti-Kreuznet-Eides für alle Katholiken. Jeder, besonders aber soutanierte Priester, stände im Verdacht, Mitarbeiter, Sympathisant, Leser oder jemand zu sein, der einfach mal von kreuznet gehört, ohne danach die Muttergöttin um Vergebung angerufen zu haben. Ein entsprechender Eid sei daher dringend geboten. Geschworen solle der Eid, um ganz sicher zu gehen, auf das christliche Zentralreferenzwerk „ICH und Jesus. Wie Ich Jesus erklärt habe, was er zu wollen gehabt hätte“ von Wilhelmine Küsselbecker.

Rom/Frankfurt: Wie die FIZ (Freie Intelligente Zeitung) berichtete, schafft der Vatikan in letzter Zeit Raubkatzenbabys in größerem Stil an, wie ein Foto des Papstes mit einem kleinen Löwen beweise. Die Zeitung vermutet, man wolle die Katzen später dazu einsetzen, freidenkende Katholiken in eine Löwengrube zu werfen.

Berlin/New York: Studien der CO2-Bilanz der deutschen Bischöfe schrecken die Organisation „Green-Christians“ auf. Die Vorsitzende der Organisation Terribila McFilth bezeichnete es als Katastrophe, dass die deutschen Bischöfe es immer noch nicht eingesehen hätten, dass es nicht darauf ankomme, was sie predigen oder ob sie Jesus-Christus authentisch verkündigen, sondern wieviel CO2 ihe Karossen ausstoßen. Sie lobte jedoch die evangelischen Bischöfe, die es wenigstens versuchten. Die katholischen Hirten jedoch seien durch ihre Dienstwagen endgültig diskreditiert. Ausgenommen von der Kritik sei jedoch Bischof Pfundmann aus Österreich. Er weise eine außerordentlich gute CO2-Bilanz aus. Grund: Er fährt mit der Barockkutsche.

Quelle: Samstäglicher Newsticker


Aktueller Newsticker aus Kirche und Welt – die Glosse zum Sonntag

Brüssel: Um zu verhindern, dass Andersgläubige durch das Christentum in ihrer religiösen Anschauung beleidigt werden und um endlich eine neutrale gesellschaftliche Umgebung herzustellen, hat die EU-Kommission eine Verordnung vorgeschlagen, mit der das Tragen von Ordenskleidung, Soutane, Kollar, Kreuzhalsketten und anderen religiösen Kleidungsstücken im öffentlichen Raum verboten wird. Auch solle man nicht mehr im öffentlichen Raum das Stundengebet oder den Rosenkranz beten oder das Kreuzzeichen machen dürfen.  Buchübergabe an Papst Benedikt XVI_ copyright_ L`Osservatore Romano_2

Hamburg: Imam Saif al Islam bin Osama Fātih erklärte, er wolle gegen die neue geplante Verordnung der EU-Kommission Klage beim europäischen Menschenrechtsgerichtshof Klage einreichen. Begründung: Es ist einem Muslim nicht zuzumuten, in einer religiös neutralen Umgebung zu leben. Der Westen muss endlich anerkennen, dass das Menschenrecht des Muslims auf Religionsfreiheit und Schutz des Glaubens nur dann gewahrt ist, wenn endlich überall dort, wo Muslime leben, der Islam als normgebende Religion anerkannt und gelebt wird.

Straßburg: Der Sprecher des europäischen Gerichtshof erklärte, man werde die Klage des Hamburger Imam, sollte sie eingereicht werden, prüfen. Bzgl. des Kommentars eines katholischen Bischofs, der ungenannt bleiben will, die Haltung des Imams diskriminiere massiv alle Christen der EU erklärte der Sprecher des Gerichts: Das Christentum ist eine Unterdrückerreligion. Als solche kann sie im Sinne der Menschenrechte nicht diskreminiert werden.

Köln: Der Sprecher der Gemeinschaft „Christen für eine bunte Regenbogenwelt“ hat das Vorgehen des Bistums Mainz im Fall Jolie nachdrücklich kritisiert. Es sei unangemessen, mit einem geistigen Brandstifter und Hetzpropagandist wie Pfarrer Jolie derart moderat umzugehen. Man spreche sich daher für die Laisierung des Priesters sowie seine Verbannung nach Grönland aus. Auf die Frage der Redaktion, ob nicht Mäßigung und Vergebung Teil der christlichen Lehre seien und Pfarrer Jolie Einsicht gezeigt habe, erklärte der Sprecher: Rechts-konservative Priester können per se keine Einsicht haben  – und als Jesus von Vergebung sprach, hat er die nicht gemeint.

Quelle und vollständiger Text hier: http://demut-jetzt.blogspot.de/2012/12/samstaglicher-newsticker.html 

Foto: Osservatore Romano


Aktuelle „Nachrichten“ aus der modernistischen (Kirchen-)Welt….

Rom: Der Präsident der Bewegung „Geist des Vatikanums“ rief in Rom vor begeisterten Anhängern das „Jahr des Neuglaubens“ aus. Die große Zahl (120 Teilnehmer) und deren jugendliches Alter (Durchschnitt 66) mache ihm Mut, dass es möglich sei, dem „Jahr des Dogmas und der Intolleranz des Oberknüpplers von Rom“ eine wirksame, freie und lebensoffene Initiative entgegenzusetzen. Kernveranstaltungen seien der „Bacchanten-Tanz am Nordpol“, die „Weisheit des Volkes“-Vorträge von ausgewählten praktischen Theologen mit Lehrstuhl sowie der „Gottesdienst für alle“ in Klein-Kleckersdorf-Ost (keine öffentlichen Verkehrmittel).

Wien: In einem Vortrag bezog sich Frau Wilhelmine Küsselbecker auf eine Aussage Kardinal Schönborns, wonach Glaube nicht quanitativ messbar sei. Hier könne sie dem „Statthalter des römischen Gewaltherrschers“ ausnahmsweise zustimmen. Es sage nämlich überhaupt nichts über die Glaubensintensität der Teilnehmer aus, wenn in der von ihr gehaltenen Wort-Gottes-Feier 14 Gläubige, im Lateinischen Hochamt im Kloster Maria-Gottesgebärerin im Nachbarort aber 400 Personen säßen.

Washington: Das „Institute for new religious music“ bringt in diesem und im kommenden Jahr eine Vortragsreihe zum Thema Kirchenmusik. In ihrem Eröffnungsvortrag legte die Musikwissenschaftlerin Bernadette Pennyprice dar, welcher Auftrag der Kirchenmusik heute zukomme: Die Besucher des gemeinsamen Mahles müssen in die Stimmung versetzt werden, ihre Einheit in Vielheit wahrzunehmen und in Kontakt mit der Schöpfungsenergie, die in Brot und Wein symbolisiert wird, zu treten.

Zu diesem Zweck sind sowohl einschmeichelnde Gitarrenmusik als auch Mitklatschlieder geeignet. Gregorianischer Choral müsse hingegen abgelehnt werden, da er eine unmoderne Chormusik sei. Auf die Frage eines renitenten Teilnehmers, das Vatikanum II habe den Gregorianischen Choral aber empfohlen wies sie darauf hin, dass es sich dabei um ein bedauerliches Zugeständnis der guten gegenüber den rückständigen Konzilsvätern handle. Der bessere Mehrheit der Konzilsväter sei für lauschige Gitarrenmusik gewesen.

(Übersetzung Sr. Maria Clementia Sturmhauberta)

Quelle dieser Glosse: http://demut-jetzt.blogspot.de/2012/10/samstaglicher-newsticker.html