Durch Leiden und Tod ist Christus der Urheber unseres Heiles geworden

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 2,9-11.

JESUS, der nur für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt war, sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.
Es war nämlich Gottes gnädiger Wille, dass ER für alle den Tod erlitt.
Denn es war angemessen, dass Gott, durch den das All ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heiles durch Leiden vollendet hat.

Denn ER, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut ER sich nicht, sie Brüder zu nennen.

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GOTT lasse sein Angesicht über uns leuchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 67 (66),2-3.5.7-8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
ER lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Es segne uns Gott, unser Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

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GOTT erbarmt sich über alle, die ihn fürchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),6-7.8-9.10-11.12-13.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der HERR ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
ER wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

ER handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt ER die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten.

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HERR, ich lechze nach deinen GEBOTEN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),129-135.

Deine Vorschriften sind der Bewunderung wert;
darum bewahrt sie mein Herz.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

Weit öffne ich meinen Mund
und lechze nach deinen Geboten;
denn nach ihnen hab‘ ich Verlangen.
Wende dich mir zu, sei mir gnädig,
wie es denen gebührt, die deinen Namen lieben.

Festige meine Schritte, wie du es verheißen hast.
Lass kein Unrecht über mich herrschen!
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
und lehre mich deine Gesetze!


HERR, laß uns Deine Wunder schauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 7,14-15.18-20.

HERR, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn ER liebt es, gnädig zu sein.
ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.


Der drei-fache SEGEN aus dem Alten Bund

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Numeri 6,22-27.

Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen:

So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne und behüte Dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über Dir leuchten und sei Dir gnädig.
Der HERR wende Dir sein Antlitz zu und schenke Dir Frieden.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen
und ich werde sie segnen.

HINWEIS: Dieser Segen des alttestamentlichen Hohenpriesters Aaron wird auch als „aaronitischer Segen“ bezeichnet. Er enthält durch seinen drei-fachen Segen einen indirekten Hinwes auf die Dreieinigkeit Gottes. Bisweilen wird er auch als „Segen des hl. Franziskus“ (von Assisi) bezeichnet, geht aber nicht auf ihn zurück, sondern dieser Heilige hat ihn nur verwendet.


Gottes Gerechtigkeit hat Bestand für immer!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche
Psalm 111 (110),1-2.3-4.5-6.

Den HERRN will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des HERRN,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

ER waltet in Hoheit und Pracht,
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
ER hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der HERR ist gnädig und barmherzig.

ER gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt ER auf ewig.
ER hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.


Der HERR liebt es, gnädig zu sein!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 7,14-15.18-20:

HERR, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
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Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst?
Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn ER liebt es, gnädig zu sein.
ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten.
Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.
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Foto: Felizitas Küble

Der HERR hat mir Raum geschaffen, als ich in Ängsten war

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 4,2.4.7-9.

Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig und höre auf mein Flehen!

Erkennt doch: Wunderbar handelt der HERR an den Frommen;
der HERR erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.
Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?»
HERR, lass dein Angesicht über uns leuchten!

Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
In Frieden leg‘ ich mich nieder und schlafe ein;
denn du allein, HERR, lässt mich sorglos ruhen.

 


GOTT sei mir gnädig – im Schatten seiner Flügel finde ich Zuflucht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 57 (56),2.3-4.6.11.

Sei mir gnädig, o HERR, sei mir gnädig;
denn ich rette mich zu dir.
Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht,
bis das Unheil vorübergeht.

Ich rufe zu Gott, dem Höchsten,
zum HERRN, der mir beisteht.
ER  bringe mir Hilfe vom Himmel.
Meine Feinde schmähen mich.
Gott sende seine Huld und Treue.

Erheb dich über die Himmel, o Gott!
Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Treue, so weit die Wolken ziehn.