Google hat männliche Mitarbeiter benachteiligt

Eine interne Gehälteranalyse des Software-Giganten Google hat Lohndiskriminierung von Männern ans Tageslicht gefördert. Ziel der Studie war es laut einem Bericht der New York Times, herauszufinden, ob das kalifornische Unternehmen Frauen und Minderheiten angemessen bezahlt.

Ergebnis der Studie war eine Gehalterhöhung für tausende männliche Mitarbeiter des Unternehmens, die bisher für gleiche Arbeit einen geringeren Lohn erhielten als ihre weiblichen Kollegen. Von den Gehaltsanpassungen profitierten demnach 10.677 Beschäftigte, von denen Männer 69 Prozent ausmachten.

Derzeit befindet sich das Unternehmen in einem Rechtsstreit mit ehem. Mitarbeiterinnen, an der Spitze die Ingenieurin Kelly Ellis, die Google wegen Gehaltsdiskriminierung verklagt hat.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2019/interne-analyse-google-hat-maenner-beim-gehalt-diskriminiert/


„Reporter ohne Grenzen“ üben scharfe Kritik an Überzensur des Netz-DG

Reporter ohne Grenzen (ROG) geht angesichts neu veröffentlichter Zahlen von einem Overblocking legaler Inhalte bei Facebook und Google aus. Das Anfang 2018 in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verpflichtet soziale Netzwerke unter Strafandrohung, illegale Inhalte rasch zu entfernen.

Offensichtlich hat dieser Druck dazu geführt, dass die Unternehmen viele Inhalte gelöscht haben, die eigentlich legal sind. Sie wollen damit sichergehen, nicht nach dem NetzDG bestraft zu werden.

Bei den Löschungen berufen sich Facebook und Google auf ihre Community-Standards. Darin legen sie selbst fest, was Nutzer auf ihren Plattformen teilen dürfen und räumen sich das Recht ein, auch Inhalte zu entfernen, die von den Kommunikationsfreiheiten gedeckt sind.

„Die Bundesregierung hat mit dem NetzDG private Unternehmen zu Richtern über die Presse- und Informationsfreiheit im Netz gemacht, ohne eine öffentliche Kontrolle des Löschverfahrens sicherzustellen. Eine solche unabhängige Prüfinstanz braucht es aber, um ein Overblocking, also das Löschen von rechtlich zulässigen Inhalten, zu erkennen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. Er fügte hinzu:             

„Facebook und Google löschen nach eigenen Regeln, weil sie sich allein als private Unternehmen begreifen und eine Art digitales Hausrecht durchsetzen wollen. Ihre Plattformen sind jedoch ein Teil der modernen Öffentlichkeit geworden, so dass Menschen dort alles sagen können müssen, was nicht gegen Gesetze verstößt.“

Google hat nach eigenen Angaben für seine Videoplattform YouTube im ersten Halbjahr 2018 Meldungen gegen rund 215.000 Inhalte nach dem NetzDG erhalten. Rund 27 Prozent der gemeldeten Inhalte entfernte Google demnach. Das Unternehmen bietet Nutzern sehr einfach die Möglichkeit, sich auf das NetzDG zu berufen: Soll ein Video gemeldet werden, kann ein Häkchen im Formular gesetzt werden. Google prüft dann zunächst, ob das Video gegen die eigenen Community-Standards verstößt. Nur wenn dies nicht der Fall ist, erfolgt eine Prüfung anhand des NetzDG.

Bei Facebook gingen im selben Zeitraum nur 886 Beschwerden nach dem NetzDG ein, in denen 1.704 Inhalte beanstandet wurden. In einer Beschwerde können mehrere Inhalte gemeldet werden. Allerdings ist der Meldevorgang auch deutlich komplizierter, zum Beispiel müssen Nutzer die konkreten Straftaten in einem gesonderten Formular benennen. Facebook löschte 21 Prozent der nach dem NetzDG gemeldeten Inhalte. Wie viele Inhalte Facebook aufgrund eigener Standards in Deutschland löschte, ist unbekannt – es dürften jedoch um ein Vielfaches mehr sein.

Reporter ohne Grenzen sieht die Bundesregierung durch die nun veröffentlichen Zahlen in der Pflicht, das NetzDG umgehend zu korrigieren. ROG plädiert dafür, eine unabhängige Aufsicht zu schaffen, die über die Löschverfahren der Unternehmen wacht.

Darin wären neben Betreibern, Justizvertretern und Strafverfolgern zum Beispiel auch „Anwälte der Nutzer“ und zivilgesellschaftliche Akteure vertreten. Der Aufsicht käme insbesondere die Rolle zu, die Verfahren der privaten Betreiber im Ganzen, also über Einzelfallentscheidungen hinaus, zu überwachen und Leitlinien für den Umgang mit Inhalten zu entwickeln, die als illegal gemeldet werden. Außerdem sollte sie der Öffentlichkeit berichterstatten und könnte als Schiedsstelle fungieren, wenn Nutzer einer Löschentscheidung widersprechen.

Quelle: http://ogy.de/zgsc
www.reporter-ohne-grenzen.de/presse


„Google“ erfüllt Zensurwünsche des deutschen Homosexuellen-Verbands LSVD

Pressemitteilung der Initiative „Schützt unsere Kinder“:

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) teilte in einer Pressemeldung vom 14.2.2014 mit, dass man mit Google übereingekommen sei, “volksverhetzende” Auto-Vervollständigungen zu zensieren. DSC03323a

Der LSVD hatte in einem Schreiben an Google darauf hingewiesen,

“dass in der Google-Suche homophobe Auto-Vervollständigungen angezeigt werden.(…) Deshalb haben wir Google mit Schreiben vom 28.1.2014 gebeten, diese volksverhetzenden Auto-Vervollständigungen zu unterbinden.”

Google habe laut LSVD sofort reagiert und angekündigt, “Vervollständigungen prüfen und sie gegebenenfalls zu unterbinden“. (…)

BILD: Demonstration der Initiative „Schützt unsere Kinder“ in Stuttgart gegen den grün-roten Bildungsplan  (Foto: M. von Gersdorff)

Wenn sich der verwunderte Leser jetzt fragen sollte, warum ein Suchmaschinenriese wie Google, gegen dessen Auto-Vervollständigungen Menschen wie Bettina Wulff nur prozessieren können, so schnell den Wünschen der LSBTTIQ-Lobby entspricht, dem bietet das Schwulen-Magazin „Queer.de“ folgende Erklärung an:

“Der US-Konzern Google gilt als äußerst homofreundlich: So setzte er sich in den USA dafür ein, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. Außerdem engagiert sich die Firma regelmäßig bei CSDs.”

Quelle und vollständige Meldung hier: http://zukunft-familie.org/google-zensiert-fuer-den-lsvd/



Pro Lebensrecht: „Google“ läßt Reklame für Abtreibung nicht zu

„Google“ hat in Österreich Werbung für Abtreibung gesperrt. Das Unternehmen erlaubt laut seiner „Abortion Policy“ (Abtreibungs-Richtlinien) unter anderem auch in Deutschland keine Werbung für Abtreibung.

Vorige Woche hat die österreichische Klink „pro:woman“ bei der EU-Kommission Beschwerde gegen diese Sperrung eingelegt.

Ein „Google“-Sprecher kommentierte das Vorgehen gegenüber der österreichischen Onlineplattform futurezone:

„Wir haben eine Reihe von Regeln darüber, was Werbeanzeigen bei Google zeigen dürfen und was nicht. Unsere ‚Abortion Policy‘ macht klar, dass wir in Österreich keine Werbung in Zusammenhang mit Abtreibung erlauben.“

Aus den im Internet veröffentlichten Richtlinien geht hervor, dass diese Regelung auch für andere Länder wie Deutschland, Belgien, Frankreich oder die Schweiz gilt. In Italien und in Spanien ist zudem auf der Plattform keine Werbung für die „Pille danach“ erlaubt.

Werbeanzeigen innerhalb des Google-Netzwerkes werden über den Anbieter Google AdWords geschaltet. In der Police von AdWords wird neben der Werbung für Abtreibung ebenso der Umgang mit anderen Produkten wie Waffen, Tabak, Alkohol und Glücksspiel geregelt. (pro)

Quelle: Christliches Medienmagazin PRO


Google und Facebook verstärken Info-Kontrolle ihrer Nutzer

Die Schwäbische Zeitung (Leutkirch), Oberschwabens größte Regionalzeitung, kritisiert die wachsende Kontrolle der Webgiganten Google und Facebook wie folgt:

„Facebook ist und bleibt kostenlos: Dieser Slogan empfängt auf der Startseite des weltweit beliebtesten Sozialen Netzwerks jeden, der sich für dessen Dienste registrieren möchte. Dieser Eigenwerbung dürfen Sie ruhig vertrauen: Denn Facebook will nicht Ihr Geld haben, sondern Ihre Informationen. Die sind für den Konzern viel wertvoller als ein paar Euro Nutzungsgebühr.

Gestern hat Facebook die Daten seiner Mitglieder wieder ein Stückchen leichter verwertbar gemacht. Der Konzern macht die „Chronik“ zur Pflicht, ein digitaler Zeitstrahl des Lebens seiner Nutzer, beginnend am Tag der Geburt. Dieses Datum kennt Facebook ja schon; seine Angabe ist beim Anmelden Pflicht (natürlich steht es jedem frei zu lügen). Ob der Nutzer das sinnvoll findet, sei dahingestellt. Die Werbeindustrie findet es bestimmt ganz interessant.

Gleicher Tag, anderes Unternehmen: Google kündigt an, die Informationen, die der Nutzer bei jedem einzelnen seiner Onlinedienste hinterlässt, künftig zusammenzuführen. Von der E-Mail-Kommunikation über Suchanfragen bis hin zum aktuellen Standort, den das intelligente Mobiltelefon erfasst, weiß der US-Konzern eine ganze Menge über seine Kunden. Das nahe liegende Ziel ist die Vermarktung maßgeschneiderter Werbung. Und ansonsten? Keine Weitergabe der Daten an Dritte, verspricht Google. Eine Frage des Vertrauens.

Natürlich, niemand ist gezwungen, Google oder Facebook mit Daten zu füttern. Aber der Preis für Verweigerer steigt mit der Entwicklung der Netzwerke zum Allgemeingut. Wer will sich schon selbst vom Informationsfluss abschneiden? EU-Kommissarin Viviane Reding fordert nun ein „Recht auf Vergessen“.

Über die Umsetzbarkeit mag man diskutieren. Aber das Prinzip ist richtig: Der Nutzer muss die Kontrolle behalten. Er muss wissen, wofür seine Daten genutzt werden. Mit den Neuerungen, die Facebook und Google jetzt einführen, schleichen die Internetkonzerne zielgerichtet in die entgegengesetzte Richtung.“