Gott hat uns zur Heiligkeit berufen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 4,1-8:

Im übrigen, Brüder, bitten und ermahnen wir euch im Namen Jesu, des HERRN: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener! P1020947

Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des HERRN, gegeben haben. Das ist es, was Gott will: eure Heiligung.

Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen, und dass keiner seine Rechte überschreitet und seinen Bruder bei Geschäften betrügt, denn all das rächt der HERR, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.

Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.

 


Paulus fühlt sich durch den starken Glauben seiner Gemeinde getröstet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 3,7-13:

Brüder, wir wurden beim Gedanken an euch in all unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben getröstet; jetzt leben wir auf, weil ihr fest in der Gemeinschaft mit dem HERRN steht. P1020947 - Kopie

Wie können wir Gott euretwegen genug danken für all die Freude, die uns um euretwillen vor unserem Gott erfüllt? – Bei Tag und Nacht bitten wir inständig darum, euch wieder zu sehen und an eurem Glauben zu ergänzen, was ihm noch fehlt.

Gott, unser Vater, und Jesus, unser HERR, mögen unsere Schritte zu euch lenken. Euch aber lasse der HERR wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben, damit euer Herz gefestigt wird und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, wenn Jesus, unser HERR, mit allen seinen Heiligen kommt.

 


Die 12 Stämme Israels: “Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn ER ist unser Gott”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Josua 24,1-2a.15-17.18b:

In jenen Tagen versammelte Josua alle Stämme Israels in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter und Listenführer zusammen, und sie traten vor Gott hin. Tagesimpuls

Josua sagte zum ganzen Volk:

Wenn es euch aber nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen.

Das Volk antwortete: Das sei uns ferne, dass wir den HERRN verlassen und anderen Göttern dienen.

Denn der HERR, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen all die großen Wunder vollbracht hat. ER hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind.

Auch wir wollen dem HERRN dienen; denn ER ist unser Gott.

 


Der HERR hält ewig die Treue!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 146 (145),2.5.6-7.8-9ab.9cd-10.

Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den HERRN, seinen Gott, setzt.

Der HERR hat Himmel und Erde erschaffen,
das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.

Der HERR öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.


“Es begegnen einander Huld und Treue”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 85 (84),9.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen,
den Menschen mit redlichem Herzen.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

 


1. September: Neuer Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ruft alle Christen im Bistum Regensburg dazu auf, sich der Initiative von Papst Franziskus anzuschließen: er hat den 1. September als “Weltgebetstags zur Bewahrung der Schöpfung” in das Kirchenjahr eingeführt. Ostersonntag großer Einzug

In einem Beitrag auf der Internetseite des Bistums Regensburg (http://www.bistum-regensburg.de/) erläutert der Regensburger Oberhirte die theologischen Gedanken des Papstes.

Christen erkennen im Universum die schöpferische Liebe Gottes, die in allem was ist, Gestalt annimmt. Die menschliche Sorge um diese Schöpfung sei deshalb viel mehr als Umweltschutz.

BILD: Prozession in Regensburg

Mit der Wahl des 1. Septembers übernimmt der Papst eine Initiative des orthodoxen Patriachen von Konstantinopel, Bartolomaios. An diesem Tag beginnt das orthodoxe Kirchenjahr, dessen Verlauf sich an Maria, der Mutter Gottes orientiert.

Der Papst stellt uns mit dieser Wahl Maria und das Leben dieser Frau als Vorbild vor Augen; sie richtete ihr Leben wie kein anderes Geschöpf auf Gott aus; diese Harmonie mit dem Ewigen ist zugleich die vollendete Harmonie mit der ursprünglichen Schöpfung Gottes.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg

 


Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 9,6-10:

Brüder! Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. a (18)

In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allzeit alles Nötige zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um Gutes zu tun, wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.

Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; ER wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.

 


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 323 Followern an