Italien: Kardinal Ruini befürchtet Spaltung in der Kirche wegen Homopaar-Segnungen

In Sorge um die für den 10. Mai in Deutschland angekündigten Segnungen homosexueller Paare hat sich nun auch der ehemalige Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz und Vikar von Rom, Camillo Kardinal Ruini, zu  Wort gemeldet:

„Die Kirche hat nicht die Vollmacht, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen. Gesegnet werden kann nämlich nur das, was mit Gottes Plänen übereinstimmt, nicht das, was ihnen zuwiderläuft, wie etwa gleichgeschlechtliche Partnerschaften.“

Menschen als Personen könnten sicherlich gesegnet werden, aber mit dem Ziel ihrer Bekehrung, nicht zur Bestätigung von sündhaften Beziehungen, führt der Würdenträger weiter aus. Gott könne die Sünde nicht segnen.

Kardinal Ruini drückt seine Hoffnung aus, dass es nicht zu einem Schisma – also einer Spaltung der Kirche – kommt. Dafür bete er.

Quelle: https://www.kathnews.de/die-kirche-hat-keine-macht-homosexuelle-paare-zu-segnen


Wir lieben Gott, wenn wir seine Gebote halten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 5,1-5.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Messias ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.
Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.
Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube.
Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

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Setzen wir unser Vertrauen wirklich auf Gott ?

Von Jörgen Bauer

Wir sollen unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzen, sondern auf Gott. (2 Kor1,9)

Es ist üblich geworden, ausschließlich auf die Wissenschaft und damit auf uns selbst zu vertrauen. Ständig beruft man sich auf „wissenschaftliche Erkenntnisse“, von denen alles abhängig gemacht wird.

Dabei sind Wissenschaft und Forschung eine sehr gute Sache, der wir viel verdanken. Es ist schön, auf diese Weise den Gedanken des Schöpfers zu folgen.

Allerdings darf dabei eines nicht vergessen werden, nämlich dass die Wissenschaft immer auch der „neueste Stand des Irrtums“ ist, einfach deshalb, weil man bei der Forschung nie an ein Ende kommen kann, wo man dann behaupten könnte „jetzt alles zu wissen“.

Natur Mensch Umwelt

Deshalb ist auch die Freiheit von Forschung und Lehre ein unabdingbares Grundrecht. Es darf niemals so sein, dass die Forschung gehalten ist, die Ergebnisse zu liefern, wie sie von interessierten Kreisen gewünscht werden, weil sie in deren Weltbild und zu deren jeweiligen Zielen passen.

Und da gab und gibt es viele Irrlehren mit den Anstrich der Wissenschaftlichkeit, wie z.B. die Rassenlehre, der „wissenschaftliche Sozialismus“ und derzeit die Gender-Irrlehre, wo sogar die Evang. Kirche sog. „Gender-Lehrstühle“ unterhält.

Ein besonderes Thema sind die „politisch korrekten“ Meinungen, die zwar jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, auch wenn so getan wird, dass dem so wäre.

Nach den Worten des genialen Albert Einstein besteht Unfähigkeit darin, dass man ständig dasselbe wiederholt in der Erwartung, dass irgendwann der Durchbruch erfolgt, wobei die Neigung besteht, den falschen Weg fortzusetzen und dabei das Tempo noch weiter zu steigern.

Es gibt den Begriff des „Cancel Culture“. Dabei geht es darum, diejenigen auszugrenzen, die zu „unerwünschten Ergebnissen“ oder Ansichten kommen, von denen man dann auch offiziell nichts erfährt, sondern auf die alternativen Medien angewiesen ist. Und das ist eine Fehlentwicklung!

Wir wollen unser Vertrauen deshalb allein auf Gott und Sein Wort setzen und IHN bitten, uns den Mut zum selbständigen verantwortlichen Denken, Reden und Handeln zu geben und nicht andere für uns denken zu lassen.


GOTT ist mir zum RETTER geworden!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 118 (117),1-2.14-15.16-21.

Danket dem HERRN, denn ER ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der HERR;
ER ist mir zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des HERRN wirkt mit Macht!

„Die Rechte des Herrn ist erhoben,
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“

Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Der HERR hat mich hart gezüchtigt,
doch ER hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem HERRN zu danken.

Das ist das Tor zum HERRN,
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast;
du bist mir zum Retter geworden.

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Unser PLAKAT mit einem Lob des Ewigen

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. vorweg in Briefmarken beilegen). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Gemälde des hl. Franziskus: Theo Schäfer


Gottes Huld besteht für immer und ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 89 (88),2-5.

Von den Taten deiner Huld, HERR, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

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Christus ist der HERR zur Ehre des Vaters

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Phil 2,6-11.

Jesus Christus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern ER entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.

Sein Leben war das eines Menschen; ER erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der HERR“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.

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Popstar Nena äußert sich Lockdown-kritisch

Wie zu erwarten war, wird die in den 80er Jahren als Pop-Ikone bekanntgewordene Sängerin Nena derzeit von linker Seite scharf kritisiert, etwa von der Illustrierten „Stern“ (dort wird sie als „verirrte Figur“ geschmäht).

Die Künstlerin, die der alternativen Szene zuneigt (sie ist Veganerin und hat in Hamburg eine anti-autoritäre Schule mitgegründet), äußert sich zunehmend kritischer über die Corona-Politik und den Lockdown hierzulande; kürzlich hat sie sich mit der Protest-Demonstration in Kassel solidarisiert und dies auf Instragram kundgetan.

Bereits im Vorjahr schrieb sie zum Umgang mit der Coronakrise:

„Ich habe meinen tiefen Glauben an Gott. Daher kommt mein Vertrauen ins Leben. Und ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt.“

Weiter heißt es, sie wolle sich „nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen lassen“. Im Februar 2021 äußerte sie sich kritisch über eine „Zweikassengesellschaft“ infolge der Impfungsfrage.

Quelle für die Zitate: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/danke-kassel-saengerin-nena-richtet-solidaritaetsadresse-an-corona-proteste-a3479091.html


Kath. Kirche segnet sehr wohl Homosexuelle – aber nicht ihre „Partnerschaft“

Von Felizitas Küble

Im Zusammenhang mit der seit Jahren diskutierten Frage, ob es auch in der katholischen Kirche – so wie durchweg in der EKD – Segensfeiern für schwule oder lesbische Partnerschaften geben soll, wird immer wieder folgender Einwand geracht:

Gerade die katholische Kirche sei doch so segensfreudig – es gäbe bald nichts, was sie nicht segnen oder weihen würde: Autos, Meerschweinchen (Tiere allgemein), Kräuter, Häuser usw. Der Papst segne an Ostern „urbi et orbi“ gar ohne Wenn und Aber die Stadt Rom und den ganzen Erdkreis.

Da sei es doch völlig unverständlich, homosexuell empfindende Menschen den Segen Gottes zu verweigern.

Das Argument scheint ins Schwarze zu treffen, doch es läuft völlig ins Leere, denn die Kirche segnet selbstverständlich seit eh und je und auch weiterhin ihre „Schäfchen“ (und übrigens auch Christen anderer Konfessionen) unabhängig von ihrer sexuellen „Orientierung“.

Der einzelne Homosexuelle kann also problemlos gesegnet werden, auch mehrere von ihnen in einer Gruppe – was die Kirche aber nicht tun kann und darf: Einen Segen für eine homosexuelle Partnerschaft spenden (es sei denn, die „Beziehungskiste“ ist rein platonisch, aber dann wären die Beiden lediglich Freunde und eben kein intimes „Paar“).

Die Sexualität gehört laut biblischer und kirchlicher Lehre allein in die EHE von MANN und FRAU. Christus selber erinnerte daran, was bereits das Alte Testament darlegt: „Der Mann wird Vater und Mutter verlassen und seiner FRAU anhangen – und sie werden zwei in einem Fleische sein.“

Nun können vielleicht manche Leute einfacheren Zuschnitts, die ihr schmales theologisches Wissen hauptsächlich aus der Boulevardpresse oder der „Glotze“ beziehen, den Unterschied zwischen Person und Sache nicht ganz begreifen, also zwischen der Segnung einer homosexuellen Person einerseits – und der Nicht-Segnung von Homo-Partnerschaften andererseits.

Immerhin wird diese Trennung von Person und Sache auch anderweitig eingehalten: Die Kirche spendet z. B. Männern oder Frauen (als Einzelpersonen) ihren Segen, selbst wenn sie geschieden-wiederverheiratet sind – aber sie segnet nicht ihre irreguläre neue Verbindung, wenn die erste Ehe gültig war und damit nach wie vor besteht. Ebenso wenig kann die Kirche z.B. eine intime voreheliche Beziehung segnen.

Nun wird man aber von einem hohen Geistlichen, der erstens Theologie studiert und zweitens als Priester an das kirchliche Lehramt gebunden ist, erwarten dürfen, daß er diese beiden verschiedenen Ebenen (Person und Sache) auseinanderhalten kann, ihm also klar ist:

Die Kirche liebt den Sünder, aber nicht die Sünde – ganz nach dem Beispiel ihres göttlichen Meisters, welche sich der Ehebrecherin als barmherzig erwies, aber ihr zugleich auftrug: „Gehe hin und sündige nicht mehr!“ – Nach seiner Rettung der Frau vor einer Steinigung hat er ihr nicht etwa „großzügig“ angeboten, ihre sündhafte Beziehung zu segnen oder auch nur zu tolerieren.

Der Speyerer Generalvikar Andreas Sturm läuft jetzt Sturm gegen die aktuelle Weisung aus dem Vatikan, wonach eine Segnung von homosexuellen Partnerschaften nicht möglich ist, weil die Kirche dazu von Gott keine Vollmacht erhielt, denn ein Segen würde Billigung oder gar Gutheißung bedeuten und auch so verstanden werden.

Die „rechte Hand“ des Bischofs von Speyer erklärte, er werde „auch zukünftig“ Homosexuelle segnen:

„Ich habe Wohnungen, Autos, Fahrstühle, unzählige Rosenkränze usw. gesegnet und soll zwei Menschen nicht segnen können, die sich lieben? Das kann nicht Gottes Wille sein.“

Er kann zwei Menschen sehr wohl segnen, aber als einzelne Gläubige, nicht jedoch ihre Verpartnerung. So einfach ist das!

Und natürlich kennt der Herr Generalvikar diesen Unterschied, also stellt er sich wohl naiv, um seine „reformerischen“ Sonderanliegen leichter rechtfertigen zu können, zumal er sich mit solchen Sprüchen des Beifalls der Medien sicher sein kann allerdings nicht der Zustimmung von „oben“, denn was Gottes Wille ist, stellt nicht er fest, sondern hat uns bereits die Heilige Schrift und vor allem Christus und seine Apostel im Klartext und verbindlich für alle Zeiten mitgeteilt.


GOTT ist ein bewährter Helfer in der Not

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 46 (45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsere Burg.
Kommt und schaut die Taten des HERRN,
der Furchterregendes vollbringt auf der Erde.

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