ARD strahlt „Gott“ aus: Auf Leben und Tod

Von Felizitas Küble

Am heutigen 12. November sendet die ARD den Spielfilm „Gott“, der auf einem Theaterstück des bekannten Schriftstellers und Juristen Ferdinand von Schirach beruht.

Dort geht es um den – wie es in der Fachsprache heißt – ärztlich assistierten Suizid, also um Selbstmord mit Hilfe von Medizinern bzw einem von ihnen bereitgestellten Todescocktail. Abschließend können die Zuschauer „abstimmen“, wie sie selber darüber denken.

Am Ende des Films argumentiert zwar ein Bischof gegen den Suizid, womit er immerhin das Schlußwort spricht, doch der erwähnte Autor von Schirach hat das verhängnisvolle Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 öffentlich gewürdigt, obwohl die Karlsruher Richter sogar die geschäftsmäßige „Sterbehilfe“ erlaubten, die bis dahin gesetzlich verboten war, so daß entsprechende Vereine von Kusch und Co. höchst erfreut auf diese überraschende Entscheidung reagierten.

Das vom Bundestag verabschiedete, durchaus nicht niet- und nagelfeste Schutzgesetz von 2015 wurde somit von den Richtern kassiert und für ungültig erklärt, was die juristische Situation noch weiter verschlimmert hat.

Das Verfassungsgericht setzte das sogenannte Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen letztlich absolut, indem es soweit ging, eine medizinische Suizid-Beihilfe nicht nur Sterbenden und Schwerkranken zu ermöglichen, sondern allen „Lebensmüden“ unabhängig von Alter und Gesundheitszustand.

Zwar gibt es bei uns gottlob noch keine legale „Tötung auf Verlangen“ wie in den Niederlanden, wobei der Unterschied darin besteht, daß dort der Arzt dem Sterbewilligen eine Giftspritze geben kann, was hierzulande verboten ist, weil der Selbstmörder nur selber handeln darf, also den vom Arzt angebotenen Giftbecher eigenhändig zum Mund zu führen hat usw.

Bei der Debatte über das vermeintliche „Selbstbestimmungsrecht“ wird aber nicht „nur“ der christliche Grundgedanke verdrängt, wonach GOTT allein der HERR über Leben und Tod ist, sondern es werden auch die Anliegen und Rechte des nächsten Umfelds „übersehen“:

Oder hinterläßt nicht jeder Selbstmörder meistens Angehörige, Verwandte und Freunde, die seelisch unter diesem Geschehen leiden? Darf Freiheit grenzenlos und beliebig rücksichtslos sein?! Gibt es kein Sittengesetz mehr, das die Willkür des Einzelnen regelt und beschränkt?!

Immerhin heißt es in Art. 2,1 des GG: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

Somit bildet das SITTENGESETZ laut unserer Verfassung eine elementare Schranke der „Persönlichkeitsentfaltung“. Der große Philosoph Immanuel Kant nannte es das allgemeingültige „moralische Gesetz“ – somit darf das „Selbstbestimmungsrecht“ keineswegs absolut gesetzt werden.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts war ein fataler Schritt in die falsche Richtung einer uferlosen Freiheit und damit Willkür, die in der Selbstvernichtung endet.


Der Tod als letzter Feind wird entmachtet

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
1 Kor 15,20-26.28.

Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn ER jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn ER muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.

Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch ER, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Bewirket euer Heil mit Furcht und Zittern

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Phil 2,12-16.

Liebe Brüder – ihr wart ja immer gehorsam, nicht nur in meiner Gegenwart, sondern noch viel mehr jetzt in meiner Abwesenheit: Bemüht euch mit Furcht und Zittern um euer Heil!

Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus.

Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.

Haltet fest am Wort des Lebens, mir zum Ruhm für den Tag Christi, damit ich nicht vergeblich gelaufen bin oder mich umsonst abgemüht habe.



Wie ein Baum sei vor GOTT unser Leben…

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. in Briefmarken vorwegsenden). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Gottes Waffenrüstung für die Christen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 6,10-17:

Werdet stark durch die Kraft und Macht des HERRN!
Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt.

Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister aus dem Jenseits.

Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.

Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium des Friedens zu kämpfen.
Vor allem greift zum Schild des Glaubens: Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.

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Unser PLAKAT über Gottes große Güte

Ecclesia-POSTER aus dem KOMM-MiT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. in Briefmarken vorwegsenden). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


HERR, führe mich auf den Pfad deiner Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119(118),1.27.30.34.35.44.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
 

Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
 

Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.


Kardinal Sarah: Eine Internet-Messe ersetzt keine persönliche Teilnahme

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In einem Brief an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen bekräftigt Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) die Notwendigkeit zur „Normalität des christlichen Lebens zurückzukehren“, wo der durch die Pandemie verursachte Gesundheitsnotstand dies zulässt:
Die Teilnahme an der Messe mit Hilfe von Medien sei nicht mit der physischen Teilnahme in der Kirche vergleichbar, so der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.

Keine Übertragung sei mit einer persönlichen Teilnahme vergleichbar oder könne sie ersetzen.

Das Schreiben Sarahs hat den Titel „Kehren wir mit Freude zurück zur Eucharistie!“

Der Text, der an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der katholischen Kirche gerichtet ist, wurde am 3. September von Papst Franziskus gebilligt.

Die Pandemie aufgrund des neuen Corona-Virus habe nicht nur in der sozialen und familiären Dynamik, sondern auch im Leben der Kirche Umwälzungen hervorgerufen, bedauert der afrikanische Kurienkardinal.

Er erinnert daran, dass die gemeinschaftliche Dimension eine theologische Bedeutung habe. Gott rufe alle Menschen zur Beziehung zu ihm auf.

Während also „die Heiden Tempel bauten, die nur der jeweiligen „Gottheit“geweiht waren und zu denen die Menschen keinen Zugang hatten, bauten die Christen, sobald sie die Freiheit des Gottesdienstes genießen konnten, sofort Orte, die domus Dei et domus ecclesiae (Haus Gottes und Haus der Kirche) waren, wo die Gläubigen sich als eine Gemeinschaft Gottes erkennen konnten“.

Aus diesem Grund setzte „das Haus des HERRN die Gegenwart der Familie der Kinder Gottes voraus“. Die christliche Gemeinschaft habe nie die Isolation verfolgt und die Kirche nie zu einer Stadt mit geschlossenen Türen gemacht. 

Das Kirchengebäude sei das Zuhause und die Feier der Liturgie, insbesondere der Eucharistie, der „Gipfel, auf den das Handeln der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft entspringt“, zitiert Kardinal aus dem Konzilsdokument Sacrosanctum Concilium

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-09/vatikan-brief-sarah-wortlaut-deutsch-offiziell-corona.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


GOTT hilft denen, die rechtschaffen sind

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84(83),3.4.5-6.12-13a.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
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Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
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Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.
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Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild.
ER schenkt Gnade und Herrlichkeit;
der HERR versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe.
HERR der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!
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Israel dankt US-Präsident Trump und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)

Friedensabkommen im Namen des Patriarchen Abraham

​Unter der Leitung des Nationalen Sicherheitsberaters, Meir Ben-Shabbat, wurde die israelische Delegation vom Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Dr. Anwar bin Mohammed Gargash, in einer festlichen Begrüßungszeremonie am internationalen Flughafen in Abu Dhabi empfangen.

Es folgen die Bemerkungen des israelischen Gesandten Meir Ben-Shabbat ​​zu den gemeinsamen Erklärungen mit dem hochrangigen US-Präsidentschaftsberater Jared Kushner und dem US-Sicherheitsberater Robert O’Brien:

„Friede sei mit euch und möge die Barmherzigkeit Gottes und sein Segen mit euch sein. Ich bin sehr stolz und glücklich, hier an der Spitze der israelischen Delegation zu stehen. Wir sind hierhergekommen, um eine Vision in die Realität umzusetzen.

Es gibt keine Grenzen für die Zusammenarbeit, die wir gemeinsam aufbauen können – in Wissenschaft, Innovation, Gesundheit, Luftfahrt, Landwirtschaft, Energie und in vielen weiteren Bereichen. Wir fordern weitere Länder auf, mit uns am Friedensprozess für die Völker der gesamten Region teilzunehmen. Ich danke unseren Gastgebern aus den Emiraten und unseren amerikanischen Partnern für ihre Leitung.“

Es folgen die Bemerkungen von Meir Ben-Shabbat zur Landung in Abu Dhabi:

„Ich freue mich sehr, die offizielle israelische Delegation in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu leiten. Wir kamen hierher, hochrangige Vertreter der Regierung Israels, mit einem historischen Direktflug. Wir kamen bei Tageslicht, in einem Flugzeug, die israelische Flagge zeigend, gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden, die eine Schlüsselrolle bei der Schaffung des Friedens gespielt haben.

Im Namen von Premierminister Benjamin Netanyahu möchte ich US-Präsident Donald Trump und seinem Gesandten Jared Kushner und dessen Team sowie meinem lieben Kollegen danken. US-Sicherheitsberater Robert O’Brien danke ich für die Vision, das Verständnis und die Anstrengungen, die er investiert hat, damit wir diesen Moment erreichen können.

Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit das letzte Friedensabkommen zwischen einem arabischen Staat und Israel unterzeichnet wurde. In den vielen Jahren, die vergangen sind, ließ die Sehnsucht danach nicht nach.

Ich möchte meinen Gastgebern und insbesondere seiner Hoheit, dem Kronprinzen der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed, unsere Anerkennung für seinen mutigen Schritt aussprechen.

Nicht umsonst nennen wir diesen Vertrag und jene, die ihm folgen werden, die ‚Abraham-Abkommen‘. Abraham, unser erster Patriarch, hatte eine neuartige Vision. Er trat gegen die Überzeugungen in seiner Zeit auf. Er begründete den Glauben an einen Gott – den Gott, der versprach, dass er eine Quelle des Segens für uns alle sein würde: ‚Und in dir werden alle Familien der Erde gesegnet sein.‘

Indem wir die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufbauen, lassen wir uns von unserem gemeinsamen Patriarchen inspirieren und gehen einen neuen Weg: einen mutigen Weg der Hoffnung, Partnerschaft, Brüderlichkeit, des Wohlstands und des Friedens.“

Quelle (Text/Fotos): Außenministerium des Staates Israel / https://embassies.gov.il/berlin/