Lieber an der Schwelle des Gotteshauses stehen als in den Zelten der Frevler

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 84 (83),3.4.5.10.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Gott, sieh her auf unsern Schild,
schau auf das Antlitz deines Gesalbten!

Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen
als wohnen in den Zelten der Frevler.

 


Gebet Davids: “Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 132 (131), 7-8.9.10.13.

Lasst uns hingehen zu seiner Wohnung
und niederfallen vor dem Schemel seiner Füße!

Erheb dich, HERR, komm an den Ort deiner Ruhe,
du und deine machtvolle Bundeslade!
Deine Priester sollen sich bekleiden mit Gerechtigkeit,
und deine Frommen sollen jubeln.

Weil David dein Knecht ist,
weise deinen Gesalbten nicht ab!
Denn der HERR hat den Zion erwählt,
ihn zu seinem Wohnsitz erkoren.

 


Der HERR rettet mich und hüllt mich in Jubel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 32 (31),1-2.5.6-7.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten;
fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.

 


Der HERR ist ein Schild für mich!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 3,2-3.4-5.6-7.

HERR, wie zahlreich sind meine Bedränger;
so viele stehen gegen mich auf.
Viele gibt es, die von mir sagen:
„Er findet keine Hilfe bei Gott.“

Du aber, HERR, bist ein Schild für mich,
du bist meine Ehre und richtest mich auf.
Ich habe laut zum HERRN gerufen;
da erhörte er mich von seinem heiligen Berg.

Ich lege mich nieder und schlafe ein,
ich wache wieder auf, denn der HERR beschützt mich.
Viele Tausende von Kriegern fürchte ich nicht,
wenn sie mich ringsum belagern.

 


“Mach mich wieder froh mit deinem Heil”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),12-17:

Erschaffe mir, HERR, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, HERR, du Gott meines Heiles,
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
HERR, öffne mir die Lippen,
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

 


Davids Bußpsalm: “Tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),3-4.5-6ab.6cd-7.10-11.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten,
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
Gegen dich allein habe ich gesündigt,
ich habe getan, was dir missfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil,
rein stehst du da als Richter.
Denn ich bin in Schuld geboren;
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Sättige mich mit Entzücken und Freude!
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.
Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden,
tilge all meine Frevel!

 


BVL: Die Gräfin von Westphalen bleibt “ein Segen für das Leben”

Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) trauert um Johanna Gräfin von Westphalen, die vor wenigen Tagen plötzlich und unerwartet im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

BVL-Vorsitzender Martin Lohmann (siehe Foto), den eine Freundschaft mit der Verstorbenen verband, erinnert an eine „außergewöhnliche, edle und edelmutige Lohmann5Persönlichkeit, die mit bewundernswerter Klarheit und faszinierendem Charme für das Lebensrecht eines jeden Menschen kämpfte und zu einer motivierenden Instanz im Lebensrecht geworden ist“.

Lohmann erklärt weiter: „Johanna Gräfin von Westphalen hatte die Gabe, eine geradezu jugendliche Dynamik mit der Weisheit eines klugen und erfahrenen Menschen zu verkörpern. Dabei ging es ihr immer ausschließlich um die Sache selbst, den unbedingten Einsatz für das Leben, wofür sie sich selbst stets zurücknahm und eine durch und durch Dienende blieb.

In jeder Begegnung mir ihr konnte man den tiefen und vertrauensstarken reifen Glauben an den barmherzigen Vater und Gott spüren, der sie geradezu durchprägte und ihr ein kraftvolles Durchhaltevermögen verlieh, das trotz aller Besorgnis angesichts lebensfeindlicher und lebensbedrohlicher Entwicklungen in unserer Gesellschaft von einer ganz starken und nachhaltigen Hoffnung durchzogen war.“

Jede Begegnung mit der Gräfin sei ein „ermutigender Gewinn“ gewesen. Stärker als jede „wirklich vorhandene Trauer über ihren Heimgang“ sei die „Dankbarkeit gegenüber einer ganz großen Frau“, sagt der BVLVorsitzende.

Johanna Gräfin von Westphalen hat der BVL sehr zu danken für eine großzügige und langjährige Unterstützung als Vorsitzende der Stiftung Ja zum Leben: „Sie war ein Segen für alle, die sich für das Leben einsetzen und entscheiden. Sie wird ein Segen für das Leben bleiben.“

Man wisse sich „in tiefer Freude verpflichtet, ihre so eindeutige und lebensfrohe Botschaft als Auftrag weiterzutragen“. Mit ihrem „bewegenden Zeugnis für das Leben“ bleibe sie auch dem BVL eine „aufbauende Verpflichtung“.


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