Jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 63 (62),2.3-4.5-8:

Gott, du mein Gott, dich suche ich,
meine Seele dürstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rühmen mein Leben lang,
in deinem Namen die Hände erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Ich denke an dich auf nächtlichem Lager
und sinne über dich nach, wenn ich wache.
Ja, du wurdest meine Hilfe;
jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.

 


GOTT, wie köstlich ist deine Huld !

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 36 (35),6-7ab.8-11.

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist
und deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes,
deine Urteile sind tief wie das Meer.

Gott, wie köstlich ist deine Huld!
Die Menschen bergen sich im Schatten deiner Flügel,
sie laben sich am Reichtum deines Hauses;
du tränkst sie mit dem Strom deiner Wonnen.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
in deinem Licht schauen wir das Licht.
Erhalte denen, die dich kennen, deine Huld
und deine Gerechtigkeit den Menschen mit redlichem Herzen!

 


Der Prophet Jeremia – erwählt von Gott, „noch ehe ich dich im Mutterleib formte“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 1,1.4-10:

Die Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, aus der Priesterschaft zu Anatot im Land Benjamin:
Das Wort des HERRN erging an mich: images (2)
Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.
Da sagte ich: Ach, mein Gott und HERR, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.
Aber der HERR erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.
Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten –  Spruch des HERRN.
Dann streckte der HERR seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund. Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

 


Erweise uns, HERR, deine Huld – und schenke uns dein Heil

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 85 (84),2-3.5-6.7-8.

Einst hast du, HERR, dein Land begnadet
und Jakobs Unglück gewendet,
hast deinem Volk die Schuld vergeben,
all seine Sünden zugedeckt.

Gott, unser Retter, richte uns wieder auf,
lass von deinem Unmut gegen uns ab!
Willst du uns ewig zürnen,
soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?

Willst du uns nicht wieder beleben,
so dass dein Volk sich an dir freuen kann?
Erweise uns, HERR, deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!

 


Der HERR ist dem Unterdrückten ein Helfer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9,1-2.3-4.7-8.14.

HERR, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den HERRN.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dir an;
du bist den Verwaisten ein Helfer.

 


Wir wollen singen und spielen im Haus des HERRN, solange wir leben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Jes 38,10-11.12abcd.16.20:

Ich sagte: In der Mitte meiner Tage
muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt,
man raubt mir den Rest meiner Jahre.
Ich darf den HERRN nicht mehr schauen im Land der Lebenden,
keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.

Meine Hütte bricht man über mir ab,
man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.
Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben,
du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.

HERR, ich vertraue auf dich; du hast mich geprüft.
Mach mich gesund, und lass mich wieder genesen!
Der HERR war bereit, mir zu helfen;
wir wollen singen und spielen im Haus des HERRN, solange wir leben.

 


GOTT wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu, ihr Flehen verschmäht ER nicht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 102 (101),13-14.15-16.17-22.

Du aber, HERR, du thronst für immer und ewig,
dein Name dauert von Geschlecht zu Geschlecht.
Du wirst dich erheben, dich über Zion erbarmen;
denn es ist Zeit, ihm gnädig zu sein, die Stunde ist da.

An Zions Steinen hängt das Herz deiner Knechte,
um seine Trümmer tragen sie Leid.
Dann fürchten die Völker den Namen des HERRN
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.

Denn der HERR baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.
ER wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht ER nicht.

Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den HERRN lobpreise.
Denn der HERR schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;

ER will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind,
damit sie den Namen des HERRN auf dem Zion verkünden
und sein Lob in Jerusalem.


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