Ich will den HERRN loben, solange ich lebe

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),2.5-6.7.8-9ab.9cd-10.

Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf Gott, setzt.
 

Der HERR hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
 

ER öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremdlinge
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
 

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.


GOTT hat die Kinder in deiner Mitte gesegnet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147,12-13.14-15.19-20.

Jerusalem, preise den HERRN,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn ER hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
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ER verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
ER sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
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ER verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Gebote.
An keinem andern Volk hat ER so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Sehnsucht nach der Heimat im Himmel

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 11,1-2.8-16:

Der Glaube ist die Grundlage dessen, was man erhofft, ein Erkennen von Tatsachen, die man nicht sieht.
Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten.
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Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.
Aufgrund des Glaubens siedelte er im verheißenen Land wie in der Fremde und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.
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Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara, die unfruchtbar war, die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte.
So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann.
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Im Glauben sind diese alle gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie nur von fern geschaut und gegrüßt und sie haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind, also eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben, um zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen.

Die Israeliten murren gegen Moses und wollen Fleisch statt immer nur Manna essen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Num (4 Mo) 11,4b-15.

In jenen Tagen sagten die Israeliten: Wenn uns doch jemand Fleisch zu essen gäbe! Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und Melonen, an den Lauch, an die Zwiebeln und an den Knoblauch. Doch jetzt vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna.
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Das Manna war wie Koriandersamen, und es sah wie Bdelliumharz aus. Die Leute pflegten umherzugehen und es zu sammeln; sie mahlten es mit der Handmühle oder zerstampften es im Mörser, kochten es in einem Topf und bereiteten daraus Brotfladen.
Es schmeckte wie Ölkuchen. Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna.
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Moses hörte die Leute weinen, eine Sippe wie die andere; jeder weinte am Eingang seines Zeltes.
Da entbrannte der Zorn des HERRN; Moses aber war verstimmt und sprach zum HERRN:
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Warum hast du deinen Knecht so schlecht behandelt, und warum habe ich nicht deine Gnade gefunden, dass du mir die Last mit diesem ganzen Volk auferlegst?
Habe denn etwa ich dieses ganze Volk in meinem Schoß getragen oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagen kannst: Nimm es an deine Brust, wie der Wärter den Säugling, und trag es in das Land, das ich seinen Vätern mit einem Eid zugesichert habe?
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Woher soll ich für dieses ganze Volk Fleisch nehmen? Sie weinen vor mir und sagen zu mir: Gib uns Fleisch zu essen!
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Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, es ist mir zu schwer. Wenn du mich so behandelst, dann bring mich lieber gleich um, wenn ich überhaupt deine Gnade gefunden habe. Ich will mein Elend nicht mehr ansehen.
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Foto: Felizitas Küble

Richtet euren Sinn nicht auf das Irdische!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Kol 3,1-5.9-10.

Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so strebt nach dem, was oben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt!
Richtet euren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Irdische!
Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.
Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
Darum tötet, was irdisch an euch ist: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist!
Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt
und habt den neuen Menschen angezogen, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um IHN zu erkennen.
 

Lieber in den Vorhöfen Gottes stehen, als in den Zelten der Frevler wohnen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84 (83),3.4.5-6a.8a.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
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Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
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Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.
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Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

Buch-Neuerscheinung „Mama Shekinah“ und die Kraft christlicher Liebe

„Mama Shekinah“ schildert die Lebensgeschichte von Hedwig Rossow, deren Mann im Süd-Sudan von Kindersoldaten ermordet wurde. Statt Afrika den Rücken zu kehren, begegnet die Missionarin den Menschen dort mit Offenheit und Liebe. 

Hedwig Rossow wächst in Paraguay in einer christlich-mennonitischen Gemeinde auf. Schon immer ist sie fasziniert von fremden Ländern und reist als Missionarin erst nach Brasilien, dann nach Afrika.

Obwohl sie zur Begrüßung mit Steinen beworfen wird, verliert sie ihr Herz an diesen Kontinent und die Menschen, die dort leben. Sie hat immer ein Ziel vor Augen: Gottes Botschaft in der Welt zu verbreiten.
 
Hedwig, die von allen Hedi genannt wird, macht eine Ausbildung zur Traumaseelsorgerin. Eine Tätigkeit, die alles andere als ungefährlich ist.
 
Auf dem Weg in den Süd-Sudan werden sie und ihr Mann Colin von Kindersoldaten überfallen und beschossen. Colin stirbt in den Armen der schwangeren Hedi. Ihre Welt bricht zusammen. Trauer, Zweifel und Schmerz folgen.
 
Doch Gott hilft der jungen Mutter durch diese schwierige Zeit. Und sie nennt ihre kleine Tochter Shekinah, was soviel bedeutet wie: die Gegenwart Gottes. Gott ist da. Hedi trifft eine Entscheidung: Aus der Asche soll Schönheit erwachsen.

Mit Shekinah geht sie zurück nach Afrika und eröffnet ein Haus für ehemalige Kindersoldaten.  In ihrem Vorwort schreibt sie: „Ich habe meinen Glauben an Gott und an die Kraft der Vergebung an Verletzte und Verfolgte weitergegeben. Ich habe von ihnen gelernt, was wahre Stärke ist.“ Und dann findet sie dort auch noch ganz unerwartet eine neue Familie.
 
Zusammen mit Anna Lutz erzählt Hedwig Rossow ihre wunderbare Geschichte über Trauer, die Kraft der Liebe, Vergebung und neues Leben.

Buch-Daten: Hedwig Rossow, Anna Lutz. Mama Shekinah. Afrikas Kindersoldaten nahmen mir den Mann – ich antwortete ihnen mit Liebe. Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 288 S., inkl. 16-seitigem Bildteil
18,99 €. ISBN: 978-3-7751-5863-3 | SCM-Hänssler-Verlag

Erscheint am 2. September 2019