CHRISTUS ist unser Mittler: Gehen wir voll Zuversicht zum Thron der Gnade!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 4,12-16:

Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor IHM bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden. bild-jesus-oben

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

 


Warum der Glaube allein nicht selig macht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 7,21.24-27:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der HERR, HERR! zu mir sagt, wird in das Himmelreich gelangen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. chrkn

Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.

Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

 


Standhaft im Glauben, gerettet durch Christus, überzeugt von Gottes Wort

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Tim 3,14-17.4,1-2:

Bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Jesus Christus gerettet wirst. Tagesimpuls

Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.

Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:

Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob gelegen oder ungelegen; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.

 


Gottes Wort ist in den Gläubigen wirksam

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 2,9-13:

Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet. Tagesimpuls

Ihr seid Zeugen, und auch Gott ist Zeuge, wie gottgefällig, gerecht und untadelig wir uns euch, den Gläubigen, gegenüber verhalten haben.

Ihr wisst auch, dass wir, wie ein Vater seine Kinder, jeden Einzelnen von euch ermahnt, ermutigt und beschworen haben zu leben, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.

Darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern  –  was es in Wahrheit ist  –  als Gottes Wort angenommen habt  –   und jetzt ist es in euch, den Gläubigen, wirksam.

 


Wir sollen Gottes Wort nicht nur hören und aufnehmen, sondern Frucht bringen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 13,18-23:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.
Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. P1020947

Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall.

In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht.

Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

 


Gottes Wort ist lebendig, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 4,12-16:

Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor IHM bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.  P1020947

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. 

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der wie wir in allem in Versuchung geführt wurde, aber nicht gesündigt hat.

Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

 


ELIAS – ein Prophet wie Feuer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sir 48,1-4.9-11:

In jenen Tagen stand Elias auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen…P1020947

Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen. Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elias, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.

Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts. Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.

 


GOTTES WORT kehrt nicht leer zurück, sondern bewirkt, was ER will

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 55,10-11:

So spricht der HERR: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verläßt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.


Peter Hahne: Auch der moderne Mensch braucht Gottes Worte und Gebote!

Jugendliche wollen „Klartext statt Kuscheltheologie“

Der evangelische Theologe und bekannte Fernsehmoderator Peter Hahne hat Christen Mut gemacht, im „Nebel des Zeitgeistes“ Orientierung zu geben. 

Der Bestseller-Autor sprach vor rund 800 Besuchern am 2. April zum Auftakt der Lüdenscheider „Gemeindetage unter dem Wort“, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. 0016

Das frühere EKD-Ratsmitglied vertrat die Ansicht, dass der moderne Mensch mehr braucht als die Internetsuchmaschine Google oder Online-Lexika wie Wikipedia, um nicht im Meer der Informationsfülle unterzugehen.

Gottes Worte und Gebote garantierten dabei ein verlässliches Wertefundament.

Hahne: „Deshalb versündigen sich Theologen und Kirchen, wenn sie die Bibel vorsätzlich verändern, verkürzen oder feministisch verhunzen. Hielten wir uns an die Zehn Gebote, wir hätten heute ein anderes Land. Während die Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union ganze Bände füllt, reichen Gott zehn Sätze, um Schöpfung und Geschöpfe zu regeln und zu leiten.“

Künftige gesellschaftliche Probleme seien gekennzeichnet durch Pflegenotstand, „gnadenlosen Generationenkrieg“ und starken Bevölkerungsrückgang. Eines Tages werde man sich sehnsuchtsvoll an das Gebot „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ (2. Mose 20,12) erinnern: „Es ist nur ein Satz. Aber er regelt den gesamten Generationenvertrag besser als jedes aktuelle Gesetz.“

Hahne, der zum 36. Mal beim Auftakt der Gemeindetage sprach, ermunterte die Besucher, das Licht von Jesus Christus strahlen zu lassen: „Unsere Gesellschaft, die vielfach seelisch, sozial und sicherheitspolitisch am Abgrund steht, hat ein Menschenrecht auf Leuchttürme klarer biblischer Orientierung und braucht keine theologischen Tranfunzeln der Beliebigkeit.“

Dass trotz des zeitgleich im Fernsehen übertragenen Champions-League-Spiels Real Madrid gegen Borussia Dortmund viele Jugendliche anwesend waren, sei ein Zeichen, dass sie „Klartext statt Kuscheltheologie“  wollen, erklärte der ZDF-Moderator.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Felizitas Küble

 

Quelle: http://www.idea.de


HEUTE erreicht uns der Ruf des EWIGEN

Von Gerhard Schäfer

Als Wochenspruch klingt uns heute eine ernste Mahnung entgegen:Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (Hebräer 3,15)

Da geht es erstmal um eine direkte Zeitangabe: HEUTE! – Ein altes Sprichwort sagt: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen! header_buch

Immer wieder hört man Menschen sagen: Ach, um Gott und Bibel kann ich mich noch kümmern, wenn ich alt geworden bin.  –  Aber wer gibt mir die Sicherheit, alt zu werden? Wenn mich HEUTE die Botschaft des Ewigen erreicht, dann sollte ich auch HEUTE reagieren. Wer weiß, ob Gott mich jemals wieder direkt anspricht und ob ich jemals eine weitere Chance, mich zu entscheiden, bekomme?

Dann geht es um das Hören der Stimme Gottes. Im Getöse unserer Zeit ist es mit dem Hören so eine Sache. Ständig umgibt uns ein Geräuschpegel, der das klare, ungestörte Nachdenken erschwert:

Zu Hause dudeln Radio, Fernseher oder Musikplayer. Unterwegs trägt man Stöpsel in den Ohren, wird vom Straßenlärm umtöst und im Kaufhaus mit Musik oder Informationen berieselt. Selbst in Kirchen herrschen Musikaufführungen vor den Predigten vor. Da erreicht Gottes einladendes Rufen kaum noch ein menschliches Ohr.

Dazu kommt dann als drittes ein schwerwiegender, menschlich typischer Faktor, den der Schreiber des Hebräerbriefes „Verstocktheit des Herzens“ nennt. Wir kennen das von Kindern, die bockig auf liebevolle Anweisungen von Eltern oder Lehrer reagieren. Obwohl sie ahnen, dass man es gut mit ihnen meint, wollen sie ihren eigenen Kopf durchsetzen.

Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und sich von ihm retten lassen. Doch der Mensch schätzt seine „Freiheit“ als besser ein, obwohl diese aus Bindung an das Böse besteht.

Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er sich selbst in Christus zu uns herabließ, um uns eine ewige Erlösung zu schaffen. Und so dringt heute sein liebevoller Ruf in unser verstocktes Herz  –  und unser Ohr vernimmt: Glaube an Jesus und glaube an mich!

HEUTE, wenn Du seine Stimme hören wirst, so verstocke Dein Herz nicht.