AfD-Bundestagsfraktion fordert die Erlaubnis, das Osterfest in den Kirchen feiern

Pressemeldung des AfD-Parlamentariers Martin Hohmann:

Das soll den Gemeinden erlaubt werden, fordert die AfD-Bundestagsfraktion. Ziel ihrer Berliner Sondersitzung vom 7.4.2020 war es, den Übergang zum normalen öffentlichen Leben unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen einzuleiten.

Ein besonderes Anliegen war den 68 anwesenden und den übrigen zugeschalteten Abgeordneten, das zentrale Fest der Christenheit, die Feier von Tod und Auferstehung Christi, das Osterfest, im Gemeinderahmen, in den Kirchen zu ermöglichen. Selbstverständlich unter Beachtung der gesundheitlichen Abstands- und Schutzbestimmungen.

Als Mitinitiator dieses Punktes war ich dazu in Berlin persönlich engagiert. Wenn der Bundestag unter Sicherheitsvorkehrungen getagt hat, dann müssen unter gleichen Bedingungen auch Gottesdienste stattfinden können.

Außerdem ist es von der praktischen Seite her völlig unverständlich, warum Baumärkte und Gartencenter geöffnet, Gottesdienste in Kirchen aber verboten sind. Ein solches totales Verbot ist erstmals seit Bestehen der Christenheit in Deutschland erlassen worden.

Von der verfassungsrechtlichen Seite her gibt es gegen diese Anordnung schwerste Bedenken, weil sie nicht verhältnismäßig ist und gegen das in Art. 4 Abs. 2 GG garantierte Recht der „ungestörten Religionsausübung“ verstößt.

Zudem wird auf das Positionspapier der AfD-Bundestagsfraktion verwiesen: https://www.afdbundestag.de/positionspapier-corona-krise/


Zur Feier der Kar- und Osterliturgie: Wo bleibt der Einsatz unserer Amtsträger?

Von Reinhard Wenner

Bei deutschen katholischen Bischöfen und Priestern ist das Recht auf Glaubensfreiheit (Art. 4 GG) wohl nicht mehr besonders wichtig und das Kirchengebot, an Sonn- und Feiertagen an einer Eucharistiefeier teilzunehmen (can. 1247 f. CIC), ebenfalls nicht – selbst an Ostern, einem christlichen Hochfest, nicht.

Wäre es anders, hätten Bischöfe und Priester wohl nicht ohne eine intensive öffentliche Diskussion die staatlichen Kontakt-Beschränkungen gleichsam 1 zu 1 umgesetzt. Sie hätten längst Wege gefunden wie die religiösen Pflichten der Katholiken trotz der derzeitigen gesundheitlichen Gefahren durch das Corona-Virus erfüllbar sind.

Das Angebot, sich vor der Kirchentür einen geweihten Palmzweig oder das Osterlicht zu holen, ist jedenfalls kein genügender Ersatz.

Der Staat selbst geht bei einigen Gruppen mit seinen Kontakt-Beschränkungen relativ locker um. Ein paar Beispiele:

  • Vor einigen Tagen hat eine Sitzung des deutschen Bundestages stattgefunden, bei der zwar auf genügend Abstand zwischen den einzelnen Abgeordneten geachtet worden ist – aber die Sitzung hat stattgefunden.
  • Pressekonferenzen finden weiterhin statt, so am Montag, 6. April 2020 durch die Bundeskanzlerin.
  • Manche Polizisten und Mitarbeiter von Ordnungsämtern gehen ohne Sicherheitsabstand nebeneinander durch Straßen und Parks um zu kontrollieren, ob andere die staatlich verordneten Kontakt-Beschränkungen einhalten.
  • Der Bundesgesundheitsminister hat erst am 1. April 2020 den Flugzeug-Piloten aus dem Irak, ein Land, das ziemlich stark infiziert sein soll, mit sofortiger Wirkung die Landung in Deutschland untersagt.
  • Im April und im Mai dieses Jahres können jeweils 40.000 ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland kommen, um bei Erntearbeiten zu helfen.

Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet, um das leibliche Wohl zu gewährleisten. Und wo bleibt die Sorge um das geistliche Wohl? Das kommt offenbar nicht einmal bei allen katholischen Bischöfen und Priestern in den Blick.

Es ist ja auch schon ca. 2.000 Jahre her, dass jemand gesagt hat: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ (Lk 4,4).

Dabei gibt es etliche Möglichkeiten, den Katholiken in Deutschland auch in Pandemie-Zeiten weiterhin das „Brot des Lebens“ zu reichen.

  • Es gibt große Dome, Pfarrkirchen, Klosterkirchen. Es wäre einfach, z. B. nur jede dritte Kirchenbank freizugeben und auf den freigegebenen Bänken mit kleinen Zetteln die entsprechenden Sicherheitsabstände zu markieren.
  • Es wäre möglich, jenen, die nicht an einer Eucharistiefeier teilnehmen können oder wollen, eine Stunde vor Beginn oder nach dem Ende der hl. Messe einen sog. Kommunion-Gottesdienst in kleinen Gruppen anzubieten, der ggf. auch von Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferenten geleitet werden könnte.
  • Es wäre möglich, dass jeder Priester am Sonntag zweimal zelebriert – morgens und abends. Einige tun das schon.

Wahrscheinlich haben die meisten Kirchen mindestens zwei Türen. Eine Tür könnte als Eingang benutzt werden, die andere nur als Ausgang. Bei den gottesdienstlichen Feiern könnte Nasen- und Mundschutz getragen werden.

Alle Priester könnten ab sofort auch montags zelebrieren und zumindest für einige Monate auf ihren freien Tag verzichten, damit den Gläubigen eine weitere Möglichkeit zur Mitfeier einer hl. Messe in einer kleinen Gruppe geboten wird. Wer unbedingt an seinem freien Montag festhalten will, sollte mal bedenken, was wohl passierte, wenn Eltern ihren kleinen Kindern sagten: Mama und Papa brauchen jede Woche einen kinderfreien Tag. Kinder, seht montags zu, wo ihr bleibt.

Einige Priester und Ordensleute sind bei ihrem seelsorgerlichen Dienst vom Corona-Virus befallen worden und gestorben. Da sich aber Ärzte und Pflegekräfte, Kassierer und Kassiererinnen weitgehend zu schützen vermögen, sollte dieser Selbstschutz auch den Seelsorgern möglich sein.

Wer den Katholiken immer mal wieder sagt, die christliche Gemeinde werde vom Altar her auferbaut, sollte begründen, warum das in Pandemie-Zeiten nicht gilt bzw. nachrangig sein soll.

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass die eine und andere staatliche Stelle, der eine und andere Politiker gegen Eucharistiefeiern Einwände erhebt. Aber in den Generalvikariaten/Ordinariaten der 27 deutschen (Erz-)Diözesen dürfte es etwa 100 Juristen geben.

Hinzu kommen die Juristen im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, im Katholischen Büro in Berlin und in den Katholischen Länder-Büros. Falls es noch nicht geschehen ist, dürfte es leicht sein, innerhalb von wenigen Stunden die juristischen Argumente zugunsten der Glaubensfreiheit im Sinne der Teilnahme an gottesdienstlichen Feiern auch in Pandemie-Zeiten zusammenzustellen.

Im übrigen sollte bei jeder Frage nach der Einschränkung von Grundrechten gelten: In dubio pro libertate!

Im vorliegenden Fall besagt das: Im Zweifel zugunsten der Glaubensfreiheit und damit der Freiheit, auch an den Kar- und Ostertagen Gott durch Eucharistiefeiern die Ehre zu geben.

Aber es hat den Anschein, dass staatliche Stellen darauf keinen oder aber nicht allzu viele Gedanken verschwendet haben und insoweit ihrer Prüfpflicht nicht genügend nachgekommen sind.


Regensburg: Bischof Voderholzer feierte die Chrisammesse im Dom St. Peter

„Die Kirche leidet in allen ihren Gliedern“

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hat mit dem Domkapitel Regensburg die Chrisammesse im Hohen Dom St. Peter gefeiert. Traditionell und seit vielen Jahren waren die Firmbewerber und Firmbewerberinnen an diesem Montag der Karwoche in den Dom gekommen.

Denn während dieses Gottesdienstes werden die Öle geweiht, mit denen im Weiteren in der ganzen Diözese die Sakramente gespendet werden, auch das Sakrament der Firmung.

In diesem Jahr war vieles anders: Wegen der gesetzlichen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Epidemie war es diesmal nicht möglich, dass die Jugendlichen sowie die Priester und Diakone den Gottesdienst mitfeiern.

„Wie gerne hätten wir den etwas erhöhten Geräuschpegel im Dom in Kauf genommen, der mit dem jungen Gesicht der Kirche verbunden ist“, sagte Bischof Voderholzer gleich zu Beginn. Den Gottesdienst nannte der Bischof „Brücken des Gebets zu den Pfarreien, zu den Priestern und zu den Firmbewerbern“.

Man werde den Himmel bestürmen, damit baldmöglichst die geweihten Öle von den Vertretern und Vertreterinnen der Dekanate abgeholt werden können. Durch die Öle kommt die gemeinsame Verbundenheit zum Ausdruck, sagte der Bischof. Nach den Fürbitten nahm Dr. Voderholzer die Weihe der Öle vor.

Das Chrisam wird bei der Firmung und bei der Priesterweihe verwendet. Als Katechumenenöl dient es der Salbung der Taufbewerber. Schließlich wird Öl auch bei der Krankensalbung verwendet.

In seiner Predigt hatte der Bischof zuvor betont, dass die stellvertretende Feier der Eucharistie durch den Bischof und die Pfarrer „nur aufgrund einer außergewöhnlichen Notsituation gerechtfertigt ist und dass die Kirche in allen ihren Gliedern leidet. Aber es ist ein Gebot der Vernunft und der christlichen Nächstenliebe, sich diesen Beschränkungen zu fügen, so schwer es uns allen fällt“.

Weiter sagte Bischof Voderholzer, die Pfarrer, die pastoralen Mitarbeiter sowie die Religionslehrer geben sich alle erdenkliche Mühe, über das Telefon und die sozialen Medien persönlichen Kontakt zu halten, Trost zu spenden, Glaubensfragen zu erörtern, Hilfen zu geben und Hauskirche zu gestalten.

In ernsten Worten wandte sich der Bischof von Regensburg gegen zwei verschiedene Richtungen, die die momentane Situation derzeit kritisieren bzw. für eigene Vorstellungen nutzen. Gegen die kirchliche Haltung, die von den Bischöfen und auch den Pfarrern angesichts der Vorgaben wegen der Corona-Krise vertreten wird, rege sich demnach Kritik von zwei Seiten.

Eine Gruppe erhebe den Vorwurf, „wir hätten im vorauseilenden Gehorsam Kirchen zugesperrt, alle Gottesdienst abgesagt und die Freiheit der Religionsausübung widerstandslos preisgegeben“.

Dazu sagte der Bischof: „Lassen wir die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes im Dorf! Auf den Altären wird das Messopfer dargebracht – wenn auch ,nur‛ inklusiv-stellvertretend für alle. Die Glocken dürfen läuten. Die Kirchen – nicht nur im Bistum Regensburg – sind tagsüber geöffnet, sie werden in aller Regel auch geschmückt, und ich weiß, dass sie auch zum persönlichen Gebet besucht werden.“

Ebenfalls deutliche Kritik äußerte der Oberhirte von Regensburg an Liturgiewissenschaftlern sowie an einem Moraltheologen, die das stellvertretende liturgische Handeln der Priester als das Feiern von „Geistermessen“ abqualifizieren.

Den Gipfel markiere der Vorschlag, die gegenwärtigen Versammlungseinschränkungen dazu zu missbrauchen, sich vom sakramentalen Priestertum ganz loszulösen und „Hauskirche“ in der Weise umzuinterpretieren, dass nun jeder und jede Getaufte selbst der häuslichen Messe vorstehen könne.

Bischof Dr. Voderholzer erklärte: „In meiner lehramtlichen und pastoralen Verantwortung als Bischof von Regensburg und Nachfolger der Apostel weise ich diese Äußerungen, die bei nicht wenigen zu Verunsicherung, aber auch zu Verärgerung geführt haben, mit Nachdruck zurück.“

Eine Eucharistie ohne Priester sei nicht einfach nur kanonisch und liturgierechtlich gesehen „Neuland“, sondern ein Bruch mit dem Glauben der Kirche und somit häretisch, betonte der Bischof.

Quelle: Bistum Regensburg


Unser Glaube steht in der Bewährungsprobe

Von Ehrendomherr Dr. Franz Weidemann

Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Mk 4,40)  –  Wir haben Papst Franziskus noch vor Augen, als er in der Abenddämmerung am Freitag, dem 27. März,  in einem Gottesdienst vor der jahrhundertealten Marienikone „Salus Populi Romani“ aus der Päpstlichen Basilika „Santa Maria Maggiore“ und dem Pestkreuz aus der Kirche „San Marcello al Corso“  ein feierliches Bittgebet für ein Ende der Coronavirus-Pandemie gehalten hat.

Mit seinen aufbauenden Worten, in denen er aus dem Markusevangelium (Mk 4,35 – 41) den Abschnitt über den Sturm auf dem See auslegte, dass wir alle, dass alle Menschen in einem Boot sitzen und in Gottes Hand sind,  erbat er Trost für uns und besonders die vielen sterbenden und kranken Menschen – eine außerordentliche Geste, ein historischer Moment.

Vor dem Pestkreuz, das in Rom im Jahre 1522 für Bittprozessionen verwendet wurde, als die Pest grassierte, spendete der Papst über dem leeren Petersplatz und vor der leeren Petersbasilika den Segen „Urbi et Orbi“; er gab der „Stadt und dem Erdkreis“ den eucharistischen Segen. Für viele, die  über TV und Internet diese Stunde miterlebt haben, war es ein tiefes und eindrucksvolles Erlebnis.

Die Corona-Pandemie verändert unser aller Leben,  auch den Alltag von uns Priestern. So wie der Papst vor dem leeren Petersplatz stand, stehen wir Priester vor leeren Kirchenbänken und viele von uns zelebrieren täglich die Hl. Messe und schließen im Gebet die Gläubigen, die derzeit physisch nicht an den Gottesdiensten teilnehmen können und darunter leiden, ein.

Somit bleiben wir auch im Gebet eine Gemeinschaft – untereinander und mit unserem HERRN, im Vertrauen auf Gott lassen wir uns nicht entmutigen! 

Bleiben wir in Kontakt, seien wir in dieser Zeit freundlich und aufmerksam zueinander. Seien wir denen dankbar, die in dieser Zeit mutig ihren Dienst an der Gesellschaft tun. Das ist nicht selbstverständlich! Beten wir besonders auch für sie.

Wir werden in wenigen Tagen Ostern feiern, das  Fest der Auferstehung unseres HERRN  – wenn auch anders, als wir dies gewohnt sind und es eigentlich vorgesehen ist. Vielleicht bietet uns aber gerade dieses „Andere“ die Chance, mit offenem Herzen dieses Fest zu begehen.

Die Erfahrungen, die wir in den letzten Tagen mit den Internet- und Fernseh-Übertragungen gemacht haben, sind sehr ermutigend. Tausende von Menschen können mithilfe der Technik an der Gebetsgemeinschaft teilnehmen.

Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, in den eigenen vier Wänden „Hauskirche“ noch stärker zu gestalten. Die Bibel wieder öfter zur Hand nehmen und lesen, das „Gotteslob“, mit dem man gut bei den im Fernsehen und im Internet übertragenen Messfeiern mitsingen und mitbeten  kann, enthält auch etliche Andachten und Gebete für den Einzelnen oder die Hausgemeinschaft: Kreuzwegandachten, Passionsandachten, Osterandachten.

Nicht zu vergessen das Rosenkranzgebet, das über Jahrhunderte den katholischen Gläubigen in schweren Zeiten eine große Hilfe war. Wie schon der heilige Ignatius von Loyola gesagt hat: „Wir müssen alles tun, was wir können, aber am Ende steht das Vertrauen auf Gott“.

 Schließen möchte ich mit den Worten des Papstes Franziskus aus seiner Ansprache am Freitag, dem 27. März:

„HERR, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, HERR, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: »Fürchtet euch nicht« (Mt 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus „alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns“ (vgl. 1Petr 5,7)“.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen Gesundheit und eine gnadenreiche Osterzeit.


Regensburg: HIRTENBRIEF an die Gläubigen von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Wortlaut des Hirtenbriefs „Ostern unter den Beschränkungen der Corona-Krise“ von Bischof Voderholzer, Oberhirte des Bistums Regensburg:

Liebe Kinder, liebe jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im HERRN! 

1. Schon zum zweiten Mal wende ich mich in dieser Fastenzeit auf diesem Wege an Sie. Aber die rasante Entwicklung, die die Coronakrise in den letzten Wochen genommen hat mit ihren gewaltigen Auswirkungen auch auf das kirchliche Leben, drängt mich, als Bischof zu Ihnen zu sprechen.

Erstmals in der Geschichte der Kirche wird es nicht möglich sein, unser höchstes Fest, das Fest der Auferstehung Christi, in leibhaftiger Gemeinschaft zu feiern. Niemand hätte sich das noch vor vier Wochen vorstellen können!

2. Bevor ich ein paar Hilfen anspreche, wie wir in dieser Situation trotzdem Ostern feiern können, will ich mich zuallererst an die von Ihnen wenden, die erkrankt sind, unter strenger Quarantäne stehen oder gar um ihr Leben bangen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Ihnen. Seien Sie gewiss: Der HERR, der sein Leben für uns am Kreuz hingegeben hat, ist bei Ihnen. Er verlässt Sie nicht!

Mit der Kirche beten wir für Sie: Der HERR nehme von Ihnen alle geistigen und körperlichen Schmerzen. In seinem Erbarmen richte ER Sie auf und mache Sie gesund an Leib und Seele. 
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3. Ein ebenso großes Anliegen ist es mir, einen tief empfundenen Dank aussprechen:

– Allen, die in den Krankenhäusern, Altenheimen, Sozialstationen, Laboren und sonstigen Einrichtungen unter Einsatz all ihrer Kräfte kranken Menschen beistehen, Not lindern, Diagnosen stellen und mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes arbeiten.

– Allen, die in der Politik, in der Wirtschaft und in den vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen täglich neuen Herausforderungen begegnen, die ohne Beispiel sind und wo besonnene und gut überlegte Entscheidungen von oft großer Tragweite gefällt werden müssen.

– Als Bischof ist es mir ein besonderes Anliegen, auch den Pfarrern und den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den vielen Frauen und Männern in den Pfarreien zu danken. Ich habe viel telefoniert und im Internet recherchiert, auch viele Rückmeldungen und Emails bekommen.

Die Kreativität, die ich beobachte im Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation, der Ideenreichtum und auch die Leidenschaft, trotz oder gerade in dieser so belastenden Situation für die Menschen da zu sein und das kirchliche Leben aufrecht zu erhalten, das Evangelium zu verkünden und Gottes Zuwendung zu vermitteln, all das bewegt mich sehr und ich bin stolz auf Sie alle! Vergelt‘s Gott Ihnen allen!

Und ich bitte Sie, nicht nachzulassen, gerade im Blick auf die besonders bedürftigen: alte, kranke, demente, behinderte Menschen.

– Ich danke schließlich von Herzen allen kirchlichen Mitarbeitern, die jetzt die durch Freistellung vom Dienst geschenkte Zeit nützen, sich ehrenamtlich einzubringen in den zahlreichen Initiativen der Sorge um Schülerinnen und Schüler, kranke, behinderte und alte Menschen.

4. Die durch die Corona-Pandemie verursachte Situation unterscheidet sich von den bisher bekannten Krisen wie Kriegszeiten oder Naturkatastrophen. Die jetzige Krise betrifft die gesamte Menschheit, die sich gerade in dieser Bedrohung als Einheit erfährt. Und sie unterscheidet sich dadurch, dass ein Heilmittel, ja das größte und wichtigste Heilmittel, nur sehr eingeschränkt verfügbar ist: die konkret und auch leiblich erfahrbare Gemeinschaft untereinander.

Kirchlich fehlen uns die Feier der gottmenschlichen Gemeinschaft in der Versammlung der Schwestern und Brüder und auch die Feier der Versöhnung in der Beichte sehr.

Statt Ihnen zurufen zu können: Kommt zusammen, unterstützt Euch, greift Euch unter die Arme, ja nehmt Euch in die Arme – muss ich Ihnen mit allen Fachleuten den bitteren Rat geben: Vermeiden Sie die körperlichen Kontakte und menschliche Nähe, gehen Sie sich so gut wie möglich aus dem Weg.

Das ist deshalb so schlimm, weil wir Menschen auf die Gemeinschaft hin angelegt sind. Soziale Kontakte zu reduzieren betrifft das Menschsein im Kern. Da gibt es nichts zu beschönigen! Jeder und jede, die darunter leidet, empfindet vollkommen richtig.

Aber die Vernunft und die christliche Nächstenliebe zwingen uns zu dieser Maßnahme. Denn so können wir mithelfen, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, der gegenüber wir so hilflos sind, weil es noch keinen Impfstoff gibt und kein adäquates Medikament. Die Nachrichten, die uns aus Italien, aus Spanien und auch aus den USA erreichen, müssen uns eine dringende Warnung sein und ein Appell, dem Rat der Experten und den Weisungen der Regierung zu folgen.

Aber, liebe Schwestern und Brüder, wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir bleiben eine Gemeinschaft, wir bleiben in Kontakt  –  untereinander und mit unserem HERRN. Und: Wir werden Ostern feiern, wenn auch ein wenig anders, als wir es gewohnt sind und es eigentlich vorgesehen ist.

5. Die Oster-Liturgie wird heuer im kleinsten Kreis begangen. Der Bischof feiert mit seinen engsten Mitarbeitern im Dom, die Pfarrer in ihren Pfarrkirchen mit den engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Wir dürfen auf das Prinzip „Stellvertretung“ vertrauen! Der Bischof und die Priester feiern ja nicht für sich und privat. In dieser Situation wird uns besonders bewusst: Ins Gebet der Kirche sind immer alle eingeschlossen, insbesondere sind wir im gemeinsamen Leib Christi in der Tiefe miteinander verbunden.

Ich weiß, dass all dies niemals ein wirklicher Ersatz sein kann. Aber es ist doch immerhin eine Notlösung, von der wir hoffen und beten, dass sie bald wieder abgelöst wird von der gemeinschaftlichen Feier.

Gebe Gott, dass die uns jetzt auferlegten Beschränkungen die Sehnsucht nach der gottesdienstlichen Gemeinschaft und nach dem Brot des Himmels wachsen lasse.

Die Erfahrungen, die wir in den letzten Tagen mit den Internet- und Fernsehübertragungen gemacht haben, sind sehr ermutigend. Viele Tausende von Schwestern und Brüdern haben mithilfe der Technik an der Gebetsgemeinschaft teilnehmen können. Ich danke allen, die die technische Übertragung möglich machen! Und ich bitte Sie, diese Möglichkeiten jetzt in den kommenden Tagen der Karwoche und der Osterzeit noch verstärkt zu nützen. 

Wir versuchen, auf der Homepage des Bistums und in den Zeitungen alle wichtigen Informationen dazu bereit zu stellen. Ich bitte Sie, sich dort auf dem Laufenden zu halten. Helfen Sie denen, die, aus welchen Gründen auch immer, vom Informationsfluss abgeschnitten sind.

Ich bitte Sie herzlich, stehen Sie gerade den älteren Menschen bei, die vielleicht keinen Computer und so auch keinen Zugang zum Internet haben. Unterstützen Sie sie, damit sie die Möglichkeiten ausschöpfen können, die Rundfunk und Fernsehen bieten.

Ich weiß, dass vielen in diesen Tagen das Programm von Radio Horeb zum Segen gereicht. Helfen Sie zusammen, dass alle die entsprechenden Sender finden.

6. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, in den eigenen vier Wänden „Hauskirche“ zu gestalten. Das Gotteslob, mit dem man schon bei den im Fernsehen und im Internet übertragenen Messfeiern mitsingen kann, enthält etliche Andachten und Gebete für den einzelnen oder die Hausgemeinschaft: Kreuzwegandachten, Passionsandachten, Osterandachten.

Wir werden Ihnen zusätzlich Vorlagen für Hausgottesdienste zur Verfügung stellen.

Die Regensburger Sonntagsbibel, die mittlerweile in vielen Haushalten ihren festen Platz hat, enthält alle Schrifttexte aller österlichen Gottesdienste. Die reiche Bebilderung gerade der Passionsberichte am Palmsonntag und am Karfreitag lädt zur Betrachtung und zum verweilenden Gebet ein. Auch die Sonntagszeitung ist uns hier eine große Hilfe!

Ich verweise auch auf die alte Tradition, daheim einen Hausaltar zu gestalten: ein Kreuz, ein Bild, die aufgeschlagene Bibel, Blumen, Kerzen. Gerade im Monat Mai war es in vielen Häusern üblich, einen Mai-Altar zu bauen, und ich lade ein, diese Traditionen lebendig zu halten oder wiederzubeleben.

Und wie wir an Weihnachten eine Weihnachtskrippe aufstellen, so gibt es auch die Möglichkeit, eine Passions- oder Osterkrippe zu bauen. Auf unserer Homepage und auch auf „Jahreskrippen.de“ finden Sie dazu Anregungen!

7. Dazu kommen die vielen Elemente des Brauchtums, die die Liturgie traditionell begleiten und uns in dieser Situation noch hilfreicher sind als sonst.

Die heuer in Heimarbeit (und nicht in froher Runde) gestalteten Palmbuschen, die in den Kirchen gesegnet werden, sollen wie immer unsere Kreuze schmücken, Christus, dem König der Könige, huldigen und den Segen in den Stall und auf die Felder tragen.

Die Osterkerze wird auch im Jahr 2020 die Kirche erhellen und uns Christus nahe bringen als das Licht, das die tiefste Finsternis erhellt, sogar Licht bringt in die Dunkelheit von Grab und Tod. Auch zuhause darf das österliche Licht brennen. Viele haben schon immer ihre Osterkerze selbst verziert mit Auferstehungsmotiven; eine gute Möglichkeit, sich gerade auch dieses Jahr auf Ostern vorzubereiten!

Bereiten Sie auch heuer einen Speisenkorb vor zum Ostersonntag. Der Segen aus dem Dom und aus der Pfarrkirche kann von Ihnen aufgenommen werden in einer häuslichen Feier zum Osterfrühstück, wofür wir Ihnen auch eine Vorlage vorbereiten.

Zu den österlichen Zeichen gehört nicht zuletzt das gesegnete Osterwasser, das uns an die Taufe erinnert und an das göttliche Leben. Im Dom werden wir es in kleinen Gefäßen abfüllen und zum Mitnehmen bereitlegen. Ich weiß, dass es viele Pfarreien auch so handhaben. Besprengen Sie die Gräber mit dem Osterwasser und verbinden Sie damit das Gebet für die Verstorbenen.

8. Ein Wort an alle, die sich gewünscht hätten, dass die Kirche mehr auf ihre Rechte und die Freiheit der Religionsausübung pocht: Sie haben insofern Recht, als die Kirche nicht nur systemrelevant, sondern sogar heilsrelevant ist!

Und auch insofern, als die Eucharistie als „Arznei der Unsterblichkeit“ (Ignatius von Antiochien) noch wichtiger ist als alle anderen Medikamente.

Aber der Staat stellt doch nicht das Christsein unter Strafe, wie einst das römische Reich in den Zeiten der Christenverfolgung, als die Christen als Staatsfeinde angesehen wurden, weil sie den Staatskult ablehnten. Im Jahr 304 ließen sich tatsächlich die Märtyrer von Abitene lieber verhaften und totschlagen, als auf die gemeinsame Feier der Eucharistie zu verzichten. 

Aber das ist überhaupt nicht vergleichbar. Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Verschwörungstheorien und danke unseren verantwortlichen Politikern für ihr entschlossenes Handeln. Nur gemeinsam und im oben beschriebenen Sinn werden wir diese Krise meistern und auch dieses Jahr Ostern feiern.

Und ich vertraue auch darauf, dass die Verantwortlichen Maß und Ziel kennen. Nicht dass wir zwar vom Corona-Virus verschont bleiben, dafür aber an Verarmung oder Vereinsamung und gebrochenem Herzen sterben.

9. Die Zeit wird freilich auch kommen, da wir in uns gehen und uns werden fragen müssen, was wir aus dieser epochalen Krise lernen.

Schon jetzt erfahren wir schmerzhaft, wie hinfällig und gefährdet unser Leben ist, wie sehr wir angewiesen sind auf Gottes Segen und die Kraft von oben. Sicherheiten werden uns aus der Hand geschlagen und Allmachts-Phantasien zertrümmert.

Vielleicht werden tatsächlich dem Land die Sabbate ersetzt, die ihm vom Kult schier grenzenlosen Wachstums geraubt worden waren (vgl. 2 Chr 36,21).

Der Sabbat steht dabei nicht nur für eine Unterbrechung des profanen Geschäftsbetriebs, sondern zu allererst für eine bewusste Hinordnung auf Gott. Aber diesen Fragen werden wir uns verstärkt zuwenden müssen, wenn wir das Tal der Tränen durchschritten haben.

10. Liebe Schwestern und Brüder, in früheren Zeiten haben Menschen in großer Not eine Wallfahrt gelobt als Bußwerk. Selbst dies ist uns jetzt verwehrt. Aber ich lade Sie ein, ein Gebetsanliegen, eine Bitte oder einen Dank, an den Verein der Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting zu senden.

Wir wollen den Anliegenrucksack füllen und unser Gebet auch dieses Jahr zum Herzen Bayerns nach Altötting tragen; und wenn es nur eine Gruppe von zwei Pilgern stellvertretend für alle ist. 

11. Wenn die Pandemie dann aber überstanden ist, werden wir ein großes Fest feiern und eine diözesane Dankwallfahrt begehen, zu der ich jetzt schon herzlich einlade! Alle Details werden geklärt und bekanntgegeben, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

Auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria, der Heiligen und Seligen unseres Bistums sowie aller Heiligen segne und bewahre Sie und Euch alle vor aller Krankheit der dreifaltige Gott, der + Vater und der + Sohn und der + Heilige Geist.

Regensburg am Hochfest der Verkündigung des HERRN, 25. März 2020
+ Rudolf, Bischof von Regensburg

Quelle: https://www.bistum-regensburg.de/fileadmin/redakteur/News/PDF/2020_-_Hirtenwort_-_Corona_-_Langfasssung.pdf

 


Evang. Kirche: Verzicht auf Kelchempfang, denn auch im Brot ist die „Fülle des Heils“

Von Felizitas Küble

Bekanntlich wird in den protestantischen Konfessionen bei der Abendmahlsfeier seit jeher sowohl Brot wie auch Wein an die Gläubigen ausgeteilt. Doch der Kelchempfang ist in Corona-Zeiten bei der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) zum Problemfall geworden.

Katholischerseits gibt es eine Kelchkommunion nur in Einzelfällen – und die Oberhirten haben wegen der Infektionsgefahr bereits davon abgeraten.

Nicht nur das Herumreichen des Kelches im Gottesdienst ist riskant, auch das Eintauchen der Hostie bzw. der Abendmahlsoblate in den Kelch ist hier keine Lösung.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern rät in einer Pressemeldung von beidem ab, vom Kelchempfang und dem Eintauchen (Intinktion bzw. „Intinctio“). Es heißt zur Erklärung ausdrücklich: „Ein vollständiger Abendmahlsempfang sei auch möglich, wenn nur das Brot gegessen werde.“ (Quelle: https://www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/pressemitteilung-1-06-03-2020.php)

Noch deutlicher formuliert es eine amtliche Erklärung der EKD:

„Die EKD gibt mehrere Ratschläge für Menschen, die sich wegen einer Ansteckungsgefahr sorgen. So gebe es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, das Abendmahl zu feiern: „Es ist möglich, bei der Austeilung des Abendmahls vorübergehend Einzelkelche zu verwenden. Da wir darauf vertrauen, dass wir auch im Brot die ganze Fülle des Heils empfangen, kann in Zeiten großer Ansteckungsgefahr auch nur das Brot zu sich genommen werden.“

(Quelle. https://www.evangelisch.de/inhalte/166436/26-02-2020/coronavirus-tipps-fuer-ansteckungsfreies-abendmahl)

Interessanterweise wird in beiden Stellungnahmen darauf hingewiesen, daß der Empfang des Abendmahl-Brotes allein für sich schon „vollständig“ sei bzw. dabei „die ganze Fülle des Heils“ empfangen werde.

Eben dies ist seit jeher die Begründung der katholischen Kirche dafür, daß die Kelchkommunion für die Gläubigen zwar ausnahmsweise möglich, aber nicht allgemein nötig sei:

In der hl. Hostie ist Christus voll und ganz sakramentgal gegenwärtig – also ER ist so zugegen, wie er heute im Himmel lebt: mit Gottheit und Menschsein, mit seinem (verherrlichten, verklärten) Leib und seiner Seele.

Angesichts der aktuellen  Virus-Situation besinnt sich offenbar die EKD jetzt auf diesen Standpunkt zurück, den traditionelle Lutheraner, aber auch die sog. evang. „Hochkirchlichen“ sowie die theologisch konservative SELK (Selbständig evang.-luth. Kirche) seit jeher vertreten. (Anders sieht es in den freikirchlichen Gemeinschaften aus.)

Der im Jahre 2014 leider verstorbene, hochkirchliche Pfarrer und Autor Jürgen Diestelmann aus Braunschweig – mit dem unser Christoferuswerk in guter Verbindung stand   –  plädierte sogar dafür, evangelischerseits das Fronleichnamsfest zu würdigen und mitzufeiern – siehe hierzu unser Artikel von 2012:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/04/24/lutherischer-pfarrer-fronleichnamsfest-ist-auch-etwas-fur-evangelische-christen/

Wenngleich das altlutherische Verständnis der „Realpräsenz“ (wirklichen Gegenwart Christi) nicht dem katholischen Glauben gleichkommt, so steht es ihm mit seiner Konsubstantiationslehre doch deutlich näher als der insoweit liberalere Standpunkt der Reformierten (Calvinisten, Zwinglianer) und protestantischen Freikirchler.

Erstes Gemälde: Evita Gründler

 

 


China: Abriß einer Kirche beim Gottesdienst

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In China ließ das kommunistische Regime am 18.10.2019 eine bekannte und offiziell staatlich anerkannte Kirche abreißen. Noch während im Innern ein Gottesdienst stattfand, begannen die Abrissmaßnahmen.

Fotos und Videos im Netz zeigen den Abriss der Kirche, in deren Inneren noch ein Gottesdienst stattfindet.

Das Kirchengebäude hatte Platz für mehr als 3.000 Menschen, war Teil eines offiziell anerkannten Kirchennetzwerks Chinas und sehr bekannt.

Die beiden Pastoren der Kirche, Geng Yimin und Sun Yongyao, wurden unter dem Verdacht, „eine Menschenmenge zu mobilisieren, um die gesellschaftliche Ordnung zu stören“, festgenommen.

Bob Fu, Gründer und Vorsitzender von „China Aid“, erklärt dazu:

„Dies ist ein weiteres deutliches Beispiel für die Eskalation der Verfolgung, die die Religionen unter dem kommunistischen Regime erfahren […]. Der Schutz der Religionsfreiheit wird völlig missachtet, obwohl sie in der Verfassung der Kommunistischen Partei verankert ist. Das zeigt der ganzen Welt, dass Präsident Xi entschlossen ist, seinen Krieg gegen friedliche Christen fortzusetzen.

Quelle (Text/Foto): https://www.verfolgte-christen.org/erleben-mitfuehlen/magazin/aktuelle-meldungen/detail/news/china-abriss-einer-kirche-waehrend-des-gottesdienstes/