Die Liebe als Merkmal der Gotteskindschaft

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Joh 4,11-16.

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben. Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und ER in uns bleibt: ER hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.


Kardinal Müller reagiert auf die Aussage des Papstes, er sei „wie ein Kind“

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Gestern äußerte sich Papst Franziskus auf seinem Flug nach Afrika über seine Einschätzung von Kurienkardinal Gerhard Müller, früherer Präfekt der Glaubenskongregation.
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Damit reagierte der Pontifex auf eine Frage des „Bild“-Reporters Andreas Englisch, der die kritischen Einwände ansprach, die Müller bisweilen zur Amtsführung des Papstes vorbringt. Franziskus bescheinigte seinem Ex-Glaubenshüter, „gut“ zu sein, aber er sei „wie ein Kind“.
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Heute antwortete Kardinal Müller auf eine entsprechende Anfrage von „Kath.net“ hierzu folgendermaßen:
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„Mit Jesus könnte man seinen Stellvertreter fragen: Was nennst du mich gut? ‚Niemand ist gut außer der eine Gott‘ (Lk 18,19) –  und sich mit dem Schriftwort trösten: ‚Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.‘ (1 Joh 3, 1).
Die Gotteskindschaft in Christus ist die höchste Würde, zu der uns der Sohn Gottes erhoben hat (Röm 8, 17).
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Auch ich halte den Papst für einen guten Menschen und mag ihn herzlich besonders für alles, was er für die Armen und Verletzten tut. Ob viele oder wenige in seiner Umgebung ‚Kinder‘ sind im Sinne Jesu (Lk 18, 15-17), weiß Gott allein.“