Kontroverse in der AfD wegen der Fraktions-Glückwünsche von Gauland/Weidel für Biden

Von Felizitas Küble

Am vorigen Samstagabend, den 7. November, rieb ich mir erstaunt die Augen, erreichte mich doch eine seltsame Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion. Darin beglückwünschte die Fraktionsführung – also Dr. Alexander Gauland und Dr. Alice Weidel (siehe Foto) – Joe Biden bereits zur künftigen Präsidentschaft und berief sich hierbei auf „amerikanische Medien“.

Auf die Idee, wenigstens die Auszählung der Stimmen abzuwarten, also das amtliche Wahlergebnis (das auch bis heute noch nicht vorliegt) – und darüber hinaus die eigentliche Wahl des US.Präsidenten durch Wahlleute am 14. Dezember zu respektieren, kamen die beiden Politiker anscheinend nicht.

Noch am selben Abend protestierte ich in einem Mailbrief an die AfD-Pressestelle gegen diese völlig verfrühte Erklärung bzw. Anbiederei und verlinkte dabei auf meinen bereits veröffentlichten Artikel:
https://charismatismus.wordpress.com/2020/11/07/us-prasident-wird-nicht-von-medien-ernannt/

Inzwischen gibt es in der AfD eine offene Auseinandersetzungen um diese Schnell-Gratulation, in welcher „dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, alles Gute für die vor ihm liegenden Aufgaben in seinem wichtigen Amt“ gewünscht wurde.

Dann heißt es ziemlich unausgegoren im Zickzack-Kurs weiter: „Wir akzeptieren die demokratisch zustande gekommene Entscheidung der amerikanischen Bürger und sind zuversichtlich, dass mögliche Unregelmäßigkeiten bei den Auszählungen schnell auf rechtstaatlichem Wege geklärt werden.“

Wenn also noch „Klärungsbedarf“ besteht, wie den beiden Fraktionschefs immerhin bewußt war, was soll dann diese unterwürfige und vorzeitige Beglückwünschung?!

Offensichtlich wollte AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen einige Tage später den Schaden begrenzen, denn der Entrüstungssturm in seiner Partei wird ihm kaum entgangen sein. In seiner eigenen Pressemeldung spricht er hinsichtlich Biden nur von einer „mutmaßlichen“ Präsidentschaft: https://charismatismus.wordpress.com/2020/11/09/prof-jorg-meuthen-zur-mutmaslichen-wahl-bidens-und-zu-nord-stream-2/

Die Empörungswelle beschränkte sich nicht auf die Basis, sondern ergriff auch AfD-Parlamentarier im Deutschen Bundestag, darunter die Abgeordneten Markus Frohnmaier und vor allem Martin Renner (siehe Foto), der einen Tweet veröffentlichte, wer Biden bereits gratuliere, der habe „entweder keinen blassen Schimmer von der aktuellen politischen Situation oder er will sich seine pfründegefüllten Schüsselchen sichern“.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

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Unionsfraktion gratuliert den Juden zu ihrem Neujahrsfest Rosch Ha-Schana

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana erklärt der Religions-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe: 

„Allen Jüdinnen und Juden in Deutschland und auf der ganzen Welt wünsche ich alles Gute für das neue (jüdische) Jahr 5781. Ebenso wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Kreise von Familie und Freunden.

Ich bin sehr dankbar für ein blühendes und wachsendes jüdisches Leben in unserem Land.

Erst in dieser Woche haben wir feierlich den 70. Gründungstag des Zentralrats der Juden in Deutschland begangen, für 2021 freuen wir uns auf die Feier von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in unserer Heimat.“


HEUTE jüdisches Neujahr – WIR gratulieren

Auf Twitter bin ich auf einen Glückwunsch zum jüdischen Neujahr gestoßen, und habe dann versucht, mich schlau zu machen, und nach allem, was google hier sagt, beginnt das jüdische Neujahr am Abend – und das bedeutet (wie der gebildete Katholik weiß) um 18 Uhr des 9. September 2018 und endet am Abend des 12. Septembers.

Eigentlich hatte ich erwartet, daß meine Timeline dazu auch etwas dazu zu sagen weiß, aber da wurde ich enttäuscht. Das einzige, was ich gefunden habe, ist die Gratulation des Wiener Bischofs hier 

Nachdem ich noch eine Weile gesucht habe: Das Domradio hat einen Beitrag und der Berliner Diözesanrat gratuliert, auch der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz hat sich geäußert, doch all das hat irgendwie etwas Verhuschtes, Unauffälliges  –  ein bisschen wie in dem Lied: „Ich denke, was ich will und was mich erquicket, doch alles in der Still und wie es es sich schicket!“

Nun möchte ich einfach dran erinnern und den Juden in aller Welt und uns auch ein gesegnetes Neues Jahr wünschen.

Quelle und FORTSETZUNG in diesem katholische BLOG: https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/09/ohrenbetaubendes-schweigen-zum.html

Pater Lothar Groppe wird heute 91 Jahre alt

Von Felizitas Küble

Für den engagierten Jesuitenpater Lothar Groppe gibt es in nächster Zeit einiges zu feiern: Heute  – am 30. Juli –  zum Beispiel sein Wiegenfest, denn der bekannte Publizist wird 91 Jahre alt; morgen gedenkt er seiner Priesterweihe vor genau 59 Jahren – und am 7. September kann der Geistliche sein 70-jähriges Ordensjubiläum begehen.

Der hochbetagte Priester und Publizist hat noch vor zwei Jahren ein fundiertes Sachbuch veröffentlicht, das sich vor allem mit der Rettung von Juden und „nichtarischen Katholiken“ in Wien befasst. Der Titel lautet: „Kirchlicher Einsatz für Juden im Dritten Reich„. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/28/wie-jesuitenpater-ludger-born-und-sr-verena-buben-bedrohte-juden-retteten/)

Lothar Groppe erblickte am 30. Juli 1927 im westfälischen Münster als Sohn des damaligen Majors und späteren Generalleutnants Theodor Groppe das Licht der Welt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Westfalen, Ostpreußen, Oberschlesien, Pommern, Hessen und Bayern. Nach Kriegseinsatz studierte er Rechtswissenschaft und trat am 7. September 1948 in die „Gesellschaft Jesu“ ein. Es folgte das Lizenziat der Philosophie, am 31. Juli 1959 (einen Tag nach seinem Geburtstag) durfte er die Priesterweihe empfangen.

Groppe wirkte zunächst an zwei Gymnasien des Jesuitenordens. Später war jahrzehntelang als Krankenhausseelsorger in Bad Pyrmont und als Schriftsteller tätig, zeitweise auch als Gemeindepfarrer in Österreich, als Militärseelsorger, als Dozent und Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg sowie als Leiter der deutschen Sektion von Radio Vatikan.

Von 1973 bis 1987 hielt er zudem Vorlesungen und Seminare für die österreichischen Generalstabs-Lehrgänge.

Der Geistliche ist nicht nur Sohn des Widerstandskämpfers Theodor Groppe, sondern hat selber als Schuljunge von 12 Jahren deutlich gegen Hitler Stellung bezogen. Er war mehrfach „Gast“ der Gestapo. Nach dem Krieg wurde er von der Besatzungsmacht als „politischer Verfolgter“ anerkannt.

Sein Vater Theodor Groppe war Generalleutnant und Divisionskommandeur am Westwall. Man nannte ihn wegen seiner kernkatholischen Haltung den „Schwarzen General“. Er erhielt zahlreiche Tapferkeitsauszeichnungen, darunter den erstklassigen Orden „Pour le Mérite„. In der Stadt Hanau, wo er einige Zeit gewirkt hatte, wurde eine Straße nach ihm benannt.

Die Tugend der Tapferkeit liegt anscheinend in der Familie Groppe. Auch der Vater des „Schwarzen Generals“ war Offizier und wurde dann Verleger. Im Kulturkampf druckte er die verbotenen Hirtenbriefe des Bischofs von Trier und wurde wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Festung und hoher Geldstrafe verurteilt.

BILDER: Titelfotos zweier Bücher von Pater Groppe: „Theodor Groppe – der Schwarze General“ und „Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im 3. Reich“

Weil Theodor Groppe den NS-Schergen widerstand, insbesondere SS-Reichsführer Himmler widersprach, wurde er 1942 militärisch degradiert, aus der Wehrmacht ausgestoßen und im August 1944 von der Gestapo verhaftet. Durch Flucht aus der Festung Küstrin entging er der geplanten Hinrichtung und konnte die Kriegszeit überleben.

Der mutige General verhinderte durch seinen Schießbefehl gegen Judenverfolger eine von der NSDAP befohlene „Volkskundgebung gegen die Juden“. Vor allem bei Juden im Saarland war er als „Retter“ bekannt und bewundert.

Bundeswehr-Generalmajor Achim Oster schrieb 1977 über Theodor Groppe: „Er hat das vorgelebt (…), was viele seiner Standesgenossen, sei es aus Schwäche, sei es aus Opportunismus, nicht vorgelebt haben. So bleibt er eine fortwährende Mahnung an eigenes Fehlverhalten und Versagen. Hätte es mehr Groppes gegeben, hätten Hitler und seine Verbrecherbande nicht solch leichtes Spiel mit dem deutschen Volk gehabt.“

Sein Sohn Lothar hielt sich auch selber an die geradlinige und unbeugsame Art seines Vaters. Er widerstand dem braunen ebenso wie später dem roten Zeitgeist und orientierte sich glasklar an christlichen Prinzipien und der katholischen Glaubenslehre. Seine Predigten und Vorträge waren gehaltvoll, mitreißend, präzise und bodenständig.

Der schwungvolle Pater publizierte jahrzehntelang in dutzenden Zeitungen und Zeitschriften vom „Theologischen“ über die „Junge Freiheit“ oder die „Preußische Allgemeine Zeitung“ bis zu „Soldat im Volk“ oder Schriften des Bundes der Vertriebenen.

Seine klare katholische Ausrichtung hinderte ihn keineswegs daran, eine vernünftige Ökumene mit theologisch konservativen Protestanten zu pflegen. So schrieb er z.B. regelmäßig für die Zeitschrift „Erneuerung und Abwehr“ der Evangelischen Notgemeinschaft und hielt Reden vor bibelorientierten protestantischen Initiativen.

Mit dem lutherischen Politikwissenschaftler Dr. Klaus Motschmann in Berlin war er jahrzehntelang bis zu dessen Tod befreundet. (Hier ein Nachruf auf Professor Motschmann: https://charismatismus.wordpress.com/2016/12/10/wir-trauern-um-prof-dr-klaus-motschmann/)

Bis heute steht der Geistliche im freundschaftlichen Kontakt mit evangelischen Christen. So half ihm z.B. der Unternehmensexperte und Publizist Dr. Bernd F. Pelz tatkräftig und kompetent beim Lektorat und der graphischen Erstellung seines Buches über den „Kirchlichen Einsatz für Juden im Dritten Reich“.

Pater Groppe SJ gehörte zu dem vom deutschen Juden Gerhard Löwenthal („ZDF-Magazin“) mitgegründeten „Konservativen Büro“ in Bielefeld.  Ähnlich wie der  –  ebenfalls NS-verfolgte  –  Löwenthal setzte sich Groppe stets für einen gesunden Patriotismus und entschieden für die deutsche Wiedervereinigung ein; zudem würdigte er die Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten und erinnerte immer wieder an ihr tragisches Schicksal, was oftmals wütende Schmähkritik von links hervorrief.

Der Geistliche stand im guten Kontakt mit Erzbischof Johannes Dyba, dem am 23. Juli 2000 plötzlich verstorbenen Oberhirten von Fulda. Im Dyba-Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ aus dem KOMM-MIT-Verlag (siehe Foto) ist ein fundierter Beitrag von Pater Groppe enthalten. Darin würdigt er den unerschrockenen Bischof von Fulda sowohl als Bischof wie auch als Mensch und Mitbruder.

Pater Groppe wirkte von 1982 bis 2007 als Krankenhauspfarrer in Bad Pyrmont. Einige Zeit später war er als Seelsorger an einer Mutter-Kind-Klinik in Timmendorfer Strand tätig. Seit August 2015 lebt der unbeugsame Gottesmann im Seniorenheim des Jesuitenordens in Berlin. Seine Freunde und auch ich wünschen ihm  – ad multos annos  – noch viele gute Jahre und Gottes reichen Segen!

Erstveröffentlichung dieses Artikels hier: https://philosophia-perennis.com/2018/07/30/unbeugsamer-gottesmann-in-berlin-pater-lothar-groppe-wird-heute-91-jahre-alt/


„Marienbotschaft“ gratuliert Trump zur Wahl

Nichts wirkt so aktuell wie die Marienerscheinungen der jüngeren Zeit – hier werden Ereignisse der Weltpolitik direkt vom Himmel her kommentiert und dem frommen Volke unterbreitet.hl-liebe

Auch am 9. November dieses Jahres war es wieder soweit, wie wir aus „Gloria-TV“ erfahren dürfen: https://gloria.tv/article/9ZrstJRRACTB1xcDYgSjUurg3

Eine „Öffentliche Erscheinung“ mit dem visionären Ehrentitel „Maria, die Zuflucht der Heiligen Liebe“ und einem dazugehörigen Nivea-Madonnenbild begann mit einem Lächeln. Kein Wunder, ging es ihr doch um den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA.

Da jene  – von der Kirche nicht anerkannte – Privatoffenbarung an die in den USA lebende „Seherin“ Maureen Sweeney Kyle erfolgt, erschien das Thema durchaus passend und die „Madonna“, die sich ansonsten um den „Rosenkranz der Ungeborenen“ kümmert, wollte sich gerne in den Reigen der Gratulanten einreihen:

„Ich bin gekommen, um euch und eurem Land für die Wahl des nächsten Präsidenten zu gratulieren. Viele unschuldige Leben im Mutterleib werden jetzt verschont. Religiöse Freiheiten werden wieder hergestellt und bewahrt werden. Euer Höchstes Gericht wird seine Loyalität zur Verfassung beibehalten. Es werden Fortschritte gemacht, um unabhängig von ausländischem Öl zu werden. Euer Land wird seine Würde, Macht und Respekt wiedergewinnen unter Freunden und Feinden gleichermaßen. Ich bin sehr erfreut. Ich konnte euch nicht sagen, wen ihr wählen sollt. Ich konnte euch nur eure Entscheidungen verdeutlichen. Betet weiter für euren gewählten Präsidenten.”

Und weil das Thema so brennend aktuell ist, erschien die vermeintliche Himmelsmutter an diesem Tage gleich zweimal, offenbar hatte sie zuvor das „P.S.“ vergessen. Das Visions-Phänomen hatte nämlich eine bedeutsame Botschaft nachzutragen:

„Es ist wichtig zu erkennen, dass es nicht die Wahl in ein Amt ist, die die notwendigen Änderungen bringt. Es ist der Mut der gewählten Amtsperson, in Rechtschaffenheit zu führen. Ihr habt eine solche gewählt, die nicht unter politischem Druck schwanken wird. Niemand kann seine Unterstützung ‚kaufen’. Dies ist wichtig, damit ein wirklicher Wandel stattfinden kann. Ihr werdet die Rückkehr zu einer christlichen Moral in dieser Nation erleben, die die Welt sich zum Vorbild nehmen kann.“

Wenngleich unser CHRISTLICHES FORUM die in den meisten Medien übliche Polemik gegen Donald Trump nie mitgemacht hat, weshalb es beim Ausgang der Wahl hier keine Schnappatmung gab, finden wir es doch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn uns „Offenbarungen“ des Himmels verkündet werden, die teils durch einfache Zeitungslektüre genausogut gewonnen werden können, teils auch zuviel der optimischen Zukunftsmusik sind, wenn es etwa heißt, in Amerika werde es nun „die Rückkehr zu einer christlichen Moral“ geben, welche „die Welt zum Vorbild nehmen“ könne.

Soviel Naivität paßt zum himmelblauen Aussehen der Kitschmadonna jener Erscheinung.

Hier gehts zur kirchlichen Ablehnung der „Marienvisionen“ an Maureen S. Kyle: https://charismatismus.wordpress.com/2013/01/01/dekret-von-bischof-lennon-gegen-den-visionar-entstandenen-rosenkranz-der-ungeborenen/


Israelischer Regierungschef gratuliert: „Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Donald Trump zum Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu„Ich gratuliere Donald Trump dazu, zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden zu sein. 

Der gewählte Präsident Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel, und ich freue mich darauf, mit ihm daran zu arbeiten, Sicherheit, Stabilität und Frieden in unserer Region voranzubringen.

Der unverbrüchliche Bund zwischen den Vereinigten Staaten und Israel wurzelt in gemeinsamen Werten, gestützt durch gemeinsame Interessen und geleitet durch ein gemeinsames Schicksal.
 
Ich bin zuversichtlich, dass der gewählte Präsident Trump und ich weiter die einzigartige Allianz zwischen unseren beiden Ländern stärken werden und sie zu noch größeren Höhen führen werden.“
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Bereits am Mittwochabend hat der Ministerpräsident den zukünftigen US-Präsidenten am Telefon gesprochen. Netanyahu gratulierte Trump nochmal persönlich zu seinem Sieg und erklärte, die USA hätten keinen besseren Verbündeten als Israel.

Der Regierungschef und der designierte Präsident, die einander seit vielen Jahren kennen, führten eine warme und herzliche Unterhaltung. Trump lud Netanyahu zu einem baldigen Treffen in den Vereinigten Staaten ein.

Später telefonierte Netanyahu auch mit der ehem. US-Außenministerin Hillary Clinton und dankte für ihre Unterstützung Israels. Er sagte, sie sei immer eingeladen, Israel zu besuchen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin
Weiteres Info hierzu: https://philosophia-perennis.com/2016/11/10/trump-israel/
REDE Trumps im Wahlkampf pro Israel und contra Iran: https://www.youtube.com/watch?v=AoOy1RCjEJM

Dr. Frauke Petry zum AfD-Ergebnis bei den hessischen Kommunalwahlen

Die AfD-Vorsitzende Dr. Frauke Petry (siehe Foto) erklärt zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen in Hessen: AfD-Petry

„Ich gratuliere unseren erfolgreichen Wahlkämpfern in Hessen zu phänomenalen Ergebnissen bei den dortigen Kommunalwahlen. Mein Dank geht an die vielen Bürger des Landes, die ihr Vertrauen der AfD entgegengebracht haben.

Die hessischen Kommunalwahlen machen deutlich, dass die Diffamierungs- und Verleumdungsstrategie beim Wähler nicht verfängt. Die Macht der etablierten Parteien bröckelt, CDU und SPD verlieren deutlich. Auch die Grünen werden vom Wähler abgestraft. 

Durchweg zweistellige Ergebnisse, teilweise sogar über 20 Prozent, senden ein deutliches Signal.“

 

 

 

 


Unionsfraktion gratuliert Erzbischof Burger

Nach dem altersbedingten Amtsverzicht von Erzbischof Robert Zollitsch im vergangenen Jahr hat Papst Franziskus Stephan Burger zum neuen Erzbischof des Erzbistums Freiburg ernannt.

Hierzu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Mit dem neuen Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger, setzt Papst Franziskus  – nach der Ernennung des ebenfalls jüngeren Bischofs Stefan Oster in Passau – ein weiteres sichtbares Zeichen hin zu einem Generationswechsel in der katholischen Kirche. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert Stephan Burger zu seiner Ernennung. media-374284-2

Der neue Würdenträger des Erzbistums Freiburg verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Seelsorge. Als Leiter des Kirchengerichts hat er sich einen großen Schatz an Lebens- und Menschennähe verschafft, aus dem er gemeinsam mit den Gläubigen schöpfen kann.

An den neuen Amtsträger im zweitgrößten Bistum Deutschlands richten sich hohe Erwartungen. Vor allem muss er das Vertrauen der Menschen in die katholische Kirche insgesamt zurückgewinnen. Zudem steht die Kirche vor gesellschaftlichen Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt. Sein bisheriger Werdegang wird ihm dabei ein großer Rückhalt sein.“

Foto: Bistum Regensburg


Unionsfraktion gratuliert dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán zum Wahlsieg

Die christdemokratische Regierungspartei FIDESZ hat am gestrigen Sonntag die Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen.

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Friedrich:

„Wir gratulieren Ministerpräsident Viktor Orbán und seiner Regierungspartei FIDESZ herzlich zum klaren Wahlsieg bei den Parlamentswahlen in Ungarn.

In beeindruckender Weise hat Viktor Orbán erneut das Vertrauen von weiten Teilen der ungarischen Wählerinnen und Wähler gewinnen können. Damit wird Ungarn weiterhin eine stabile Regierung haben.

Die klare Mehrheit von FIDESZ wird auch dazu führen, dass die rechtsradikale Partei Jobbik keine Chance hat, ihre extremistischen Ideen umzusetzen.“


Regensburger Oberhirte gratuliert Dogmatiker Dr. Stefan Oster zur Bischofsernennung

Die Segenswünsche von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer im Wortlaut:

„Heute, am 4. April 2014, hat Papst Franziskus Pater Dr. Stefan Oster SDB zum neuen Bischof von Passau ernannt. Damit endet eine eineinhalbjährige Sedisvakanzzeit. borMedia1847901

Ich gratuliere von Herzen den Gläubigen im Nachbarbistum zu ihrem neuen Bischof. Für sie geht eine Zeit der Unsicherheit und des Wartens zu Ende. Sie werden einen sehr guten Hirten bekommen.

Der Heilige Vater traf eine Entscheidung, die mich außerordentlich freut. Ich kenne Pater Stefan seit fast 10 Jahren; ich durfte seine Habilitationsschrift an der Theologischen Fakultät Trier betreuen. Seine wichtigsten Lehrer aber sind der Regensburger Philosophieprofessor Ferdinand Ulrich sowie die Theologen Hans Urs von Balthasar, Henri de Lubac und Joseph Ratzinger; und das verbindet uns seit langem.

Ich schätze Stefan Oster als Mensch, als Katholik, als Theologe und als Seelsorger sehr. Er stammt aus der Oberpfalz und ist deshalb mit den Regensburgern bestens vertraut. Seine Eltern leben in Regensburg.

Ich freue mich, weil ich Pater Stefan in Zukunft als bischöflichen Mitbruder an meiner Seite weiß. Er hat sein Herz an Christus festgemacht und öffnet es für seine Mitmenschen, besonders für Kinder und Jugendliche. 140404_Oster Bischof Rudolf

Er ist ein demütiger, im Glauben der Kirche tief verwurzelter Salesianerpater. Er lebt den missionarischen Geist, den Papst Franziskus in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“ der ganzen Kirche ans Herz legt. Seine theologische und philosophischeKompetenz und seine Erfahrung werden die Kirche bereichern.

Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied des Ordens der Salesianer Don Boscos in Deutschland zum Bischof ernannt wird. Das ist auch eine Ehre für diesen Orden und ein Signal, dass das Charisma dieses großen Patrons der Jugendseelsorge für die gesamte Pastoral fruchtbar gemacht werden soll.

Ich bin sehr dankbar für die Ernennung Pater Stefans und bitte für seinen Dienst um die Fürsprache der Gottesmutter, des heiligen Stephans und um den Segen des allmächtigen Gottes.

Quelle für Text und Fotos: Bistum Regensburg