Jenseits der Kampfparolen: Klimaschutz und Liebe zur Umwelt im Alltagsleben

Von Almut Rosebrock

Den Klima-Aktivisten sei gesagt: Ich halte das für etwas übertrieben und überdramatisiert, was hier läuft. Ich finde es zunächst wichtig, dass jeder Bürger verantwortlich lebt und handelt.

Zum Beispiel: Die Wäsche an der Luft trocknen, statt im Trockner. Möglichst wenig und sparsam Putz- und Waschmittel verwenden, außerdem wenig Kosmetika.

Möglichst wenig Produkte mit Akku/Batterien verwenden, weil hier Giftstoffe enthalten sind. (Ich mag diese ganzen Leucht-Deko-Produkte, die den Markt derzeit fluten, alles mit Batterien, gar nicht: Ich kaufe nur Lichterketten, die direkt an die Steckdose kommen!)

Einkaufstaschen – klar aus Stoff, immer wiederverwenden, wie auch Bäckertüten. Möglichst viel zu Fuß und mit Fahrrad (ohne Strom natürlich!) unterwegs sein. Oder per ÖPNV. 

Möglichst heimische Produkte kaufen, nicht so viel „Technologie“: Handy, Laptops, Whiteboards etc. Wenn jetzt die „Digitalisierung der Schulen“ gefordert wird – ich würde das konsequenterweise zurückschrauben! Kreide und Tafel sind umweltfreundlich – Laptopklassen nicht. Alles wird immer stärker technologieabhängig. Meiner Ansicht nach ist das weder für die MENSCHEN noch für die UMWELT gut!

Wir sollten im lebendigen MITEINANDER leben. Dann muss ich auch nicht auf eine „Klima-Demo“ weit weg fahren. Ich lebe vor Ort verantwortlich und nachhaltig. Ich fahre mein sparsames kleines Auto nach Bedarf, nicht unnötig oft. Ich würde NIE eine Kreuzfahrt oder sonstwie Luxusreisen machen – womöglich um die Arktisgletscher „von oben anzusehen“…

Es gab / gibt den 3-Liter-Lupo von VW – der mit 3 Liter Diesel 100 km fährt! Das ist super – aber die Produktion wurde eingestellt. Warum? Das ist für mich das Mittel der Wahl für die Zukunft – sparsamste Mobile für die Mobilität, die wir ja brauchen – für Arbeit und Freizeit. 
Warum wird nicht an Formel 1 rangegangen? Könnte man eigentlich verbieten –  oder?

Es wird Massenware aus China importiert – unter welchen Bedingungen – für MENSCH und UMWELT – wird und wurde da produziert?
China ist eine Diktatur – straffer organisiert als früher die DDR. Warum wird diese von Frau Merkel protegiert – und unsere Leuchtmittel und anderes (auch Lebensmittel, Technologie usw.) kommen billigst aus diesem Land.

Ich bin für KONSUMVERZICHT – so weit es möglich ist. Mit Köpfchen möglichst lokal einkaufen und bewusst auswählen und verbrauchen!

Für mich ist Gretas Kampf eine Sackgasse  –  die DRAMATISIERUNG insgesamt tut nicht gut.
Ein kühler und klarer Kopf und sachliches Denken sind gefragt für derart wichtige und die ZUKUNFT prägende Themen!

In der 70-er Jahren wurde gesagt: „In 30 Jahren gibt es kein ÖL mehr!“ 
In den 80-er-Jahren: „Unser WALD wird kaputtgehen!“
HEUTE sagt man, die WELT werde untergehen!

Dabei sind die FLÜSSE hierzulande so sauber wie nie zuvor (Klärwerktechnik!)

Man schaue aber nach Kambodscha, Pakistan, Indien, Indonesien, Nigeria, Ägypten, Gambia, Kenia, Ghana, wo unsere Turnschuhe, Jeans, T-Shirts, Hemden, Dekosachen, Arzneistoffe, Blumen usw. gefertigt bzw. hergestellt / produziert / gezogen werden!
Und wo unser Elektroschrott, unsere Altautos, unsere Altkleider, unser Kunststoffmüll (als „Handelsware“) landen!

An Orte, wo Menschen auf der Müllkippe leben. Oder in „Slums“ – unter ärmlichsten und erbärmlichsten Bedingungen.

Da geht es der Umwelt dreckig! Da wird weiter Regenwald abgeholzt für Palmöl-Plantagen – damit wir hier uns noch DICKER und FETTER konsumieren können.
Natürlich noch billiger.

Da schuften Kinder, Männer und Frauen unter Tage oder sonstwo, um Lithium, Kobalt (nicht Kobold…!), seltene Rohstoffe, Gold, Silber, Mangan, Molybdän, Aluminium etc. für die „modernen Technologien“ und für unseren (!) Konsum zu gewinnen. Die Großkonzerne kaufen sie möglichst billig auf.

GEWINN geht über ALLES  –  manchmal auch über LEICHEN!

Almut Rosebrock, konstruktiv-kritisch denkende Bürgerin, evangelische Christin, Apothekerin, Familienmutter und Gründerin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“
 


Lob der Kanzlerin für Schulschwänzer-Demos – Grüner Kretschmann wird jetzt kritischer

Bundeskanzlerin Merkel hat die „Fridays for Future“-Bewegung erneut gelobt. Es sei richtig, „daß ihr uns Dampf macht“, sagte Merkel laut dpa bei einer Diskussion mit Schülern des Berliner Thomas-Mann-Gymnasiums. Für sie als Politikerin sei eine solche Bewegung wichtig.

„Daß dieses Signal gesetzt wird: ‘da gibt es Sorge’ – das ist für uns gut“, verdeutlichte die Kanzlerin.

Merkel hatte anders als CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer bereits vor vier Wochen große Sympathien für die freitäglichen Klimademonstrationen geäußert. Mitte Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte sie sich noch skeptisch darüber geäußert.

Unterdessen hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) diese Schülerproteste kritisiert. Zwar sei der Appell gerechtfertigt und dafür einmal die Schule zu schwänzen, falle erst mal unter zivilen Ungehorsam. „Nur: Ziviler Ungehorsam ist ein symbolischer Akt. Das kann keine Dauerveranstaltung sein.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Klartext eines Polizisten zur Schulschwänzer-Heuchelei namens #FridaysforFuture

Ein neuer Hashtag #FridaysforFuture dreht in den sozialen Netzwerken massenhaft seine Runde und macht klar: Wer diesen Hashtag nicht sofort unter sein Bild (mit entsprechendem Filter) schreibt, ist ein Außenseiter!

Unter dem Deckmantel des Guten wird auf populistische Art und Weise suggeriert und beigebracht, dass Kinder und Jugendliche jeden Freitag die Schule schwänzen sollen, um für ihre Zukunft und das Weltklima zu demonstrieren.

Doch wie viel Einsatz und Interesse für den Klimaschutz stecken wirklich dahinter?

In Berlin trafen am vergangenen Freitag über 20.000 Schüler zusammen, um für ihre Zukunft zu demonstrieren – oder um einfach nur Selfies mit dem oben genannten Hashtag zu machen. Es erinnert mich nicht nur an das Buch „Die Welle“. Es zeigt von Beginn an, wie sehr sich junge Menschen auf diesen Demonstrationen für ihr Klima interessieren: Kein bisschen.

Warum?

Wenn sie sich wirklich für das Weltklima, die Rettung der Umwelt und ihre Zukunft interessieren würden, dann sollten sie damit anfangen, keine Plakate zu basteln und diese an Holzstöcken mit Tesafilm zu befestigen. Für die Plakate wurden Bäume gefällt, was sie mit ihrem Geld gerade weiter unterstützt haben. Der Tesafilm besteht aus giftigen Stoffen, die nur schwer abbaubar sind. Die Marker, mit welchem akribisch die ganzen Hashtags und sonstige ur-linke Phrasen aufgeschrieben wurden, bestehen alle aus Plastik und Kunststoff und sind gefüllt mit hochgiftigen Inhaltsstoffen, die sehr schädlich für die Umwelt sind.

Aber Hauptsache, die Freitage sind für die Zukunft. Ihre Markenkleidung (Nike, Puma, Adidas, Levis, Chigaco Bulls etc.) wird überwiegend in Taiwan von Kinderarbeitern unter Armutslöhnen hergestellt und dann per Frachter zu uns gebracht. Mit Schiffen, die auf dem Weg zu uns mehr Schadstoffe auspusten als alle Autos in Deutschland in einem einzigen Jahr. Das ist aber irrelevant.

Ganz interessant zu beobachten war übrigens, dass unzählige Jugendgruppen riesige Musikanlagen mitschleppten und auf dieser lautstark „Musik“ abspielten  – schlecht für die Umwelt. Aber an Freitagen, wo es um die Zukunft geht, ist das egal.

Wie wär‘s denn mal damit: in einem internen Schulprojekt neue Bäume auf dem Schulhof sowie in der näheren Umgebung an der Schule anzupflanzen ? Wie wär‘s denn, wenn alle Schüler in ihrem Schulbezirk eine riesige Aufräum-Aktion durchführen würden auf den öffentlichen Straßen unter genau demselben Hashtag auf abertausenden Selfies?

Oder einen Monat ausrufen, in dem jeder Schüler ein Projekt gestalten soll, wie man das Klima aus der eigenen Sicht retten kann und sollte? Ah nein. Ich vergaß: Das macht der ach so interessierten Jugend keinen Spaß.

Unsere Smartphones, Tablets, Laptops, Computer, Kopfhörer, Musikanlagen, Fernseher und sonstige technischen Wunderwerke wurden und werden überwiegend aus dem Ausland zu uns importiert. Hergestellt in Ländern wie Taiwan oder China. Unter Bedingungen, die den Wertvorstellungen unserer westlichen Welt deutlich widersprechen. Übrigens auch importiert via Frachtdampfer. Relevant für unsere neue Vorzeigejugend?

Nein. Aber freitags sind für die Zukunft…..

Den weiteren Artikel des Polizeibeamten David S. finden Sie hier: https://philosophia-perennis.com/2019/03/17/ein-polizist-macht-sich-gedanken-zu-den-fridays-for-future/


Fragen über Fragen in Zeiten von Greta

Ein uns persönlich gut bekannter Leser des CHRISTLICHEN FORUM aus NRW stellt folgende ironische Fragen an das linke und feministische Lager „bezüglich aktueller Entwicklungen“:

Ich lebe von Harz IV (danke, Gehard Schröder!) und hatte für Freitagmittag eine „Einladung“ ins Jobcenter bekommen. Ich wollt aber lieber für den Umweltschutz demonstrieren, das ist doch gerade voll angesagt. Da ich den Termin beim Jobcenter schwänzte, flatterte prompt eine Kürzung der Bezüge ins Haus. 
Frage: Dürfen die das unter den allgegenwärtigen Umständen überhaupt?

Als ich diesen Vorfall im Büro der Linkspartei erzählte, hieß es dort nur lapidar: „Jeder ist für sich selbst verantwortlich!“ – Frage: „Warum eigentlich?“, denn eine Begründung bekam ich dafür nicht…

Ich bin ein Mann, lebe aber im Zeitalter der Geschlechtergleichberechtigung. Eben diese nutzend, möchte ich unbedingt im Frauenbuchladen arbeiten, weil ich dort meine Fähigkeiten optimal zur Geltung bringen kann. Doof ist nur, dass ich als Mann dort nicht mal rein darf…
Frage: Ist das rechtens, ist das mit unserem Grundgesetz vereinbar?

Ein dufte Kumpel von mir ist Azubi, er wollte nun dem Berufsschulalltag entfliehen und stiess nach dem Vorbild der großen Greta mit 90 % seiner Klasse ebenfalls eine zugegebenermaßen eher kleine Demo an, aber was zählt ist ja, dass man auffällt!

Doch er bekam von seinem angenervten Chef allen Ernstes eine Abmahnung dafür, statt dass der sich dankbar zeigt, weil sein junger Azubi so viel über Klimawandel und -katastrophen weiss und sich zudem persönlich voll einbringt!
Frage: Was passiert, wenn meinem Kumpel tatsächlich gekündigt wird?

Denn er will auch weiterhin dem öden Berufsschulalltag entfliehen und lieber weiter demonstrieren  – für unser aller Umwelt! Hallo…?! Wie kann man nur dagegen sein?


Merkel unterstützt Schulschwänzen fürs Klima

Mathias von Gersdorff

Man hält es nicht für möglich: Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt in ihren neuesten Podcast die Jugendlichen, die die Schule schwänzen, um gegen den Klimawandel zu protestieren.

Mit dieser Aussage bzw. dieser Anbiederung an die protestierenden Schüler werden in Deutschland neue Qualitäten an Populismus beschritten. Bestehende Gesetze sind Politikern offenbar egal, lediglich die ideologische Richtung muss stimmen.

Damit öffnet die Bundeskanzlerin auch Tür und Tor allen Schülern, die aus irgendeinem Grund die Schule schwänzen wollen, etwa um gegen Gender, Sexualkunde oder gegen Aufrüstung zu protestieren.

Den Podcast der Kanzlerin können Sie hier hören: https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/mediathek/die-kanzlerin-direkt/merkel-klimaschutz-in-europa-gemeinsam-anpacken-1586124

Auf die konkrete FrageWie stehen Sie zu Initiativen wie „Fridays for Future“, die sich für den Klimaschutz engagieren?„, antwortet Merkel:

Wir können unsere Klimaschutzziele nur dann erreichen, wenn wir auch Rückhalt in der Gesellschaft haben. Deshalb begrüße ich es sehr, dass junge Menschen, Schülerinnen und Schüler demonstrieren und uns sozusagen mahnen, schnell etwas für den Klimaschutz zu tun. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.

Ich weiß, dass die Schülerinnen und Schüler sich manches schneller wünschen, zum Beispiel den Ausstieg aus der Kohle…
Man hat sich entschieden, bis 2038 planbar und berechenbar den Kohleausstieg zu bewältigen in Deutschland. Das scheint aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler vielleicht sehr lange, aber es wird uns sehr fordern und dafür werbe ich, auch dies zu verstehen. Aber ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen.“
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Quelle und voller Text hier: https://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/2019/03/unfassbar-angela-merkel-unterstutzt.html