Dr. Alice Weidel (AfD) hält Schäuble ein „faules Spiel“ mit dem Wähler vor

Zum neuerlichen Hilfspaket für Griechenland erklärt die AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Schäuble spielt ein faules Spiel mit den Wählern. Nicht nur, dass er erneut deutsche Steuermilliarden nach Griechenland pumpt und damit Griechenland weiter zum Schaden aller Beteiligten am Tropf der EU hält.

Besonders hinterhältig ist, dass er vor der Bundestagswahl die Wähler im Unklaren lässt, wie es mit Griechenland und der Verschwendung von deutschen Steuergeldern überhaupt weiter gehen soll. Er lässt offen, ob und wann der IWF in die Hilfsprogramme einsteigen soll und sagt den deutschen Wählern nicht, was ein neuerlicher Schuldenerlass sie wirklich kosten würde.

Außerdem ignoriert er den Bundestagsbeschluss, nachdem bei einem neuerlichen Hilfspaket der IWF unbedingt an Bord sein muss. Das alles scheint Schäuble egal, denn er möchte das Thema Griechenland unbedingt aus dem Wahlkampf heraus haben, da es seine Planlosigkeit und die ungeheure Verschwendung von Steuergeldern offenbaren würde.

Schäuble muss sobald wie möglich den weiteren Fahrplan für Griechenland und dessen Kosten für die Steuerzahler offenlegen. Alles andere wäre verlogen und würde eine Bevormundung der Bürger bedeuten. Sobald die AfD im Bundestag vertreten ist, werde ich mich für größtmögliche Transparenz und gegen weitere Griechenland-Milliarden einsetzen.“

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Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD) kritisiert aktuelle Griechenlandpolitik Merkels

Zum mangelnden Reformwillen der griechischen Regierung erklärt der Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Prof. Dr. Jörg Meuthen: k-DSC_7131-160x200

 „Das Katz und Maus-Spiel mit der griechischen Regierung beginnt wieder von vorn. Tsipras verschleppt, verzögert, schwächt zugesagte Reformen ab. Kurzum: Er setzt alles daran, seine Brüsseler Versprechen nicht einzuhalten“, so Meuthen.

Das sei nicht weiter verwunderlich, zumal Tsipras kurz nach der Einigung in Brüssel behauptet hatte, er habe das Papier nur unterschrieben, um an die Milliarden zu kommen. Dass Tsipras wieder anfange zu tricksen, sei also zu erwarten gewesen.

„Verwunderlich ist vielmehr, dass sich die Kanzlerin und ihr Finanzminister diesen weiteren offenkundigen Betrug einfach so gefallen lassen. Aber nicht nur deshalb wächst die Kritik an Merkel innerhalb und außerhalb der Union zusehends.

Viel dramatischer ist es, dass Merkel mittlerweile allen Beteiligten ihren Willen aufzwingt: Sie zwingt die Griechen zu Reformen, die weder Regierung noch Volk wollen. Sie belastet den Bundeshaushalt mit ihrer verfehlten Rettungspolitik mit immensen, demokratisch nicht legitimierten Ausgaben und zwingt damit den deutschen Steuerzahler gegen seinen Willen zur Kasse“, erklärt Prof. Meuthen weiter.

Es sei an der Zeit, die Bürger über diese Politik entscheiden zu lassen, fordert Meuthen. Deshalb habe die AfD eine bundesweite Petition gegen weitere Hilfspakete in der Eurozone gestartet. „Jetzt haben die Bürger in Deutschland die Möglichkeit zu zeigen, was sie von der merkelschen Rettungspolitik halten!“, so Meuthen.