Elternrechts-Demonstration in Stuttgart: Erfolgreich für Ehe und Familie

Hedwig von Beverfoerde

eine großartige DEMO FÜR ALLE liegt hinter uns. Mit mehr als 2.400 Menschen haben wir am Samstag in Stuttgart friedlich für Ehe und Familie und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder demonstriert.

Im Namen des Aktionsbündnisse danke ich allen, die gekommen sind, die für unsere Demo geworben haben, die uns im Gebet und in Gedanken begleitet und tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich!

Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der schönen Atmosphäre vor Ort – hier in unserer Bildergalerie.

An der Gegendemonstration, zu der mehrere Gewerkschaften, linke Parteien und Organisationen zusammen mit linksradikalen Gruppen aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Polizeiangaben unter 500 Leute, von denen ca. 200 vergeblich versuchten, unsere Veranstaltung zu stören.

Die Stuttgarter Polizei hatte die teilweise aggressiven linken Störer über den gesamten Zeitraum – wie gewohnt – hundertprozentig im Griff. Zu keinem Zeitpunkt bestand auch nur die geringste Gefahr für unsere Teilnehmer. Mein besonderer Dank gilt deshalb wieder der Stuttgarter Polizei.

Die Demo stieß erneut auf reges Interesse bei den Medien. Der SWR berichtete am Abend im ersten Beitrag der Landesschau sachlich und ausgewogen von unserer Veranstaltung. Zahlreiche Zeitungs- und Online-Berichte in regionalen und überregionalen Medien finden Sie hier.

Live-Musik mit Saxophon und Klavier stimmte die Demonstranten auf unsere Kundgebung ein. Erste Rednerin war Frau Subashini Tikiribanda (Wipfler), die aus Sri Lanka stammt und seit sieben Jahren mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Karlsruhe lebt. Sie zeigte sich entsetzt und erschrocken über die Vorhaben der Landesregierung mit Bildungs- und Aktionsplan.

Auch Aysa Aktas von der muslimischen MIHR-Foundation und Mutter einer Tochter kritisierte die Pläne scharf. Es sei nicht „Aufgabe der Schulbildung, kindliche Köpfe zur Infragestellung ihres vertrauten Familienbildes zu verleiten und sie somit zu verunsichern.“

Birgit Kelle (siehe Foto) sandte einen flammenden Appell an die Landes-CDU in Baden-Württemberg und forderte sie auf, endlich vorzugehen „gegen diese Ideologen und zwar im Landesparlament und auch auf der Straße.“

Die CDU solle endlich herunter kommen vom Sofa und hinausgehen ins Getümmel. Der Landesregierung rief sie zu: „Ihr könnt eure Pläne ausarbeiten und ihr könnt versuchen, uns Dinge zu verbieten und ihr könnt uns denunzieren für unsere Meinung, aber ich verspreche euch etwas: Unsere Kinder bekommt ihr nicht!“

Der Vorsitzende der CDL in Baden-Württemberg, Joseph Dichgans, kritisierte die einseitigen Toleranzbemühungen von grün-rot. Während sie die Interessen von LSBTTIQ-Gruppen vertrete, würde sie tatenlos zusehen, wie ein „Krankenkassen finanziertes System vorgeburtlicher Rasterfahndung nach Menschen mit Down-Syndrom aufgebaut wird, damit ausreichend Gelegenheit besteht, sie noch im Mutterleib zu töten.“

Dies sei die „radikalste, die zornigste, die überhaupt schlimmste Form der Diskriminierung (…) Aber dazu schweigen sie.“

Die Kritik der DEMO FÜR ALLE richtete sich diesmal nicht nur gegen den Bildungsplan, sondern auch besonders gegen den in seinen jetzt bekannt gewordenen Maßnahmen noch weiter gehenden Aktionsplan der Landesregierung.

In einem von mir verlesenen Grußwort rief der Vorsitzende der AfD Baden-Württemberg und MdEP Bernd Kölmel „alle freiheitlich gesinnten Blogger, Medienvertreter, Journalisten, Multiplikatoren, Vereine, Vereinigungen, Kirchen, religiöse und ethische Vereinigungen, Angehörige der verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen auf, sich diesem in seinem Ansatz totalitären Aktionsplan entgegenzustellen.“

Neben der Bühne hatten wir 192.000 Blatt Papier zu einem großen Turm aufgestapelt. Christoph Scharnweber vom EAK Heilbronn und Karl-Christian Hausmann von der Stuttgarter CDU warfen diese als Symbol für die 192.000 begründungslos abgelehnten Unterschriften der Petition gegen den Bildungsplan in die Mülltonne.

Dieses Vorgehen der Landesregierung offenbare die ganze „Arroganz der Mächtigen und die Ignoranz der grün-roten Abgeordneten vor dem Willen der Bürger“, so Scharnweber. Und dies gelte auch für andere Bereiche. „Denn egal was der Bürger wollte (…) da wird am Volk und an der Mehrheit der betroffenen Bürger vorbei regiert.“

Die Präsidentin der französischen Bewegung La Manif Pour Tous, Ludovine de la Rochère, die zweite Hauptrednerin des Tages, berichtete vom französischen Widerstand gegen die Gender-Ideologie. Auch dort habe man Niederlagen einstecken müssen. Davon dürfe man sich aber nicht entmutigen lassen.

„Man muss weiter machen, koste es was es wolle. Ich weiß, dass Sie recht viele Unterschriften für eine Petition gesammelt haben und, dass diese Petition abgelehnt wurde. Auch wir sammelten 700.000 Unterschriften in Frankreich für eine Petition – und sie wurde auch abgelehnt. Doch ein Jahr später hat die französische Justiz die Ablehnungsentscheidung annulliert: Die Justiz hat anerkannt, dass unsere Petition behandelt werden muss.“

Heinz Veigel, der 35 Jahre als Realschullehrer im Schuldienst in Baden-Württemberg stand und sich jetzt im Verein Zukunft-Verantwortung-Lernen engagiert, der aus der Petitionsgruppe gegen den Bildungsplan hervorgegangen ist, rief die Menschen auf, jetzt aufzustehen gegen die „ideologische Unterwanderung des demokratischen Rechtsstaates (…) und für einen Bildungsplan, der Kindern und Jugendlichen dient – nicht aparten Sonder-Interessen einiger Lobbyisten“.

Im Anschluß an die Kundgebung zogen wir in einem langen Zug vom Schillerplatz zum Staatstheater, wo wir nach einem Grußwort der niedersächsischen Initiative Eltern21 wieder hunderte rosa und blaue Luftballons in den Himmel steigen ließen.

Ulrike Walker von der Schweizer Volksinitiative zum Schutz vor Sexualisierung im Kindergarten und Primarschule warnte auf der Abschlußkundgebung noch einmal eindringlich vor den Gefahren der Gender-Ideologie, diese dürfe sich nicht durchsetzen. Sie verkündete siegesgewiß: „Die Lüge gewinnt vielleicht den Sprint, aber die Wahrheit den Marathon.“

Grußworte von Dr. Christian Spaemann (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und Dagmar Neubronner (Publizistin und Therapeutin), die wir aus Zeitgründen nicht mehr vorlesen konnten sowie die Grußworte von Dr. Horst Schetelig (Verantwortung für die Familie) und Bernd Kölmel und die Videos aller Reden finden Sie hier.


Stuttgart: Polizei befürchtet linke Gewalt gegen heutige Elternrechts-Demonstration

Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ vom 20. März berichten, befürchtet die Polizei für den heutigen Samstag gewalttätige Ausschreitungen der linksradikalen Szene gegen die familienbewegte Elternrechts-Demonstration, die den „Aktionsplan“ für eine sogenannte „Sexuelle Vielfalt“ der grün-roten Landesregierung ablehnt.  026_23A

Die Zeitung schreibt: „Angeheizt durch die Krawalle in Frankfurt gegen die Eröffnung des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet die Polizei gewaltbereite Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum, die sich um 14 Uhr zu einer Kundgebung für Toleranz auf dem Schlossplatz treffen.“

Man beachte den Widersinn: Die „gewaltbereiten“ (!) Gegendemonstranten, die schon voriges Jahr gegen Eltenrechts-Kundgebungen in Stuttgart randalierten, treffen sich vorher zu einer „Kundgebung für Toleranz„.

Zudem melden die Stuttgarter Nachrichten, daß neben familienpolitischen Initiativen auch die CDU einigen Punkten des grün-roten Bildungsplans kritisch gegenübersteht. Noch deutliche wende sich, so die Zeitung, die AfD (Alternative für Deutschland) gegen linke „Umerziehungsversuche“.

 


Grün-roter Bildungsplan im „Ländle“: Die Proteste gehen in eine neue Phase

Mathias von Gersdorff

Mit der rigorosen Ablehnung der Petition Gabriel Stängles „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ und dem Entschluß des Petitionsteams, sich an den Straßendemonstrationen zu beteiligen bzw. eigene Proteste via Post oder E-Mail zu organisieren, geht die Auseinandersetzung zwischen Gegnern des Bildungsplans und der grün-roten Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in eine völlig neue Phase.  Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Zur Erinnerung: Nachdem der Mannheimer Morgen letztes Jahr über die Absicht der grün-roten Landesregierung berichtete, in einem neuen Bildungsplan ab dem ersten Grundschuljahr fächerübergreifend die Lerneinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ einzuführen, initiierte der Realschullehrer Gabriel Stängle eine Petition gegen diesen Bildungsplan.

Daraufhin begann gegen ihn und sein Team eine wahre Rufmordkampagne. Viele Medien und Politiker versuchten mit Hetzparolen, die Petition und ihre Unterstützer öffentlich zu diffamieren.

Professionell organisierte Proteste auf breiter Basis

Doch die Schlammschlacht war erfolglos: Gabriel Stängle schaffte es, etwa 192.000 Unterschriften zu sammeln, die Ende Januar beim Petitionsausschuß eingereicht wurden.

Die Bildungsplan-Gegner wählten zwei Strategien, um ihr Ziel zu erreichen, daß die „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ aus dem Bildungsplan entfernt wird:

Gabriel Stängles Team und diverse Kirchen und Organisationen, die ihn unterstützt hatten, wählten den Weg der Verhandlungen. Eine zweite Gruppe, zunächst angeführt von Hans Christian und Natalie Fromm, riefen ab Anfang Februar zu Demonstrationen auf dem Stuttgarter Schloßplatz auf.044a

Die Diffamierungskampagne richtete sich in den Folgemonaten vor allem gegen diese zweite Gruppe:

„Homophober Schloßplatzmob“ war eine der Bezeichnungen der Demonstranten, die sich nur unter massivem Polizeischutz bewegen konnten. Zur dritten Demonstration im April 2014 rief ein großes Aktionsbündnis auf.

Die immer professioneller werdenden Proteste wurden von einer breiten zivilgesellschaftlichen Basis getragen, die friedlich und zivilisiert ihr Ziel verfolgte. Die Befürworter des Bildungsplanes hatten dagegen nichts zu bieten außer Haßtiraden und linksradikale Chaoten, die stets bereit waren, Störungen und Blockaden zu organisieren.

Grün-Rot zeigt Verachtung für den Bürger

Insgesamt entstand so ein enormer und permanenter Druck auf die grün-rote Landesregierung. Ende April entschloß sich Ministerpräsident Kretschmann, die Einführung des Bildungsplanes um ein Jahr zu verschieben. Zudem versprach er inhaltliche Änderungen, ohne konkret zu werden.

Bis zum 8. Oktober war es nun still geworden um das Thema. An diesem Tag lehnte der grün-rot dominierte Petitionsausschuß Stängles Petition ab  – und dies ohne Begründung! Eine ungeheure Manifestation von Arroganz und Verachtung für die Interessen der Bürger.

Wenige Tage danach rief das Team um Stängle die Unterstützer der Petition dazu auf, sich an der „Demo für alle“ am 19. Oktober zu beteiligen. Auch bat er sie, sich schriftlich an die Landtagsabgeordneten zu wenden.

Und die CDU?  –  Schaut sie zu?

Welches könnte das mittelfristige Szenario der Auseinandersetzung zwischen Bildungsplan-Gegnern und grün-roter Landesregierung sein?

Der wichtigste Termin in der Zukunft ist die Landtagswahl im Frühjahr 2016. Das bedeutet, daß der neue Bildungsplan noch in dieser Legislaturperiode fertig sein muß, damit er im Schuljahr 2016/2017 eingeführt werden kann. Grün-Rot scheint entschlossen zu sein, einen Bildungsplan ganz im Sinne der Gender-Theorie einführen zu wollen. Die Mehrheit dafür hätten sie. stuttgart 005a

Sollten die regierende Koalition diesen Weg wählen, so ist entscheidend, wie sich die CDU zum neuen Bildungsplan positionieren wird: Wird sie ihn im Falle einer Machtübernahme rückgängig machen oder nicht? Das ist die entscheidende Frage.

Die Christdemokraten waren nicht über den „Bildungsplan 2015“ begeistert, doch richtig bekämpfen wollten sie ihn auch nicht. Lediglich Peter Hauck, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, sprach sich scharf gegen das grün-rote Projekt aus (übrigens auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke).

Die CDU in Baden-Württemberg muß noch einen Spitzenkandidaten wählen. Thomas Strobl, neben Guido Wolf einer der beiden Kandidaten, spricht sich aus für „Akzeptanz“, also für Gender in den Schulen, wenngleich nicht so rabiat wie Kretschmann und sein Bildungsminister Andreas Stoch.

Schulpolitik gegen den Willen der Eltern ist nicht möglich

Besonders wichtig für den Verlauf der weiteren Debatte wird sein, wie die Eltern vor Ort, also in den Schulen, auf die Absichten der Landesregierung reagieren.

In Hessen sorgen Eltern mit Schulkindern seit Jahrzehnten dafür, daß die Schulpolitik relativ konservativ ist, obwohl das Bundesland eher liberal gesinnt ist. Hessen zeigt: Es ist nicht möglich, Schulpolitik gegen den Willen der Eltern durchzuziehen.

Eine Partei, die sich darauf einläßt, riskiert, eine dauerhafte Polemik zu entfachen, die sie nicht kontrollieren oder steuern kann. Deshalb sind selbst die Grünen in Hessen vorsichtig mit allzu ideologisch gefärbten Parolen in der Schulpolitik.

Sollte sich ein ähnlicher Widerstand in Baden-Württemberg bilden, hätten Kretschamnn und Stoch keine Chance, einen Bildungsplan nach der Gender-Ideologie durchzusetzen  – und auf eine Wiederwahl noch viel weniger.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet dieFrankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt das Web-Magazin „Kultur und Medien online“

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“

 


AfD Baden-Württemberg: Grün-rote Landesregierung mißachtet Elternrechte

Pressemitteilung der baden-w. „Alternative für Deutschland“:

Der Petitionsausschuss unter dem Vorsitz der Grünen hat die Petition gegen den „Bildungsplan 2015“ abgelehnt und missachtet damit den durch fast 200.000 Unterschriften dokumentierten Elternwillen. 038a

Der Vorstand des Landesverbandes der AfD Baden-Württemberg fordert abermals die Landesregierung auf, die Sorgen der Bürger und Eltern bei der Debatte um den Bildungsplan 2015 ernst zu nehmen.

BILD: Demonstration gegen den grün-roten Bildungsplan in Stuttgart

Die Andeutung einer späteren Einführung des Bildungsplans oder minimale Formulierungsänderungen, sind ganz offensichtlich nur Augenwischerei und keinesfalls ausreichend. „Sie zielen lediglich darauf ab, den massiven Protest der Bevölkerung ins Leere laufen zu lassen“, erklären die Sprecher des Landesvorstands der AfD Baden-Württemberg, der Europa-Abgeordnete Bernd Kölmel und Prof. Dr.  Jens Zeller.

Die Erziehung von Kindern, insbesondere die Werteerziehung und die Geschlechtererziehung, ist zuallererst Aufgabe der Eltern. Generell dürfen Bildungspläne von Parteien nicht dazu genutzt werden, Kinder mit parteieigenem Gedankengut zu manipulieren.

Die AfD setzt sich für ein leistungsorientiertes Bildungssystem ein und fordert ein Ende der Dauerexperimente und ein Stopp der Indoktrination durch die Auswüchse der Gender-Ideologie.

Die vierte Demonstration gegen den Bildungsplan wird auf Initiative des Aktionsbündnisses „DEMO FÜR ALLE“, durchgeführt. Kontakt unterhttp://demofueralle.wordpress.com/eine-seite/

Der Vorstand des Landesverbandes und der Landesfachausschuss Bildung der AfD Baden-Württemberg unterstützen diese Initiative und rufen zur Teilnahme an der 4. Demonstration am Sonntag, den 19.Oktober um 14 Uhr auf dem Stuttgarter Schillerplatz auf.

Alternative für Deutschland
Bernd Kölmel, MdEP und Prof. Dr. Jens Zeller
AfD Landesverband Baden-Württemberg
Mobil: 0157 923 31658 / 0176 786 10336
http://www.alternativefuer-bw.de


Rheinland-Pfalz: Verfassungsgerichtshof verhindert grün-rote Wahlmanipulation

Von Peter Helmes

Nur mit richterlicher Notbremse konnte die Absicht der Grün-Roten in Rheinland-Pfalz verhindert werden, den Bürgern bei der Wahl im Mai das Ausfüllen des Stimmzettels zu „erleichtern“.

Wie immer nahm auch in diesem Fall die Presse kaum Notiz von diesem Bevormundungsversuch, der wirklich als Skandal bezeichnet werden muß: paragraph_300x3001

Damit die Wähler endlich wachwerden, hatten die Grün-Roten auf den Stimmzetteln und Kandidatenlisten zur Kommunalwahl am 25. Mai einen besonderen Aufdruck vorgesehen, der den Frauenanteil im jeweiligen Ortsparlament sowie den Zusatz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ angeben sollte.

Damit wollte die rheinland-pfälzische Regierungsmehrheit die Wähler animieren, die Frauenquote von zuletzt 16,8 Prozent in den Räten und Kreistagen zu erhöhen.

Geplanter Zusatz ist verfassungswidrig

Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz (VGH) machte aber einen Strich durch diese Planung und verbot den Zusatz, der verfassungswidrig sei und die Freiheit der Wahl verletze.

Mehr noch, der VGH wies ausdrücklich darauf hin, daß die Bürger ein Recht hätten, „in der Wahlkabine in Ruhe gelassen zu werden.“

Beim Wahlgang müsse „sich die Willensbildung vom Volk zu den Staatsorganen hin vollziehen, nicht umgekehrt von den Staatsorganen zum Volk…“

Der Vorgang zeigt die Denkart der grün-roten Genossen, die aufzeigt, was wir noch zu gewärtigen haben werden.

Als zweite Stufe war angedacht, eine solche „Mahnung“ auch auf die (eingebürgerten) Migranten anzuwenden  –  um damit an die Bürger zu appellieren, doch bitte schön den muslimischen Mitbürgern eine adäquate Vertretung in den Gemeindegremien zu sichern.

Und dann kämen gewiß auch andere Gruppen auf diese Idee: Wie wär´s mit dem Ausweisen eines Katholiken- bzw. Protestantenanteils, von Senioren oder Behinderten, von Fußballern und Radfahrern oder Tierschützern und Hundehaltern usw.?

Hier hätten die Grün-Roten beinahe ein Faß aufgemacht, besoffen von ihrem vermeintlichen Auftrag, den neuen Menschen, einen besseren Bürger zu schaffen!

Bleibt noch eine weitere Erkenntnis: Das Beispiel zeigt wieder einmal, wie sich die einst stolze SPD am Nasenring durch die grüne Sauce schleifen läßt.

Es bleibt zu hoffen, daß es nun kein beleidigtes Zurückrudern gibt, sondern vielmehr die Erkenntnis, sich auf einem fundamentalen Demokratiefeld, nämlich der grundgesetzlichen Garantie für die Freiheit und Unabhängigkeit jeder Wahl nicht verrennen zu dürfen. Wehret den Anfängen!

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION und Herausgeber des konservativen Webmagazins CONSERVO: http://conservo.wordpress.com/


Stuttgart: „Demo für alle“ zwingt grün-rote Landesregierung zum Einlenken

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Die DEMO FÜR ALLE am vergangenen Samstag in Stuttgart hat bei den politisch Verantwortlichen offensichtlich starken Eindruck hinterlassen:PICT0104

Nur zwei Tage nach unserer rosa-blauen Demonstration wurde das Thema »sexuelle Vielfalt« kurzfristig und ohne Vorankündigung in der Kabinettssitzung der baden-württembergischen Regierung beraten und das Arbeitspapier zum Bildungsplan überraschend zurückgezogen zwecks Überarbeitung.

FOTO: Baronin Beverfoerde als Rednerin beim „Marsch für das Leben“ 2013 in Berlin

Grün-Rot konnte den monatelangen Protest der Bürgerinnen und Bürger nicht länger ignorieren und mußte darauf reagieren. 

Aber lassen wir uns nicht täuschen: Die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusminister Andreas Stoch angekündigte Überarbeitung des Bildungsplanes ist vor allem der Versuch, den immer stärker werdenden Protest zu zähmen und die Eltern von der Straße zu holen.

Denn »Akzeptanz sexueller Vielfalt« soll weiterhin Bestandteil des Bildungsplans und damit verbindlicher Teil für den künftigen Unterricht bleiben, wie Stoch gestern in einem Interview in der TAZ betonte. 

»Sexuelle Vielfalt« wird lediglich in die Leitperspektive »Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt« eingebettet. Damit sind die Korrekturen rein kosmetisch und ändern am eigentlichen Kern der Sache gar nichts. Und das sollen sie offenbar auch nicht.

Denn die Änderungen am Bildungsplan hat Stoch nicht etwa mit Lehrerverbänden oder Elternvertretern vereinbart, sondern »in enger Absprache mit den Lesben- und Schwulenverbänden«. Es ist also diese Lobby die nach wie vor den Bildungsplan für alle Schüler diktiert. 

Sie sehen, der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Aber wir sind auf dem richtigen Weg.

Linke Online-Medien überschlagen sich gerade in Warnungen vor französischen Verhältnissen in Deutschland. Nichts fürchten sie mstuttgart 005aehr als daß der Erfolg und die großartige positive Wirkung der französischen Protestbewegung manif pour tous (auf deutsch: Demo für alle) auch unser Land erfassen könnten.

Die manif pour tous mobilisiert seit zwei Jahren regelmäßig bis zu 1,5 Mio. Menschen, die friedlich und selbstbewußt  für die Werte der Familie auf die Straße gehen. Die sozialistische Regierung hat die Bewegung mit allen Mitteln bekämpft. Aber es hat nichts geholfen.

Mittlerweile ist die Zustimmung  der Bevölkerung für ihre eigene Regierung bei Umfragen auf unter 10 Prozent gefallen. Die fröhlichen Farben und die freundliche Außenwirkung haben den Protest in Frankreich groß und erfolgreich gemacht. Machen wir es ihnen nach.

Lassen Sie uns das Erfolgskonzept der rosa-blauen DEMO FÜR ALLE weiterverfolgen und ausweiten und noch viel mehr Familien und Organisationen dazu bewegen, mit uns gemeinsam auf die Straße zu gehen. Wir haben damit eine echte Chance, das Blatt für die Familien zu wenden.

Wie sehr die Wirkung der DEMO FÜR ALLE auch das Fernsehen beeindruckt hat, sehen Sie hier und hier (ab 3:45).

Folgen Sie der Demo für Alle auch auf Facebook.

 

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin,
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax. 0 30/34 70 62 64,

www.familien-schutz.de


Kretschmann betreibt grün-rote Klientelpolitik zugunsten der LSBTTIQ-Lobby

Mathias von Gersdorff

Winfried Kretschmann kündigt substanzielle Änderungen am Bildungsplan 2015 an. Zugleich betriebt sein Kultusminister Stoch hemmungslose Klientelpolitik für die LSBTTIQ-Lobby. stuttgart 013a

Zwei Tage nach der Ankündigung Kretschmanns, substantielle Änderungen am „Bildungsplan 2015“ vornehmen zu wollen, veröffentlicht die linksalternative Tageszeitung „taz“ am 10. April ein Gespräch mit Kultusminister Andreas Stoch. Dort ging es vor allem darum, wie „Sexuelle Vielfalt“ im Schulunterricht behandelt werden soll.

O-Ton Stoch: „Wir haben uns nun in enger Absprache mit den Lesben- und Schwulenverbänden dazu durchgerungen, das Thema in einen größeren Kontext einzubinden.“

FOTO: Mathias von Gersdorff spricht auf einer Eltern-Kundgebung in Stuttgart: Protest gegen den grün-roten „Bildungsplan 2015“

Seit Monaten tobt eine heftige Diskussion um den Bildungsplan. Eltern aus Baden-Württemberg haben massenhaft eine entsprechende Petition unterstützt. Schon drei Demonstrationen wurden zum Thema in der Stuttgarter Innenstadt organisiert.

Und was tut Stoch?  –  Spricht er etwa mit dem Initiatorenkreis der Petition? Lädt er die Organisatoren der Demonstration, um ihre Argumente zu hören? Fragt er etwa die „Junge Union“, wieso sie den Bildungsplans kritisiertDSC03312a

Nein. Er geht zu den sog. LSBTTIQ-Gruppen, um mit ihnen die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des Bildungsplans zu besprechen.

Kein Wunder, wenn die taz schreibt: „In Kultusminister Andreas Stoch (SPD) scheint die LSBTTIQ-Szene ein bisschen verknallt zu sein.“

Eines steht fest: Wenn es um Schulpolitik geht, interessiert sich Stoch mehr für die Meinung der LSBTTIQ-Gruppen als die der Elternverbände.

Diese hätten den Bildungsplan schlichtweg missverstanden, so Stoch: „Das Arbeitspapier zur Akzeptanz von sexueller Vielfalt hat seit November wahnsinnige Unterstellungen ausgelöst. Die Rede war sogar von Umerziehung und Unterricht zur Sexualkunde. Seitdem argumentieren wir gegen das Missverstehen an.“

Für Stoch sind die Eltern, die seit vier Monaten gegen den Bildungsplan protestieren, zu blöd, um das Arbeitspapier richtig verstehen zu können.

Diese Arroganz ist unerträglich.

Nicht viel besser ist die Meinung von Ministerpräsident Kretschmann über die Gegner des Bildungsplanes. Denn auch er meint, sie hätten alles missverstanden. Deshalb würde man ein anderes Vokabular verwenden und eben nun Leitperspektiven im Bildungsplan einführen.

Der grüne Politiker hat während des Wahlkampfes versprochen, er strebe eine Politik des „Gehörtwerdens“ an. Was den Bildungsplan anbelangt, betreibt er hemmungslose Klientelpolitik.

Am Vorabend der Ankündigung über die Änderungen des Bildungsplanes besuchte er die LSBTTIQ-Gruppen. Anschließend ließen diese vermelden, sie seien mit Kretschmann zufrieden.

Diese Angelegenheit ist schlichtweg ein Skandal. Es ist unfassbar, dass ein Ministerpräsident in dieser Art und Weise Schulpolitik gegen die Interessen der Eltern und der Schüler betreibt.

Gegen diese unglaubliche Ungerechtigkeit sollte mit „null Toleranz“ vorgegangen werden. Höchste Zeit, dass auch CDU, FDP und sonstige Gegner des Bildungsplanes zu öffentlichen Protesten aufrufen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und das Webmagazin „Kultur und Medien online“