Schüler-Union kritisiert Jugendaktion „Ich bin linksextrem“ der Grünen und der Linkspartei

Die CDU-nahe Schüler-Union hat den Jugendorganisationen von Grünen und Linken eine Verniedlichung des Extremismus vorgeworfen. Der Parteinachwuchs von Grünen und Linkspartei hatte zuvor eine Kampagne „Ich bin linksextrem.“ gestartet, mit der gegen die angebliche Stigmatisierung von Linksextremisten Stimmung gemacht wird.

„Mit unserer Kampagne nehmen wir dem Verfassungsschutz die restliche Arbeit ab und bieten eine Plattform, auf dem man sich zu seinem persönlichen Linksextremismus bekennen kann“, heißt es im Aufruf zur Aktion, die „satirisch“ gemeint sei, denn der Linksextremismus-Begriff sei diffus und willkürlich, so die Initiatoren.

„Solid“, die Jugendorganisation der Linkspartei, klagt darüber, in Verfassungsschutzberichten erwähnt zu werden. Das Gleiche gilt für einzelne Personen, die der „Grünen Jugend“ angehören; ihre gemeinsame Forderung lautet daher, den Verfassungsschutz kurzerhand abzuschaffen.

Sympathisanten werden aufgefordert, sich zu ihrer linksextremen Haltung zu bekennen. So erklären beispielsweise Jasmin und Katrin: „Wir sind linksextrem, weil wir Luxus für alle fordern!” Marius Karl hingegen offenbart: „Ich bin linksextrem, weil gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht beim Geld aufhören darf.”

Der Vorsitzende der Schüler Union, Leopold Born, kritisierte die Verharmlosung linksextremer Verbrechen durch „Grüne Jugend“ und „Solid“: „Das ist nicht nur eine schallende Ohrfeige für alle Opfer der terroristischen RAF, sondern eine verfassungsfeindliche Grundhaltung par ex­cel­lence.“

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Grüne Jugend will das „Privileg Ehe“ durch einen „Familienvertrag“ ersetzen

Der Bundesvorstand der Grünen Jugend protestiert in seiner jüngsten Pressemeldung gegen eine Entscheidung des Deutschen Bundestags in der vorigen Woche, wobei sich das Parlament mit den Stimmen von CDU, CSU und FDP mehrheitlich gegen eine Gleichstellung homosexueller „Partnerschaften“ mit der Ehe wandte.

Angesichts des verfassungsrechtlich garantierten,  besonderen staatlichen Schutzes von Ehe und Familie wäre jedes andere Abstimmungsergebnis grundgesetzwidrig gewesen.

Die Grüne Jugend behauptet, die Unionsabgeordneten hätten mit ihrem „Abstimmungsverhalten erneut klar bewiesen“, daß „nicht heterosexuelle Menschen für sie Menschen zweiter Klasse sind“.

Außerdem werden in der Stellungnahme des grünen Jugendverbands die üblichen Schlagworte serviert:

„Mit ihrem Votum unterstützt die Unionsfraktion die strukturelle Diskriminierung nicht heterosexueller Menschen und bietet Nährboden für homophobe Vorurteile.“

Abschließend heißt es in der Erklärung, daß das Vorrecht der Ehe abgeschafft und durch einen „Familienvertrag“ (was immer das heißen mag) ersetzt werden soll:

„Wir möchten das Privileg Ehe durch einen modernen Familienvertrag ersetzen, der es allen Menschen ermöglicht, ihrer Liebe Ausdruck zu verleihen und füreinander Verantwortung zu übernehmen.“


Grüne Jugend bringt antideutschen Aufkleber heraus

Die Junge Union hat einen anti-nationalen Aufkleber der Grünen Jugend scharf verurteilt. Mit der Aktion gebe sich der grüne Nachwuchs  der Lächerlichkeit preis, kritisierten JU-Chef Philipp Mißfelder (CDU) und seine Stellvertreterin, Dorothee Bär (CSU).

Der Aufkleber zeigt eine Sonne im Stil der Anti-Kernkraft-Bewegung mit einer durchgestrichenen Deutschlandfahne und der Aufschrift „Patriotismus? Nein danke!“.

„Die deutsche Flagge ist ein Symbol der nationalen Identität und die Beflaggung von öffentlichen und privaten Räumen besonders zur Fußball-EM Ausdruck der Verbundenheit zu unserem Vaterland“, erklärten die beiden Unions-Politiker.

„Es gibt vielerlei Gründe, stolz auf unser Vaterland zu sein. Deutschland erfährt aus aller Welt Bewunderung für seine Errungenschaften, sei es in der Wirtschaft, der Kultur, im sozialen oder politischen Bereich“, betonten die Abgeordneten Mißfelder und Bär.

Patriotismus sei ein Ausdruck der Wertschätzung dafür, was Deutschland und seine Bürger erreicht hätten.

Die Junge Union freue sich, daß Menschen in Deutschland ihr Nationalgefühl ausdrücken und die deutsche Mannschaft bei der laufenden EM unterstützen. Dazu gehöre  auch die Verwendung der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Grüne Jugend in Deutschland und Europa fordert Auflösung der NATO

Am 22. Mai 2012 verschickte der Bundesverband der Grünen Jugend gemeinsam mit der Föderation der Jungen Europäischen Grünen (FYEG) eine Pressemitteilung, die an linkspazifistische und anti-amerikanische Zeiten der Grünen Anfang der 80-er Jahre erinnert.

Unter dem Motto „Frieden schaffen – NATO auflösen“ heißt es:

„Zum Abschluss der NATO Konferenz in Chicago erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND und der Vorstand der  „Die NATO ist ein Relikt des Kalten Krieges und gehört spätestens seit Gründung der ESVP aufgelöst. In einer multilateralen Welt ist die Nato überflüssig. Sinnvoll wäre vielmehr ein globales, kollektives Sicherheitssystem, welches alle Menschen schützt, ohne den Partikularinteressen einzelner Staaten zu dienen.“

Sodann kritisiert die Stellungnahme, das westliche Bündnis entwickle sich als „Parallelstruktur zur UNO“  und „unterminiere“ damit diese „demokratischere Institution„.

Warum ausgerechnet die  –  größtenteils aus Diktaturen bestehende   –  UNO „demokratischer“ sein soll als die von westlichen Demokratien geprägte NATO (eine Ausnahme bildet allein die Türkei), wird in der grünen Pressemitteilung nicht begründet.

Quelle: Grüne Jugend, Bundesverband Berlin