Grußwort der AfD zum Marsch für das Leben: Abtreibung ist Krieg gegen ungeborene Kinder

Am Samstjag, den 18. September 2021 findet in Berlin zum 17. Mal der Marsch für das Leben statt. Veranstalter ist der „Bundesverband Lebensrecht“, der sich als Zusammenschluss deutscher Lebensrechtsorganisationen für den Schutz des Menschenlebens einsetzt – von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.

Der Bundesvorstand der AfD hat zum diesjährigen „Marsch für das Leben“ ein längeres Grußwort verfasst, aus dem wir hier die wichtigsten Abschnitte dokumentieren:

Am 4. September 2016 wurde Mutter Teresa von Papst Franziskus heiliggesprochen. Sie hatte sich mit ihrer Arbeit um die Armen, die Kranken und Sterbenden verdient gemacht und dabei wahre Nächstenliebe praktiziert. Für Mutter Teresa war jedes Leben von unschätzbarem Wert. Sie wusste außerdem: „Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder“.

Doch ihre Weisheit droht mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten.

Viele werdende Mütter fühlen sich von unserer Gesellschaft offenbar so sehr im Stich gelassen, dass sie nur in der Abtreibung die Lösung ihrer Probleme sehen.

Die AfD ist die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen will und sich stattdessen für die Rechte ungeborener Kinder stark macht. Andere Parteien mögen es vergessen haben, aber Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Das ist das Versprechen unseres Grundgesetzes, das wir hochhalten.

Der Staat muss endlich seine familien- und kinderfeindliche Haltung aufgeben und jungen Menschen Perspektiven zur Familiengründung geben, damit schwangere Frauen eine Abtreibung gar nicht mehr in Erwägung ziehen müssen. Wir wollen eine Willkommenskultur für Kinder – und zwar für alle Kinder!

„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“. Dieser Satz, Gustav Heinemann zugeschrieben, verdeutlicht die Mission des Marsches für das Leben: ob christlich oder weltlich begründet – wir als Gesellschaft müssen die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen achten.

Das muss auch für die künftige, noch ungeborene Generation gelten.

Es grüßt Sie in dankbarer Verbundenheit,

Ihr Bundesvorstand der Alternative für Deutschland:
Prof. Dr. Jörg Meuthen, Tino Chrupalla, Dr. Alice Weidel, Stephan Brandner, Beatrix von Storch, Carsten Hütter, Christian Waldheim, Joachim Kuhs, Dr. Sylvia Limmer, Joachim Paul, Jochen Haug, Stephan Protschka, Dr. Alexander Wolf, Joana Cotar


Grußwort von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn zum Marsch für das Leben am 18.9.21 in Berlin

Zum „Marsch für das Leben“, der am 18. September 2021 in Berlin stattfinden wird, hat Dr. Stefan Zekorn (siehe Foto), Weihbischof in Münster, den Veranstaltern folgendes Grußwort übermittelt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich danke Ihnen allen, die Sie sich beim „Marsch für das Leben“ öffentlich für den unbedingten Schutz des menschlichen Lebens einsetzen, sehr herzlich für Ihr Engagement!
Der Anfang und das Ende des menschlichen Lebens sind in unserer Gesellschaft von besonderen Gefahren bedroht. Sie nehmen leider sogar zu, wie die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussionen zeigen.
Gott ist ein Freund des Lebens und so wissen wir uns der Unverfügbarkeit menschlichen Lebens verpflichtet. Daraus resultiert eine ethische Orientierung, die heute an vielen Stellen nicht mehr
gegeben ist.
Sie setzen mit dem „Marsch für das Leben“ ein deutliches Zeichen, dass menschliches Leben in jeder Lebensphase ein Geschenk ist, das es zu achten und zu schützen gilt.
Ich wünsche Ihnen Kraft und Mut, weiterhin für den Schutz menschlichen Lebens einzutreten!
Mit herzlichen Segenswünschen
Stefan Zekorn

Quelle: https://www.bundesverband-lebensrecht.de/wp-content/uploads/sites/42/2021/09/Zekorn_Weihbischof_Grusswort2021.pdf

Weitere Infos zum Marsch-2021: https://www.bundesverband-lebensrecht.de/

Foto: Felizitas Küble


Priesterweihe in Fulda: Evang. Bischöfin plädiert dort für kath. Frauenpriestertum

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 22. Mai 2021, fand im Hohen Dom zu Fulda eine feierliche Priesterweihe statt. Der dortige Bischof Dr. Michael Gerber ließ sich hierfür freilich etwas Besonders einfallen: Er lud die evangelische „Bischöfin“ Beate Hofmann dazu ein, zum Schluß der Festmesse – aber noch vor dem Segen – ein Grußwort zu sprechen, obwohl dergleichen nicht zur Liturgie gehört und allenfalls nach der Weihefeier angebracht wäre.

Aber ihre Ausführungen sind anscheinend fast genauso bedeutsam wie die Priesterweihe selbst – oder noch wichtiger?

Die amtliche kirchliche Bistums-Seite bringt in ihrem Bericht über das Ereignis zuerst ein Foto der protestantischen Kirchenfrau im Altarraum erst danach folgt ein Bild mit der Priesterweihe von zwei Diakonen.

Auch im Artikel selbst heißt es bereits im ersten Abschnitt:

„Mit einem Grußwort am Ende der Weihefeier setzte die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, ein starkes ökumenisches Zeichen.“

Danach wird stolz vermeldet: „Es war das erste Mal, dass eine evangelische Bischöfin zu einer katholischen Priesterweihe in den Fuldaer Dom eingeladen wurde.“ 

Der frühere Erzbischof Johannes Dyba von Fulda wäre gewiß nie auf eine solch abwegige Idee gekommen und selbst seinem weniger konservativen Amtsnachfolger Heinz-Josef Algermissen kam eine solche „Premiere“ nicht in den Sinn.

Es kam dann, wie es kommen mußte, was aber weniger die evangelische „Bischöfin“ als der kath. Oberhirte, der sie einlud, zu verantworten hat: Ab Min. 2:03:25 spricht sie das Grußwort: https://www.youtube.com/watch?v=4HCtLmPDlgc    

Die Fuldaer Zeitung zitiert Dr. Hofmann wie folgt:

„Statt theologische Unterschiede zu betonen, sollte es ein Miteinander bei der Verkündigung von Gottes bedingungsloser Gnade und Liebe sowie bei glaubwürdigen Antworten auf die Fragen der Menschen geben.“

Sodann erklärte sie nach der Priesterweihe, sie hätte gerne nicht nur mitgefeiert, sondern auch mitgesegnet, denn auch sie sei zum Dienst am Wort und Sakrament ordiniert.

BILD: Kardinal Müller weiht einen Diakon zum katholischen Priester (Foto: Bistum Regensburg)

Theologische Differenzen über das Amts- und Kirchenverständnis würden dies verhindern – und wegen solcher Traditionen würden heute neben den zwei Männern keine Frauen zu Priestern geweiht. Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, daß sich dies noch zu ihren Amtszeiten ändere: „Aus der Erfahrung meiner Kirche kann ich sagen, das wird ein Gewinn sein.

Dies darf freilich bezweifelt werden, zumal die Kirchgänger-Zahlen in den evangelischen Landeskirchen noch weitaus niedriger sind als in der katholischen Kirche (12 zu 3%).

Es ist aber müßig, Frau Dr. Hoffmanns provozierende Ansprache zu kritisieren – sie hat das Forum, das sich ihr bot, als Chance genutzt, um der „Schwesterkirche“ ihre protestantischen Vorstellungen zu präsentieren und sich kirchenpolitisch und zeitgeistlich zu profilieren.

Der Ball liegt beim katholischen Oberhirten, der sich offenbar diese Situation herbeigewünscht hatwas durch die lobhudelnde Berichterstattung seiner Bistumsseite bestätigt wird.

 


DBK unterstützt Marsch für das Leben in Berlin – Kath. Bischöfe persönlich dabei

Zur heutigen Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) erklärt Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht, in Berlin:

Mit einem Grußwort unterstützt Bischof Georg Bätzing im Namen der DBK den Marsch für das Leben, der am Samstag, dem 19. September, zum sechzehnten Mal in Berlin stattfinden wird.

Darin thematisiert der Bischof insbesondere das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Februar 2020 zum assistierten Suizid, die Definition der Selbsttötung als „autonomes Sterben“ und die menschenwürdige Antwort von Christen darauf, die in Beistand, Linderung von Schmerzen und Trost bestehe: „Das Leben behält in jeder Situation – auch in scheinbarer Ausweglosigkeit – seinen Sinn durch die Gewissheit, dass Gott es in seiner Hand hält und es von der Dunkelheit zum Licht führen will.“

Thema der nächsten Woche für das Leben sei entsprechend die wertvolle Arbeit der Palliativversorgung. Der Bundesverband Lebensrecht wird die Woche für das Leben wie in den vergangenen Jahren mit einer Fachtagung vor Ort unterstützen.

Ausdrücklich dankt Bischof Bätzing den Organisatoren und Teilnehmern des Marsches für das Leben: „Ich danke Ihnen sehr für Ihr ungebrochenes Engagement. (…) Für Ihr Engagement wünsche ich Ihnen Gottes Segen.“

Ihre persönliche Teilnahme an der Veranstaltung, die um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor beginnt, haben u.a. der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto) und Erzbischof Heiner Koch (Berlin) zugesagt.

www.bundesverband-lebensrecht.de


Grußwort des israelischen Botschafters Issacharoff zu Pessach und Ostern

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
Shalom!

Heute Abend begeht das jüdische Volk in der ganzen Welt den Seder-Abend, den Beginn des Pessach-Festes. In diesem Jahr werden Juden aller Glaubensrichtungen, anders als sonst, das Fest nur im kleinsten Kreis feiern können.

Jedes Jahr aufs Neue, mit der jüngeren Generation, wird die Flucht der Juden aus Ägypten vor dem Pharao ins Heilige Land nacherzählt, um Erlösung gebetet und die Freiheit gefeiert. Einer der wiederkehrenden Höhepunkte ist die „Fünfte Frage“: „Ma nischtana halaila ha ze?“ – „Warum ist dieser Abend anders als alle anderen?“; fragen uns unsere Kinder während der Pessach-Zeremonie.

Liebe Freunde, dieses Jahr wird diese Nacht in vielfacher Hinsicht anders sein als alle anderen Nächte. 

Viele von uns werden aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen wegen des Corona-Virus das Fest allein zuhause verbringen, oder es werden an der Seder-Tafel Familienmitglieder schmerzlich vermisst werden, die nicht dabei sein können.

Viele von uns sind den Gefahren und Folgen einer Infektion mit Covid-19 ausgesetzt, und trauriger Weise sterben täglich Hunderte von Menschen weltweit. Viele von
uns werden Sorgen haben – um das Wohlergehen unserer Lieben, um die Zukunft unserer wirtschaftlichen Existenzen, überhaupt um die Zukunft, wissen wir doch alle nicht, was kommen wird.

Doch Pessach ist ein Fest der Hoffnung. Und auch wenn die Verfolgung, die Qualen und das Leid des jüdischen Volkes in seiner Geschichte in unserer Erinnerung fest verankert sind, sind wir dennoch auch immer gestärkt aus den schweren Zeiten hervorgegangen – gemeinsam, als ein Volk, eine Nation, wie eine Familie. Katastrophen bilden unser kollektives Gedächtnis, stärken aber auch unseren
Überlebenswillen und bringen unser Potential zum Vorschein, uns zu schützen und voran zu bringen.

Diese Zeit der Krise hat auch die Stärke der israelisch-deutschen Beziehungen sichtbar gemacht, als beide Nationen sich bei der Rückführung ihrer Bürger gegenseitig unterstützt haben sowie in anderen wichtigen Bereichen im Zusammenhang mit der Krise zusammengearbeitet haben.  

Während wir, das jüdische Volk, Pessach feiern, begehen die Christen in aller Welt das Osterfest. Und auch sie werden dieses Fest nicht wie gewohnt in vollzähligem Familienkreis feiern können.

Dennoch – ich wünsche Ihnen allen, welches Fest Sie auch feiern, dass Sie aus der Erinnerung an den Ursprung der bevorstehenden Feiertage Kraft und Hoffnung schöpfen, und die Zuversicht, dass wir gemeinsam gestärkt daraus hervorgehen werden.

Die Aussicht auf Freiheit und Neubeginn, die hoffentlich auch am Ende dieser Krise stehen, kann ein Impulsgeber für die Stärkung des menschlichen Geistes sein, dafür, mitmenschlicher zu werden, über uns hinaus zu wachsen, kreativ und innovativ neue Wege zu gehen.

Hierzu wünsche ich uns allen das notwendige Durchhaltevermögen und Vertrauen. Wir werden gesünder und gestärkt daraus hervorgehen.

Chag sameach vePessach kasher – und Frohe Ostern!

Bleiben Sie gesund.
Jeremy Issacharoff

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/wp-content/uploads/2020/04/Grusswort-Botschafter-Pessach-2020.pdf?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Die+Botschaft+w%C3%BCnscht+frohe+Feiertage%21


„Missio“ unterstützt Gretas Schulschwänzer

Von Felizitas Küble

Man ist allmählich Kummer gewohnt in puncto Hochjubeln von Gretas Kinderkreuzzügen „fürs Klima“ auch von kirchlicher Seite.

Wenn hingegen fromme evangelikale Schüler an bestimmten üblen Theaterstücken im Rahmen des Sexunterrichts nicht teilnehmen, gibt es Knasttage für die Eltern, mindestens aber Bußgeldzahlungen, obwohl es sich nur um wenige Stunden handelt – und die Sexualkunde zudem kein Basisfach ist.

BILD: Wahlkampfplakat der Grünen  – beim „Klima“ spielt auch die Schulpflicht plötzlich keine Rolle mehr

Ganz anders läuft es freilich, wenn zehntausende Schüler nicht nur ein paar Stunden fehlen, sondern gleich den ganzen Freitagvormittag schwänzen, um sich am Kinderkreuzzug von Schwedens Klima-Greta zu beteiligen.

Als Folge erleben die Teenis bzw. deren Eltern keine Gerichtsurteile, geschweige Gefängnisaufenthalte, sondern Lob von allen Seiten: Fast die ganze Presse spendet ergebenst ihr Lob, auch die Kanzlerin klatscht Beifall, selbst Bischöfe finden des Rühmens kein Ende – und Greta Thunberg ist die neue Prophetin unserer Zeit!

Plötzlich spielt die sonst so vielgepriesene „Schulpflicht“ (die bei der staatlichen Sexkunde vielfach in einen strafbewehrten Unterrichtszwang ausartet) keine Rolle mehr, deren Verletzung wird gar zu einer guten Tat, die den Schülern öffentliche Anerkennung einbringt.

Bei einer solch klaren „Sachlage“ wollte sich anscheinend das kirchliche Hilfswerk „Missio“ nicht ausklinken, sondern dem modernen Klima-Kinderkreuzzug direkt den Rücken stärken.

In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift KONTINENTE (Nr. 10/2019) heißt es unter dem Titel „Missio unterstützt Schülerprotest“ auf S. 42: Missio solidarisiert sich mit fridays for future“.

Daher sei das Hilfswerk aus Aachen Mitglied bei den „Churches for future“ (Kirchen für die Zukunft). Besonders gefreut habe man sich, so lesen wir weiter, daß am 21. Juni „Zehntausende junge Menschen aus ganz Europa in Aachen für den Klimaschutz demonstrieren.“

Oh wie schön!

Bei soviel Soli-Gesinnung ist klar, daß dem Schulschwänzern auch eine wortreiche „Grußbotschaft“ übermittelt wurde, worin der Wunsch nach „Gottes Segen“ für ihre Aktionen nicht fehlte.

Zudem bittet das international tätige Hilfswerk die Pfarrgemeinden, eine vorformulierte „Fürbitte“ in den Gottesdiensten zu verlesen, in welcher dem „guten Gott“ mitgeteilt wird, man sei „dankbar“ für das Engagement der „jungen Menschen“, die „jeden Freitag“ für eine „Begrenzung des Klimawandels demonstrieren“ usw.

Überdies bittet Missio darum, den Kontakt mit „Friday for future“ vor Ort zu suchen, „um zu erfahren, welche Unterstützung durch Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sie brauchen.“

Dieses Ausmaß an Anbiederung läßt sich nicht mehr steigern!


Widerspruch gegen Bundespräsident Steinmeiers Glückwünsche an den Iran

Von Wilfried Puhl-Schmidt

Bitte nicht vergessen, dass der erste Mann unseres Staates ausdrücklich in unser aller Namen einem Staat huldigte, welcher Menschenrechte mit Füssen tritt und dessen Scharia-Strafrecht sich auf Allah und Mohammed beziehen kann. Ich möchte hiermit die Glückwünsche Steinmeiers „auch im Namen meiner Landsleute“ an die islamische Republik Iran nicht einfach in der Sammlung seiner vielen verfehlten Worte und Gesten verschwinden lassen.

Damit schließe ich mich der Mehrzahl der Bevölkerung an, welche sich näher mit dem menschenverachtenden Regime von Scharia-orientierten iranischen Polittheologen beschäftigt haben. Letztlich ist der Iran ein islamischer Staat = IS! 

Dies möchte ich begründen:

Der iranische IS
sieht z.B in seinem Strafrecht die Kreuzigung vor, die Allah in Sure 5,33 für „Unruhestifter / Verderbenstifter“ vorschreibt. Der Vorwurf, ein Unruhestifter zu sein, ist weit auslegbar. Die Kreuzigung selbst findet wohl nicht in der Öffentlichkeit statt. Wussten Sie das, Herr Steinmeier, als Sie Herrn Rohani auch in meinem Namen die Hand schüttelten?

Der iranische IS
sieht das öffentliche Hand-Abhacken vor wie es Allah in Sure 5,38 für den Dieb und die Diebin vorschreibt. Die Strafe wird im Internet gezeigt und beginnt je nach Art des Diebstals mit dem Abhacken einzelner Finger…Haben Sie schon einmal im Internet zugeschaut, Herr Steinmeier, bevor Sie Herrn Rohani die Hand schüttelten?

Der Iran ist ein IS,
weil er Homosexuelle öffentlich an einem Bau-Kran aufhängen lässt. Die Strafe wird im Internet gezeigt. Haben Sie, Herr Steinmeier, bei Ihrer Fahrt vom Flughafen zu Herrn Rohani gesehen, wie Homosexuelle im Iran tot an einem Kran baumeln?

Der Iran ist ein IS,
weil er das Auspeitschen und die Steinigung vorsieht. Ein ehemaliger Pfarrer der deutschen Kirchengemeinde in Teheran berichtete mir konkret von der Steinigung einer jungen Frau in einem Stadion. Schulklassen sitzen auf den Tribünen! Der Pfarrer erzählte mir auch von einem Schüler welcher angesichts der gnadenlosen Realität der Scharia im Iran schließlich seinem islamischen Glauben abschwor und nach seiner Bekehrung zum Christentum mit seinen Eltern nach Amerika floh. Wollten Sie das wissen, bevor sie Herrn Rohani in meinem Namen die Hand schüttelten?

Der Iran ist ein IS,
weil er den Geheimdienst nach Hauskirchen fahnden lässt, um deren Leiter zu verhaften, anzuklagen und zu langen Gefängnisstrafen zu verurteilen. Die Zustände z.B im Teheraner Gefängnis Evin sind nach zuverlässigen Berichten bewusst unmenschlich. Ich weiß z.B von zwei Frauen, welche den christlichen Glauben angenommen hatten. Sie saßen dort in Einzelhaft…bei männlichen Gefängniswärtern!! Nach unzähligen Unterschriftaktionen und weltweitem Protest wurden sie schließlich freigekauft und verließen das Land. Das sind keine Einzelschicksale, Herr Steinmeier, und das wussten Sie, als Sie Herrn Rohani die Hand schüttelten.

Nicht zuletzt frage ich mich als Israel-Freund, wieso das deutsche Staatsoberhaupt gerade jenem Staat Glück wünscht, welches z.B. die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas mit Geld und Waffen sponsert und die Vernichtung Israels auf seine Fahnen geschrieben hat.

Ich möchte Sie ausdrücklich bitten, sich die beiden folgenden Links gerade unter dem Gesichtspunkt des Besuches von Steinmeier und andere Politiker im Iran zu Herzen zu nehmen.

Zunächst den Artikel von Majid Rafizadeh Iran: Hinrichtungen, Amputationen, Auspeitschungen.
Auch der Artikel der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ergänzt meine Ausführungen: Iran: Entrechtung mit System.

Nach der Lektüre meiner Zeilen sowie der beiden Links werden Sie wohl lange nachdenklich schweigen über unser Staatsoberhaupt, das auch in „Ihrem Namen“ Herrn Rohan die Hand schüttelte und ihm Glück wünschte.

Unser Autor schreibt weitere Beiträge in seinem Blog unter www.schalom44.de.


Abromeit zum „Bischof des Jahres“ ernannt

Die evangelische Nachrichtenagentur IDEA hat acht Persönlichkeiten zu „Christen des Jahres“ gewählt. So benannte die Redaktion Hans-Jürgen Abromeit als „Bischof des Jahres“ ; er ist evang.-lutherischer Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern.

Als einziger landeskirchlicher Leiter sandte er ein ermutigendes Grußwort an den „Marsch für das Leben“ in Berlin.

Neben dem evang. Landesbischof Sachsens, Carsten Rentzing, und dem ev. Landesbischof von Schaumburg-Lippe, Karl-Hinrich Manzke, ist Abromeit der einzige protestantische Kirchenrepräsentant gewesen, der an der „Ehe für alle“ Kritik übte.

Keiner sonst prangerte auch die Verfolgung von Christen durch Islamisten so deutlich an wie Bischof Abromeit. „Müssten sich nicht alle Regierungen und Kirchen zusammentun, um dem Christozid im Orient Einhalt zu gebieten?“, fragte er beim Kongress „Christenverfolgung heute“ in Schwäbisch Gmünd.

Weiter sagte er: „Wir müssen bereit sein, für unseren Glauben notfalls zu leiden und zu sterben.“

Der Glaube an Christus sei etwas anderes als die „Wohlfühlreligion, die wir heute manchmal auf Kirchentagen oder bei manchem ‚Wort zum Sonntag’ hören’.“

FORTSETZUNG des Berichts über weitere IDEA-Ernennungen: http://www.idea.de/glaube/detail/christen-des-jahres-2017-103694.html


Grußwort des israelischen Botschafters zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana

Am heutigen Mittwochabend beginnt Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest. Der neue israelische Botschafter in Berlin, Jeremy Isscharoff (siehe Foto), grüßt aus diesem Anlass die Freunde Israels in Deutschland mit folgenden Worten:

Liebe Freunde, Shalom!

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana grüße ich Sie sehr herzlich und sende Ihnen meine besten Wünsche.

Dieses Grußwort ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, mich Ihnen als neuer Botschafter des Staates Israel vorzustellen. Am 29. August 2017 habe ich mein Amt hier in Deutschland angetreten.

Ich schaue mit großer Demut und Entschlossenheit auf die vor mir liegende Aufgabe und bin dankbar, dass ich bei meiner Arbeit auf ein großes Netzwerk von Freunden und Unterstützern der deutsch-israelischen Beziehungen zurückgreifen kann.

Dass es dieses Netzwerk gibt, ist nicht selbstverständlich. Mit großer Freude sehe ich den Begegnungen mit Israels Freunden und Unterstützern in Deutschland entgegen: mit den jüdischen Gemeinden, den zahllosen Freundschaftsorganisationen und -vereinen, Partnern in Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport, sowie mit Vertretern aus allen Bereichen von Politik und Gesellschaft. Ich bin sicher, dass wir einen intensiven und fruchtbaren Dialog führen werden.

Gemeinsam können wir uns schon jetzt auf die Feiern zum 70. Gründungstag des Staates Israel vorbereiten. Auch in Deutschland wollen wir diesen runden Geburtstag mit Ihnen zusammen ausgiebig würdigen.

Ich möchte mit Ihnen über alle Kanäle in Kontakt bleiben, sowohl im persönlichen Gespräch als auch über die sozialen Medien, und ich hoffe, dass Sie dieses Angebot annehmen werden.

Besonders an den jüdischen Feiertagen sind wir uns des engen Bandes zwischen den Juden in aller Welt, ob in Israel oder in der Diaspora, bewusst. Ich hoffe, dass das neue Jahr für Israel und für alle Juden weltweit ein friedliches und sicheres Jahr sein wird und wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 5778.

Shana tova u-metuka! Ketiva ve-chatima tova!
Boschafter Jeremy Issacharoff


US-Vizepräsident Mike Pence sprach beim „Marsch für das Leben“

Eine halbe Million Lebensrechtler in Washington

Am gestrigen Freitagabend wurde in Washington der „Marsch für das Leben“ veranstaltet, an dem sich eine halbe Million Menschen beteiligten, darunter zahlreiche Politiker und kirchliche Würdenträger. embryo

Papst Franziskus schickte ein ermutigendes Grußwort und dankte den Abtreibungsgegnern für das „großartige Zeugnis zugunsten der Heiligkeit jedes menschlichen Lebens.“

Der neue US-Präsident Donald Trump twitterte an die Teilnehmer:  „Der Marsch ist so wichtig. An alle, die ihr heute marschiert: Ihr habt meine volle Unterstützung.“  –  Seine Beraterin Kellyanne Conway hielt eine eindringliche Ansprache an die ca. 500.000 Versammelten.

Typisch für die meisten deutschen Mainstream-Medien: Entweder wird der Marsch totgeschwiegen oder kleingeredet:

Die ARD sprach wenigstens von „zehntausenden“ Teilnehmern und fabulierte, die genaue Zahl sei angeblich unklar. Die linksliberale „Zeit“ schraubt die Teilnehmer geradezu lächerlich auf „mehrere tausend Menschen“ herunter.  –  Zur kürzlichen Feministinnen-Demo heißt es dort freilich: „Am 21. Januar hatten in Washington über eine halbfoto-us-kongress-pre Million Menschen für das Recht auf Abtreibung demonstriert.“

Der seit Jahrzehnten als konsequenter Lebensrechtler bekannte Vizepräsident Mike Pence (siehe Foto) beteiligte sich ebenfalls an der Lebensrechtler-Demo und erklärte in einer frei gesprochenen Rede:  „Wir stehen an einem historischen Wendepunkt.“  –  Er kündigte an, gemeinsam mit dem Kongreß werde die Regierung daran arbeiten, die staatliche Finanzierung von Abtreibung zu beenden.

Zudem sagte der republikanische Politiker und dreifache Familienvater:

„Ich bin pro-life und ich werde mich dafür nicht entschuldigen. Wir werden nicht ruhen, solange wir nicht eine Kultur des Lebens in den USA erreicht haben. Eine Nation, die nicht zum Leben steht, wird nicht mehr lange existieren.“

Er kündigte an, daß der neue Präsident Trump schon bald einen Kandidaten für das Oberste Gericht ernennen werde, der das Lebensrecht der ungeborenen Kinder respektiere: „Das Leben gewinnt wieder in Amerika“, verkündete Pence. 

Auch der katholische Erzbischof und Kardinal T. Dolan hielt eine Rede und teilte danach auf Twitter mit: „Halleluja für all diese mutigen Seelen, die am Marsch für das Leben teilnehmen, vor allem für die jungen Menschen.“

VIDEO der PENCE-Ansprache: https://www.youtube.com/watch?v=30KOQosG-Fk&feature=youtu.be

HIER unser ausführlicher Artikel über US-Vizepräsident PENCE in der JÜDISCHEN RUNDSCHAU. http://juedischerundschau.de/mike-pence-katholikal-und-ein-grosser-freund-israels-135910653/