Botschafts-Szenerie um die „Warnung“ widerspricht sich betr. Papst Franziskus

Es ist immer wieder erheiternd und aufschlußreich zugleich, wie sich das Seher-Lager gegenseitig widerspricht  – und das sogar in jenem Spektrum, das sonst bei der angeblich wichtigsten Sache einig ist, nämlich der sog. „Warnung“, die uns allen für die kommende Zeit noch blüht, wobei jeder Erdenbürger eine „Seelenschau“ erleben wird, für die meisten – so wird gesagt – ein fürchterliches, teils tödliches Widerfahrnis.  

Nun steht der Unsinn von der „Warnung“ weder in der Heiligen Schrift noch kennt die Lehre der Kirche ein solches Endzeit-Ereignis, doch in der Seher-Szene gelten schon seit jeher ganz eigene Vorstellungen jenseits der (theo)logischen Vernunft.

Interessant ist es freilich, daß sich die Warnungs-Visionäre nicht einmal untereinander einig sind:

So behauptete eine der wichtigsten „Begnadeten“, die den ganzen Warnungs-Rummel Anfang dieses Jahrzehnts forciert hat, nämlich die sog. irische „Endzeitprophetin“, bei Papst Franziskus handle es sich nicht um einen rechtmäßigen Papst, sondern um den „Falschen Propheten“ aus der biblischen Apokalypse, der den Antichristen begleitet.

Hingegen verkündet der selbsternannte Seher Enoch aus Kolumbien  – er propagiert ebenfalls die „Warnung“ – das glatte Gegenteil, indem er dazu auffordert, nebst anderen Anliegen „für Papst Franziskus und die Kirche“ zu beten. Gewiß ein löbliches Unterfangen, doch benötigen wir hierfür keinen himmlisch inspirierten Visionär.

Unser Leser „GSJC“ hat den Widerspruch des Sehers Enoch und der irischen Seherin näher dokumentiert – siehe hier seine Recherche:

„13. Mai 2013, 9.45 Uhr
RUF DER FRAU ALLER VÖLKER AN DIE KATHOLISCHE WELT

Liebe Kinder meines Herzens, der Friede Gottes sei mit euch allen!
Die Verkündigung meines fünften Dogmas wird der Anfang eurer Freiheit sein. Mein fünftes Dogma ist die Niederlage meines Feindes. Deshalb, meine Kinder, hat mein Feind soviele Hindernisse und Barrieren gegen diesen meinen Titel der Frau aller Völker aufgerichtet, da er weiß, daß er dadurch besiegt werden wird. Ich bitte euch, liebe Kinder, daß ihr von nun an in all eure Rosenkränze diese großen Anliegen einschließt:

1. Für die Verkündigung meines Fünften Marianischen Dogmas (Maria Mittlerin, Miterlöserin und Fürsprecherin, Frau aller Völker).
2. Für die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz.
3. Für Papst Franziskus und die Kirche
4. Für den Frieden der Welt
5. Für den Triumph meines Unbefleckten Herzens“

Nicht nur daran lässt sich erkennen, wie „gaga“ diese Szene ist. Auf der einen Seite wird aggressiv Werbung für den irischen Blödsinn betrieben, wonach Papst Franziskus der „Falsche Prophet“ ist und vermieden, ihn als Papst zu bezeichnen.

Auf der anderen Seite verbreiten sie diesen anonymen „Enoch-Käse“, der in seinen Botschaften genau das Gegenteil von dem behauptet, was die gescheiterte „Warnungstante“ aus Irland von sich gegeben hat, indem dort ein „Ruf der Frau aller Völker an die katholische Welt“ ergeht, genau für diesen Papst zu beten.

Doch das Sahnehäubchen setzt der Phantast „Enoc“ dem unsinnigen Theater mit nachfolgender „Botschaft“ auf, die von keinem Geringeren – wie in der Szene üblich – als dem „Herrn“ persönlich stammen soll:

DIE KRAFT VON GEBETSKETTEN BRINGT FESTUNGEN ZUM EINSTURZ UND KANN PROPHEZEIUNGEN ÄNDERN.
18. April 2013, 8.50 Uhr
RUF VON JESUS VON NAZARETH AN DIE KATHOLISCHE WELT
[…] Aufgrund eurer Gebete, Fasten, Fürbitte und Buße sandte Ich euch einen Papst, der den Willen Gottes erfüllen wird, vorausgesetzt, daß die katholische Welt ihn im Gebet nicht verläßt. Wenn ihr für Papst Franziskus betet, wird er den Willen Meines Vaters tun, aber wenn ihr das Gebet für ihn vernachlässigt, werden Mein Feind und seine Werkzeuge, die den Stuhl Petri unterwandert haben, ihn dazu bringen, Irrtümer gegen den Glauben, das Evangelium und die Lehre Meiner Kirche einzuführen. Meine Kinder, Ich sage euch dies alles, damit ihr geistig erwacht und beginnt das Gebet zu eurer höchsten Priorität zu machen.

(Quelle: http://www.mensajesdelbuenpastorenoc.org/deutsche.html)

Es ist somit klar, dass ein mögliches Totalversagen von Papst Franziskus auf das Versagen der „Restarmee“ und irgendwelcher klappriger Rädchen zurückzuführen ist.

Die Schuldigen sind somit gefunden, da dieser private Verein als „Restarmee“ für sich in Anspruch nimmt, die wahre Kirche zu vertreten.

Die Szene hat sich mit diesen „Botschaften“ wieder einmal ein Eigentor geschossen! Ab in die Tonne damit!

Wie viele Millionen Mitglieder hat die „Restarmee“ inzwischen oder sind es, wie vom „Botschaftshimmel“ der irischen Schwätzliesel versprochen, bereits MILLIARDEN (überbelichtete Gestalten)?

Kleine Gegenüberstellung zur besseren Verdeutlichung dieses Unsinns:

„MDM“ aus Irland am Donnerstag, dem 12. April 2012:

399. Der nächste Papst mag von Mitgliedern innerhalb der katholischen Kirche gewählt sein, aber er wird der Falsche Prophet sein.[…]Mein geliebter Papst Benedikt XVI. ist der letzte wahre Papst auf dieser Erde.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0399.htm

„Enoc“aus Irgendwo am Montag, dem 8. April 2013:

Aufgrund eurer Gebete, Fasten, Fürbitte und Buße sandte Ich euch einen Papst, der den Willen Gottes erfüllen wird, vorausgesetzt, daß die katholische Welt ihn im Gebet nicht verläßt.

 


Wie das irrgeistige „Buch der Wahrheit“ seinen Weg in den Beichtstuhl fand…

Im Dunstkreis der gescheiterten irischen Endzeitprophetin treibt die unsinnige „Warnung“ aus Garabandal bei den Anhängern des noch absurderen „Buches der Wahrheit“ weiterhin seltsame Blüten. 

Es handelt sich bei dieser kuriosen Textsammlung nicht erst seit der Enttarnung der irischen „Visionärin“ Mary McGovern um wenig Gehaltvolles aus anspruchsloser Quelle. Nachdem diese „Endzeitprophetin“ überstürzt und panisch ihre Internetpräsenz beenden musste, organisiert sich ein kleiner Rest der verbliebenen Anhänger unter dem Namen „Restarmee“.

Er versucht weiterhin, Werbung für die „Botschaften“ zu betreiben  – ungeachtet der Tatsache, dass sich der zuständige Bischof ablehnend zu diesen falschmystischen „Offenbarungen“ geäußert hat:  https://charismatismus.wordpress.com/2014/04/17/irland-erzbischof-martin-warnt-vor-irrgeistigen-botschaften-die-warnung/

(Weitere Infos u.a. hier: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/05/hintergrunde-der-warnungs-botschaften-es-war-einmal-eine-endzeitprophetin/)

Eine dieser Blüten der „Restarmee“ nennt sich „Andrea“ und stellt sich in der ihr eigenen Bescheidenheit als „demütiges kleines Rädchen im U(h)rwerk Gottes“ vor.

Am 12. Oktober 2014 vernahm „Andrea“ erstmals Worte in ihrem Kopf; diese vemeintlichen Einsprechungen von oben verbreitet sie seit Dezember 2017 nicht nur im Netz, sondern auch in Buchform über einen Onlinehändler. Dort können aktuell vier Bände Privatphantasien unter „Geringstes „Rädchen“ Im „U(H)Rwerk“ Gottes, Andrea“, zu einem Preis von 8 bis 10 Euro erworben werden.

Wozu die albernen „Botschaften“ aus dem „Buch der Wahrheit“ bei dieser Anhängerin geführt haben, stellt „Andrea“ anhand eines öffentlich zur Schau gestellten Beichtgespräches vor. Zu bedauern ist nicht nur der Geistliche, der die Auswirkungen dieses Irrsinns aus Irland eine halbe Stunde über sich ergehen lassen musste.

Das Beichtgespräch, das von “Andrea“ als „heiße Diskussion“ beschrieben und von ihr zum „Zeugnis für den wahren Papst“ erklärt wurde, kann hier gelesen werden: https://herzmariens.ch/Mystik/Andrea/Besinnliche%20Texte/zeugnis2016_06_21.htm

Welche Sonderbotschaften mit viel Geschmuse das „demütige Rädchen“ als „himmlische Interventionen“ weiter im Internet verbreitet, zeigt der Text am Ende einer der Websiten:

„Allen Besuchern meiner Webseite möchte ich den liebevollen Kuss auf die Stirn weitergeben, den unsere Himmelkönigin, die Heilige Gottesmutter Maria, am 12. Sept. 2015 in Walpertskirchen geschenkt hat, welchen ich persönlich am 19. Sept. 2015 weitergegeben bekommen habe.“ (Quelle: https://herzjesuwegzehrungderrestarmee.jimdo.com/)

Die alberne Weitergabe der visioniären Massenschmuserei geht auf einen Auftritt des „Sehers“ Salvatore Caputo in Walpertskirchen zurück. (Siehe in diesem Zusammenhang: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Walpertskirchen)

Erfreulicherweise ist die „Restarmee“ mittlerweile so geschrumpft ist, dass ihre Anhängerschaft in sehr bescheidenen Räumlichkeiten Platz findet: https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Herzmariens-Sekte-kam-nach-Heidelberg-zum-Kaffeekraenzchen-_arid,249452.html

Der Schrumpfungsprozess dieses Fanclubs wurde mit der Enttarnung der irischen PR-Lady Mary McGovern durch Aufklärungsarbeit der Skeptiker dieses Unsinns eingeleitet. Dem ging eine auch im CHRISTLICHEN FORUM über mehrere Jahre geführte Diskussion mit rekordverdächtigen 1911 (!) Leserkommentaren voraus: https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/ 

Inzwischen haben sich viele ehemalige Anhänger beruhigt, sind einsichtig geworden und warnen ebenfalls vor der demaskierten Endzeitprophetin und den skurillen Machenschaften der noch verbliebenen Anhänger.  (Siehe z.B. http://www.gottliebtuns.com/mdm.htm / https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/10/hiti-hermann-hitthaler-distanziert-sich-von-den-botschaften-die-warnung/)

Zu dieser Erkenntnis haben viele jener Botschaften der „Endzeitprophetin“ beigetragen, die sich als falsch, zude völlig unsinnig und bei etlichen Zahlenspielereien auch als dümmlich erwiesen haben.

Dazu nur ein Beispiel aus dem „Buch der Wahrheit“ vom 27. Juli 2012: „506. Wenn die Zahl von 20 Millionen in Meiner Armee erreicht worden ist, dann werde Ich diese Zahl auf Milliarden vermehren. – Freitag, 27. Juli 2012, 18:30 Uhr!“ (Quelle: http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2012/0506.htm)

So zieht sich dieser Unfug „milliarden- und millionenfach“ an weiteren Stellen durch diese geistig minderbemittelte Schrift, die sich großspurig „Buch der Wahrheit“ nennt, aber bestenfalls den Titel eines „Büchleins nimmer endenden Unsinns“ verdient.

Unser Autor mit dem Pseudonym „GsJC“ ist seit Jahren als Leserkommentator im CHRISTLICHEN FORUM aktiv und unserer Redaktion persönlich bekannt  


Tricks und Mirakel: Gab es 1965 ein zweites „Hostienwunder“ in Garabandal?

Ähnliche Phänomene beim Visonär Mario aus Brindisi

Solange das im spanischen Pyrenäendorf Garabandal angekündigte „Große Wunder“ auch nach über fünf Jahrzehnten auf sich warten lässt, müssen sich die Anhänger mit dem in der Szene so genannten „Kleinen Wunder“ aus diesem (kirchlich nicht anerkannten) „Erscheinungsort“ zufrieden geben. 

Um die Zweifel der Skeptiker zu zerstreuen, hatten die Sehermädchen um ein „Wunder“ bei der angeblichen Marienerscheinung gebettelt. Dieses Ereignis fand nach Auffassung der Anhänger am 18. Juli 1962 statt und steht als Filmdokumentation in geringerer Bildqualität zur Verfügung:

Siehe Videoquelle vom 18. Juli 1962: https://www.youtube.com/watch?v=2s7U2rG1mro

Was unter der Anhängerschaft höchst beeindruckt allein als „Hostie“ gedeutet werden kann, erweist sich für den nüchternen Betrachter eher als das Vorhandensein eines Drops oder sonstiger hell erscheinender Materie auf der Zunge der jungen Visionärin Conchita.

Dennoch beschreiben die Anhänger den Vorgang überaus begeistert: „Plötzlich wurde ein weißes Licht auf ihrer Zunge sichtbar, das sich zu einer Hostie formte.“  (Quelle: http://docplayer.org/28890676-Botschaften-von-garabandal.html)

Drei Jahre später lässt ein Video vom 18. Juni 1965 in besserer Qualität tiefere Einblicke in den Ablauf dieser Präsentation gewähren. Auf dem Farbfilm ist zu erkennen, wie sich die „Hauptseherin“ Conchita ab Minute 5:23 ein weißes Objekt (Oblate ?) sehr schnell auf die Zunge legt, um es den neugierigen Zuschauern dann erheitert bis belustigt  zu präsentieren.

Siehe Videoquelle vom 18. Juni 1965: https://www.youtube.com/watch?v=oUVQKlD6Ci0

Der Film aus dem Jahr 1965 zeigt deutlich, wie sich das „Sehermädchen“ anscheinend geschickt ein Objekt in den Mund steckt, auf ihrer Zunge erscheinen lässt und danach breit grinsend präsentiert. Die alberne Art und Weise spricht für sich und wirft ein weiteres kritisches Licht nicht nur auf das „Kleine Wunder“ von 1962, sondern auf das gesamte unterirdische Theater in Garabandal.

Den nüchternen Betrachter wird das Video an eine ähnliche Szene erinnern, die aus dem italienischen Brindisi rund um den angeblichen „Seher“ Mario bekannt ist. Dort zieht dieser Trickser ebenfalls schnell ein helles Objekt aus Richtung Hosentasche, um es der wundersüchtigen Anhängerschaft zu präsentieren. (Das betreffende Video googelt unter dieser Überschrift: MARIO D‘ IGNAZIO FALSO VEGGENTE PASSO FALSO BECCATO!)

Um den schnell ablaufenden Vorgang aus Garabandal im Video aus dem Jahr 1965 besser betrachten zu können, sollte die Wiedergabegeschwindigkeit im Videoplayer herabgesetzt werden – siehe hier im Bildformat die beschriebene Szene aus dem genannten Video.

Unser Autor mit dem Pseudonym „GsJC“ ist seit Jahren als Leserkommentator im CHRISTLICHEN FORUM aktiv und unserer Redaktion persönlich bekannt  


Graphologin bestätigt: Anonymer Brief von 1962 zu Garabandal ist nicht von Pater Pio

Obwohl die „Marienerscheinungen“ von Garabandal (Spanien) Anfang der 60er Jahre kirchlich nicht anerkannt sind, hält sich seit Jahrzehnten ein „harter Kern“ unerschütterlicher Anhänger dieser angeblichen „Botschaften des Himmels“.

Ein in der „Garabandal-Szene“ viel beachtetes Datum ist der 3. März 1962.

Kein Geringerer als der von vielen Katholiken verehrte, 1968 verstorbene und im Jahr 2002 heiliggesprochene Pater Pio soll sich an diesem Tag in einem anonymen, in italienischer Sprache gehaltenen Brief an die vier „Garabandal-Seher“ gewandt haben. 3341030867_659e6e056e

In diesem inzwischen in vielen Übersetzungen weit verbreiteten und im Internet kursierenden Brief bestätigt Pater Pio angeblich die Echtheit von „Garabandal“ und eine Anerkennung der Ereignisse nach Eintreffen, obwohl es dann zu spät sein soll.

Dass es sich bei diesem anonymen Brief um ein Schreiben von Pater Pio handeln soll, wurde der „Hauptseherin“ Conchita Gonzales angeblich auf ihre Nachfrage von der „Gottesmutter“ bei einer Erscheinung bestätigt.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es sich um die gleiche „Gottesmutter“ handelt, die Conchita bereits die „neuen Augen“ für den blinden, aber inzwischen verstorbenen Joey Lomangino versprochen hat, sowie die Botschaft über das „Datum der Warnung im Geheimnis Gottes“, welches nachgewiesenermaßen auch der verstorbenen „Seherin“ Mari Loli bekannt gewesen sein soll.

Dieser im Original der Garabandal-Hauptseherin Conchita Gonzales vorliegende anonyme „Pater-Pio-Brief“ von 1962 wird von dem Amerikaner Glenn Hudson über ein Forum verbreitet, in dem er aktiv mitwirkt und als offizielles Internetsprachrohr von Conchita Gonzales fungiert und anerkannt ist.

Quelle: http://motheofgod.com/threads/dedicated-garabandal-resource.4263/page-2

Nachstehend der Link auf den Brief in Originalgröße in der von Glenn Hudson verbreiteten Fassung: http://www.gelobtseijesuschristus.mynetcologne.de/Padre_Pio.pngOriginal_rechts_Pater_Pio

Bei einer ersten Internetrecherche zu diesem anonymen Brief fiel auf, dass das Schriftbild erheblich von einem weiteren Schriftdokument abweicht, das von Pater Pio im Netz zu finden ist.

Dieses Schriftdokument wurde von Frau Dr. Lidia Fogarolo, eine anerkannten italienischen Graphologin, Expertin für Handschriften und Direktorin der „Morettian Graphology School in Padua – Italy“ ins Internet gestellt.

Es lag also nichts näher, als Frau Dr. Fogarolo das anonyme Schriftstück zuzusenden und um eine Stellungnahme als Expertin zu dem angeblich von Pater Pio handgeschriebenen „Garabandal-Brief“ aus dem Jahr 1962 zu bitten. In ihrem Antwortschreiben vom 1. Dezember 2014 teilt sie unter anderem mit:

„….,the handwriting you sent me is not of Padre Pio.“

Darüber hinaus verweist Frau Dr. Fogarolo auf ein weiteres , ihr vorliegendes Buch mit dem Titel „Dolcissimo Iddio“ und 41 Handschriften von Pater Pio, wovon nicht eine (!) Handschrift dem anonymen Brief von Pater Pio gleicht.

Zitat aus dem besagten Antwortschreiben:

„I have another book, „Dolcissimo Iddio“, that conteins 41 letters of him; and none is comparable to that you sent me.“

Weiterhin den Beweis führend, dass das anonyme „Garabandal-Schriftstück“ aus dem Jahr 1962 nicht von Pater Pio stammen kann, fügt Frau Dr. Fagarolo der Antwort die Kopie eines Schreibens von Pater Pio aus dem Jahr 1963 bei, das sie dem Buch von Nicola Lamacchia, „Sulle orme di Padre Pio“, entnommen hat.

Somit ist auch ein Schriftenvergleich auf der Grundlage sich verändernder Schriftbilder mit fortschreitendem Lebenszeitalter gegeben.

Der im nachstehend verlinkten Bild auf der rechten Seite zu sehende Text wurde von Pater Pio im Jahr 1963 im Alter von 76 Jahren geschrieben – somit ein Jahr nach dem anonymen „Garabandal-Schreiben“ aus dem Jahr 1962: http://www.gelobtseijesuschristus.mynetcologne.de/Original_rechts_Pater_Pio.png

Selbst für einen in der Graphologie unkundigen Laien ist leicht zu erkennen, dass die gegenübergestellten Schriftbilder erheblich voneinander abweichen und der Text auf der linken Seite nicht von Pater Pio stammen kann, so wie es auch die italienische Expertin bestätigt hat. 

Dieser Artikel und die Recherche hierzu stammen von unserem langjährigen Autor „GsJC“, der uns persönlich bekannt ist.

 


„Garabandal“ und die Geheimniskrämerei um das Datum der „Warnung“

Jahrzehntelanges Verwirrspiel der Garabandal-„Seher“ entlarvt

Hinter diesem geheimnisvollen Datum verbirgt sich das von Anhängern der Garabandal-„Erscheinungen“ seit Jahrzehnten sehnsüchtig erwartete Ereignis der weltbewegenden „Warnung“.

Dieses einzigartige religiös-dramatische Geschehnis bietet neben der bekannten Gewissenschau, die auch tödlich enden kann und tausend Mal schlimmer als ein Erdbeben sein soll, eine Nacht der Schreie, nebst Stillstand aller Motoren und kurze Zeit danach ein in Garabandal Bsp-7stattfindendes einzigartiges „Wunder“.

Der Zeitpunkt dieser globalen „Warnung“  –  Experten sprechen in diesem Zusammenhang von „Zeiten und Fristen“   –  ist jedoch so geheim, dass weder dem „himmlischen Sohn“ (!) noch der „himmlischen Mutter“ bekannt ist, wann dieses Ereignis eintreffen soll.

Als Geheimnisträger wird nach den „Botschaften“ aus Garabandal allein der „himmlische Vater“ genannt, da der Zeitpunkt der „Warnung“ einzig (!) im „Plan des allmächtigen Gottes“ verborgen liegt.

So steht es auf den Internetseiten der Experten   –  und so wird dieses zukünftige Geschehnis auch weiterhin von unbelehrbaren „Garabandal-Anhängern“ verbreitet und beworben, die selbst nach dem unerwarteten Tod von blinden Joey Lomangino noch von einer „Großen Warnung“ und dem darauf folgenden „Großen Wunder“ träumen.

Die „Botschaft“ über den im „Plan des allmächtigen Gottes“ verborgenen Zeitpunkt der „Großen Warnung“ stammt angeblich von der „Gottesmutter“. So verbindlich sagte es die „Hauptseherin“ Conchita Gonzales am Tag nach der letzten Erscheinung im November 1965 dem Buchautor Albrecht Weber, der auch Inhaber des WETO-Verlags in Meersburg ist. (Quelle: http://www.garabandal-zentrum.de/html/body_warnung_-_das_aviso.html) christus

Albrecht Weber ist ein in der „Garabandal-Szene“ anerkannter „Experte“ mit Zweitwohnsitz in Garabandal. DerAutor hat zum Thema einige Bücher veröffentlicht und verfügt über beste Kontakte zur Garabandal-Hauptseherin Conchita Gonzales und ihrem Internetsprachrohr, dem Amerikaner Glenn Hudson.

Da die Begleiterscheinungen rund um die globale „Warnung“ auf den ersten Blick sehr gewichtig, dramatisch, einschüchternd und beeindruckend klingen, werden sie so manche empfindsame Seele davon abhalten, dieses wohlgehütete Geheimnis kritisch zu hinterfragen.

Denn wer wird sich schon gerne mit dem „Himmel“ anlegen, wenn von Anhängern so gewichtige Persönlichkeiten wie Papst Paul VI. und Pater Pio als vermeintliche Zeugen für die Echtheit des „Garabandal-Spektakels“ angeführt werden?

Datum der Warnung: Garabandal-Ente

Daher folgt hier nun eine Zusammenfassung der bekannten Fakten. Es wird sich herausstellen, dass es sich auch bei diesem „Geheimnis“, das so tief im „Plan des Allmächtigen“ verborgen liegt, nur um eine weitere, von den Anhängern sorgsam gepflegte, sich selbst entlarvende und überaus alberne „Garabandal-Ente“ handelt.???????

So stellt sich hierzu die interessante Frage: Was dürfen der „göttliche Sohn“ und die „himmlische Mutter“ wissen, was nicht auch jeder Sterbliche weiß, der sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt?

Dabei ist die Antwort auf eine Frage erhellend, welche die im Jahr 2009 verstorbene „Seherin“ Marie Loli über den Zeitpunkt dieses Ereignisses gab und über welches Wissen die „Hauptseherin“ Conchita Gonzales dann sinnigerweise auch verfügen muss. Ein Wissen freilich, das doch angeblich so geheim im „Plan des Allerhöchsten“ verborgen ist, dass selbst der „SOHN“ und die „Mutter“  n i c h t darüber in Kenntnis gesetzt sind.

Unter der genannten Quelle lässt sich Albrecht Weber im Überschwang der Begeisterung für „Garabandal“ und dem Versuch, dieses Geheimnis zu erklären, sogar dazu hinreißen, die Geheimnistuerei des „himmlischen VATERS“ um dieses Datum mit Matthäus 24,3-12 und der Apostelgeschichte 1,7 zu vergleichen:„Apg 1,7: Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat.“pic_526a50cce0863

Wie sehr dieser herbeigezogene Vergleich betreff des Zeitpunkts der „Warnung“ nicht nur hinkt, sondern hinfällig ist, sei hier erläutert: 

  1. Der „Hauptseherin“ Conchita Gonzales soll das genaue Datum des „Wunders“ mit Tag, Monat, Jahr und Stunde bekannt sein. Dieses Ereignis soll an einem „Donnerstag um 20.30 Uhr“ in Garabandal stattfinden. Wobei Conchita  –  einst vom zuständigen Bischof zum Datum des „Wunders“ befragt  –  an einer merkwürdigen Erinnerungslücke litt, die ihr im nachhinein sehr peinlich war.  Zudem verschwand vor dieser Befragung ein Brief mit dem „Wunder-Datum“ an das bischöfliche Ordinariat von Santander auf rätselhafte Weise. Diese peinliche Empfindung hielt die „Hauptseherin“ aber kurze Zeit später nicht davon ab, sich auskunftsfreudig gegenüber weder zuständigen noch in der Verantwortung stehenden Personenkreisen über Zeiträume (Fristen ) zu äußern, in denen das „Wunder“ zu erwarten ist. So legt die „Hauptseherin“ wohldokumentiert fest, dass das „Wunder“ nur in den Monaten März, April, Mai und dann nur zwischen dem 8. und dem 16. des Monats stattfinden kann.

Zitat:  On August 10, 1971, while talking to a group of Americans, she (Conchita Gonzales) offered this revealing information: “It (the miracle) will take place on or between the eighth and sixteenth of March, April or May. It will not happen in February or June.”

Quelle: http://www.garabandal.us/prph_great_miraclemedia-377708-2

  1. Die im Jahr 2009 verstorbene „Seherin“ Marie Loli antwortet in einem Interview am 27. Juli 1975 auf die Frage nach der „Warnung“, dass ihr das Jahr dieses Ereignisses bekannt ist, sie aber in ihrem Innern  f ü h l t, nicht darüber sprechen zu sollen, da die „Warnung“ und das „Wunder“  i m   s e l b e n   J ah r  (!)  stattfinden werden (… are within the same year! ).

Zitat von Mari Loli aus jenem Interview:

  1. Did the Blessed Mother tell you not to speak about the Warning?
    A. No, she didn’t, but, because the Warning and the Miracle are within the same year, I feel it inside not to say anything.

Quelle: http://www.garabandal.us/pdfs/The-Warning-and-the-Miracle.pdf

Dem aufmerksamen Leser wird schon jetzt nicht entgangen sein, dass Mari Loli das Jahr der „Warnung“ bekannt ist, obwohl Conchita 1965 gegenüber Albrecht Weber noch erklärt hat, dass dieses höchstgeheime „Warnungs- Datum“ im „Plan des Allmächtigen“ verborgen ist.

Da hat die „Erscheinung“ vergessen zu ergänzen, dass es sich bei dem verborgenen Datum nur um einen Teil des geheimen Plans handelt, der sich lediglich auf Monat und Tag dieses Ereignisses beschränkt.

Aus diesen Informationen der „Seherinnen“ können nachfolgende Schlüsse gezogen werden:0022

  1. Dem „HERRN“ und seiner „Mutter“ muss  –  wie auch Conchita  –  das Datum des „Wunders“ mit Tag, Monat, Jahr und Stunde bekannt sein, da Conchita das Datum des „Wunders“ von der „himmlischen Mutter“ empfangen hat.
  2. Die verstorbene Marie Loli gab vor zu wissen, dass ihr das Jahr der „Warnung“ bekannt ist. Da sie weiterhin mitteilte, dass die „Warnung“ und das „Wunder“ im selben Jahr stattfinden werden, musste Sie auch wissen, in welcher zeitlichen Frist (!) die dem „Wunder“ vorausgehende „Warnung“ zu erwarten ist. Diese Auskunft erhielt Mari Loli aus einem Interview der „Hauptseherin“ Conchita aus dem Jahr 1971, worin Conchita das „Wunder“ spätestens bis zum 8. Mai eines Kalenderjahres ankündigen muss.
  3. Der gleiche Schluss lässt sich auch auf Conchita anwenden – nur mit einem kleinen Rechenunterschied. Da Conchita der genaue Zeitpunkt des „Wunders“ bekannt ist, abzüglich acht Tage Vorankündigung, kann sie den Zeitraum, die „Zeit und die Frist“  –  in der die „Warnung“ zu erwarten ist  –  noch weiter eingrenzen.

Diese Informationen, die durch die „Seherinnen“ selbst mitgeteilt wurden, lassen zusätzlich den logischen Rechenschluss zu, dass es ab dem 7. Mai eines Kalenderjahres nicht mehr zu einem der genannten Ereignisse („Warnung“ und „Wunder“) im Verlauf des Kalenderjahres kommen kann.

Das zeigt auch, wie absurd und lächerlich die „Warnungs-Ankündigungen“ sind, die schon so oft von Anhängerseite und aus „Warnungs-Ir(r)land“ zum Ende eines Jahres hin – ganz aufgeregt beschworen wurden.

Fazit:

Dieses „Große Geheimnis“ um das Datum der „Großen Warnung“, das im „Plan des Allerhöchsten“ verborgen sein soll, ist so geheim, dass es Conchita im günstigsten Fall auf die ersten 59 Tage des Kalenderjahres und im ungünstigsten Fall auf die ersten 127 Tage des Kalenderjahres präzise eingrenzen kann, da ihr angeblich der genaue Zeitpunkt des von ihr anzukündigen „Großen Wunders“ bekannt ist.media-375643-2

Es ist bestimmt nicht zu viel vom Leser verlangt, daraus zu folgern, dass die tiefschürfende Erkenntnis über diese sehr präzisen „Zeiten und Fristen“ (59 bis 127 Tage)  –  nicht nur Conchita, sondern auch dem „HERRN“ und seiner „Mutter“ bekannt sein dürften.

Dem himmlischen Vater zu unterstellen, hier eine „Daten-Geheimniskrämerei“ gegenüber „Sohn und Mutter“ zu betreiben, wobei es sich minimal um 59 Tage und maximal um die ersten 127 Tage eines nicht nur der sterblichen Conchita bekannten Kalenderjahres handelt, das ist schlichtweg nicht nur albern, sondern ist geeignet, den wahren Glauben der Lächerlichkeit preiszugeben.

So ist und bleibt das ganze „Garabandal-Theater“ eine Inszenierung von unten, die sich im Laufe der Jahrzehnte immer weiter selbst entlarvt hat. Die Geschwätzigkeit der „Seherinnen“ hat ihren Teil dazu beigetragen. Das wird die Unbelehrbaren jedoch nicht davon abhalten, sich weiterhin Hintertürchen zu suchen, um dieses Spiel aus trüben Quellen weiter zu pflegen.

So schaut auch Glenn Hudson, das Internetsprachrohr von Conchita Gonzales, ganz gespannt auf die im Oktober 2014 in Rom stattfindende, außerordentliche Bischofssynode und terminiert die „Warnung“ nach diesem Ereignis. Er bezieht sich dabei auf eine „Botschaft“ an die verstorbene Marie Loli, welche die „Warnung“ bald nach einer wichtigen Synode angekündigt hat.

Blick in die Zukunft:

Es wird keine in Garabandal angekündigte globale „Warnung“ geben. Ich sehe nur die Gefahr, dass ein jederzeit möglicher, erdgerichteter koronarer Massenauswurf (CME) die Erdatmosphäre farblich beeindruckend aufleuchten lässt (Polarlicht).

Einige aufgeregte „Warnungsjünger“, die seit Jahren nicht nur die ganze Verwandtschaft verrückt gemacht haben, könnten dann glauben, dass die „Warnung“ im Anmarsch ist und vor lauter innerer Anspannung einen Herzinfarkt bekommen. Es würde dann unverhofft die Falschen treffen.

Ein solch beeindruckendes Ereignis  –  auch als „Fatima Storm“ bekannt  –  fand im Januar 1938 statt. Nähere Infos sind unter den Stichworten „Aurora borealis 1938“ im Internet zu finden.

Ein „Wunder“ wird es mit Sicherheit geben. Es wird dann eintreffen, wenn sich auch die „Hauptseherin“ Conchita Gonzales aus diesem Erdenleben verabschiedet hat. Die noch verbliebenen Anhänger werden dann einsehen, dass ihnen kein „Großen Wunder“ vergönnt ist, sondern sie vielmehr auf ihrer Rat- und Fassungslosigkeit sitzen bleiben.

Nach dieser Erkenntnis wird sich der Garabandal-Fanclub wirklich lang anhaltend „w u n d e r n“  dürfen, nachdem klar ist, daß er mehr als ein halbes Jahrhundert lang dem Lügentheater um ein „Wunder-Datum“ aufgesessen ist, das es niemals gegeben hat.

Dieser Beitrag stammt von unserem, dem Leserkreis des CHRISTLICHEN FORUM seit Jahren bekannten Autor „GsJC“, dem wir für seine präzisen Recherchen herzlich danken.

 


Garabandal endgültig widerlegt: Der blinde Joe Lomangino ist verstorben

Über 50 Jahre mit Garabandal-Seherin Conchita befreundet

Der blinde Amerikaner Joe Lomangino ist im Alter von 84 Jahren am gestrigen Mittwoch, den 18. Juni 2014, verstorben. Diese Nachricht wurde heute vom Garabandal-Zentrum Lindenhurst in New York (USA) per Internet bzw. Mail verbreitet. weisselberg_memoriam

Plötzlich und unerwartet kam der Tod Lomanginos nicht, da er seit dem Jahr 1999 an einer Herzschwäche litt und in den letzten Monaten aus Gesundheitsgründen keine Besucher mehr empfangen konnte.

Ich wünsche ihm, dass er in Frieden heimgegangen ist  –  und mein Mitgefühl gilt seiner Familie. (R.I.P.)

Drei Stufen: Warnung – Wunder – Strafgericht

Es darf im Zusammenhang mit dieser Todesnachricht nicht unerwähnt bleiben, dass der Name Joe Lomangino untrennbar mit den in „Garabandal“ angekündigten Ereignissen von „Warnung – Wunder – Strafgericht“ verbunden war.

Besonders das Ereignis der „Warnung“, welches dem „Großen Wunder“ innerhalb eines Jahres vorausgehen sollte, wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder spektakulär angekündigt.

Die drei Ereignisse wurden von vielen Verlegern, Gutachtern und (Laien-)Theologen für echt befunden und oftmals gegen jede kritische Nachfrage energisch verteidigt.

Weiterhin wurden seitens derAnhänger z.B. der hl. Pater Pio, hl. Mutter Theresa, hl. Maria Maravillas, Mutter Angelica (EWTN ), hl. Josemaria Escrivá, Kardinal Ottaviani, Papst Paul VI., hl. Papst Johannes Paul II. und weitere Persönlichkeiten als zustimmende Zeugen der angekündigten Ereignisse genannt.

Joe Lomangino war über fünfzig Jahre mit der Hauptseherin Conchita Gonzales befreundet, die er im Jahr 1963 in Garabandal kennengelernt hatte.

Die Hauptseherin kündigte ihm seine Heilung an

Am „St. Josephs-Tag 1964“ wurde ihm von Conchita Gonzales schriftlich (!) mitgeteilt, dass er am Tag des „Großen Wunders“ wieder sehen wird.

Foto: Dr. Bernd F. PelzJoe Lomangino war nicht von Geburt an blind. Ein Unfall hatte ihm im jugendlichen Alter von sechzehn Jahren beide Augäpfel zertrümmert. Conchita Gonzales bezog sich in der schriftlichen Mitteilung an Lomangino auf eine „Botschaft“ der „Gottesmutter“, die sie bei den Pinien in Garabandal erhalten haben will.

Lomangino lebte nach dem „St.-Josephs-Tag 1964“ in Erwartung der Erfüllung dieser „verheißungsvollen Botschaft“.

Zur Unterstützung der Verbreitung der Garabandal-Botschaften gründete er das Magazin „Needles“ und im Jahr 1968 das „Garabandal-Zentrum“ in Lindenhurst, New York / USA.

In den Anliegen der Verbreitung der Botschaften aus Garabandal hielt Lomangino Vorträge, unternahm Auslandsreisen, so daß Garabandal ein sehr wichtiger Teil seines Lebens wurde.

Garabandal-Anhänger: Selbstkritik ist angesagt

Die richtigen Schlüsse aus dem Tod von Joe Lomangino, welche Bedeutung sein Tod in Bezug auf die „Botschaften“, sowie die  –  nicht nur Pater Pio zugeschriebenen  –   Aussagen und Briefe zu „Garabandal“ jemals hatten, müssen die Anhänger jetzt sehr selbstkritisch ziehen.

Gleiches trifft selbstverständlich auch auf das niveaulose und vom zuständigen Bischof verworfene „Garabandal-Warnungs-Anhängsel“ aus Irland zu, sowie andere angebliche Erscheinungsstätten und deren „Seher“ (Medjugorje, Manduria, Naju, JNSR, Don Gobbi, Vassula Ryden, Christina Gallagher, Little Pebble usw), die sich nach „Garabandal“ ebenfalls ins „Warnungs“-Kielwasser begaben und sich damit rühmten, von was auch immer die Fortsetzung oder Erfüllung zu sein.

So schrieb z.B. der verstorbene Schriftsteller und „Medjugorje-Anhänger“ Alfons Sarrach (ein laisierter Priester) noch im Jahre 2009 in der August-Ausgabe seiner Publikation „Der Christ von Morgen“:  media-375643-2

„Garabandal gehört zu den großen mystischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts neben Fatima und Medjugorje.“

Wie die Garabandal-Anhänger guten Willens jetzt wissen, war diese Feststellung nicht nur knapp daneben  –  sondern voll daneben!

Auf Garabandal bezogen bedeutet der Tod von Joe Lomangino:

„Garabandal“ war niemals die Fortsetzung oder Erfüllung von „Fatima“, sondern ein Szenario von „ganz unten“, das über viele Jahrzehnte Generationen beschäftigt, alle Jahre wieder leichtgläubige Schwärmer in seinen Bann gezogen und in helle Aufregung versetzt hat.

Erscheinungen als Täuschungen entlarvt

Ich wünsche mir deshalb, dass es eine ehrliche Aufarbeitung durch die Anhänger gibt, da es sich bei den Erscheinungen und „Botschaften“ aus „Garabandal“ unzweifelhaft um Täuschungen handelt, die sich nach über fünfzig Jahren mit dem Tod von Joe Lomangino endgültig als falsch erwiesen haben. 0023

So könnte selbst aus der Aufarbeitung dieser Falschprophetie noch eine erkenntnisreiche Mahnung und echte „Warnung“ werden, in Zukunft nüchterner und kritischer mit solchen „Erscheinungen“ umzugehen und eine gesunde Skepsis walten zu lassen, besonders von Seiten der Laien, die oftmals auf sehr einfache Weise mit „Botschaften“ zu begeistern sind.

Hilfreich können in diesem Zusammenhang die kritischen Artikel und Beiträge sein, die zu diesem Thema hier im „Christlichen Forum“ veröffentlicht und im Kommentarbereich kontrovers diskutiert wurden:
1. https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/10/garabandal/
2. https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/06/eine-kritische-betrachtung-zu-garabandal/

Trotzdem gibt es für mich als Garabandal-Kritiker und Verfasser dieses Artikels keinen Grund zu triumphieren, denn geirrt oder getäuscht hat sich bestimmt schon jeder einmal.

Die Bodenhaftung nicht verlieren

In einer Zeit, in der „Erscheinungsstätten“ wie Pilze aus dem Boden schießen, angebliche „Botschaften“ des Himmels inflationsartige Verbreitung finden (siehe zB. Medjugorje ) und sich dabei wichtigtuerisch geradezu überschlagen, können Katholiken nicht vorsichtig genug sein, um nicht „trunken“ vor lauter „Botschaften“ die Bodenhaftung zu verlieren.

Das zeigen auch die Worte von Glenn Hudson, der noch am 24. April 2014 den Kritikern die abgehobene Empfehlung erteilte, sich bei der „Gottesmutter“ für Bedenken zu entschuldigen und um Vergebung zu bitten. (Original Glenn Hudson: „To all those who doubted our Blessed mother’s promise and words … pray to her for forgiveness!“)

Einen Irrtum zuzugeben: das ist ein respektables Zeichen innerer Größe und zeugt von Einsicht.

Im Irrtum unbelehrbar, uneinsichtig zu verharren und sich nicht eingetroffene Ereignisse irgendwie wieder hinzubiegen und passend zu machen, ist dagegen ein Zeichen von Belehrungsresistenz, Verblendung und Verstocktheit, mit dem niemand dem Himmel einen Gefallen erweist. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn der Himmel und der wahre Glaube werden vor aller Welt lächerlich gemacht.

Dabei sind jene Laien besonders eifrig, die sich einer „kirchenrettenden Restarmee“ zugehörig fühlen, Papst Franziskus öffentlich als „falschen Propheten“ verunglimpfen (irischer Warnungs-Unfug der „MDM“ ) oder die alberne Überzeugung verbreiten, mit dem Besuch einer nicht anerkannten Erscheinungsstätte in Bosnien-Herzegowina einen besonderen Geist der Einsicht und Erkenntnis empfangen zu haben. Welchen Wert der Empfang dieser „erhellenden Geister“ hat, wissen wir jetzt – wieder einmal!

Halten wir uns an die eine wahre und zeitlose Botschaft, die vom HERRN selber kommt: „Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15 )

Daran sollten wir uns als Katholiken orientieren und in diesem Geist auch schwierige Zeiten in Kirche und Welt durchstehen, bis ER – wie ER es versprochen hat   –  wiederkommt in Herrlichkeit! (vgl. Mt 24,3-31)

Der Autor dieses Beitrags schreibt bei uns unter dem Kürzel GsJC seit Jahren kompetente Artikel und Leserkommentare

 


„Hiti“ (Hermann Hitthaler) distanziert sich von den Botschaften „Die Warnung“

Heute habe ich mich gefreut…

… als ich zur Kenntnis nehmen durfte, dass sich Hermann Hitthaler (Hiti) öffentlich von den “Warnungs-Botschaften” der irischen Visionärin “MDM” distanziert hat. ???????

Das finde ich sehr mutig  –  und dieser öffentlich gemachten Entscheidung gebührt Respekt, besonders auch deshalb, da “Hermann” eine Internetseite betreibt, die bestimmt von einer nicht geringen Anzahl Besucher frequentiert wird, welche an christlichen Themen interessiert sind.

“Hermann” beschreibt auf seiner Webseite sehr deutlich und nachvollziehbar diese Entscheidung. Er gibt damit öffentlich ein gutes Beispiel dafür ab, dass ihm am Glauben sehr viel gelegen ist  –  und wenn er für sich erkannt hat, dass an einer Sache ein Haken ist, selber auch zur radikalen Um- und Abkehr bereit ist.

Dieses ehrliche Verhalten sollten sich auch diejenigen zu Herzen nehmen, die vielleicht schon Zweifel an den “Botschaften” der “MDM” haben, aber es noch nicht wagten, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen, da sie Angst haben, sich zu blamieren.

Keine Sorge: Unter Christen kann man nicht damit blamieren, wenn man nach einer Zeit des Gebets, Nachdenkens und Forschens zu dem Schluss kommt, sich in einer Sache geirrt zu haben und sich davon abwendet.

Hermann handelt vorbildlich, deswegen auch hier der Link:

http://www.gottliebtuns.com/diewarnung_divine_mercy_1.htm

Ich wünsche “Hermann” noch mehr Erkenntnis, Gottes Segen und ich bitte auch um sein Gebet in meinen Anliegen!

Dieser Beitrag stammt von unserem Autor und bewährten Leserbriefkommentator „GsJC“ ( = Gelobt sei Jesus Christus)

Foto/Gemälde: Evita Gründler


„Kath.net“ und der jahrelange Botschaftsunfug von der „Warnung“

Der folgende Beitrag stammt von unserem Leserkommentator mit Nicknamen „GsJC“, einem bewährten Experten in puncto „Warnungs“-Botschaften.

Diese weitverbreiteten, aber irrgeistigen Visionen einer anonymen „Seherin“ hat er in den letzten Jahren nach Strich und Faden auseinandergenommen, teils in Artikeln, teils in Leserbriefen hier im CHRISTLICHEN FORUM.

Nun folgt seine gründliche Recherche zu den jüngsten Vorgängen und Hintergründen in dieser aufschlußreichen Causa:

Das katholisch-konservative Internetportal „Kath.net“ hat jetzt mit einem weiteren Artikel erneut kritisch Stellung gegen die „Warnung“ bezogen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Dies verwundet umso mehr, da „Kath.net“ jahrelang bis März 2013 die Bücher jener selbsternannten Visionärin über den angegliederten „Kath.shop“  –  mit Bibelzitaten garniert  –  beworben und verkauft hat.

Vielleicht ist es auch der Versuch einer Wiedergutmachung, nachdem warnende Kommentare und Schreiben an „Kath.shop“ in der Vergangenheit unbeachtet blieben.

Der kritische Kath.net-Artikel von Michael Hesemann ist vordergründig betrachtet eine ordentliche Zusammenfassung der Ereignisse. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der Autor im wesentlichen nur aus vorhandenen Artikeln zusammengetragen hat, was verwundert, aber auch nicht unüblich ist.

Der Verfasser sollte aber zurückhaltend sein und Zusammenhänge nicht als „billig“ bezeichnen, die er selber nicht intensiver recherchiert hat. Das ist dann auch wieder „billig“, zumal die Zusammenfassung spät kommt und sich der Autor auf keine eigenen Artikel und Erkenntnisse aus der Zeit vor der Veröffentlichung der Hintergründe zur „Warnung“ in seinem Beitrag stützen kann.

Die „Seherin“ und der Geldsegen

Ebenso wird übersehen, dass es Mary Carberry selber war, die den finanziellen Aspekt in einem ihrer Interviews mit eingebracht hat. Hier darf an die Aussage erinnert werden, dass ihre Internetseite sehr viel Geld gekostet hat und sie es selber war, die sich früh über die „bösen Seher“ echauffiert hat, denen es nur um das Geld geht.

Man kann Schwerpunkte in der Betrachtung und Entstehung dieses „Warnungs-Unfugs“ durchaus anders setzen, aber „billige“ und abfällige Kommentierung bei Nichtwissen ist unangebracht. Da ist es besser, selber nach den Ursachen zu forschen, als sich auf Internetseiten nur mit kritischen Argumenten zu bedienen und diese neu zu verpacken.

Dass die Verkaufsmaschinerie inzwischen weiter läuft und mit neuen „Botschaften“ gut geschmiert wird, dürfte niemandem entgangen sein. So wird auch Mary Carberry als erfahrene Geschäftsfrau, aus ihrer Zeit mit dem irischen „Seher“ Joe Colemann, sehr schnell erkannt haben, wie sich solche „Erscheinungen“ vermarkten lassen.

Visionärin Carberry und „Little Pepple“

Dass sich Joe Coleman inzwischen von Carberry distanziert und nicht wünscht, dass sein „guter Name“ in Zusammenhang mit Carberry genannt wird, ist ein weiteres sichtbares Zeichen dafür, wie es in einer Szene drunter und drüber geht, wo jeder meint, etwas von ganz „oben“ hören zu dürfen. 

Dass Mary Carberry Kontakte nach Australien zur Sekte des inhaftierten William Kamm alias „Little Pebble“ und dessen geistigen Sprachrohen, dem falschen Bischof  Broussard und Fr. Marie Paul hat, ist ebenfalls gesichert.

Dass es bei der Sekte des „Little Pebble“ auch und wesentlich um Geld geht, darüber wissen die Sekten-Aussteiger zu berichten, deren Geld nicht für den gespendeten  Zweck Verwendung fand und sich fragen: „Wo ist das Geld hin ….?“

Zitat:
…Where is the money gone, that was given in donations for Our Lady’s Mission??? The community at Nowra looks like a dump, unorderly, and dirty – like their leader!...
http://awolfamongthesheep.com.au/ex-membersspeak.html
Zitat Ende

„Die Gemeinschaft von Nowra sieht aus wie ein Dreckstall, unordentlich und schmutzig  –  wie ihr Leiter“, heißt es im letzen Satz.

Ja – so sieht es in der ganzen Szene aus. Auch geistig ist das ein ungeordneter Dreckstall, sich widersprechend, Denkverbote erteilend und dabei maßlos überheblich. 

„Botschaften“ als Droge für Naive

Aber diese Art von „Botschaften“ sind eine willkommene Droge für die Art von Gläubigen , die sich gerne auf diese einfache Weise das Profil verpassen lassen, zu einer kleinen auserwählten Anhängerschaft zu gehören. 

Dass Mary Carberry (Mary McGovern), die mit Preisen ausgezeichnete IT-Expertin, sich für Ihre zu vermarktende „Seher-Story“ mehr als vierundzwanzig (!) Internetdomains sichern ließ, lässt auch keinen „billigen“ Schluss zu, dass es in der Verbreitung der „Botschaften“ nicht auch darum ging, ordentlich Kasse zu machen.

Eine solche Domainsicherung kostet ebenfalls Geld! Da wurde geklotzt, nicht gekleckert und betriebswirtschaftlich vorrausschauend gedacht, denn die Sache muss sich schließlich auch rechnen.

Dafür spricht, wie seit Februar 2013 (!) bekannt, die Domainsicherung der Hauptseite bis zum Jahr 2022. Wenn Frau Carberry zehntausend Euro als Vorschuss hätte aufbringen müssen, um in die „Seher-Szene einzusteigen, wäre uns der „Warnungs-Unfug“ bestimmt erspart geblieben.

Leider reicht es in der „Privatoffenbarungs-Szene“ mit ein paar Sprüchen und einem „Herz- Schmerz-Bekehrungserlebnis“, bei den besonders „Kleinen im Glauben“ nach Herzenslust und Laune zu punkten und bereitwillig die Geldbörse zu öffnen. 

Dass diese besonders „Kleinen im Glauben“ nach wenigen Zeilen erkannt haben, dass diese „Botschaften“ nur von ganz oben kommen können, ist ein weiteres Phänomen dieser Szene. Aber wer am Anfang zustimmt und sich  mit ein paar „himmlischen Schmuseeinheiten“ für die Sache gewinnen lässt, der wird gewiss auch bis zum bitteren Ende unbelehrbar durchhalten und mit untergehen.

Visionsbewegte Gebetsgruppen als Club der „Eingeweihten“

Schließlich hat man den Himmel selbst gefragt und in den gegründeten Gebetsgruppen, der besonders Eingeweihten, sind nur Gleichgesinnte und Schulterklopfer zugelassen. In diesen Gruppen wird dann das Phantasma gepflegt, die wahren Retter der Kirche zu sein.

Auf Geheiß der „Seherin“ gehört es dann bei der „Warnungs-Anhängern“ auch zum guten Ton und Benehmen, den Papst mit Dreck bewerfen zu dürfen und alle diejenigen Kardinäle, die ihn gewählt haben, als „Mitglieder der bösen und geheimen Freimaurergruppe“ zu bezeichnen, die von “ S A T A N“ angeführt wird („Botschaft“ Nr. 399, April 2012).

Was für geistige Verrenkungen dabei innerhalb der Anhängerschaft in kürzester Zeit vollbracht werden müssen, sei an nachfolgendem Beispiel verdeutlicht.

Martin Roth aus Köln ist der deutsche Übersetzer der „Warnungs-Seite“ und mit engsten Kontakten zu Mary Carberry auch am Buchverkauf beteiligt. Den Buchverkauf hat Roth als Gewerbe angemeldet. sievernich

Martin Roth und die Sievernich-Botschaften

Roth betrieb auch eine Zeit die Seite  – „www.sievernich.eu“  –  mit den „Botschaften“ an Manuela.

(Zu Sievernich: https://charismatismus.wordpress.com/2013/07/20/gab-es-in-sievernich-botschaften-des-himmels-an-die-seherin-manuela/)

Er gehört noch heute zum Förderverein der sog. „Blauen Gebetsoase“. In den Anliegen der Verbreitung von Gebeten rund um diesen nicht kirchlich anerkannten „Erscheinungsort“ führte Roth auch Schriftverkehr mit Kardinal Meisner, dem Erzbischof von Köln. Diesen Schriftverkehr veröffentlichte Roth mit Aktenzeichen auszugsweise im Internet.

Zitat (Klammersetzung von mir):
(Martin Roth schreibt:)
Zum Schluss vielleicht noch ein Auszug aus dem Brief Kardinal Meisners zu Sievernich vom 9. März 2005:
(Kardinal Meisner antwortet:) Aktenzeichen JR.-Nr.: 105 200 ) 87:
„… Dankend bestätige ich den Eingang Ihres Briefes vom 19. Februar 2005 und des beigefügten Informationsmaterials. Wie Sie wissen, hatte ich an keinem der von Ihnen vorgelegten Gebete etwas auszusetzen; entsprechend ging ich ohnehin davon aus, dass Sie einer guten Intention folgen. Ihre Erläuterungen lassen mich nun die Zusammenhänge noch besser verstehen. Mögen die Vorgänge in Sievernich dazu beitragen, dass die Menschen unserer Zeit tiefer aus der endgültigen Offenbarung Christi leben, wie es der Katechismus der Katholischen Kirche (n. 67) als Kriterium für echte Privatoffenbarungen fordert!
Mit meinen bischöflichen Segenswünschen zum bevorstehenden Osterfest“
http://www.marienforum.net/showthread.php?166-Die-heilige-Mutter-Gottes-in-Sievernich&s=907d873734520061b3a9b1b5cfa7d274&p=4768&viewfull=1#post4768
Zitat Ende

Es ist der gleiche Kardinal Meisner, den Roth aktuell auf seinen Internetseiten für seine Segenswünsche, Freundlichkeit und den Zuspruch aus dem Jahr 2005 als Wolf im Schafspelz bezeichnet, der von S A T A N angeführt und den Papst gewählt hat. Heute macht Martin Roth mit dem Verkauf dieser Unverschämtheiten in Buchform Geld.

Es stellt sich die Frage, warum Roth in den Anliegen der „Warnung“ nicht auch Kardinal Meisner kontaktiert und ihm entsprechendes Informationsmaterial zur Begutachtung vorgelegt hat! Welcher Intention folgt Martin Roth heute?

Der Kölner ist noch immer im Impressum der Internetseite „http://www.sievernich.eu/sievernich-f/impressum/impr_1.htm“ zu finden.

Vor diesen Leuten und dieser Szene kann man als Katholik nur eine dringende „Warnung“ aussprechen. Sie sind nichts weiter als Fähnlein und Spielzeuge im Wind der Macht des Bösen  –  und wer sich ihnen nähert, setzt sich der Gefahr der geistigen Verunreinigung aus.

HINWEIS: Unser CHRISTLICHES FORUM hat bereits seit Sommer 2011 vor der WARNUNG gewarnt  – mit 19 insgesamt Artikeln: https://charismatismus.wordpress.com/category/botschaften-warnung-kritik/


Hintergründe der WARNUNGs-Botschaften: Es war einmal…eine „Endzeitprophetin“…

Der folgende Text unseres stets gründlich recherchierenden Leserkommentators “GsJC”, der uns heute erreichte, ist höchst vielsagend, so daß wir ihn nachfolgend als separaten Artikel veröffentlichen.

Der Autor befaßt sich bereits seit Jahren scharfsinnig mit den angeblich himmlischen Botschaften der sog. “Warnung”, welche  –  wie es heißt  –  von einer anonymen “Seherin” aus Irland empfangen werden; der offensichtliche Unfug wird im Internet und durch Buchbände schon seit langem verbreitet, bis in den Frühling 2013 geschah dies sogar im „Kathshop“-Vertrieb (einer Nebenabteilung von „Kath.net“).0023

Unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM wandte sich von Anfang an gegen diesen irrgeistigen Panik-Unsinn, der gleichwohl erstaunlich viele Anhänger gewinnen konnte.

Hier folgt der aufschlußreiche Recherche-Beitrag unseres Lesers:

Seit gestern Abend ca. 23.45 Uhr ist die Webseite “www.thewarningsecondcoming.com” nicht mehr erreichbar. Zuvor wurde den Betreibern über ihr Kontaktformular freundliche, aber unmissverständliche Worte mitgeteilt.

Da die Webseite immer noch “down” ist, darf davon ausgegangen werden, dass die “Privatbotschaft” angekommen ist. Es gibt dennoch keinen Grund für uns Kritiker zu triumphieren. Stattdessen gibt es aber genügend Gründe, für die ganze Familie der “Endzeitprophetin” zu beten.

Familienmitglieder der genannten Dame betreiben eine Internetfirma, beschäftigen sich mit Webdesign, Online Video Marketing, Mobile Apps etc… und sie waren für die Technik verantwortlich.

Die Webseiten der Internetfirma sind weiterhin erreichbar und liegen auf dem gleichen Server in Hürth bei Köln, wo auch die Seiten “thewarningsecondcoming.com” gehostet werden. Ein technisches Problem der Erreichbarkeit scheidet somit aus.

Es hat sich auf beinahe dramatische Weise bestätigt, dass auch erhebliche finanzielle Probleme seit dem Jahr 2009 im Vordergrund standen und weiterhin bei der Familie bestehen.

Was dies jetzt für die Anhänger der “Botschaften” dieser irregeleiteten Dame bedeutet, die sich hier im Kommentarbereich oft sehr lautstark zustimmend zu Wort gemeldet haben, würde ich an deren Stelle mit einem guten Beichtvater bereden.

Wenn ich hier noch etwas frei von der “katholischen Leber” weg loswerden darf:

Nach dem Gespräch  –  ihr Anhänger  –  betet auch ihr für diese Familie, der ihr so lange willig den Blödsinn abgekauft habt, denn die haben Gebet bitter nötig, damit es nicht zu einer menschlichen Tragödie kommt.

Mit eurer Sucht nach immer neuen “Botschaften” und fehlgeleitetem Eifer habt ihr die Dame und das Umfeld nur noch weiter angetrieben.

Hier folgt ein später eingetroffener HINWEIS des Autors:

Da wurde 12 Stunden überlegt, was zu tun ist!

Auch wenn die Seite seit ca. 12 Uhr wieder online ist, darf ergänzend in diesem Anliegen noch mitgeteilt werden, dass sich viele Menschen, die die Carberry´s vor Ort kennen, sehr lange zurückgehalten haben.

Die “Botschaft” mit dem “falschen Propheten” hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Oder wünscht sich einer der “katholischen” Anhänger dieser “Botschaften”, dass in seinem Ort, Wohnviertel oder Hausgemeinschaft gegen ihn von anonymer Seite die “Botschaft” verbreitet wird, dass er mit dem “Dämon im Bund” ist?

Auf diese Weise versuchen auch Sekten, Aussteiger fertig zu machen. Darüber sollten die Anhänger einmal ernsthaft nachdenken.

Oder hättet ihr kein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, wer euch derartig bösartig versucht, mit Unterstellungen zu schaden? Wer diesen Weg der Unterstützung weiterbeschreitet, nähert sich einem gefährlichen Tor.

P.S. Einen Hinweis zur Identität der Dame gab es schon im Februar 2012 hier im Kommentarbereich:
https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/08/falsche-ankundigung-in-der-pseudo-botschaft-die-warnung/comment-page-3/#comment-2191
 

Hier gehts zum Artikel einer anderen Webseite gegen die WARNUNG: Channeling ist Esoterik pur!

Zudem der Bericht bei GWUP mit Zitaten aus unseren Beiträgen: http://blog.gwup.net/2013/11/17/offenbarungs-eid-einer-seherin-die-warnung-ist-nonsens/


Fakten zu den kirchenfeindlichen Bestrebungen der „Warnungs“-Botschaften

Der folgende Kommentar unseres engagierten Lesers „GsJC“, der uns heute erreichte, erscheint uns äußerst aufschlußreich und informativ, so daß wir ihn hier gerne als separaten Artikel veröffentlichen.

Der Autor befaßt sich erneut kritisch und scharfsinnig mit den vermeintlich himmlischen „Botschaften“ der sog. „Warnung“, die angeblich von einer anonymen „Seherin“ aus Irland empfangen werden  – und die im Internet und durch Buchbände schon seit Jahren verbreitet werden.

Unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM hat sich von Anfang an gegen diesen offensichtlichen Unfug geäußert, der gleichwohl erstaunlich viele Anhänger gewinnen konnte.

Hier folgt nun der faktenstarke, gründlich recherchierte Beitrag unseres Lesers:

Hintergründe zur „Privatoffenbarung“ einer irischen „Seherin“:

Zitat aus den “Warnungsbotschaften” vom Donnerstag, den 12. April 2012:
399. Der nächste Papst mag von Mitgliedern innerhalb der katholischen Kirche gewählt werden, aber er wird der Falsche Prophet sein.

————————-
Offb 20,10:
Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der  f a l s c h e  P r o p h e t  sind. Tag und Nacht werden sie gequält in Ewigkeit.
————————-

Wer Papst Franziskus neben den Antichristen stellt und als den in der Johannesoffenbarung genannten  “ f a l s c h e n   P r o p h e t e n ”  bezeichnet, möge sich nachfolgenden Text hinter die fanatischen “Privatoffenbarungs-Ohren” schreiben und sehr ernsthaft bedenken: untitled

In der Sache bleibt festzuhalten, dass die Anhänger einer anonymen irischen Psychopathin hinterherlaufen, die es noch w a g t, sich “römisch-katholisch” zu nennen, dabei anonym als letzte “Endzeitprophetin” vorstellt und „Botschaften“ verbreitet, die für sich in Anspruch nehmen, als “höchstheilige Worte” von “GOTT” selbst zu stammen, somit unfehlbar sind und nicht hinterfragt werden dürfen.

Diese Worte lassen keinen Widerspruch zu und sind mit einem “göttlichen” Nachdenkverbot sowie mit dem Verbot belegt, diese “höchstheiligen Worte” mit anderen Texten zu vergleichen.

So wie die Dame selbst bleibt auch der innere Zirkel anonym, der den Server angemietet hat, auf den die albern dümmlichen Texte abgeladen und verbreitet werden.

Hierzu sei angemerkt, dass die anonyme Anmeldung der Server über “Godaddy” erfolgt ist, einem Anbieter, über den sich ein jüngst geschlossenes, „katholisches“ (?) Internetportal zu Anfangs ebenfalls anonymisieren ließ.

Erstmalig wurde der Server für die “Warnungsseiten” am 25. Februar 2011 bis zum 12. Februar 2013 gemietet. Am 12. Februar 2013 wurde die Servermiete bis zum 25. Februar 2022 (!) verlängert.

Allein die Mietdauer bis zum Jahr 2022 spricht dafür, dass es die Verfasser dieser Texte mit ihren eigenen Zeitangaben und Voraussagen nicht so genau nehmen, da auf das “baldige Eintreffen” der “Warnung” (Anlehnung an Garabandal) und anderer Ereignisse (Erdbeben, Kriege, Überschwemmungen) seit Ende 2010 beinahe monatlich hingewiesen wird.

Stehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund?

Die Anonymität lässt den Schluss zu, dass bei der ganzen Inszenierung wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Ebenfalls kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die Texte von dieser anonymen Gruppe erfunden werden, um der römisch-katholischen Kirche Schaden zuzufügen und den Glauben lächerlich zu machen.

Foto: Bernd F. Pelz

Foto: Bernd F. Pelz

Dieser Schaden wird der Kirche weniger durch die Texte selber als durch geistig blinde Privatoffenbarungsfanatiker zugefügt, die sich an der kirchenschädlichen Verbreitung bereitwillig und freien Willens beteiligen, sich keck noch als katholisch bezeichnen, dabei aber nicht davor zurückschrecken, den Papst mit boshaftem Dreck aus anonymer Quelle zu bewerfen.

Dies wird sehr zur Freude der anonym agierenden Verfasser dieser albernen Texte geschehen, die, wie schon so oft nachgewiesen, nur den Aufguss und einen Mix bekannter Texte verbreiten, die sich noch dazu widersprechen.

Kirchliche Ablehnung eindeutig

Dass die Dame ihre Texte dem zuständigen Bischof vorgelegt und sich der Bischof gegen ihre Texte entschieden hat, wird von den Anhängern und willigen Multiplikatoren dieser Texte hartnäckig und unbelehrbar ignoriert.

Allein diese Tatsache sollte einem praktizierenden kirchentreuen Katholiken zu denken geben und zumindest dazu führen, eine weitere Verbreitung dieser vermeintlichen „Botschaften“ nicht zu unterstützen.

Ob diese Dame ihrem zuständigen Bischof die Texte wirklich vorgelegt hat, darf bei dem Verbreitungsgrad, den diese bösartigen und kirchenfeindlichen Texte inzwischen erreicht haben, ebenfalls in Zweifel gezogen werden, da sich der zuständige Bischof bisher nicht zu Wort gemeldet hat.

Den für sie zuständigen Bischof bezeichnete die Dame nach dem ablehnenden Bescheid in einem Interview als “älteren Bischof”, wobei die herablassende Art in dem Zusammenhang nur bedeuten kann, dass die „Seherin“ persönlich einen “älteren“ Bischof für die Beurteilung ihrer ganz “speziellen” Texte als ungeeignet ansieht.

Warum die Dame ihre Texte dem Bischof dann überhaupt vorgelegt hat, bleibt ihr Geheimnis. Kein Geheimnis ist es jedoch, dass sie nach der Ablehnung durch den Ortsbischof die Zuständigkeit jetzt in ROM sieht. Dieser Trick ist alt und Kennern der Szene nicht unbekannt.

Auch meldete sich keiner der fünf Geistlichen zu Wort, denen die „Visionärin“ angeblich ihre Texte noch vor ihrem Bischof vorgelegt hatte. Dies verwundert  j e t z t  um so mehr, da die slowakische Bischofskonferenz und der Bischof von Melbourne diese „Botschaften“ in diesem Jahr als häretisch und somit als kirchenfeindlich verworfen haben. Diese Tatsache dürfte sich herumgesprochen haben.

Ebenfalls haben sich viele Geistliche negativ über diese Texte geäußert und klar dagegen Stellung bezogen. Im deutschsprachigen Raum können die Stellungnahmen von Weihbischof Laun nachgelesen werden.

Straftat gegen die Einheit der Kirche

Es sollte deshalb jedem Katholiken klar sein, dass er sich einer Straftat gegen die Einheit der Kirche und gegen die kirchliche Autorität des Papstes schuldig macht und sich die Tatstrafe der automatischen Exkommunikation zuzieht, so er sich an der Verbreitung dieser Texte über das Internet, auf anderem Wege an der Weitergabe beteiligt oder leichtgläubige Seelen dazu verführt, sich an diesem boshaften Akt gegenüber dem Oberhaupt der Kirche zu beteiligen.

So schrieb auch der Geistliche Fr. John Hogan bereits am 17. Februar 2013 (Amtsverzicht Benedikt XVI. am 20. Februar 2013 ) auf seiner Webseite:

“To reject the next Pope and call him
the false prophet is to enter into
schism, and schismatics incur an
automatic excommunication.”
http://mariadivinemercytrueorfalse.blogspot.de/2013/06/a-warning-on-warning-by-fr.html
—————————————————

Falls es die verblendeten Warnungs-Botschaftsfanatiker bisher noch nicht gewusst haben oder wahrhaben wollten, so sollte es jetzt klar sein, wem sie wirklich dienen und welche Konsequenzen es für sie hat, wenn sie weiterhin behaupten, dass Papst Franziskus der in der Johannesoffenbarung genannte  ” f a l s c he P r o p h e t ”  und mit dem Antichristen im Bunde sei.

http://www.codex-iuris-canonici.de/buch6.htm
TITEL II
STRAFTATEN GEGEN DIE KIRCHLICHEN AUTORITÄTEN
UND DIE FREIHEIT DER KIRCHE

Can. 1374  –  Wer einer Vereinigung beitritt, die gegen die Kirche Machenschaften betreibt, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden; wer aber eine solche Vereinigung fördert oder leitet, soll mit dem Interdikt bestraft werden.
——————————-

Die Anhänger (Laien wie Priester) der anonymen Dame aus Irland sind freien Willens Verbreiter und somit Förderer der anonymen “Botschaften” und daher der Vereinigung derer beigetreten, die gegen das rechtmäßig gewählte und durch den “Heiligen Geist” bestimmte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche auf das übelste und hinterhältigste in Wort, Schrift und durch Setzen von Internetlinks agieren und das Oberhaupt schlecht machen, indem sie es in eine Reihe mit dem personifizierten Bösen stellen.

Die Vereinigungen manifestieren sich in Internetgebetsgruppen, für die auf den einschlägigen papstfeindlichen Seiten Werbung gemacht wird.

Wer sich freien Willens an dieser anonymen Propaganda des  B Ö S E N  gegen das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche beteiligt, ist automatisch exkommuniziert.

Und damit es die Anhänger wirklich verstehen und nicht nur für einen kleinen Kavaliersdelikt halten: Wer seinen Chef öffentlich schlecht macht, fliegt auch aus jedem weltlichen Betrieb, ohne sich dort noch einmal sehen lassen zu dürfen. Das schließt die Feier an Betriebsfesten ebenfalls aus.

Der Autor ist unserer Redaktion namentlich bekannt