Weitere Länder – darunter Estland – stufen die Hisbollah als Terror-Organisation ein

Guatemala und Estland sind einer wachsenden Zahl von Ländern gefolgt und haben die Hisbollah als Terrororganisation eingestuft. Allein in den vergangenen 18 Monaten haben 12 Länder diese Maßnahme ergriffen.

Foto: Estlands Präsidentin Kaljulaid

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärte dazu: „Estlands Entscheidung, die Hisbollah inklusive all ihrer Flügel als terroristische Organisation einzustufen und ihre Mitglieder von einer Einreise auszuschließen, sendet eine klare Botschaft gegen Terrorismus.“

Zu Guatemala sagte er:

„Ich gratuliere der Regierung von Guatemala und meinem Amtskollegen, dem guatemaltekischen Außenminister Pedro Brolo, zu der Entscheidung und fordere andere Nationen in Lateinamerika auf, diesem Beispiel zu folgen und den von der Hisbollah unterstützten Terrorismus auf der ganzen Welt zu bekämpfen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Estland-und-Guatemala-stufen-Hisbollah-als-Terrororganisation-ein.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+26.10.2020


Bischöfe in Guatemala: Coronakrise ist ein Weckruf für die Umkehr zu Gott

„Die Bischöfe von Guatemala möchten sich an alle Menschen in Guatemala wenden mit einem Wort des Glaubens, das uns beseelt“, heißt es zu Beginn einer Botschaft der kath. Bischofskonferenz von Guatemala vom vergangenen 4. Juni.

„Die Epidemien, die die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte heimgesucht haben, haben immer zwei Reaktionen hervorgerufen: die Solidarität, um den Opfern zu helfen, und die Suche nach theologischer und spiritueller Bedeutung“, so die Oberhirten weiter.

Die Bischöfe stellen fest, dass man in dieser Zeit auf eine neue Art und Weise über Gott nachgedacht habe und an eine andere Zukunft denke.
 
In der Sicht des Glaubens könne die Pandemie auch als Zeitzeichen definiert werden; in der Heiligen Schrift seien „Katastrophen zugleich Gelegenheiten, mit denen Gott uns ruft, zu ihm zurückzukehren und unser Verhalten zu korrigieren. Es ist eine beständige Versuchung, eine Gesellschaft ohne Gott aufzubauen, ohne auf ihn zu zählen  – und die Pandemie lässt uns verstehen, dass das menschliche Leben zerbrechlich und widersprüchlich ist“.

„Wir müssen umkehren und Gott wieder in den Mittelpunkt unserer sozialen und politischen Pläne stellen und IHN zu unserem Bezugspunkt für Werte zu machen“, schreiben die Bischöfe und betonen, dass „diese Pandemie einen Weckruf ist, in Gott den Garanten dafür zu erkennen, dass das Sittengesetz in die natürliche Ordnung der Dinge eingeschrieben wird“.

Quelle: Fidesdienst


Guatemala: Bruder Jambes Alfred Miller, Beschützer der Armen, wurde seliggesprochen

„Ein Märtyrer, ausgezeichneter Erzieher und Beschützer der Armen und Unterdrückten“, mit diesen Worten beschreibt Kardinal Maestrojuán, Bischof von David (Panama), den seligen Jambes Alfred Miller von den Christlichen Schulbrüdern (La Salle) bei der der Seligsprechung am Samstag, den 7. Dezember, in Huehuetenango, Guatemala. Er leitete die Feier als Delegat von Papst Franziskus.

James Miller wurde am 21. September 1944 in Ellis, einer kleinen Stadt in Wisconsin im Norden der USA, geboren.

In der Pacelli High School in Stevens Point, die von den Christlichen Schulbrüdern (FSC) geleitet wird, reifte seine Berufung. So trat er 1959 in diese Kongregation ein und  wollte in die Mission gehen. Es wurde nach Nicaragua entstandt und blieb dort bis 1980.

Seine besonderen Fähigkeiten wurden auch von den Zivilbehörden geschätzt. Nach dem Sturz von Präsident Somoza wurde er in die Vereinigten Staaten zurück berufen. Anfang 1981 gaben die Ordensoberen seinem Antrag auf eine Rückkehr in die Mission statt nach Guatemala statt, wo er in Huehuetenango in einem Internat für arme Kinder indigener (eingeborenen) Familien tätig war, deren Vize-Rektor er wurde.

Am Nachmittag des 13. Februar 1982 reparierte Bruder James eine Lampe vor dem Gebäude, als drei Männer die Straße entlangkamen und einer von ihnen ihm in die Brust und in die rechte Seite schoss. Er war sofort tot; es wurde nie bekannt, wer die Mörder waren.

Die Seligsprechungsfeier fand auf dem Fußballplatz dieser Indigenen-Schule statt.

Bruder Robert Schieler, Generaloberer der Christlichen Schulbrüder, erklärte in seiner Stellungnahme:

„Das Attentat auf ihn war ein sinnloser Versuch, das Licht Christi zu löschen, und ist für uns ein Aufruf dazu, uns an die zahllosen anderen zu erinnern – Katecheten, Bauern, Viehzüchter -, deren Leben beendet wurde, weil sie versuchten, die Menschen auf die Würde aller Kinder Gottes aufmerksam zu machen. Bruder James hat viel für das Wohlergehen junger Menschen getan, die seiner Fürsorge anvertraut waren, insbesondere der gefährdeten Jugendlichen aus indigenen Familien.“
 
Quelle: Fidesdienst


Guatemala: Pfarrer Peláez hilft der Jugend und kämpft gegen Kinderarbeit

Pfarrer Sergio W. Peláez ist für die “Comunidad Esperanza” verantwortlich, die sich um Jugendliche kümmert, die auf den Abfallhalden der Stadt Cobán arbeiten. bild0191

Der katholische Priester betreut auch Kinder und Jugendliche, die in den Kaffeeplantagen der Region ausgebeutet werden. Der Geistliche leitet zudem den Sender Radio Sistema d. E. Tezulutlán der Diözese Verapaz.

Mit den Programmen und dem Bildungszentrum betreut er über 300 besonders gefährdetet Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren.

Viele Kinder leben in Großfamilien mit einem Monatseinkommen von rund 150 $. Sie gehören größtenteils zum Volk der Q’eqchí oder sind aus ländlichen Gebieten zugewandert. Das kirchliche Programm betreut auch Kinder und Jugendlichen in Stadtrandgebieten, die unter extremer Armut und sozialen Mißständen leiden.

Quelle: Fidesdienst


Guatemala: Staatspräsident proklamiert Christus als HERRN seines Landes

Erstmals in seiner Geschichte hat Guatemala ein „nationales Gebetsfrühstück“ veranstaltet. Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirchen nahmen teil. Staatspräsident Otto Perez Molina erklärte Christus zum HERRN des mittelamerikanischen Landes. Er appellierte an seine Landsleute, für das Wohl des Volkes zu
beten. 

Dr. Bernd F. PelzIn seiner Ansprache zitierte Molina laut Nachrichtenagentur „Acontecer Cristiano“ (in Spanisch) u.a. aus dem 4. Kapitel des Philipperbriefs und bezeichnete Christus und das Gebet als Quelle seiner Kraft für sein politisches Amt.

Diese Kraft benötige er angesichts der zunehmenden Gewalt und der Probleme mit Unterernährung in Guatemala. Er fühle sich „gesegnet“, dass Gott ihm diese Präsidentschaft gewährt habe und hoffe, dass „das gemeinsame Gebet für unser Land“ sich zu einer guten Tradition in Guatemala entwickeln könne.

Der Kongreßabgeordnete Manuel Barquin will eine Initiative starten, um den 22. August zum nationalen Gebetstag für den Frieden“ zu erklären.

Am Gebetsfrühstück nahmen als Gäste auch Vertreter des US-amerikanischen Kongresses teil. In den Vereinigten Staaten gibt es bereits seit 1953 ein „nationales Gebetsfrühstück“  – also genau seit 60 Jahren. Inzwischen existiert diese Bewegung in mehr als 180 Staaten. Mittlerweile gibt es Frühstückstreffen auch im Deutschen Bundestag und in acht deutschen Landtagen.

Guatemala hat gut 12,7 Millionen Einwohner. 55 Prozent davon sind römisch-katholisch. Etwas mehr als 40 Prozent sind Protestanten, hauptsächlich Evangelikale bzw. Mitglieder von Freikirchen. Die übrigen sind Anhänger von Naturreligionen.

Quellen: http://www.jesus.de / http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Neue Funde widerlegen Mythos des Maya-Weltuntergang-Kalenders für 2012

In Guatemala haben US-amerikanische Forscher in der Ruinenstadt Xultun den ältesten bisher bekannten Maya-Kalender entdeckt, der bis weit ins achte Jahrtausend reicht und somit  jenen  – vor allem in Esoterik-Kreisen vieldiskutierten   – Maya-Kalender widerlegt, wonach der Weltuntergang im Dezember 2012 stattfinde.
„Warum sollten sie mit diesen Zahlen rechnen, wenn die Welt schon in diesem Jahr vor ihrem Ende stünde?“, fragte ein Wissenschaftler der Colgate-Universität im US-Bundesstaat New York.

Nach Angaben diverser Experten sind die kalendarischen Aufzeichnungen etwa 1200 Jahre alt. In einem kleinen Raum befinden sich zahlreiche Inschriften, die  verschiedene Kalendersysteme der einstigen heidnischen Maya-Bewohner darstellen.

„Wir sehen zum ersten Mal so etwas wie die Aufzeichnungen eines Schreibers, dessen Aufgabe es offenbar war, für die Maya-Siedlung solche Daten festzuhalten“, sagten Forscher der an der Ausgrabung beteiligten Universität Boston.

 Quelle: dts-Nachrichtenagentur, veröffentlicht auf http://www.extremnews.com