Faire Kontroverse zwischen Thilo Sarrazin und Prof. Mouhanad Khorchide in Münster

Am 22. März 2019 gab es in Münster eine interessante Podiums-Veranstaltung der klassisch-liberalen Hayek-Gesellschaft in der Hiltruper Stadthalle.

Als Redner eingeladen waren der bekannte Islamkritiker und frühere SPD-Politiker Thilo Sarrazin und der reformerisch orientierte Muslim Prof. Dr. Mouhanad Khorchide aus Münster.

Michael Jahn hat einige Eindrücke von der Versammlung, die wieder einmal von rotgrüner Seite gestört wurde, zusammengestellt:  

Sarrazin weiß um seine Position als einsamer Rufer sowohl in Deutschland wie auch in seiner Partei (SPD).  Sein neues Werk „Feindliche Übernahme“ war 2018 das am meisten verkaufte Sachbuch in Deutschland, was der Erfolgsautor nicht ohne Stolz feststellt.

Der islamkritische Publizist hat umfangreiche Bildungsstudien betrieben. Er sieht im Islam eine eindeutige Gefahr und hat zahlreiche Gründe für den Beweis dieser These:

Muslimische Schüler sind unterdurchschnittlich gebildet, auf fast allen Gebieten bringen sie geringere Leistungen zustande als ihre deutschen Mitschüler sowie Schüler aus anderen Ländern, z.B. aus Asien. Sie sind weniger interessiert, häufig stark auf ihre Religion fixiert. Muslime melden weniger Patente an, besuchen in arabischen Ländern Universitäten von geringer internationaler Bedeutung, erhalten wenige oder gar keine Nobelpreise. (Auch im Sport hinken sie hinterher.)

Sarrazin hat nach den Gründen geforscht, er sieht diese im Koran und im Islam:

Diese Religion versucht ihren Gläubigen das Bewußtsein der Überlegenheit, der Auserwähltheit zu geben, gleichzeitig besteht unter Muslimen das Gefühl der Diskriminierung, des ständigen Beleidigtseins. Wer sich in der Opferrolle verbeißt, kann keine Fortschritte erzielen.

Die letzten Jahre hat Sarrazin intensiv mit Koranstudien verbracht. Der Koran teilt die Welt in 2 Hälften ein, in Gläubige und Ungläubige. Wenn Allah sich barmherzig zeigt, dann gilt diese Barmherzigkeit nur seinen Anhängern, nicht aber den Juden und Christen (den Buchreligionen) und anderen Ungläubigen. Der Himmel ist nur Allahs Anhängern reserviert, auf alle anderen wartet das Feuer der Hölle.

Frauen sind weniger wert als Männer und spielen nur eine dienende Rolle. Solange Frauen nur die Rolle als Hausfrau und Mutter und züchtige Ehefrau zukommt, wartet die Welt noch auf eine grundlegende Reform des Islam, auf eine Aufklärung.

Der demographische Faktor, also die enorm hohe Kinderzahl der Muslime, wird im Kräftespiel zwischen Christentum und Islam die entscheidende Rolle in Deutschland und Europa spielen.

Wenn Sarrazin den Islam als reale drohende Gefahr für unsere Kultur darstellte, gab es im Publikum Beifall, den der Referent aber offenbar nicht hören wollte. Er sieht sich eher als Wissenschaftler und Warner, nicht aber als Politiker und Agitator.

BILD: Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Als intolerante Agitatoren zeigte sich dagegen eine Handvoll Gegendemonstranten – wieder unter Führung des Grünen Carsten Peters, der in dieser Hinsicht jeden Dialog ablehnt und gerne immer dieselben Phrasen drischt: Brandstifter, indiskutabel, Rassist, menschenverachtend, Nazi, Ausländerfeinde, Intoleranz – die übliche Palette.

Was er anderen weiter vorwirft, das ist er par excellence selber: ein Gesellschaftsspalter!

In der Hiltruper Stadthalle hatte sich dagegen der muslimische Prof. Khorchide dem Dialog mit Sarrazin gestellt. So wurde es ein spannender Abend, ohne Geschrei, ohne Phrasen und ohne Hetze mit Schaum vor dem Mund.

Das Hauptargument von Khorchide, der offensichtlich im Gegensatz zu der riesigen Mehrheit der Muslime steht, wenn er einen friedlichen Islam proklamiert, läuft allerdings ins Leere:

Warum müssen denn Sarrazin (und andere Kritiker ebenfalls) und sogar der Islam-gläubige Prof. Khorchide von Leibwächtern geschützt werden, wenn der Islam so friedlich ist?

Und wenn Allah im Koran 100 mal oder häufiger als der „Barmherzige“ bezeichnet und gepriesen wird, warum  erstreckt sich diese nicht auf alle Menschen?

Die Ausgrenzung als „Ungläubige“ ist sozialer Sprengstoff für jede Gesellschaft. Und überall dort, wo Muslime in der Mehrheit sind, gibt es (fast) keine Toleranz für Christen. 

Prof. Khorchide wirft Sarrazin vor, den Koran einseitig zu lesen und ihn so wie die Fundamentalisten zu verstehen. Khorchide stellt den Koran in den historischen Zusammenhang, er relativiert, er nimmt den Text nicht wörtlich. Damit befindet er sich allerdings in einer ganz kleinen Minderheit.

Die übergroße Mehrheit sagt demgegenüber, dass Mohammeds Worte ewig sind, in Stein gemeißelt, nicht umgedeutet oder interpretiert werden dürfen.  Also macht Sarrazin nichts anderes als Millionen von Islam-Gläubigen, er nimmt den Text bei seinem Wort(laut).

Linke Gutmenschen reden viel von Menschenrechten, aber die Menschenrechtsverletzungen in arabischen und afrikanischen Ländern übersehen sie gerne: Zwangsverheiratungen, Kinderehen, Beschneidung der weiblichen Genitalien, Ehrenmorde, drakonische, brutale Körperstrafen, Auspeitschen, Todesstrafe durch Enthauptung etc.

Dieses merkwürdige Phänomen der Blindheit auf dem linken Auge, des Widerspruchs zwischen Forderung nach Menschenrechten einerseits und der fast widerspruchslosen Unterwerfung unter islamische Sitten und Gesetze (Scharia) andererseits – das konnte auch Thilo Sarrazin an diesem hochinteressanten Abend nicht erklären.


Abtreibung – politisch korrekte Todesstrafe?

Von Uwe Lay

Gibt es eine politisch korrekte Todesstrafe? – Diese Frage ist leicht zu beantworten: natürlich nicht. Denn sie widerspräche der „Menschenwürde“. Aber was ist denn damit gemeint? 

Käme jedem Menschen diese Würde zu, dann müßte doch die Ermordung eines Menschen ein schwerer Verstoß gegen diese Würde sein und wenn die Strafe der Schwere der Untat angemessen sein muß, damit sie als gerecht beurteilt werden kann, wie ließe dann die Würde des Opfers, des Ermordeten eine andere Strafe als die Todesstrafe zu?

So ist aber diese Würde nicht gemeint. Einseitig wird sich nur auf die Würde des Täters kapriziert, daß es seiner Würde nicht entspricht, für seine Untat so bestraft zu werden.

Schon die Vorstellung der Strafe ist unseren Gutmenschen sehr problematisch: Muß der Täter nicht eher therapiert und resozialisiert werden, als daß er zu bestrafen ist? Denn wer ist schon für sein Tuen voll verantwortlich?

Zudem: Da der Mensch von Natur aus gut sei  –  so lehrt es Rousseau  –  kann seine Neigung zum Bösen nur die Folge einer Fehlentwicklung sein. Typisch für dies Verständnis ist Gerd Theißens Votum: „Es wird nicht mit einem Agressionstrieb gerechnet. Alle Agression ist sozial durch Frustration, organisch durch Angstreaktionen des  Menschen vermittelt“ (vgl. Theißen, Soziologie der Jesusbewegung, 7.Aufage 1997.S.93)

BILD: Titelseite der linken „taz“ (Tageszeitung) aus Berlin mit Arzt-Plädoyers: „Wir machen Schwangerschaftsabbrüche!“

Wie könnte dann noch ein Mörder mit der Todesstrafe bestraft werden? Nein, er ist zu resozialisieren. So besteht die „Menschenwürde“ eigentlich darin, daß jeder Mensch  einen unverlierbar guten Kern in sich trägt, der zwar übertüncht werden kann durch Agressivität, die aber wegtherapiert werden kann. Papst Franziskus hat sich sehr medienwirksam dieser Gutmenschvorstellung angeschlossen, indem er die Todesstrafe verurteilte. Soweit ist alles klar.

Aber was, wenn sich herausstellen sollte, daß diese Todesstrafe-Verneiner zugleich enthusiastische Befürworter der Todesstrafe sind? Das sei unvorstellbar? Mitnichten! Sie bezeichnen nur die Todestrafe nicht als Todesstrafe, sondern als Abtreibung.

Welch ein großes Verbrechen müssen dann die Opfer begangen haben, daß sie legitim getötet werden dürfen? Alle Befürworter dieser Todesstrafe räumen durchaus ein: Gar keines, sie sind völlig unschuldig. Also dürfen Schuldige wie etwa Mörder nicht zum Tode verurteilt werden, sehr wohl aber Unschuldige.

Wie wird nun dies Todesurteil begründet?

Wenn es nach den Feministinnen geht, reicht der einfache Wille der Schwangeren, ihr Kind im Mutterleib vernichten lassen zu wollen, aus, um es legitim zu töten. In Deutschland muß sich die Tötungswillige aber erst noch einer Pflichtberatung unterziehen, damit sie dann straflos ihr Kind töten lassen darf.

BILD: Lebensrechtlerinnen in Münster mit Fotos ungeborener Kinder

Wird dem Kinde im Mutterleibe wie bei jeder anderen  Gerichtsprozeß ein Verteidiger zugebilligt, der das zu Tode verurteilt werden sollende Kind verteidigt, daß er etwa für eine mildere Bestrafung plädieren kann? Nein, kein Verteidiger, kein Richter, der über das Leben des Kindes entscheidet: nur die Mutter, die das eigene Kind zum Tode verurteilt.

In diesem Prozeß ist sie allein Anklägerin, Verteidigerin und Richterin über das Leben ihres Kindes. Sie allein entscheidet, ob ihr Kind getötet werden soll. Nicht einmal eine Prüfung ihrer Beweggründe durch eine externe Instanz ist vorgesehen. Sie allein prüft die Gründe und kann sie dann als hinreichend legitimierend für die Vollstreckung der Todesstrafe beurteilen. 

Dies Prozedere kann selbst bei wohlwollendster Betrachtung nicht mehr in Einklang gebracht werden mit den Normen eines rechtsstaatlichen Prozesses. Aber diese Todestrafe begeistert unsere Gutmenschen, denn das ist für sie ein Menschenrecht, das der Mütter, ihre eigenen Kinder töten zu lassen, solange sie noch im Mutterleib leben. 

So stehen wir vor dem Faktum, daß einerseits von politisch korrekten Gutmenschen die Todesstrafe an Mördern auf das entschiedenste verurteilt, daß aber die Todesstrafe –  vollstreckt an unschuldigen Kindern im Mutterleib  –  begeistert gefeiert wird.   

Unser Autor Uwe C. Lay ist Theologe, Publizist und Konvertit; vor seinem Übertritt in die katholische Kirche war er als evangelischer Vikar tätig.


Alle Jahre wieder: Die Kling-Glöckchen-Krone der Scheintoten

WEIHNACHTEN IM MEDIENZEITALTER

 Sie wollen die Frohe Botschaft
– saisongemäss – in Anspruch nehmen,
obwohl ihnen der Gottes- und Mariensohn
das ganze Jahr über
ein geläufiges Spott-Thema ist.

Der Frechheit ihrer Gottlosigkeit
setzen sie – alle Jahre wieder –
die Kling-Glöckchen-Krone auf.

In den hohen Domen der Christenheit:
Das Evangelium des Zweifels
mit dem Zuckergruß globaler Mitmenschlichkeit.

So mutiert das Gewissen
zum gemütlichen Hort der Gutmenschen.

Abgesegnet von der UNO
singt die Menschheit sich
vor den Mattscheiben
in den Seelenschlaf der Scheintoten.

Christel Koppehele

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Lettischer Regisseur Alvis Hermanis sagt Inszenierung in Hamburgs Thalia-Theater ab

Von Peter Helmes

Es ist eine kleine Kultursensation. Kürzlich berichten wir über Aktionen des Staatstheaters Mainz gegen die AfD (https://conservo.wordpress.com/2015/11/28/politische-aechtung-der-afd-unter-beifall-von-links-recht-und-gesetz-missachtet/) und zeigten auf, daß die sog. „Kulturszene“ sich als Bühne der selbsternannten Gutmenschen versteht. Nun zeigt ein lettischer Regisseur ausgerechnet im linksversifften Hamburger Thalia Theater ein anderes Gesicht: peter-helmes-227x300

Alvis Hermanis ist ein mehrfach ausgezeichneter Theaterschauspieler, -Regisseur und -Intendant des Jaunais Rigas Teatris (Neues Theater Riga). Fast auf der ganzen Welt, z. B. in Russland, USA, Kanada, Polen, Finnland Frankreich und vielen Orten mehr konnte Hermanis schon sein Können auf bekannten Bühnen unter Beweis stellen. 2012 inszenierte er Verdis Troubadour mit Anna Netrebko und Plácido Domingo bei den Salzburger Festspielen.

Fürs kommende Frühjahr war die Inszenierung „Russland. Endspiele“, eine Zusammenführung von Werken der Dramatiker und Schriftsteller Dostojewskij, Tolstoi und Gorki am Hamburger Thalia- Theater geplant. Nun sagte der 50-jährige Künstler mit Rückgrat dem Theater ab. Denn für ihn ist seit Beginn des Asylunfugs die Zeit der Political Correctness vorbei, und das Engagement vieler deutscher Theater für sog. „Flüchtlinge“ ist dem Letten ein Dorn im Auge, damit wolle er nichts zu tun haben.

Diese klare Sicht Hermanis ist aus Sicht des Thaliatheaters natürlich ein Skandal.  „Deutschlandradio Kultur“ – ein politisch stets korrekter Sender – zeigt sich denn auch entsetzt. Unter Überschrift „Eklat am Thalia Theater“ lesen wir dort am 4.12.15:

„Flüchtlinge sind potentielle Terroristen, meint Alvis Hermanis. Und weil sich das Hamburger Thalia Theater für Geflüchtete engagiert, sagt er dort nun eine Inszenierung ab. Auf so einen Regisseur kann das Haus gut verzichten“, kommentiert Michael Laages und fährt fort:

„So rabiat und brutal geht hierzulande nicht mal die auch schon nicht sehr zimperliche AfD zur Sache. Die deutsche „Begeisterung“, alle Grenzen zu öffnen, gefährde ganz Europa; so äußert sich der Lette Alvis Hermanis zur akuten Flüchtlingsproblematik. Und warum? Weil – jetzt kommt’s knüppeldick! – zwar nicht jeder Flüchtling ein Terrorist sei, aber jeder Terrorist ein Flüchtling…“ (http://www.deutschlandradiokultur.de/eklat-am-thalia-theater-ist-alvis-hermanis-noch-bei-trost.1013.de.html?dram:article_id=338878).

S. Gabriel kommentiert auf „PI-News“:

„Viele, vor allem deutsche, Theater haben sich in letzter Zeit mit dem Thema „Flüchtlinge“ auf die gewohnt propagandistische Art auseinandergesetzt, auch das Thalia-Theater in Hamburg. Schon zur Spielsaison im Herbst 2013 tat sich die Bühne mit dem Stück „Die Schutzbefohlenen“, wo u. a. auch Lampedusa-Invasoren ihren Auftritt bekamen, hervor.

Hermanis hat sich Gedanken gemacht. Er kann diesem im Grunde gefährlichen Gutmenschentum nichts abgewinnen, sondern erkennt glasklar: Wir befinden uns im Krieg. Deutschlandradio Kultur schreibt:

„Die deutsche Begeisterung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, sei extrem gefährlich für ganz Europa, weil unter ihnen Terroristen seien“, sagte Hermanis demnach. Die Anschläge von Paris zeigten, dass wir mitten im Krieg seien. In jedem Krieg müsse man sich für eine Seite entscheiden, er und das Thalia Theater stünden auf entgegengesetzten. Die Zeiten der Political Correctness seien vorbei.

Alvis Hermanis ist wohl eine Ausnahme im linken Künstlersumpf. Ein Theatermacher, der sich offenbar weder durch den gutmenschlichen Gruppenzwang der Szene verbiegen oder den Erfolg korrumpieren lässt. Wir wünschen ihm viel Durchhaltevermögen, denn der Hass der asylaffinen Kunst- und Medienszene wird ihn leider schon bald treffen.“  (Quelle: http://www.pi-news.net/2015/12/p493489/)

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION; er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


PEGIDA und die Sorgen unseres Volkes

Von Peter Helmes

Wie weit sind wir schon auf dem Weg wegwärts von unserer Kultur gelangt? Wohin man schaut – Dekadenz, Verlust unserer Werte, mangelnde Souveränität unserer Nation, Verlust eines deutschen Selbstwertgefühls usw. peter-helmes-227x300

Darf man das heute überhaupt noch schreiben?  – Darf man also z. B. schreiben,

–  daß unsere Kultur  –  nicht nur in den Schulen  –  verraten wird,
–  daß unsere Bildungspolitik zur Verblödung einer Generation führt,
–  daß Sex anstelle „Liebe“ zum Schlüsselwort des Miteinander geworden ist,
–  daß ausgegrenzt wird, wer dem Gendermainstream nicht huldigt,
–  daß „fremdenfeindlich“ ist, wer sich Sorgen um den Bestand unseres deutschen Vaterlandes macht,
–  daß Gutmenschen ihre neuen Normen zur Richtschnur des öffentlichen Handelns erheben,
–  daß Medien – nur noch mit wenigen Ausnahmen – Fakten melden und stattdessen Meinungen zu Meldungen machen,
–  daß alle wissen, was hier vor sich geht, aber niemand drüber reden darf?

Keine Meinungsfreiheit mehr?

Nein, man darf das alles unter dem Diktat einer „Political Correctness“ nicht (mehr) sagen. Linke, Grüne, DGB-Gewerkschafter, Kirchenvertreter und eine breite Riege von „Opinion Leaders“ aus Politik und Medien bilden ein Meinungskartell, das sie als neues deutsches Bewußtsein ausgeben und mit dem sie unser Volk zu einer „offenen Gesellschaft“ erziehen, also in Klartext „entdeutschen“ wollen. image

Dabei entsteht aber keine „offene Gesellschaft“, sondern eine neue, eine geschlossene, die niemanden aufnimmt, der der Political Correctness nicht begeistert zujubelt. Mal sehen, wie weit sie damit z. B. mit den Moslems kommen.

Aber diese Frage stellt sich nicht, weil wir in zwei, drei Jahrzehnten mit den Moslems kommen und nicht die mit uns, will heißen: Wir werden zur Minderheit, der Islam beherrscht die Mehrheit.

Unfairer Haß von „Gutmenschen“

Ich habe mich mit den Reaktionen auf „Pegida“ beschäftigt und selten so viel Haß und Verachtung wie auf der Seite der Pediga-Gegner festgestellt. Bei Linksgestrickten kann ich das ja noch verstehen.

Aber daß sich z. B. Kirchenvertreter zum Büttel der Einheitsgesellschaft machen und ohne jede Differenzierung in den Chor der PEDIGA-Hasser einstimmen, ist für mich nur sehr schwer unterzubringen.  fahne1

Mit einem vernichtenden  –  eine höchst unchristliche Art  –  Schuldspruch werden sogar von „Kirchenfürsten“ Pediga-Anhänger pauschal zu unwerten Wesen ernannt und verteufelt.

Das Zerstörerische am Gutmenschtum ist der Versuch, unsere tradierte Gesellschaft mit einem „neuen Menschen“  –  eben dem vermeintlich „guten Menschen“  –  auszuhebeln. Diejenigen, die sich dieser neuen „werten“ Gesellschaft nicht anschließen, die trifft der Bannstrahl der Gutmenschen. Das ist Political Correctness mit dem Fallbeil der neuen Moral, nahe an der Scharia.

Diese PC-Inquisition der (erst recht der kirchlichen) Gutmenschen ist fatal. Sie erlaubt keine Toleranz mehr, sondern ist wie ein Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung mit all ihrer Finsternis.

Nur die von der PC festgelegte Meinung ist richtig: „Wir sind gut, alle anderen sind Sünder!“  –   Es fehlt nur noch das „HERR, erbarme Dich ihrer!“
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Dem setze ich entgegen: Zum Wesen eines Staates gehören ein Staatsvolk, eine gemeinsame Kultur, Sprache, Traditionen und Gewohnheiten. Das macht eine Nation aus. Wer diesen souveränen Staat nicht will, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft und kündigt unsere Grundlagen, ja, er zerstört sie.

Dies umfaßt logischerweise auch die Unmöglichkeit, eine Zuwanderung zu tolerieren, die nicht bereit ist, die Grundwerte und Grundregeln der Nation anzunehmen (oder zumindest zu tolerieren). 

Hier liegen die Grenzen staatlicher Toleranz: Wer sich nicht in das gewachsene Gemeinwesen einfügt oder es sogar ablehnt, kann nicht Aufnahme in diese Gesellschaft verlangen.

Politiker (und Medien), die dies dennoch fordern, verstoßen nicht nur gegen die Grundlagen eines Staates, sondern sie versündigen sich an ihrem Volk. Sie machen sich strafbar. Gutmenschen sind Täter, wir sind die Opfer!

Widerstand gegen Zwangsetikettierung

Sie sollten sich nicht täuschen. Was da unter dem Etikett PEGIDA zu zig-Tausenden die Straßen vieler Städte füllt, sind keine Verblendeten, keine Gewalttäter, keine Rechtsradikalen und schon gar keine Systemzerstörer. Sie sind Demokraten, die sich Sorgen um unser Vaterland machen. Und sie finden immer mehr Zulauf.

Was macht das PC-Establishment?  –  Es versucht, PEGIDA in drei Hauptgruppen einzuteilen: in Verführer, in Verführte und in Rechtsradikale. Natürlich sind die Verführer alle „rechts“, also Ausländerfeinde und Fremdenhasser; die Verführten sind die tumben Mitläufer, vulgo: die Doofen. Wer nicht doof ist, ist rechtsradikal. So einfach, so borniert, ist die Welt der Gutmenschen.

Nun wehren sich immer mehr Bürger gegen diesen Haß und gegen diese Zwangsetikettierung  –  unbescholtene, aufgeklärte, intelligente Mitmenschen, fernab vom Verdacht, rechtsradikal zu sein.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION; zudem betreibt die liberal-konservative Infoseite http://www.conservo.de


Verfahren gegen den Islamkritiker Michael Mannheimer eingestellt

Von Peter Helmes

Eingefleischte Gutmenschen gehen auf Tauchstation, sobald Gräueltaten der Islamisten angeprangert werden. Wir pflegen ja schließlich eine hohe Willkommenskultur und zeigen eine entsprechend hohe Toleranzschwelle.

Aber so ganz kann selbst der letzte Weltverbesserer nicht an den Verbrechen vorbeigehen, die im Namen Allahs des Allmächtigen in Nahost und anderswo verübt werden. Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Der namhafte Publizist und Islamkritiker Michael Mannheimer nimmt kein Blatt vor den Mund. Er ist ein schonungsloser Aufklärer und Mahner. Doch solche Attribute haben rot-grüne Gutmenschen  exklusiv für sich reklamiert.

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Im April 2011 rief Mannheimer zum allgemeinen Widerstand nach Art 20, Abs. 4 GG gegen die Islamisierung Deutschlands auf. Dieser Appell fand zwar international Beachtung bei Freund und Feind, brachte ihm aber auch einen Strafbefehl des Amtsgerichts Heilbronn ein.

Die Anklage lautete, er habe „zum Hass gegen eine religiöse Gruppe aufgestachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie aufgefordert und ihre Menschenwürde dadurch angegriffen wird, dass sie beschimpft, böswillig verächtlich gemacht und verleumdet wird…

In seinem als öffentlicher “Appell an alle freiheitsliebenden Bürger Deutschlands” deklarierten Artikel diffamiert und dämonisiert er den Islam pauschal als “menschenfeindlichen Faschismus” und verunglimpft ihn als den “schlimmstmöglichen Feind für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“….“

Der Kläger war ein Imam in Düsseldorf, dessen Anzeige das Amtsgericht nahezu wortwörtlich übernahm und zur eigenen Begründung des Strafbefehls machte.

Zeitgeistmedien diffamieren Mannheimer

Obwohl das Verfahren gegen Mannheimer nie eröffnet wurde, bezeichneten einige zeitgeistdurchwirkte Medien (typisch: ZDF, Kölner Stadtanzeiger u.a.) Mannheimer als “wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsextremisten”. Gegen jene ging Mannheimer gerichtlich vor und gewann die Prozesse (“falsche Tatsachenbehauptung”).

Auch der Presserat der Schweiz  –  von Linken massiv unterwandert  –  mahnte (unter Bezug auf die Anklage gegen Mannheimer wegen Volksverhetzung) die “Basler Zeitung” wegen eines Artikels ab, in dem sie Mannheimer mehrfach zum Thema Christenverfolgung durch den Islam zitierte. Diese Presserats-Rüge ging durch sämtliche Medien der Schweiz.

Mit Bescheid vom 25. August 2014 stellte das Amtsgericht nun aber das „Verfahren wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB“ gegen Mannheimer ein.

Man muß diese Meldung zweimal lesen, um die ganze Bedeutung zu begreifen. Ausgerechnet Mannheimer, gegen dessen Veröffentlichung  „Menschen guten Willens“ seit Jahren protestieren, kriegt kein Strafverfahren – Potzblitz!

Ohne IS und den Mord an Jesiden und Christen wäre dieser Beschluß wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Wie hätte das auch ausgesehen angesichts des weltweiten Terrors durch islamistische Krieger Allahs  – und dann Mannheimer vor Gericht, nur weil er eben diese Verbrechen geißelt?

Kein Gericht eines demokratischen Staates hätte diesen Prozess durchziehen können, ohne das Recht zu beugen, das zu schützen seine vornehmenste Aufgabe zu sein hat. 

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publist und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


WM-2014: Eine Nation zeigt wieder Stolz

Von Peter Helmes

Um Himmels willen: Diese Überschrift! Geht doch nicht, geht gar nicht!  –  Doch, es geht   –  und das ist gut so.

Für den Sieg der deutschen Nationalmannschaft wurde kein „Krieg“ geführt, wurde niemand „niedergewalzt“ und niemand „erobert“. img_0391

Diese und ähnliche Vokabeln finden sich (leider) in etlichen Kommentaren linksgrüner Zeitgenossen, die lieber ihr Gift auf Deutsche versprühen, als im eigenen Häuschen danach zu suchen, ob noch alle Tassen im Schrank sind. 

Dieses Team, auch wir alle, dürfen stolz auf diesen Sieg sein. Sogar „das Ausland“ stimmt zu. Es war der Erfolg einer wahren „Mannschaft“  –  einer für alle, alle für einen, den Erfolg.

Unserer gequälten Nation wurde damit eine gehörige Portion Selbstbewußtsein zurückgegeben. Wir dürfen wieder stolz sein auf unser Vaterland  –  ein großartiges Land mit (überwiegend) großartigen, fleißigen und bescheidenen Menschen.

Ich weiß, daß eine solche Bewertung nicht nur auf Zustimmung trifft. Aber andere Nationen zeigen selbstbewußt ihren Stolz – zu Recht oder Unrecht, uns aber werden von selbsterklärt „besseren Menschen“ unentwegt Gewissensbisse, Scham und Bußfertigkeit eingeredet.

„Brasilien“ hat uns das alles zurückgegeben, und dazu vor allem noch Freude. Mein Gott, Freude! Deutschland darf sich wieder freuen  –  und keine andere Nation verurteilt das  –  ein Quantensprung in der geschichtlichen Bewertung unseres Landes. 

Unser heutiger Patriotismus ist herzlich, ehrlich und hat nichts mit dem Nationalismus zu tun, den die nun schaudernden Gutmenschen uns einreden wollen. Und warum nicht? 163538-dg-original

Ich bekenne gerne, daß ich aufstehe, wenn unsere Hymne erklingt. Und ich singe sie mit – aus ganzem Herzen. Und ich appelliere an den DFB, nur noch solche Spieler zuzulassen, die – wenn sie im Namen Deutschlands auftreten – dann auch das Lied aller Deutschen mitzusingen haben. Soviel Achtung ist das Mindeste, was das Vaterland verdient hat – ein Blick nach Italien, Frankreich, Polen, Russland, Argentinien, Brasilien oder sonst wohin beweist es.

Das beste Team der Fußballwelt

Unsere Mannschaft war diesmal ganz offensichtlich  –  über alle Spiele  –  das beste Team der Fußballwelt. Deutschland ist nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch beim Fußball eine Supermacht. Wir werden wieder anerkannt, ohne daß wir gleichzeitig um Gnade wimmeln und unsere Häupter in Demut neigen müssen. berlin-440x292

Unser Land hat es geschafft, vorbildlich zu sein  –  im Sport mit in der Regel gut organisierten und finanziell gesunden Vereinen sowie einer vorbildlichen, durchdachten Ausbildung und in der Wirtschaft mit einem starken Mittelstand als Rückgrat. Sowohl im deutschen Sport als auch im Mittelstand heißt der Schlüssel des Erfolges:

Im Zentrum steht das Ganze, stehen alle  –  und nicht nur ein (oder ein paar) Große(r)  –  steht das „Wir“.

Im deutschen Team z. B. war jeder für jeden da, im argentinischen dienten alle einem  –  Messi, dem herausragenden Star, dem sich alle anderen unterzuordnen hatten. Der Deutschen Stärke war letztlich ihre Grundhaltung, daß sich kollektive Stärke gegen die Künste eines Einzelnen durchsetzen wird. Und so kam es.

Selbsthaß und „unverbesserliche Weltverbesserer“

Aber für manche war die Fußball-Weltmeisterschaft offensichtlich nur die Fortsetzung eines dumpfen Nationalismus mit anderen Worten. Ich verstehe ja, daß alle diese Anti-Faschismus-Kämpfer Sodbrennen kriegten, als sich der deutsche „Endsieg“ abzeichnete. Aber muß man so tief in den moralischen Keller steigen?

Was wiederum zeigt, daß Gutmenschen wie diese eben keine guten Menschen sind, sondern unverbesserliche Weltverbesserer, die an ihrem eigenen Sendungsbewußtsein zerbrechen.

Die letzten Tage der WM waren offenbar der reinste Horrortrip für Grüne, Linke und sonstigen Vaterlands-Ver…neiner. Wo man hinschaute, überall Deutschland-Fahnen, -Wimpel, -Tücher, Deutschland-Euphorie und patriotische Gefühle. 

Bleibt nur noch eine Frage: Wo ist eigentlich der Glückwunsch der Grünen an die deutsche Mannschaft? Wo sind die „Solidaritätsrufe“ der Roths, Özdemirs, Trittins & Kohorten? Lauter bitte! 

P. S.: Eine kleine Anregung habe ich noch. Statt des unschicklichen Namens „Schwein-steiger“ sollte dieser echte Kerl besser umbenannt werden in „Stehauf-steiger“…

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, ehem. Bundesgeschäftsführer der „Jungen Union“ (CDU-Jugendorganisation) und er betreibt die Webseite http://www.conservo.wordpress.com

1. Foto: Israelische Botschaft in Berlin