Sexvorwürfe gegen Geistheiler in Brasilien

Der brasilianische „Wunderheiler“ Joao Teixeira de Faria beruft sich auf angeblich „göttliche Energien“, ist aber in Wirklichkeit seit Jahrzehnten auf dem esoterischen und spiritistischen Trip.

Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM bereits im Jahre 2011 und 2012 vor ihm gewarnt, wobei er sich in der ihm eigenen Anmaßung „João de Deus“ (Johannes von Gott) nennt: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/joao-de-deus-geistheiler/

Nun steht der selbsternannte Geistheiler demnächst vor Gericht, nachdem er per Haftbefehl gesucht wurde, weil er  – so die Vorwürfe – hunderte Anhängerinnen sexuell mißbraucht habe. Die Belästigungen und Nötigungen sollen sich in seinem „spirituellen Zentrum“ in Abadiânia unweit der Hauptstadt Brasiliens ereignet haben. 

Dabei habe der 76-Jährige seine Übergriffe unter dem Vorwand begründet, eine Weigerung der Frauen störe die „Energieflüsse“, die zu deren „Heilung“ beitragen sollen.

Der Spiritist hatte auch in Europa hunderttausende Fans. Wenn er in Großveranstaltungen auftrat, wobei der Eintritt nicht billig war, kamen bis zu 10.000 Besucher.

 

 


Münster: Fast tödlicher Messer-Angriff eines jungen Irakers gegen einen Landsmann

Gemeinsame Presse-Erklärung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Münster:

Am Sonntagmorgen (2.9., 2:40 Uhr) informierten Zeugen die Polizei über eine Auseinandersetzung in einem Imbiss am Münsteraner Hauptbahnhof.

„Nach bisherigen Erkenntnissen griff ein 24-jähriger Iraker in dem noch geöffneten Fast-Food-Restaurant mit einem Messer einen 27-jährigen Landsmann an“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (2.9.) in Münster:

„Unbeteiligte konnten den Tatverdächtigen zunächst von weiteren Angriffen abhalten und aus dem Lokal drängen. Der Tatverdächtige kehrte jedoch einen kurzen Augenblick später zurück und stach mit dem Messer erneut auf den Verletzten ein.“

Das Geschehen verlagerte sich nach draußen, dort gelang es Passanten den Tatverdächtigen abzudrängen. Er flüchtete in Richtung Innenstadt, wo ihn Polizisten festnehmen konnten.

Zur Klärung des genauen Tatablaufs hat das Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux eingesetzt.

„Es ist nur dem schnellen und professionellen Eingreifen der behandelnden Ärzte zu verdanken, dass der Verletzte eine lebensbedrohliche Stichverletzung im Brustkorb überlebt hat“, äußerte der MK-Leiter in einer ersten Stellungnahme. „Die Hintergründe des Angriffs sind derzeit noch völlig unklar.“

„Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird die Staatsanwaltschaft Münster noch heute den Erlass eines Haftbefehls gegen den 24-jährigen Iraker wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung beim Amtsgericht beantragen“, erklärte der Oberstaatsanwalt.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/4050199


Prof. Bernd Lucke (LKR) schlägt Puigdemont einen Asylantrag in Deutschland vor

Der LKR-Europa-Abgeordnete Prof. Dr. Bernd Lucke schlägt vor, dass der aufgrund eines Europäischen Haftbefehls bei der Einreise von Dänemark nach Deutschland festgenommene katalanische Politiker Carles Puigdemont in Deutschland Asyl beantragt

„Das Grundgesetz gewährt politisch Verfolgten Asylrecht. Die deutschen Behörden sollten überprüfen, ob Puigdemont ein Opfer politischer Verfolgung ist“, erklärt der Parlamentarier der LKR (Liberal-konservativen Reformer).

Dr. Lucke (siehe Foto) wies darauf hin, dass Puigdemont nicht aus einem sicheren Drittstaat nach Deutschland einreisen wollte, da Finnland im Begriff war, einen Haftbefehl gegen Puigdemont zu vollstrecken:

„Wir haben hier den seltenen Fall, dass EU-Länder möglicherweise keine sicheren Drittstaaten sind, falls eine politische Verfolgung von dem EU-Land Spanien ausgeht. Dann wären alle EU-Länder, die den Europäischen Haftbefehl an Puigdemont vollstrecken wollen, Erfüllungsgehilfen politischer Verfolgung.“

Der Europa-Abgeordnete verwies darauf, dass Puigdemont sich auch auf die Genfer Flüchtlingskonvention berufen könne. Diese Konvention verbietet es Deutschland, einen aus politischen Gründen Verfolgten in sein Heimatland zurückzuschieben, sofern dort seine Freiheit bedroht ist.


Münster: Zeugenanruf bei Polizei führt zur Festnahme einer jungen Täterin

Pressemeldung der Polizeidirektion Münster vom 13.11.:

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Samstag (11.11., 13.20 Uhr) an der Elsässer Straße zwei für ihn verdächtige Personen in einem Auto und rief die Polizei. Die Beamten kontrollierten das Duo in dem Peugeot. Es handelt sich um eine Münsteranerin im Alter von 21 Jahren und einen 27-jährigen Mann aus Hamm.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen an dem Auto gestohlen waren und die 21-Jährige mit zwei Haftbefehlen gesucht wird. In dem Wagen fanden die Polizisten ein entwendetes Handy, Drogen und ein verbotenes Messer.

Die Beamten nahmen die Münsteranerin mit zur Wache. Beide erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3786007?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push


Syrien: Haftbefehl gegen Nonnen-Entführer

Am 20. Juli 2016 wurde ein Haftbefehl gegen drei verdächtige Syrer erlassen, die an der Entführung der drei Ordensschwestern aus dem Kloster „Santa Tekla“ in Maalula beteiligt gewesen sein sollen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Saer und Aman Skaf und Mustafa Ezzedin sollen einer radikal-islamischen Bewegung angehören und gegen sie wurde in der Vergangenheit bereits wegen Waffenhandel und terroristischen Aktivitäten ermittelt.

Die Entführung der 13 Ordensfrauen aus dem Kloster “Santa Tekla” stand seit dem Dezember 2013 monatelang im Mittelpunkt des Interesses internationaler Medien. Die Nonnen waren am 2. Dezember von Rebellen aus dem Kloster verschleppt worden, nachdem diese die Stadt erobert hatten, die mehrheitlich von Christen bewohnt war und in aller Welt bekannt ist, weil hier noch Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen wird.

Die Schwestern wurden schließlich am 9. März 2014 in der Stadt Arsal im Nordosten des Libanon freigelassen.

Quelle: Fidesdienst


Unionsfraktion beklagt schweren Schlag gegen Pressefreiheit in der Türkei

Ein Gericht in Istanbul hat am gestrigen Montag einen Haftbefehl gegen den langjährigen Türkei-Korrespondenten der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG), Erol Önderoglu, erlassen. Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach: 10

„Es ist höchst bedenklich, dass die Türkei nicht davor zurückschreckt, ihre umstrittenen Antiterrorgesetze gegen engagierte Verteidiger der Pressefreiheit einzusetzen – wie gegen den seit Montag verhafteten langjährigen Korrespondenten von Reporter ohne Grenzen, Erol Önderoglu.

Nach Angaben der Organisation hat ein Gericht in Istanbul einen Haftbefehl gegen den Journalisten wegen angeblicher Terrorpropaganda erlassen. Dieser soll die pro-kurdische Zeitung Özgür Gündem unterstützt haben. Neben Önderoglu seien am Montag auch der Vorsitzende der türkischen Menschenrechtsstiftung, Sebnem Korur Fincanci, und der Journalist Ahmet Nesin verhaftet worden. Sie seien nun zusammen mit 31 weiteren Journalisten angeklagt, weil sie sich an einer Solidaritätsaktion für die Zeitung Özgür Gündem beteiligt haben sollen.

Die Vorwürfe und der darauf gründete Haftbefehl sind offensichtlich politisch motiviert. Erol Önderoglu und die in diesem Kontext angeklagten Journalisten müssen folglich sofort freigelassen und die Ermittlungen eingestellt werden.“

Hintergrund:
Erol Önderoglu ist seit 1996 Korrespondent und Repräsentant von Reporter ohne Grenzen in Istanbul. Er verfasst Berichte über den Stand der Meinungsfreiheit in der Türkei für die unabhängige Nachrichtenseite Bianet, arbeitet regelmäßig mit der OSZE zusammen und ist Mitglied im Vorstand von „International Freedom of Expression Exchange“ (IPEX), einem weltweiten Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen.

Auf der jährlichen Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen hat sich die Türkei zuletzt auf Platz 151 von 180 Staaten verschlechtert.


„Rassismus“ in Dresden? – Khaled I. wurde von einem Asylbewerber ermordet

Linksextreme attackierten PEGIDA und randalierten in Leipzig

Die Tat sorgte deutschlandweit für Schlagzeilen: In der vorigen Woche wurde der Asylbewerber Khaled I. in einer Plattenbausiedlung in Dresden tot aufgefunden.

Medien, Politiker und Asylbewerber deuteten eine Mitschuld der PEGIDA-Bewegung an dem Mord an. Nun stellt sich heraus: Khaled I. wurde von einem anderen Asylanten ermordet.

Der Mann aus Eritrea hat nach dpa-Angaben ein Geständnis abgelegt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Über das Motiv gibt es derzeit keine Erkenntnisse.

Grüner Politiker Volker Beck zeigte die Polizei an

Die Dresdner Polizei geriet in die Kritik, da sie angeblich zu spät einen gewaltsamen Tod von Khaled I. festgestellt habe. So monierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck die angeblich „dilettantischen Ermittlungen“ und stellte Strafanzeige.

Viele Medien stellten bei der Tat eine Verbindung zu PEGIDA her. Mitbewohner hatten gegenüber der Presse von einer „fremdenfeindlichen“ Stimmung gesprochen, einen „Hilferuf“ initiiert und mitgeteilt, es sei „zu gefährlich“ in der Stadt.

Linksextremisten hatten aus „Rache für Khaled“ in der vergangenen Woche zudem in der Leipziger Innenstadt randaliert.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“

Info-HINWEIS: Wir haben schon vorher über die BDK-Kritik an Volker Becks Strafanzeige gegen die Polizei berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/21/bdk-last-anzeige-des-grunen-politikers-volker-beck-gegen-polizei-strafrechtlich-prufen/