Virologe Kekulé gegen Kinder-Impf-Pflicht

„Experimenteller Impfstoff ohne reguläre Zulassung“

Die Debatte um eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche weiter. Der Virologe der Universität Halle-Wittenberg, Alexander Kekulé, hält es nicht für zwingend notwendig, flächendeckend alle Kinder ab zwölf Jahren gegen Covid-19 zu impfen.

„Ich bin eben dafür, daß man diese Diskussion einfach mal offen führt“, sagte er. Die Eltern müßten selbst entscheiden können, was sie machen wollen. „Ich sehe so ein bißchen die Gefahr, daß ein sozialer Druck, oder vielleicht sogar ein politischer Druck entsteht“, warnte Kekulé.

Man solle auch nicht aus den Augen verlieren, daß man es mit einem experimentellen Impfstoff zu tun hätte, der noch nicht einmal eine reguläre Zulassung habe.

Zusätzlich müsse beachtet werden, daß es für „die aktuelle Situation keine Erfahrungswerte“ gebe. Man habe noch nie einen neuen Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruhe, global in allen Altersklassen eingesetzt. „Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment seit Entstehung des Homo Sapiens“, warnte er.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/drosten-lockerungen-virologe/


Tempelberg-Causa: Evangelischer Theologe Udo Schnelle kritisiert „Unterwerfung“

Die wochenlange Debatte über die Ablegung des Brustkreuzes durch EKD-Chef Bedford-Strohm und Kardinal Marx am Felsendom in Jerusalem hält weiter an.

Sogar der  israelische Militärsprecher Shalikar kritisierte dieses Verhalten der beiden Kirchenvertreter (siehe Fotos) als Unterwerfung unter islamische Forderungen. Ähnlich äußerte sich der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn aus München.

In der heutigen FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom 11.11.2016 ist ein Leserbrief von Prof. Dr. Udo Schnelle aus Halle-Wittenberg veröffentlicht, der sich ebenfalls mit diesem Thema befaßt.

Dr. Schnelle lehrt evangelische Theologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Bis 2015 war er Präsident der neutestamentlichen Forschungsgesellschaft SNTS. IMG_20140601_122952

Unter dem Titel „Feigheit und Unterwerfung“ heißt es in der FAZ: 

„Das Wort „Feigheit“ habe ich lange nicht mehr gebraucht. Als ich las, dass die Bischöfe Bedford-Strohm und Marx vor dem Betreten des muslimischen Felsendoms in Jerusalem auf Geheiß des Imams ihre Kreuze ablegten, war Feigheit mein erster Gedanke.

Beide wissen um die Bedeutung von symbolischen Gesten, und die Botschaft dieser Geste ist eindeutig: Unterwerfung.

Das Kreuz ist nicht irgendein Symbol, sondern das Zentrum des christlichen Glaubens. Paulus schreibt: „Wir aber verkündigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ (1. Korinther 1,23).

In der islamischen Theologie wird das Kreuz bekämpft und als christliche Gotteslästerung interpretiert. Die beiden Repräsentanten der christlichen Kirchen in Deutschland haben sich dem Machtanspruch des Islams gebeugt, und es wird ihnen nicht gelingen, sich mit wohlfeilen Erklärungen herauszureden, denn das Symbol bleibt und spricht für sich.

Mein Vorschlag: Wenn die beiden ihr Kreuz im Felsendom nicht tragen wollen, dann sollten sie es überhaupt ablegen.

Professor Dr. Udo Schnelle, Halle-Wittenberg.“

Fotos: ABC-Kreis, L. Mohr