USA: Malereien des Hamas-Opfers Hadar Goldin im UN-Hauptquartier

Wenn im nächsten Monat die Führer der Welt im UN-Hauptquartier in New York zur jährlichen Vollversammlung zusammenkommen, werden sie auch die Malereien von Hadar Goldin sehen können.

Goldin war ein israelischer Soldat, dessen Leichnam seit der Operation Schutzwall (2014) von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird. Der 23-jährige Soldat war bei einem Überraschungsangriff der Hamas während einer UN-vermittelten Feuerpause ermordet und sein Leichnam in den Gazastreifen verschleppt worden.

Hadar Goldin war ein begeisterter Maler. Einige seiner Werke werden in der Ausstellung „The Final Peace“ präsentiert, die durch Goldins Eltern, seinen Zwillingsbruder und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eröffnet werden wird.

Gezeigt wird auch eine Skizze, die Goldin, der sich kurz vor seinem Tod verlobt hatte, auf seine Hochzeitseinladungen drucken wollte.

Quelle: Israelische Botschaft


Palästinensischer Vater fordert israelische Soldaten auf, sein Kind zu töten

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu äußerte sich zu dem vor ein paar Tagen im Internet aufgetauchten Video, auf dem zu sehen ist, wie ein palästinensischer Vater seinen kleinen Sohn zu israelischen Soldaten schickt und diese auffordert, ihn zu ermorden:

„Ich habe gerade ein Video gesehen, das mich menschlich zutiefst erschüttert hat. In wenigen Sekunden zeigt es, warum unser Konflikt anhält.

Ein palästinensischer Vater schiebt seinen 4-jährigen Sohn vor. Er bittet die israelischen Grenzpolizisten, sein eigenes Kind zu töten. Er ruft ‚Erschießt diesen kleinen Jungen!‘   –   Er schiebt seinen kleinen Sohn vorwärts zu den Soldaten und schreit: ‚Tötet ihn! Erschießt ihn!‘

Der Junge stoppt. Er hat Angst. Jedes Kind hätte das. Er dreht sich um und sieht seinen Vater ratsuchend an.  Sein Hemd steckt ordentlich in seinen kurzen roten Hosen. Der Junge geht vorsichtig auf die Soldaten zu. Einer von ihnen reicht im freundschaftlich die Hand. Der Junge klatscht ab.

Es ist schwierig, einen 4-Jährigen zum Hassen zu bringen. Jemanden dazu zu ermuntern, ein Kind zu töten – noch dazu das eigene – ist wahrscheinlich das Unmenschlichste, das ein Mensch tun kann.

Was hat dieses Kind getan, dass es so etwas verdient? Die Antwort ist: nichts. Er ist unschuldig. Er sollte auf dem Spielplatz sein. 

Leider ist das Verbrechen dieses Vaters kein Einzelfall. Im Gazastreifen betreibt die Hamas Sommerferienlager, in denen Kindern beigebracht wird, den Tod mehr zu schätzen als das Leben – Selbstmordkindergartenlager. Das Palästinensische Erziehungsministerium hat kürzlich eine Veranstaltung für Schüler organisiert, bei der Terroristen geehrt wurden, die drei Zivilisten ermordet hatten.

Vor zwei Wochen hat die offizielle Zeitung der Palästinensischen Autonomie jugendliche Terroristen gelobt und geschrieben: „Der Tod als Märtyrer ist der Weg zu Stärke und Größe.‘ 
 
Kinder sind kein Kanonenfutter. Sie sind das Wertvollste, das wir haben. Ich bin sicher, dass palästinensische Eltern, viele von ihnen, genauso außer sich sind wie ich über dieses Video.

Und heute wende ich mich an jeden Vater und Mutter weltweit. Ich bitte sie, sich mir anzuschließen, in der Forderung nach einem Ende dieses Kindesmissbrauchs. Die palästinensische Führung muss aufhören, Kinder zum Töten zu ermutigen. Sie muss aufhören, palästinensische Eltern zu ermutigen, den Tod ihrer eigenen Kinder zu fordern. Das ist abscheulich. Schließen Sie sich mir an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Islamischer Terroranschlag tötet zehnfachen Familienvater und Rabbiner

Bei einem Terroranschlag in der Nähe von Hebron ist am Freitagnachmittag der zehnfache Vater Rabbiner Michael “Miki” Mark (48 J.) getötet worden. Seine Frau wurde schwer verletzt. Zwei der Kinder, die mit im Auto saßen, wurden ebenfalls verletzt.

Das Auto war von Terroristen aus einem vorbeifahrenden Wagen heraus beschossen worden und hatte sich danach überschlagen. Ein palästinensisches Paar, das das Wrack als erstes sah, leistete Erste Hilfe und rief den Krankenwagen.

BILD: Das Auto der Familie nach dem Anschlag (Foto: IDF)

Die palästinensische Terrororganisation Hamas lobte den Anschlag als Antwort auf „Verbrechen gegen das palästinensische Volk“.

Der Mord ereignete sich nicht weit von dem Ort, an dem am Morgen zuvor ein 13-jähriges Mädchen von einem jungen palästinensischen Attentäter in ihrem Bett erstochen worden war.

Am Freitag wurde außerdem eine Vorschule in dem Ort Sderot von einer Rakete getroffen, die aus dem Gazastreifen abgefeuert worden war.

Quellen. Außenministerium des Staates Israel / Times of Israel


Israelis haben einen Terrortunnel entdeckt

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben einen Terrortunnel der Hamas entdeckt, der gegraben worden war, um aus dem Gazastreifen nach Israel zu gelangen und Terroranschläge auszuführen.

Foto: Zerstörung des entdeckten Tunnels (Bild: IDF)

Es handelt sich um die erste Entdeckung eines solchen Tunnels seit der Operation Schutzlinie 2014.

Quelle: Israelische Verteidigungsstreitkräfte, israel. Botschaft in Berlin


Israel: Fünf Terrorangriffe in 24 Stunden: Student aus USA ermordet, 12 Verletzte

Hamas begrüßt die Terrorwelle öffentlich

Am Dienstag und Mittwoch (8./9. März) kam es innerhalb von weniger als 24 Stunden zu fünf Terrorangriffen, bei denen ein Mensch ermordet und zwölf weitere verletzt wurden.

Dienstagabend (8.3.) begann ein Terrorist am Eingang zum Hafen von Jaffa, direkt neben Tel Aviv, auf Passanten einzustechen. Er setzte seine Angriffe auf der Strandpromenade von Tel Aviv fort und verletzte zehn Menschen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Taylor Force (siehe Foto), ein Student der Vanderbilt-University in Nashville (Tennessee), USA, besuchte Israel auf Kosten seiner Universität, um die florierende Start-up-Szene kennenzulernen.  Er wurde vom Attentäter tödlich verwundet und verstarb auf dem Weg zum Krankenhaus. Er war gemeinsam mit seiner Frau in Israel, die bei dem Angriff schwer verletzt wurde.

Ebenfalls am Dienstagabend kam es zu zwei weiteren Angriffen. In der Altstadt von Jerusalem griff eine Palästinenserin Grenzpolizisten mit dem Messer an. Sie wurde getötet.

In Petach Tikvah wurde ein Israeli von einem Terroristen mit dem Messer am Hals angegriffen. Dem Opfer gelang es, sich das Messer aus dem Hals zu ziehen und damit den Terroristen zu töten.

Am Mittwoch (9.3.) wurde eine Anwohnerin von Bei Hanina an der Tramhaltestelle am Damaskus-Tor in Jerusalem schwer verletzt, als zwei Terroristen versuchten, Polizisten und Zivilisten zu überfahren und das Feuer auf sie eröffneten. Die Terroristen wurden getötet.

Der Sprecher der Hamas, Sami Abu Zuhri begrüßte die Anschläge: „Die Hamas gratuliert zu den drei heroischen Einsätzen heute Abend in Tel Aviv, Jerusalem und Jaffa und sieht dies als Beweis für das Versagen all dieser Theorien, die Intifada abzubrechen, die weitergehen wird bis zum Erreichen ihrer Ziele. Die Hamas feiert die Märtyrer, die bei diesen Einsätzen [ins Paradies] aufgestiegen sind und bestätigt, dass ihr reines Blut, mit Gottes Hilfe, der Zünder für die Ausweitung der Intifada sein wird.“

Seit Beginn der jüngsten Terrorwelle im September 2015 wurden 34 Menschen getötet und 394 verletzt. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


IGFM beklagt: Der Westen übersieht Menschenrechtsverbrechen im Iran

Fixierung auf Nuklear-Abkommen bedenklich

Das Nuklearabkommen mit dem Iran hat Europa den Blick auf schwerste Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik verbaut, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Frauen, Minderheiten und Andersdenkende würden systematisch entrechtet. Der Iran sei ein Folter- und Hinrichtungsstaat, der nicht nur in der Vergangenheit Zusagen missachtet habe, sondern auch gegenwärtig gleich mehrere völkerrechtlich bindende Verträge breche.

Die Hoffnung auf einen inneren Wandel durch das Abkommen sei reines Wunschdenken. Diese Einschätzung vertrat IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin auf einer Pressekonferenz in Köln. Anlass war der vierte Jahrestag der Verhaftung von Irans bekanntestem Menschenrechtsverteidiger Abdolfattah Soltani.

IGFM dämpft Erwartungen an Präsident Rohani

Seit dem 2. September ist das Nuklearabkommen mit dem Iran durch die Mehrheitsverhältnisse im US-Senat (fast) nicht mehr aufzuhalten – auch wenn die endgültige Entscheidung dazu erst bis zum 17. September fällt, wenn die Prüffrist des US-Parlaments ausläuft. gebet_irak

Die europäischen Regierungen – und nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft – setzen große Hoffnungen in das Abkommen und auf den als Pragmatiker geltenden Präsidenten Hassan Rohani. Er war vor zwei Jahren mit dem Versprechen angetreten, sich für die Stärkung der Menschenrechte einzusetzen. Die IGFM dämpft die Erwartungen als „bisher substanzlos“.

Starker Anstieg bei Hinrichtungen

Die Islamische Republik richtet gemessen an der Bevölkerungszahl mehr Menschen hin, als jedes andere Land der Erde. Doch selbst die Zahl der Hinrichtungen nahm während der Nuklearverhandlungen noch weiter zu. Auch bei den Freiheitsrechten hat Präsident Rohani alle Hoffnungen schwer enttäuscht.

Ein prominentes Beispiel dafür ist die Frauenrechtlerin Bahareh Hedayat. Im August begann völlig willkürlich und ohne ersichtlichen Anlass die Vollstreckung einer früheren, zur Bewährung ausgesetzten, zweijährigen Haftstrafe.

Unterstützung von Terrorgruppen gegen Israel

Die Aufhebung der Sanktionen wird den Iran wirtschaftlich und militärisch zur regionalen Hegemonialmacht machen und die gesamte Region drastisch verändern, prognostiziert die IGFM. Auch die iranische Führung ist augenscheinlich davon überzeugt. IGFM_Scharia

Am 1. September erklärte der iranische Verteidigungsminister Hossein Dehghan in einem Fernsehinterview: „Ich erkläre offiziell, dass wir unter keinen Umständen damit aufhören werden, die Hisbollah oder jede andere Gruppe materiell und moralisch zu unterstützen, die den USA und Israel Widerstand leisten.“

Der Verteidigungsminister nannte in diesem Zusammenhang die Hamas und den Islamischen Dschihad, die Iran weiter unterstützen werde.

Die IGFM weist außerdem darauf hin, dass die Islamische Republik im Irak mehr schiitische Milizionäre unter Waffen halte, als die irakische Regierung reguläre Soldaten. Einige dieser Milizen würden im Irak an sunnitischen Zivilisten systematisch Verbrechen begehen, die in ihrer Grausamkeit dem „Islamischen Staat“ kaum nachstehen. Auch in Syrien, im Jemen, im Libanon und in Gaza unterstützt der Iran Menschenrechtsverletzungen.

Irans Mitschuld am Flüchtlingsdrama

Die Bedeutung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und ‚Good Governance‘ könne kaum überschätzt werden. Als Beispiel nannte die IGFM die schiitisch geprägte irakische Regierung. Sie habe unter dem Einfluss der Islamischen Republik Iran offen Sunniten diskriminiert und sie damit in die Arme des „Islamischen Staates“ getrieben. In dieser Hinsicht sei der „IS gleichzeitig Todfeind der Schiiten und ein ungeplantes Kind des iranischen Regimes“, so die IGFM.

Mehr Infos zur Menschenrechtslage im Iran
: www.menschenrechte.de/iran


Deutsch-israelischer Judenchrist übt Kritik am Atom-Abkommen mit dem Iran

Von Klaus Moshe Pülzkmpuelz

Die bombastische Ankündigung in den Medien, wonach der Nuklear-Konflikt mit dem Iran durch den Deal in Wien mit den 5+1 Mächten (USA, Rußland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) entschärft sei, gleicht einer Fata Morgana. Nur der oberflächliche Beobachter kann zu einem solchen fatalen Schluß kommen.

Für Israels Regierungschef Netanjahu handelt es sich dabei um einen historischen Fehler. Seiner Meinung zufolge sei die Welt dadurch noch unsicherer geworden. Daher fühlt sich Israel an dieses Abkommen nicht gebunden, weil damit die Gefahr einer Vernichtung ihres Staates keineswegs gebannt sei.

Denn in einer Zeit, wo noch immer auf Teherans Straßen die Fahnen der USA und Israels öffentlich verbrannt werden und Menschen  rufen: „Tod Amerikas“ und „Tod Israels“, kann von einem friedvollen Miteinander nicht die Rede sein.globe_germany

Irans oberster Herrscher, Ayatollah Chamenei, erklärte noch am 21. März 2013, daß ein solches Abkommen mit dem Westen in keiner Weise Irans aggressiver Politik im Wege stünde. Seinen Worten zufolge stellen die USA lediglich deren Arroganz zutage, und der Kampf dagegen würde auch durch ein Abkommen nicht geschmälert werden.

Bedenkt man dabei, daß der Iran mit Hassan Nasrallah von der Miliz-Armee „Hisb-Allah“ (Partei Allahs) ein Proxi Teherans ist, dann kann mit Fug und Recht gesagt werden, daß Teheran den internationalen Terrorismus in der Welt fördert und zwar auch mit dem Geld der USA, wenn der vorliegende Deal Zahlungen an den Iran für die nächsten 15 Jahre von 500 bis 700 Milliarden US-Dollar vorsieht.

Israels Premier verweist dabei auf jene Fehler, die einst die USA im Konflikt mit Nord-Korea betrieben, wo ebenfalls von Inspektionen deren Nuklear-Anlagen die Rede war, die zu nichts führten und letztendlich Nord-Korea zu einer Nuklearmacht verhalf.

Keinen Atom-Deal um jeden Preis

In Fragen, wo es um die Sicherheit eines Staates wie Israel geht und zur Einstellung eines weltweiten islamistischen Terrorismus, darf es keinen solchen Deal „um jeden Preis“ geben.

Nachdem es im vorliegenden Abkommen mit dem Iran heißt, daß nur ein Teil der militärischen Anlagen besichIGFM_Schariatigt werden dürfen und Inspektionen zudem 24 Tage im voraus bei den iranischen Stellen angemeldet werden müßten, ist es naheliegend, daß die Iraner weiterhin mit dem Westen Versteck spielen, denn nur überraschende Inspektionen könnten feststellen, ob sich die Iraner an die Abmachungen halten, wie den Abbau von Zentrifugen zur Urananreicherung.

Im Grunde genommen behält der Iran nach wie vor seine militärischen Stärke. Dieser Staat benötigt keine Untergrund-Anlage in Fordow. Israel war von den westlichen Verhandlungspartnern zugesagt worden, daß die Wiener Atombehörde IAEA sämtliche Angaben über Irans militärisches Programm offenlegen wird.

So benötigt das Mullah-Regime auch keinen Schwerwasser-Reaktor in Arak, mit dem Plutonium-Bomben hergestellt werden können. Über 300 Kg angereichertes Uran darf der Iran bevorraten. Auch für die Anlage in Fordow fordert der Vertrag keinen Abbau. 5.600 Zentrifugen in den Bunkern von Natanz dürfen in Betrieb bleiben. Ein Drittel dieser Zentrifugen dürfen Isotope anreichern.

Darüber hinaus darf Teheran Zentrifugen entwickeln, die 20 bis 25 Mal schneller anreichern können als die bisherigen, was die Zeit zur Herstellung einer Atombombe verkürzen würde. Auch Irans weitreichende Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von 2000 Kilometern sind nicht Gegenstand des „Atomvertrages“.

Vertrauen gegenüber dem Mullah-Regime ist weltfremd

Zwar werden bei Vertragstreue die Wirtschaftssanktionen des Westens schrittweise aufgehoben, so daß es auch wieder mehr Erdöl exponieren kann, aber dies alles ist abhängig von Vertrauen bona fides, was leider von diesem Regime nicht zu erwarten ist, da es auch gegenüber dem sunnitischen Saudi-Arabien und anderen arabischen „Bruderstaaten“ feindselige Absichten verfolgt. 0022

Denn inzwischen wollen die Saudis nachziehen und ebenfalls Atomanlagen bauen, um sich gegebenenfalls gegen einen iranischen Aggressor verteidigen zu können. So wird der Nahe und Mittlere Osten zunehmend zu einem atomaren Pulverfaß werden, zumal auch die sunnitischen Staaten nicht an diesen zweifelhaften Deal mit dem Iran glauben.

Das Vertragswerk mit seinen 159 Seiten und 5 Beilagen sieht vor, daß erst am 15. Oktober Inspektoren der IAEA die militärischen Anlagen in Parchin besuchen dürfen, wo der Iran mit Nuklearmaterial experimentiert. Am 15. Dezember wird die IAEA darüber Bericht erstatten. In Natanz dürfen 5.060 Zentrifugen verbleiben.

Die tausende überschüssigen Zentrifugen müßten verschrottet werden, aber niemand weiß, wo diese in dem großen Land versteckt werden könnten. Nach Vertrag dürften die Iraner nur noch auf 3,67 Prozent anreichern; der Rest von 12 Tonnen angereichertes Uran müßte außer Landes gebracht werden, wobei sich dafür der Protegé Rußland anbieten wird, dem auch nicht zu vertrauen ist.

Nicht unerwähnt soll sein, daß amerikanischen Inspektoren der Zutritt zu Irans Atomanlagen verwehrt ist, da nur solche ausländischen Inspektoren geduldet werden, deren Staaten diplomatische Beziehungen mit dem Iran unterhalten. Dennoch gedenkt  Washington, seine Sanktionen gegenüber dem Iran aufzuheben.

Iran unterstützt den Terror von Hamas und Hisballah

Selbst die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton unterstützt die jüngste Übereinkunft mit dem Iran und meint noch, daß dadurch die arabischen Staaten sicherer leben würden. Daß der Iran auch die bekannten Terror-Regime „Hamas“ im Gazastreifen und die „Hisb-Allah“ im Südlibanon unterstützt, läßt Frau Clinton unbeeindruckt, obschon der Amtsinhaber Obama stets lauthals erklärte, einen atomaren Iran niemals zulassen zu wollen.

Nach der Koran-Sure 3,28 ist Verstellung (arab.: taqiyah) ein probates Mittel, Nichtmuslime (kuffarim = Ungläubige) über wahre Absichten im Unklaren zu lassen. Kein Terrorist oder selbsternannter suizidaler Selbstmörder, der sich als Märtyrer (arab.: Schachid) outet, wird zuvor seine wahren Absichten kundgeben.

Auch Verträge mit den „Ungläubigen“ sind  nach koranischem Gesetz null und nichtig. Da aber der Westen diese Politiker aus ihrer eigenen Projektion beurteilt, ist eine Einschätzung in deren Seriosität außerordentlich fragwürdig. Dies ist die eigentliche Crux, wenn man mit einem solch fanatischen Regime wie dem schiitischen Regime in Teheran Verträge aushandelt.

Unser Autor Klaus M. Pülz ist israelischer Publizist und messianischer Jude deutscher Herkunft. Er leitet den judenchristlichen Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus.