Araber solidarisieren sich mit Israel

Wenn die Lage zwischen Israel und den Palästinensern zu eskalieren droht, wie an diesem Wochenende im Gazastreifen, schlägt die Stunde der digitalen Diplomatie: Auf den verschiedenen Kanälen des Außenministeriums und der weltweiten Vertretungen erklären die Mitarbeiter/innen die israelische Sicht der Dinge. 

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die arabischsprachigen Social-Media-Kanäle dar, wird doch allgemein davon ausgegangen, dass deren Nutzer/innen gegenüber Israel kaum eine positive Meinung vertreten.

Doch immer wieder erleben Mitarbeiter in dieser Hinsicht Überraschungen, so auch an diesem Wochenende:

„Wir haben Tausende Reaktionen auf die Posts erhalten, die wir zu den Ereignissen vom Freitag veröffentlicht haben“, so Yonatan Gonen, der Leiter des Arabisch-Referats in der Abteilung für digitale Diplomatie im Außenministerium:

„Teilweise solidarisierten sie sich mit den Palästinensern, teilweise mit Israel. Wir haben in unseren Posts herausgestellt, dass mit der Hamas eine Terrororganisation hinter den gewalttätigen Ereignissen steht und es sich dabei nicht um eine Friedensdemonstration handelt, und wir haben gesehen, dass die Nutzer die Organisation scharf angegriffen haben.“ 

So schreibt beispielsweise Ahmed aus dem Irak: „Wir hoffen, dass die palästinensischen Brüder sich nicht von in die Terrorinitiativen der Hamas hineinziehen lassen, die ausschließlich den Palästinensern schaden werden. Wir müssen nachdenken und für den Frieden zwischen dem Staat Israel und dem palästinensischen Staat tätig werden.“

Ein jordanischer Staatsbürger erklärt: „Kinder im Gazastreifen brauchen saubere Luft und keine Luft, die durch das Verbrennen von Reifen des Hasses verschmutzt ist. Sie brauchen auch neue Anführer, die sie aus dem Zeitalter der Konflikte und des Hungers zum Licht des Humanismus, des Wissens und der Liebe führen.“

Auch Nutzer aus Saudi-Arabien hätten sich vermehrt geäußert und Partei für Israel ergriffen, berichtet das Internetportal Ynet. Dies hänge evtl. mit der Verbrennung von Porträts des saudischen Thronfolgers bei den Ausschreitungen zusammen, die in seiner Heimat für Unmut gesorgt hatten.

Aktuelle Informationen zur Lage an der Grenze zum Gazastreifen

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/emM0TmxROuu8H4ZENj6t55Pd7DdezY3kkSHo1ytsWmk

 

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Gaza-Unruhen: Widerlegung israelfeindlicher Vorurteile in deutschen Medien

Pressemitteilung der judenchristlichen ZELEM-Bewegung:

Im Zusammenhang mit den von der Terror-Organisation „Chamas“ (Hamas) im Gazastreifen angezettelten Gewaltausbrüchen gegen israelische Bürger im Süden Israels stellen wir fest, daß in den deutschen Medien behauptet wird, Israel sei ursächlich für diese Unruhen verantwortlich. Um dies zu untermauern, wird ferner geschrieben, die Israelis hätten 1948 anläßlich ihrer Staatsgründung die palästinensischen Bewohner vertrieben, so daß sie heimatlos wurden.

Der von der „Chamas“ initiierte „Marsch der Rückkehr“ dient nur dem Ziel, Israel in der Weltöffentlichkeit als Unrechtsstaat zu diskreditieren und Haß gegen die Heimstätte des jüdischen Volkes zu schüren.

Jeder Staat hat das Recht, seine Grenzen zu schützen, zumal die Horden aus dem Gazastreifen das eindeutige Ziel verfolgen, die Zivilbevölkerung im Süden Israels zu liquidieren.

Tatsache ist, daß am 14.Mai 1948 der Völkerbund (die heutige UNO) die Gründung eines Staates Israel beschlossen hat und zeitgleich David Ben-Gurion diesen Staat in Tel Aviv ausgerufen hat.

Dies wiederum führte zum Fanal bei arabischen Anrainer-Staaten, Israel im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges (milchemet ha-azma’ut) sofort militärisch anzugreifen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen behauptete die arabische Propaganda, daß die Israelis die verbleibenden Palästinenser massakrieren würden und forderte diese zur Flucht auf.

Es ist unzutreffend, wenn deutsche Medien nunmehr behaupten, Israel habe die Palästinenser vertrieben hätten, denn ein großer Teil von ihnen sind in Israel verblieben und machen 20 Prozent der israelischen Bevölkerung aus; sie genießen die Privilegien eines freiheitlich demokratischen Rechtsstaates und damit verbunden sämtliche sozialen Vergünstigungen, von der Krankenversicherung bis hin zur Altersversorgung.

Diese historischen Tatsachen werden in den deutschen Medien nicht korrekt thematisiert, was erneut zu Antisemitismus und Anti-Israelismus führt. Gerade Deutschland sollte sich um eine korrekte Berichterstattung bemühen, denn der Holocaust dezimierte das Weltjudentum um ein Drittel seines Bestandes.

Dieses Phänomen ist einmalig in der Menschheitsgeschichte und sollte gerade deutsche Politiker und Medien dazu veranlassen, sich an Tatsachen zu halten und sich nicht an einer verlogenen Berichterstattung der Palästinenser zu orientieren.

Wir werden dies auch in der heimischen Presse in Israel thematisieren und daran erkennen, wie brüchig und oftmals heuchlerisch Sympathiebezeugungen gegenüber Vertretern Israels durch deutsche Repräsentanten sind.

Klaus Mosche Pülz, deutsch-israelischer Vereinsleiter und Buchautor: http://www.zelem.de


Ist Deutschland noch verteidigungsfähig?

Von Klaus Moshe Pülz

Erst kürzlich beklagte ich in einer Stellungnahme, daß das deutsche Transportflugzeug, die Kriegsmarine und Schußwaffen für den militärischen Ernstfall nicht einsatzfähig seien.

Aktuelle Meldungen berichten jetzt, daß es dem deutschen Heer auch an einsatzfähigen Kampfpanzern mangelt. Auch die Luftwaffe sei kaum in der Lage, ihren NATO-Verpflichtungen nachzukommen, weil die Einsatzfähigkeit von Hubschraubern und anderem Fluggerät nicht gewährleistet sei.

Zudem kann sich in naher Zukunft das Ausrüstungsproblem noch verschärfen, denn die Verteidigungsminister der 29 NATO-Staaten beschlossen am 15. Februar in Brüssel, ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Einheiten auszubauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu torpedieren. Immerhin sollen dafür an die tausend Soldaten in den Irak entsandt werden.

Für den Asylanteninflux von vornehmlich muslimisch/arabischen und afrikanischen Wirtschafts- und Sozialflüchtlingen ist dem Augenschein nach genügend Steuergeld vorhanden, nicht aber für den Verteidigungsfall, nachdem die deutschen Politiker davon ausgegangen waren, daß die Zeit des Weltfriedens ausgebrochen sei, ohne zu bedenken, daß sowohl Rußland als auch China unvermindert ihre militärische Stärke weiter ausbauen.

Nachdem sich im Vorderen und Mittleren Osten Sunniten und Schiiten die Köpfe blutig geschlagen haben, sehen sich die reichen arabischen Ölstaaten wie Saudi-Arabien, Qatar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate keineswegs veranlaßt, ihre Glaubensgenossen im Irak zumindest finanziell zu unterstützen.

Dafür überwies Qatar vor einem Jahr fünf Milliarden US-Dollar an die Terror-Organisation HAMAS nach Gaza; Geld, das bereits in den Kanälen der dortigen Funktionären versickert ist. Selbst zur Ausbildung der kurdischen Peschmerga wurden an die 120 deutsche Ausbilder abgestellt.

Dabei soll die deutsche Bundeswehr die Speerspitze des NATO-Militärbündnisses sein und rasche Einsätze übernehmen.

Doch die für diese Aufgabe vorgesehene Panzerlehrbrigade 9 in Münster stehen derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Kampfpanzern des Typs „Leopard 2“ zur Verfügung, wie es in einem Papier des Verteidigungsministeriums heißt. Darüber hinaus seien von den 14 benötigten Schützenpanzern des Typs „Marder“ nur drei einsatzfähig. Gründe hierfür sind dem Bericht zufolge eine mangelnde Versorgung mit Ersatzeilen bei einem hohen Wartungsaufwand.

Dabei räumte die unfähige Bundesverteidigungsministerin von der Leyen ein, daß die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr „nicht zufriedenstellend“ sei. Wie aber kann bei den klammen Kassen der Schrumpfkurs von 25 Jahren restriktiver Finanzpolitik wieder aufgearbeitet werden, ohne eine politische Vorausschau, ob Rußland mit Wladimir Putin an der Spitze evtl. doch nicht so friedlich sein könnte, wie dies der Kremlchef so gern und eloquent vorgibt.

Die Naivität deutscher Innen- und Außenpolitik zeigt sich somit auf allen Gebieten, ohne daß hier entsprechend politische Konsequenzen gezogen werden, denn sämtliche Parteien befinden sich in einem lethargischen Zustand, wobei die AfD vornehmlich mit sich selbst beschäftigt ist.

Ohne daß diese Fakten bei den neuen Koalitionsverhandlungen berücksichtigt würden, gesteht das Verteidigungsministerium unverblümt ein, den gegenwärtigen militärischen Bedürfnissen an Material und Gerätschaften „nicht mehr gerecht“ zu sein. Ein größeres Armutszeugnis kann ein solcher Staat hart an der Grenze zur einstigen Sowjetunion nicht von sich geben.

Denn immerhin ist das Problem seit dreieinhalb Jahren bekannt, so daß Frau von der Leyen für diese Misere die Verantwortung trägt, denn mit ihrem charmanten Lächeln ist Deutschland inzwischen nicht mehr verteidigungsfähig. Die Deutschen sind somit auf die Atomwaffen der Amerikaner angewiesen.

Zu der weiter anwachsenden finanziellen Bürde von Asylanten einschließlich Kriminellen hat die Bundeswehr bereits genügend Probleme, die NATO-Einsätze im Baltikum und den sonstigen Bundeswehr-Einsätzen in Afghanistan, Mali und im Irak zu bewältigen. Von einer Sicherheit der deutschen Bevölkerung kann demzufolge keine Rede sein.

Für ein wirtschaftlich marodes Land wie Rußland ist dies geradezu eine Einladung, das reiche Deutschland zu okkupieren, wie dies einst Ost-Deutschland widerfuhr. Dies sind keine guten Aussichten, weil deutsche Politiker und hier federführend Angela Merkel keine Realpolitik betreiben und stattdessen vom Optimismus leben und anstehende Probleme auszusitzen versuchen.

Dabei verheißt die Bibel für unsere Weltzeit ein zunehmendes Antichristentum und die Herrschaft einer einzigen Weltmacht, die in den eschatologischen (endzeitlichen) Schriften der hebräischen Propheten und in der Geheimen Offenbarung des Johannes als noch schlimmer und dramatischer charakterisiert wird, als jene des vorgelaufenen Hitler-Regimes.

Unser Autor Klaus Mosche Pülz ist deutsch-israelischer Publizist, judenchristlicher Gemeindeleiter in Israel und Herausgeber der Zeitschrift BOTE NEUES ISRAEL. – Näheres dazu hier: http://www.zelem.de


Israel zerstörte einen Terror-Tunnel

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben am Sonntagmorgen die Zerstörung eines Terrortunnels der Hamas beendet, die Samstagabend begonnen hatte.

Der Tunnel verlief unter dem Übergang Kerem Shalom und erstreckte sich von der palästinensischen bis zur ägyptischen Seite der Grenze.

Der Tunnel nahm seinen Anfang in der Stadt Rafah und hatte eine Länge von etwa 1,5 Kilometern. Israel arbeitet zurzeit am Bau einer unterirdischen Grenzbefestigung, die das Graben von Tunneln in Zukunft verhindern soll. Die unterirdische Barriere soll gegen Ende des Jahres fertig sein.

Israel sah sich gezwungen, den Übergang Kerem Shalom bis auf weiteres zu schließen, um die Sicherheit der Anwohner auf beiden Seiten zu gewährleisten.

Der Bau eines Tunnels genau unter dem Übergang, über den die gesamte Lieferung von zivilen Gütern in den Gazastreifen abgewickelt wird, zeigt, dass die Hamas, die den Tunnel errichtet hat, es darauf anlegt, der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu schaden, um Israel in schlechtem Licht erscheinen zu lassen.

Quelle: Israelische Botschaft in  Berlin


Katholischer Erzbischof und judenfeindlicher Großmufti erhalten Arafat-Preis

Großmufti Hussein hat zum Judenmord aufgerufen

Wie der kath. Fidesdienst heute meldet, hat der palästinensische Premierminister Rami Hamdallah am vergangenen Freitag, dem 10. November, den „Arafat-Preis“ an den ehem. Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, verliehen. Er würdigte damit  – so heißt es – dessen herausragende Rolle im Dienst „der Sache von Palästina und Jerusalem.“ 

Die feierliche Preisverleihung fand im Ramallah-Kulturpalast statt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Großmufti von Jerusalem, Muhammad Ahmad Hussein.

In seine Dankesrede erklärte der katholische Würdenträger:

„Der Preis, den ich heute entgegennehmen durfte, erinnert uns daran, dass Präsident Arafat den Traum eines palästinensischen Staates auf den Weg gebracht hat eingeweiht. Dieser Traum ist noch in weiter Ferne, doch wir glauben, dass der Traum Wirklichkeit werden kann“.

Hierzu stellen wir fest:

1. Beim palästinensischen Erzbischof Sabbah ist man seit Jahrzehnten hinsichtlich seiner islamfreundlichem und (passend dazu) israel-feindlichen Stellungnahmen Kummer gewohnt. Von daher hat er einen Preis der Arafat-Stiftung gewiß wohl verdient. Der frühere Palästinenserpräsident Arafat  – vorher PLO-Terroristenführer unseligen Angedenkens  –  verkrachte sich zwar mit der noch militanteren Hamas (seiner Konkurrenz im Gazastreifen), war sich aber in der Ablehnung des Existenzrechts Israel mit radikalen Islamisten grundsätzlich einig.

2. Daß ein katholischer Oberhirte eine solch moralisch und politisch belastete „Ehre“ überhaupt annimmt, ist gewöhnungsbedürftig genug. Anscheinend ist ihm eine Verständigung mit dem Islam weitaus wichtiger als der christlich-jüdische Dialog.

Abgesehen davon: Er hat den Preis gemeinsam mit dem islamistischen Großmufti von Jerusalem (und allen Palästinensergebieten) angenommen:

Dabei ist dieser Muhammad Ahmad Hussein für seine geradezu mörderisch judenfeindliche Einstellung weltbekannt. Das kann auch einem katholischen Oberhirten nicht entgangen sein.

Hierzu ein Beispiel: Am 9. Januar 2011 zitierte der Großmufti in einer Rede vor Palästinensern folgenden Spruch aus der Hadithe (mündlichen Überlieferung Mohammeds). Dort heißt es hinsichtlich des Endgerichts und der Auferstehung:

„Die Stunde wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft habt. Die Juden werden sich hinter Steinen oder Bäumen verstecken. Dann werden die Steine oder Bäume rufen: ‚Oh, Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.'“

3. Am 25.10.2015 leugnete der Großmufti in einem Interview mit dem israelischen TV-Sender Channel-2, daß sich auf dem Jerusalemer Tempelberg überhaupt jemals ein jüdischer Tempel befunden habe. Diese Stätte sei vielmehr schon vor 30.000 Jahren (!) eine Moschee gewesen. Die Al-Aqsa-Moschee aus dem 7. Jahrh. sei laut Hussein bereits zur Zeit Adams (!) von Engeln erbaut worden.

Anscheinend ist sich der katholische Palästinenser-Erzbischof in seinem arabischen Wahnwitz und seiner isralfeindlichen Allergie nicht klar darüber, daß mit solchen Entgleisungen nicht allein das jüdische, sondern automatisch auch das christliche Erbe geleugnet wird. Oder befand sich Christus mit 12 Jahren nicht im Tempel zu Jerusalem, sondern in Wahrheit in einer Moschee? Waren Maria und Josef etwa Muslime? Und Christus ein Großmufti?

Es ist überfällig, daß der Vatikan dem jahrzehntelangen israelfeindlichen Treiben des Patriarchen Sabbah endlich widerspricht. Andernfalls wird das wohlfeile Redenschwingen von den Juden als unseren „älteren Brüdern“ und das salbungsvolle Dialog-Getöse immer unglaubwürdiger!

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 

 


Israel nennt Bedingungen für Verhandlungen mit einer Palästinenser-Hamas-Regierung

Das israelische Sicherheitskabinett hat am gestrigen Dienstag eine Entscheidung zur Möglichkeit von Verhandlungen mit einer palästinensischen Regierung unter Beteiligung der Hamas verabschiedet. Darin heißt es: 

„Im Einklang mit vorangehenden Entscheidungen wird die israelische Regierung keine diplomatischen Verhandlungen mit einer palästinensischen Regierung führen, die sich auf die Hamas, eine Terrororganisation, die zur Vernichtung Israels aufruft, stützt, solange diese nicht die folgenden Bedingungen erfüllt:

– Die Hamas wird Israel anerkennen und gemäß der Bedingungen des Nahost-Quartetts vom Terror abzulassen.
– Die Hamas muss entwaffnet werden.
– Die Gefallenen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und israelischen Zivilisten, die die Hamas festhält, müssen zurückgegeben werden.
– Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) muss die volle Sicherheitskontrolle im Gazastreifen, einschließlich der Übergänge, ausüben und Schmuggel verhindern.
– Die PA wird weiterhin gegen Terrorinfrastruktur der Hamas in Judäa und Samaria vorgehen.
– Die Hamas wir ihre Verbindungen zum Iran abbrechen.
– Gelder und humanitäre Ausrüstung werden weiterhin ausschließlich über die PA und die Mechanismen, die für diesen Zweck etabliert wurden, in den Gazastreifen gelangen.“


Israel äußert sich skeptisch zur Versöhnung zwischen Hamas und Arafats PA

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte am 12. Oktober Folgendes zur Verständigung zwischen der von Palästinenserpräsident Arafat gegründeten „Palästinensischen Autonomiebehörde“ (PA) und der radikal-islamischen Hamas, die im Gazastreifen herrscht: 

„Jede Aussöhnung zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Hamas muss internationale Vereinbarungen und die Bedingungen des Quartetts anerkennen, darunter und zuallererst die Anerkennung Israels und Entwaffnung der Hamas.

Eine Fortsetzung des Tunnelbaus, der Raketenproduktion und der Terrorangriffe gegen Israel sind nicht vereinbar mit den Bedingungen des Quartetts und den Bemühungen der USA, den diplomatischen Prozess wieder aufzunehmen.

Israel fordert, dass diese Bedingungen erfüllt werden, sowie die unverzügliche Freilassung der israelischen Bürger Avra Mengistu und Hisham a-Said, die grausam von der Hamas gefangen gehalten werden, und die Überführung der gefallen israelischen Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin.

Solange die Hamas sich nicht entwaffnet und weiterhin zur Vernichtung Israels aufruft, macht Israel sie für alle Terroraktivitäten aus dem Gazastreifen heraus verantwortlich.

Israel lehnt jede Aussöhnungsvereinbarung ab, die nicht diese Punkte einschließt.

Israel besteht darauf, dass die PA es nicht gestattet, dass die Hamas eine Basis jeglicher Art für terroristische Aktivitäten in den PA-Gebieten in Judäa und Samaria oder dem Gazastreifen erhält, wenn die PA tatsächlich die Verantwortung für ihr Territorium übernimmt.

Israel wird die Entwicklungen vor Ort beobachten und entsprechend agieren.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin