IS-islamischer Mord an Teenager in Hamburg: „Volkspädagogisches“ Totschweigen des ZDF

Von Dr. David Berger

„Über Einzelfälle berichten wir nicht“. So rechtfertigte das ZDF gleich mehrmals sein Schweigen zu dem brutalen Mord an einem 16-Jährigen in Hamburg. Jetzt zeigt ein Bekennerschreiben des „Islamischen Staats“, dass der Vorfall alles andere als ein Einzelfall war. pressefotoberger11

Über den Mord hatten die „Hamburger Morgenpost“ und als einzige überregionale Zeitung die „Bild“  berichtet: In den späten Stunden des 16. Oktober war der 16-j. Victor von einem „südländisch aussehenden“ Mann brutal hinterrücks erstochen, seine 15-jährige Freundin, die ihn begleitete, in die Alster gestoßen worden. Der Junge überlebte nicht.

Das Entsetzen war daraufhin groß. Nicht nur über das Geschehen, sondern auch das Desinteresse, das geradezu schreiende Schweigen der Politiker und Medien zu dem Vorfall. Kein Besuch Merkels bei der Familie, keine Aufrufe zu Lichterketten aus dem Justiz- oder Innenministerium.

Als ein Gastautor von philosophia-perennis daraufhin beim ZDF anfragte, warum man über den Vorfall nicht berichte, bekam er die bezeichnende Antwort: Über Einzelfälle berichte man nicht.

Noch vor wenigen Tagen hat das ZDF erneut offiziell seine Haltung verteidigt, obwohl inzwischen Insider darauf hingewiesen hatten, dass der „Islamische Staat“ einige Wochen zuvor seine Anhänger in alle Welt dazu aufgerufen hatte, nun vermehrt zu sog. Stabbing-Anschlägen überzugehen. Doch das alles bewirkte beim ZDF keine Bewegung in den öffentlich-rechtlichen Betonköpfen.  notizblock-stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

„Bild“ berichtete gestern:

„Die deutschsprachige Abteilung der sogenannten Nachrichtenagentur „Amaq“, über die ISIS seine Propaganda verbreitetet, schreibt: „2 Personen wurden von einem Soldaten des Islamischen Staates am 16. Oktober in Hamburg erstochen. Die Operation wurde als Antwort auf die Rufe zum Angriff auf Bürger der Koalitionsstaaten ausgeführt“.

Durch dieses Bekennerschreiben wird das Verhalten des ZDF zu einem neuen Skandal, der durchaus dem Versagen in der Berichterstattung zu den Vorfällen der Silvesternacht in Köln das Wasser reichen kann.

Beidesmal wurde die Entscheidung, nicht zu berichten, keineswegs von den Fakten, sondern von ideologischen und „volkspädagogischen“ Überlegungen abhängig gemacht.

Quelle und ausführliche Fassung des Beitrags hier: https://philosophia-perennis.com/2016/10/30/isis-zdf/

 


Stellungnahme der „Hamburger Morgenpost“ zum Brandanschlag auf das Verlagsgebäude

MoPo-Chefredakteur Frank Niggemeier erklärte gestern im Namen der Zeitungsredaktion:

„Ja, wir sind bestürzt über den Brandanschlag auf unser Verlagshaus. Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass eine Zeitungsredaktion in einer so weltoffenen und liberalen Stadt wie Hamburg direkt angegriffen wird. Hamburger Morgenpost

Zum Glück waren zu dem Zeitpunkt, als Molotow-Cocktails durch die Fenster flogen, keine Mitarbeiter mehr im Haus!

Wir wissen bislang nicht, wer die Täter waren und warum sie sich die MOPO als Ziel ausgesucht haben. Am Donnerstag, nach den furchtbaren Anschlägen von Paris, titelte die MOPO „So viel Freiheit muss sein!“ und zeigte dazu einige der Karikaturen, für die unsere Kollegen in Frankreich ermordet wurden.

„Es ging uns darum, Haltung zu zeigen“

Es hilft niemandem, jetzt voreilige Schlüsse zu ziehen. Die Polizei ermittelt noch. Wir halten unser Titelblatt nach wie vor für richtig und für wichtig.

Es ging und geht uns nicht um Provokation, sondern darum, Haltung zu zeigen. Gegen den irren Terror religiöser Fanatiker, für die Freiheit von Presse und Meinung. Daran wird sich auch jetzt nichts ändern:

Wir beziehen weiter Stellung, wir bleiben MOPO. Und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die große Welle an Solidarität, die uns gestern von Lesern, Kollegen aus der halben Welt und vielen, vielen Hamburgern erreichte.

Das tut gut und das macht Mut. Merci.“

Quelle: http://www.mopo.de/nachrichten/brandanschlag-in-eigener-sache–danke-fuer-all-die-solidaritaet,5067140,29532008.html


Hamburg: Linksextreme brüsten sich mit Brandanschlägen auf Bahnanlagen

„Wir haben uns den Hamburger Hafen vorgeknöpft“

Linksradikale haben sich zu zwei Brandanschlägen auf Bahnanlagen in Hamburg bekannt. Ein entsprechendes Schreiben der „Magma-Aktionsgruppen“ liegt der „Hamburger Morgenpost“ vor.

Offenbar ging es den unbekannten Tätern darum, den Handelsverkehr des Hamburger Hafens zu stören:

„Für eine Entschleunigung und perspektivische Zerstörung kapitalistischer Warenzirkulation, Arbeits- und Konsumwelten! Diese Ziele liegen uns am Herzen und deshalb haben wir uns heute den Hamburger Hafen vorgeknöpft“, heißt es in den Schreiben.

Bei den Bränden in zwei Kabelschächten war am vergangenen Wochenende ein Sachschaden von zehntausenden Euro entstanden. Unklar ist, ob es sich bei dem zweiten Feuer in der Nähe von Neuwiedenthal um einen weitern Anschlag handelt. Der Güter- und Personenverkehr in der Umgebung wurde dadurch stark beeinträchtigt.

Zu ähnlichen Anschlägen haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder linksextreme Gruppen in Berlin bekannt.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Familienvater Hans Janßen in Hamburg: vom evang. Pastor zum kath. Priester

In Hamburg wurde gestern ein früherer evangelischer Pastor und verheirateter Vater von vier Kindern (19 bis 26 Jahre alt) von Erzbischof Werner Thissen im Mariendom zum katholischen Priester geweiht.

Am  heutigen Pfingstsonntag will der Geistliche in Hamburg-Bergedorf bereits seine erste hl. Messe feiern. Am 17. Juni 2012 übernimmt er eine Pfarrstelle in einer Gemeinde in Bad Oldesloe.

Der Konvertit Hans Janßen ist 55 Jahre alt; er wirkte 20 Jahre lang als evangelischer Pastor in der Bremischen Kirche und in Ostfriesland.

Vor vier Jahren trat er gemeinsam mit seiner Frau in die katholische Kirche ein; ihr Motiv war vor allem die kath. Eucharistielehre (Altarsakrament).

Der theologisch unbedarften „Hamburger Morgenpost“ erscheint die Priesterweihe Janßens offenbar gewöhnungsbedürftig und sensationsträchtig, zumindest gibt sie sich hocherstaunt.

Daher lautet heute deren Überschrift:Erlauben die Katholiken das? Hamburger Priester trägt Ehering und hat vier Kinder!…Verstecken muss er die in Zukunft aber nicht. Der Papst macht extra eine Ausnahme!“

Die Zeitung verwechselt hier wohl einiges:

Die ehelose und enthaltsame Lebensweise  – also der Zölibat  –  ist zwar in der katholischen Kirche eine verpflichtende Regel, doch der Papst hat immer schon Ausnahmen zugelassen  – und dies seit Jahrhunderten, etwa bei den unierten Ostkirchen, also ehem. orthodoxe Kirchen, die sich der katholischen Kirche anschlossen, aber eine gewisse Eigenständigkeit behalten durften (darunter eigene Liturgie und Priester-Ehe).

Im Falle von evangelischen Pastoren, die katholisch wurden, war es bereits vor dem Konzil unter Pius XII. üblich, daß sie als Verheiratete zum Priester geweiht konnten; freilich damals wie heute mittels einer Dispens (Ausnahmegenehmigung); selbstverständlich durften sie Frau und Kinder stets behalten, zumal gerade die katholische Kirche konsequent an der Unauflöslichkeit der Ehe festhält.

Die „Hambuger Morgenpost“  berichtet sodann:  „Knapp tausend Menschen sind gekommen an diesem sonnigen Sonnabend, um zu verfolgen, wie Hans Janßen im St. Marien-Dom (St. Georg) zum Priester geweiht wird.“

Wirklich erfreulich ist diese große Anteilnahme des Kirchenvolks  –  aber entsprechend pubertär reagiert mal wieder die Zeitung: Doch was ist das da an seinem Finger? Da glänzt doch ein … Ehering! Und vier Kinder hat er auch noch! Dabei dürfen Priester doch nicht mal Sex haben!“

Vernünftiger klingen danach folgende Zeilen:

„Es war vor vier Jahren, als Hans Janßen seinen Übertritt von der evangelischen zur katholischen Kirche ankündigte. Der Wandel vom Pastor zum Priester ging aber nicht von heute auf morgen: Drei Jahre musste er dafür die „katholische Schulbank“ drücken, das Priesterseminar in Frankfurt am Main besuchen.“

Wenn die „Hamburger Morgenpost“ glaubte, in dem frischgebackenen katholischen Priester nun einen Gegner des Zölibats vorzufinden, hat sie sich getäuscht.

Pfarrer Janßen befürwortet sogar nicht nur den freiwilligen Zölibat „um des Himmelsreiches willen“, sondern bejaht es auch, daß die kath. Kirche ihre Priester dazu verpflichtet.

Die Zeitung schreibt hierzu nicht ganz frei von Überraschung:

„Den Zölibat hält Janßen trotzdem für sinnvoll, auch dass er eine Auflage und kein freiwilliger Verzicht ist. „Der Zölibat war immer eine Herausforderung, aber immer auch ein Zeichen, dass man Christus allen bevorzugt“, sagt er.“

Der Geistliche kann offenbar gut unterscheiden zwischen Einzelsituationen wie der seinigen – und dem allgemeinen Kirchenrecht, mag dieser Gedankengang eine weltliche Zeitung vielleicht auch etwas überfordern.