Dem Zeitgeist untertan: Kölner Lichtspiele…

Von Hans Bernd Ulrich

Dunkeldeutschland. Mit diesem Titel schaffte es mein Kommentar auf Platz Eins in der Hitparade der (Online-)Leserzuschriften in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. DSC_0568

“Pegida in Köln, die Kirche zeigt Kante”, so lautete die Artikelüberschrift von Deutschlands renommiertester Tageszeitung. Der Autor: Berthold Kohler, seines Zeichens  Herausgeber der FAZ.

Er lobt die vom Domkapitel angeordnete Verdunkelung des Gotteshauses am Vorabend des Dreikönigstages. Originalton: Solche Entschiedenheit wünschte man sich öfter.

Hier der ganze Text des Artikels: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pegida-in-koeln-kirche-zeigt-kante-13354427.html

Ich fühlte mich bemüßigt, hierzu folgende abweichende Meinung zu Protokoll zu geben:

Dunkeldeutschland

Im ehemals Christlichen Abendland gehen die Lichter aus. Diese Geste hat hohen Symbolwert. Und ausgerechnet die katholische Kirche zu Köln ordnet sich dem Zeitgeist unter und legt den Schalter um. Pro Islamisierung. – Im Oberstübchen unserer Politiker und Meinungsmacher brennt ohnehin nur noch selten Licht. Fremdenfeindlichkeit? Blödsinn! Niemand hat etwas gegen den griechischen Schneider, die koreanische Krankenschwester oder den Arzt aus Ghana. Aber gegen Zwangsverheiratungen, Vollverschleierungen, Genitalverstümmlung an Kindern, arabische Clans die ganze Stadtteile und Behörden terrorisieren, Parallelgesellschaften, Scharia-Gerichte, dagegen gibt es hierzulande doch noch einige Vorbehalte. Gut, daß manche Leute noch den Mut haben, auf der Straße dagegen zu protestieren. Trotz massiver Einschüchterung von höchster Stelle.

Dunkeldeutschland

Über tausend Leser haben meinen Text weiterempfohlen. Von über hundert veröffentlichten Kommentaren bedeutet das den Spitzenplatz.

Auch die anderen Zuschriften (insgesamt über einhundert) geben einen guten  Eindruck, was die Leserschaft von dieser Art des Politikbetriebes und Journalismus hält.

Platz 2:

Sind jetzt auch in der FAZ die Lichter aus?

Die Kirchen haben sich aus politischen Diskussionen herauszuhalten, sofern diese nicht direkt mit ihrem Lehramt konfligieren. Und die Kanzlerin hat die verdammte Pflicht, sich mit den Positionen der Pegida auseinanderzusetzen und politische Antworten im Sinne ihres Amtseids zu erarbeiten. Die von ihr praktizierte Totalverweigerung des notwendigen Dialogs als “klare Kante” zu preisen ist doppelt seltsam von jemandem, der sich sonst die Finger gegen Putin wundschreibt.  

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Herrn Ulrich hier: https://hansberndulrich.wordpress.com/2015/01/09/kolner-lichtspiele/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Rebellion in Südafrika: Afrikaner wollten 1914 nicht auf Deutsche schießen

Von Hans Bernd Ulrich

Nein, das ist keine aktuelle Schlagzeile. Das Ganze geschah vor genau einhundert Jahren, in den ersten Tagen des Weltkrieges, im fernen Südafrika, das damals noch Bestandteil des britischen Weltreiches war. 

Die Rebellion wurde niedergeschlagen, es gab Tote und Todesurteile. Südafrika zog dann an der Seite Englands in den Weltkrieg. Seine Soldaten kämpften und starben in Afrika, Flandern und Frankreich. Über tausendzweihundert Afrikaner starben allein auf den Schlachtfeldern Europas; nur jeder fünfte überlebte.General Beyers

Im September 1914 gab es einen Mann, der das alles noch verhindern wollte: General Christian Frederik Beyers (siehe Foto), Oberkommandierender der südafrikanischen Streitkräfte. 

Er sah nämlich absolut keine Veranlassung, an der Seite Englands gegen Deutschland, dem er sich freundschaftlich verbunden fühlte, in den Krieg zu ziehen.

Gerade mal zwölf Jahre zuvor hatten die Briten die Buren, Nachfahren zumeist holländischer Einwanderer  im südlichen Afrika, in einem grausam geführten Krieg besiegt. Fast dreißigtausend Frauen und Kinder  waren unter elenden Bedingungen in den „Concentration Camps“, zu Deutsch: „Konzentrationslager“ umgekommen. Verständlich, daß die besiegten Buren keine großen Elan zeigten, nun umgekehrt für England Leib und Leben zu riskieren.

Aber  England hatte die Südafrikanische Regierung  mit der Aussicht auf Kriegsbeute geködert, nämlich mit der  Herrschaft über die damals noch deutsche Kolonie Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Als Mann von Ehre, wie man damals zu sagen pflegte, nahm General Beyers seinen Abschied und trat mit einem  Brief an die Südafrikanische Regierung an die Öffentlichkeit.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://hansberndulrich.wordpress.com/2014/11/16/rebellion-afrikaner-wollen-nicht-auf-deutsche-schiesen/


Abhöraffäre NSA und Prism: “Kann man es denen verdenken?”

Einspruch von Hans Bernd Ulrich

Wie in einem aufgescheuchten Hühnerhof gackert es seit Tagen im deutschen Politikbetrieb. Überall aufgeregtes Herumflattern, Krähen und Kikeriki.  – Der Grund: NSA und Prism.

Diese  neuen Vokabeln stehen noch nicht im jüngst erschienenen Duden und sorgen trotzdem schon für gehörige Aufregung. Denn nun ist jedem klar, daß jenseits von Ärmelkanal und Atlantik nichts geheimblieb, was hier so über die Datenleitungen summte.

Indessen: wer glaubte, daß unsere befreundeten Siegermächte mit Ende des Kalten Krieges alle Lauschaktivitäten eingestellt  hätten, der musste schon grenzenlos naiv sein. Von daher wirkt die ganze Aufregung reichlich gekünstelt. 0022

Nun ja, kann man es denen in Washington und London verdenken?

Schauen wir doch mal unsere Repräsentanten an: Da hatten es auch schon mal ehemalige Terroristenanwälte nicht nur in die Parlamente, sondern in hohe Staatsämter gebracht: Hans-Christian Ströbele, Otto Schily, Gerhard Schröder. Ein APO-Aktivist und Polizistenprügeler wurde zum Außenminister befördert. 

Ins Europaparlament schicken wir ehemalige Anarchisten und Pädophile: Daniel Cohn-Bendit. Und im Südwesten der Republik regiert ein ehemaliger Kommunist als Ministerpräsident, inzwischen von rot auf grün gewendet. 

Verständlich, dass unsere Freunde da etwas genauer hinschauen möchten. Getreu dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Betrachten wir die Sache doch mal von der anderen Seite: Ohne Abhörmethoden wären weder die Manipulationen im Europäischen Fußball bekannt geworden noch hätte man die Mafiabosse in Sizilien und Kalabrien dingfest machen können. (…) Und ging letztens nicht noch ein mitgeschnittenes Telefonat, in dem irische Banker über deutsche Steuerzahler witzeln, durch die Presse?

QUELLE und FORTSETZUNG des Kommentars hier: http://hansberndulrich.wordpress.com/2013/07/04/abhoren-und-mitlesen-ja-bitte/

Siehe zudem den Artikel des deutsch-jüdischen Historikers Prof. Dr. Michael Wolffsohn: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117714471/Die-USA-haben-guten-Grund-uns-zu-misstrauen.html


Fall Hoeneß: “Mein Onkel und der Uli…”

Von Hans Bernd Ulrich

… die zwei haben vieles gemeinsam: Beide brachten einen Teil ihres Vermögens ins Ausland. Beide wurden denunziert. Gegen beide wurde Anklage erhoben. Mein Onkel wurde bereits verurteilt: Fünf Monate Gefängnis. Dem Uli steht das noch bevor.

 Es war am 23. Februar 1933, als mein Onkel abgeurteilt wurde. Er hatte drei Jahre zuvor, mitten in der Weltwirtschaftskrise, ein Konto und ein Wertpapierdepot bei einer Bank in Amsterdam angelegt, ohne dies den deutschen Behörden mitzuteilen.

Mein Onkel ist längst verstorben. Ich kann nur mutmaßen, was ihn damals zu seinem Schritt in die „Ungesetzlichkeit“ bewogen hat. Vielleicht die (berechtigte) Sorge um die weitere politische Entwicklung in Deutschland?  –  Kommunisten und Nationalsozialisten hatten damals starken Zulauf; ein gewaltsamer Umsturz war jederzeit möglich; die Reichsregierung herrschte mittels Notverordnungen.

Oder war es die Angst  vor neuer Inflation?  – Sieben Jahre zuvor hatten die Sparer schon einmal alles verloren. Oder liebäugelte er mit einem Exil im Ausland und wollte sich einen Sparstrumpf jenseits der Grenze  anlegen?  –  Ich weiß es nicht.

Auch hierzulande gibt es in diesen Tagen wiederum allen Anlass, sich um seine Spargroschen Sorgen zu machen: Die Spannungen und Animositäten in Europa steigen, viele Ökonomen sagen ein Zerbrechen der Euro-Zone voraus. Rote, Grüne und auch manche Schwarze fordern massive Steuererhöhungen und Vermögensabgaben. Einige Beobachter befürchten sogar bürgerkriegsähnliche Zustände.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://hansberndulrich.wordpress.com/2013/05/03/mein-onkel-und-der-ulli/


Der türkischstämmige Autor Akif Pirinçci warnt vor einer Islamisierung Deutschlands

Von Hans Bernd Ulrich

Muslimische Jugendliche begehen in immer kürzeren Abständen bestialische Morde an deutschen Männern. Unter den Opfern befinden sich nie Frauen. Die werden in der Regel vergewaltigt.

Woher wir das wissen? Man höre und staune: Aus der Rheinischen Post. Genauer gesagt: von ihrem Redakteur Ulli Tückmantel.  Er zitiert dort nämlich den türkischstämmigen Autor Akif Pirinçci:

 http://nachrichten.rp-online.de/politik/akif-pirincci-sorgt-sich-um-die-deutschen-1.3313367

Nun ist diese Botschaft nicht wirklich neu. Schon die bekannte Jugendrichtern Kirsten Heisig plaudert  in ihren Buch „Das Ende der Geduld“  aus dem Nähkästchen über das Phänomen der türkischen Gruppenvergewaltigungen: Da würden in der Regel sämtliche Körperöffnungen der Frau in Gebrauch genommen. Eigentlich logisch, denn eine Gruppenvergewaltigung ist per se  ein Gruppenerlebnis und da wollen mehrere gleichzeitig ihren Spaß haben.

Kirsten Heisig musste es wissen: Sie hat sich als Richterin von Berufs wegen mit diesen eher unappetitlichen Angelegenheiten beschäftigt. Allerdings erwähnt sie an keiner Stelle, daß sich türkische Medienvertreter bei solchen Justizverfahren um Plätze auf der Zuhörerbank  bemüht hätten.

Das wäre auch vergebliche Liebesmüh: Sobald einer der Täter jünger ist als 21 Jahre, ist die Öffentlichkeit zum „Persönlichkeitsschutz“ (der Täter) eh ausgeschlossen.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://hansberndulrich.wordpress.com/2013/04/16/vergewaltigungen-und-bestialische-morde-zitiert-von-ulli-tuckmantel/


Glosse zum Gender-Neusprech: Von den “zu Fuß Gehenden” auf der “Flaniermeile”

Von Hans Bernd Ulrich

Kein Aprilscherz– Zum 1.4.2013 wurde der Fußgänger abgeschafft!  – Zumindest laut →Straßenverkehrsordnung.

Dort heißt es  jetzt im →§25: Wer zu Fuß geht, muss die Gehwege benutzen. Früher stand da mal Fußgänger. Und im Paragraphen 23 wurde aus dem Fahrzeugführer der Fahrzeugführende. (…)

Letztens hatte ich mich an der Uni Köln als Gasthörer eingeschrieben. Das mir von früher vertraute Studentensekretariat suchte ich allerdings vergeblich. Das war zum Studierendensekretariat mutiert. 0022

Aber es soll noch weiter gehen. “Der Spiegel” berichtet:

In Hannover ist man jetzt dabei, die “Fußgängerzone” abzuschaffen. Weil “Fußgänger” männlich ist und “Zone” militaristisch, wünscht sich die stellvertretende grüne Ratsfraktionsvorsitzende Ingrid Wagemann, dass dieses Wort aus dem Sprachgebrauch gestrichen wird. Frau Wagemann möchte, dass fortan nur noch von “Flaniermeile” die Rede ist – das sei atmosphärisch besser geeignet, wie sie “Bild” anvertraute. Hier der volle Wortlaut des →Spiegel.

Ich hätte da einen Vorschlag zur Güte: Schafft einfach die geschlechtsspezifischen Artikel in der deutschen Sprache ab! Benutzt nur noch das Neutrum! So ganz genau nehmen wir es ja jetzt eh schon nicht. “Das” Weib, seiner Natur nach weiblich, trägt grammatikalisch einen sächlichen Artikel genauso wie “das” Mannsbild. Unsere →Familienministerin hat ja unlängst „Das liebe Gott“ in den Sprachgebrauch eingeführt.  Gewöhnen wir uns doch an das Hebamm, das Person, das Polizist, das →Grünuch.

Das alles hätte seinen Charme: Pisa-gestresste Schülerinnen und Schülern werden von unnützen Grammatik-Gedöns befreit…Und es wäre ja nicht die erste Rechtschreibreform hierzulande.

Doch ich habe eine Befürchtung: Unsere sechzehn →Kultusministrierenden werden sich kaum so schnell einig werden. Aber wie wäre es mit der Idee: Lasst einfach die nächste Bundestagswahl ausfallen. Spart Euch Wahlkampf, Plakatkosten und sonstige kostenträchtigen Profilierungen. Geht in die nächste Klappsmühle und bestimmt die künftigen das Volk-zu-Vertretenden per Los! Natürlich unter  Beachtung der Quote. Mehr Blödsinn als unsere  jetzigen Gesetz Gebenden werden die auch nicht produzieren.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://hansberndulrich.wordpress.com/2013/04/12/zu-fus-gehende-auf-dem-burgerinnen-und-burgersteig/

 


Glosse zum Sonntag: Das soll doch mal das Teufel holen!

Kaum haben wir gestern den prophezeiten Weltuntergang gerade mal so  überlebt, da droht uns mitten in der besinnlichen Vorweihnachtszeit schon wieder überirdisches  Ungemach: 

Unsere oberste Familienmutti →Kristina Schröder unterzieht Gottvater einer grammatikalischen →Geschlechtsumwandlung!

Erzählt Sie doch frank und frei, daß sie ihr Töchterlein politisch korrekt geschlechtsneutral  im Gender-Mainstream-Glauben erzieht:  Das liebe Gott sieht alles. Der Herrgott hat ausgedient.  Bei Gott, im Namen der Mutter, der Tochter und der weißen Taube!  

So etwa könnte die neue feministische Liturgie lauten. Alles Männliche wird verbal kastriert!

Kristina Schröder bei göttlicher Eingebung Kristina Schröder, nach Amtsbezeichnung Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Verstanden, erwachsene männliche Junggesellen gehören offenbar nicht zu ihren Schutzbefohlenen.

Und damit kommen wir zum nächsten Problemfall: Jesus, nach biblischer Zuschreibung männlichen Geschlechtes. Und so hieß es früher mal bei Tisch: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast

Jesus ist Christus, das ist die Botschaft der Evangelien. Christus bedeutet im ursprünglichen Wortsinn der Gesalbte. Denn damit soll sich die Prophezeiung des Alten Testamentes erfüllen: Jesus ist der Messias, der zum König Gesalbte.

Unsere traditionellen Vornamen wie Christian oder auch Kristina leiten sich aus diesem Wortstamm  ab. Auch wenn man in neuzeitlicher Interpretation bei Christian eher an den geschmierten denkt. Schau ich mir dieses Rindvieh an, dann denk ich an mein Christian… so lautet der Refrain eines populären Volksliedes:  http://ingeb.org/Lieder/womagden.html .

Von Christian ist es nicht weit zur Kristina. Dumme Kuh?  Geschmiert oder bescheuert? Weiß der Himmel! Oha, der Himmel ist ja männlich! Und die Hölle ist weiblich! Hat das was zu bedeuten?

In wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Noch sind unsere Krippenfiguren traditionell. Aber ab nächstem Jahr müssen wir uns wohl  darauf einstellen, daß hier und da die Maria durch einen Marius ersetzt wird. Josef und Marius, zwei Schwule, die ein Kind adoptiert haben.

Die Neuerzählung der Weihnachtsgeschichte nach Gender-Mainstream.

Nein, ich male nicht schwarz-weiß, sondern rot-grün. Und natürlich wird es auch Krippenbilder geben mit einer Josefa statt einem Josef. Damit die Quote erfüllt wird.

Halt, was ist mit den Heiligen Drei Königen? Die werden dann wohl zu →Queens.

Ein besinnliches Weihnachten wünscht Euch

Bernd

SATIRE und FOTO entnommen der ausgezeichneten Webseite GEGEN DEN STROM:  www.hansberndulrich.wordpress.com   


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