Der Heilige Geist in Schöpfung und Erlösung

Von Pater Eugen Mederlet OFM

Wir singen und beten so oft am Schluss der Orationen „in der Einheit des Heiligen Geistes“ und im Hochgebet der Messe flehen wir, dass wir „ein Leib und ein Geist“ werden mögen. Was bedeutet das?

Bedeutet es nur, dass wir gesinnungsmäßig übereinstimmen? Wie man so sagt: „ein Herz und eine Seele“, in einem Zusammenklang unserer Seelen? Ist das schon genug?

Jesus fleht zum Vater und gibt es an als Frucht seines Kreuzesopfers, dass wir so eins seien, wie er mit dem Vater eins ist. Die Einheit kann ja nicht nur unter jenen sein, die enger zusammenleben – und die anderen gehen mich nichts an. Das wäre nicht die ganzen Schöpfung.

Dann wären auch im Himmel lauter Einzeleinheiten, so wie man im großen Speisesaal um kleine Tische herum zu Sechsen sitzt, man hat gute Gespräche untereinander, aber mit den anderen ist keine Verbindung vorhanden.

Selbst wenn wir mit allen Menschen, die jetzt leben, in einer inneren Gemeinschaft stehen würden, dann wären wir es noch nicht mit allen vergangenen Generationen und mit den kommenden.

Es ist auf alle Fälle eine Einheit, die alles Psychische übersteigt, denn alle sollen miteinander eins werden, auch die Engel mit den Menschen; denn sonst wären ja wieder zwei Kammern im Himmel, so wie in einer Regierung zwei Kammern sind: Das Oberhaus und das Unterhaus. Da wären die Engel für sich eine Gesellschaft und die Menschen wieder für sich eine Gesellschaft.

Die Schöpfung ist eine. Was bedeutet dies? Wie können wir es vielleicht ein wenig erahnen?

Die gesamte Schöpfung ist eins und ist von Anfang an von Gott so erschaffen, dass sie ein unvorstellbares Kunstwerk der Harmonie darstellt. Beginnen wir einmal mit den Engeln im Himmel, den Ersterschaffenen. Wenn in einem Engel ein Gedanke aufsteigt, ist dieser Gedanke einklingend in alle. Die Gedanken und die Liebesglut eines jeden klingt zusammen in eine einzige, unendliche Fülle, ein nicht mehr vorstellbares Kunstwerk der Harmonie.

Wenn wir uns die herrlichste Symphonie, die je auf Erden komponiert worden ist, von den schönsten und vollendetsten Künstlern gespielt, vorstellen würden, wo dann die eine Geige eine Melodie spielt, aber nicht für sich. Der Geiger wird auch nicht sich selbst wie ein Solo hören. Er spielt sich hinein ins Ganze und klingt zusammen mit der Trommel, mit der Klarinette, mit der Oboe, mit der Bratsche, mit dem Cello, mit der Bassgeige, alles klingt in eine einzige, unerhörte Harmonie, eben das wunderbare Kunstwerk.

Wenn ich eine einzelne Melodie hören würde, wäre das vielleicht schon ganz schön, besonders wenn es die von ersten Geiger wäre, aber ich würde nicht herausspüren, was es eigentlich ist. Der erste Geiger wäre trostlos, wenn er das als Einzelner vorspielen müsste. Er erkennt sich selbst und den Wert seines Spielens in dem, was es im Ganzen wird.

Dieses Zusammenspiel der Musik auf Erden müssen wir als winzig kleines Ahnungsfünklein hineinübersetzen, hineinahnen in die Engel, wo jeder Spieler ja selbst seine Melodie spielt und jeder persönlich denkt, empfängt aus Gott, anbetet, strahlt Ihn wider in allen Variationen herrlichster Kunstwerke des Singens, immer neuer Dichtung höchster Lyrik und höchster Anbetung und Musik, Licht, Farbe.

Alles, was wir hier unten ahnen können, ist in einem unerhörten Zusammenklang, wo nichts allein ist, sondern alles eins, ein einziges Leben, und das zuströmend aus Gott, zuströmend aus der unendlichen Zeugung, in der der Vater seinen Sohn ausspricht.

ER ist ja der Urheber aller Kunstwerke in Seinem Wort, das ER spricht. Dieses eine WORT strömt im Heiligen Geist in die Engel und wird dort zu diesem unendlichen Kunstwerk, wo jeder berufen ist, seine Partie zu spielen, zu singen und zu leben, ein unerhörtes Leben, ein Drama. Die Engel leben ja! Wir sehen doch, in welche Prüfung sie gestellt werden. Die einen stürzen in den Abgrund und vom Abgrund aus durchqueren sie mit Getöse, mit dem Lärm die Harmonie. In der Hölle gibt es keinen Klang mehr, nur noch Lärm. Lärm kommt aus der Unterwelt.

Bei Hildegard von Bingen haben die Teufel immer nur ein Geplärr, sie können nicht singen. Eine Störungsfunktion üben sie aus gegen diese unaussprechliche Harmonie.

Und nun ist in den Engeln gleichsam die ganze Schöpfung schon vorgespielt. Das ganze Schöpfungsdrama, auch das ganze Werden der Schöpfung, jeden Geschöpfes, jeder Blüte, jeder Form der Kristallisation, jedes Windhauchs, der durch die Jahrmillionen und Milliarden geht, und jede Formung der Sterne und ihre Bewegungen, und ihre Gluten, und das Werden der Menschen und ihre Geschichte, alles ist schon vorgeformt in den Engeln und wird nun hineingespiegelt, dass es Erde wird, dass es Mensch wird.

Und der Mensch bekommt nun selbst seine Partie mitzuspielen mit den Engeln zusammen als Mensch, nun noch eine viel größere Herrlichkeit dieses Gesamtgesanges, des gesamten Dramas, des gesamten herrlichen Spieles Gottes. Er spielt auf dem Erdenrund noch herrlicher, es zu gestalten durch das menschliche Einklingen in das Klingen der Engel.

So war es im Paradies bis zum Menschen in der Zeit, da er noch in der Einheit Gottes ist, ist alles ein einziges unendliches Werden eines gesungenen, herrlichen Dramas, einer Oper, eines Welttheaters im tiefsten, herrlichsten Sinn, von Gott erfunden und gespielt durch seine Diener, die Knechte.

Nichts hat gestört, nichts konnte irgendeinen Misston geben, und der Mensch hat, solange er auf Gott so einging, wie die Engel eingehen, in der freien Zustimmung der Liebe auch jeden Gedanken, jede Regung ganz aus Gott empfangen und singend, klingend, handelnd, sprechend, denkend hineinklingen lassen in die immer voranschreitende Symphonie. Die Symphonie wird erst vollendet sein und dann erst eigentlich klingen, wenn die Schöpfung bei der Wiederkunft Christi vollendet ist.

Aber im Paradies begannen die ersten Takte der Ouvertüre, und die waren schon unerhört herrlich und ohne jeden Fehler, makellos gespielt von jeder Regung des Herzens, und deshalb war eben die Liebe zwischen Adam und Eva reinste Gottesliebe. Das Leibhaftige war nur Ausdruck des Brautgeheimnisses, der Leib des Menschen offenbart das Geheimnis der göttlichen Liebe, die als Mann und Frau sich gegenseitig schenkt. So hätte es eingeklungen mit den Kindern, so wäre alles immer weiter eingeklungen.

Natur Mensch Umwelt

Und nun kommt der unheimliche Misston, dass nicht nur irgend einer, sondern der Mensch, der alle Symphonie in sich trägt, aus dem alles hervorgehen soll, sich von Gott, vom Komponisten und vom Dirigenten, von der gesamten Einheit des Kunstwerkes losreißt und es an sich reißt und querdurch falsch hineintönt, und so das ganze Orchester durcheinanderbringt, so dass nichts mehr tönen kann, dass alles Missklang ist, so dass die Engel allein noch im Himmel singen und die Erde verloren außerhalb des Kunstwerkes gefallen ist ins Draußensein. Das ist das Werk Adams. Unheimlich! Wir können uns das nicht vorstellen. Das heißt, wir könnten es ja, wir leben es doch.

Und nun – wie geht es weiter?

Ich möchte zuerst noch einmal zurückkehren zur Einheit des Paradieses und des Himmels. Dieses Einssein ist eben das eine Leben aus Gott. Da ja alle am göttlichen Leben teilnehmen, sind alle inwendig in einem Leben, das aus sich selbst zusammenklingt, wie in einem Leib von selbst alles ein Leben ist. Die Einheit ist real, das eine Leben des Dreieinen Gottes.

Dass die gesamte Schöpfung so in dieser Gnade, der Paradiesesgnade und der himmlischen Gnade der Engel, so von Gott, aus Gott ein Leben hat, dass wir hineingenommen sind in die Heiligste Dreifaltigkeit. Wir haben das Leben des einen Gottes und deshalb ist es ein Leben. Wie Vater und Sohn eines Wesens sind und ein Leben haben, alles gemeinsam in einer Fülle, so besitzen wir alle gemeinsam in einer Fülle den Anteil am göttlichen Leben.

Und das ist zerstört. Das Leben ist ausgelöscht. Das ist der Tod, das ist das Reich der Sünde, das Reich der Finsternis, das der beherrscht, der es herbeigeführt hat mit seinem Missklang, in den er den Menschen hineingerissen hat. Der Mensch hat es aber gewollt.

Und nun – wie geht es weiter?

Nun kommt Gott selbst in diese zerstörte Schöpfung. Wir können nun denken, jetzt macht ER alles wieder gut. ER erlöst uns, und jetzt klingt alles wieder schön. So geht es nicht.

Gott selbst geht den umgekehrten Weg: Weil der Sohn Gottes in dieses Leben hineinsteigt, geht nun die gesamte Zerstörung, der herzzerreißende Missklang und Tod, alles geht auf Jesus, das Lamm, das nun das Sündenlamm wird, beladen mit der ganzen Weltsünde. Dieses Zerrissensein der ganzen Symphonie geht auf Jesus. ER nimmt unsere Last an – und in dieser Zerrissenheit nun stimmt ER ein neues Lied an, das noch viel herrlicher ist als alles, was bisher, als die Welt noch in der Unschuld war, erklungen ist.

Weil jetzt aus diesem Zerstörtsein, aus diesem Tragen von aller Krankheit, von aller Weggeworfenheit, von aller Verdemütigung und Verspottung, das unendlich herrlichere Lied der Liebe erklingt. Darin sagt Jesus: Ja, das soll jetzt mein Loblied des Vaters sein, dass ich von dieser zerstörten, rebellischen, verlorenen Erde aus Ihm das Lob darbringe in all diesen Schmerzen.

Es ist das neue Lied der gekreuzigten Liebe, das viel herrlicher ist, schwerer, aber herrlicher als das Lied der Engel. Sie beneiden uns, dass wir dieses viel herrlichere Lied singen dürfen als sie.

Dieses Lied des Sohnes Gottes am Kreuz, das erfüllt nun auch die Engel, dass sie das gleiche Lied, dieses schmerzvolle Lied der Liebe singen können, weil sie hinabgestiegen sind zu uns Menschen, unsere Schutzengel und alle Engel, in diese zerrissene Welt dienend herabgestiegen sind. So lernen sie ebenfalls das herrliche Lied des Gottesknechtes, der alle Schuld der Welt und alle Krankheit trägt, den Gott zerschlagen hat um unserer Missetaten willen.

Seht, in diese Einheit sind wir hineingestellt.

Wir müssen heute drum beten und auch, wie es uns gegeben ist, darum ringen im Herzen, aus der Isolierung herauszukommen, um uns nicht mehr als Einzelne zu sehen: Ich und Gott – und dann sind andere auch noch da, mit denen ich halt schauen muss, wie ich fertig werde, sondern wir, die gesamte Schöpfung.

Der verborgenste Gedanke, das verborgenste Beten, Opfern oder ein Lied, das in mir erklingt, das ich so gern in Worte fassen und singen möchte, dass es die Welt höre, das ist schon längst gehört. Sobald es aufsteigt, vom Heiligen Geist angeweht, ist es bereits in der ganzen Schöpfung, ist es Einklang in die Symphonie – und einmal wird es als herrlicher Gesang offenbar sein bei der Wiederkunft Christi, wenn die erlöste Schöpfung ins Lied der Liebe einstimmen wird.

Deshalb dürfen wir in unseren Gebeten ganz still verborgen sein, brauchen unsere Opfer von keinem Menschen gesehen werden. Darum sagt Jesus, die linke Hand soll es nicht einmal wissen. Und in dein Kämmerchen schaut der Vater hinein.

Wenn wir die heilige Eucharistie feiern, strömt das in die gesamte Schöpfung. Es ist ja das Opfer für alle, das Jesus hier darbringt in unserem Herzen, und wir es als unser Opfer im Schoß der Kirche darbringen.

Wir meinen immer, wir müssen Solo spielen, wir wollen eine Solo-Geige. Und dann meinen wir: Ich muss wichtig sein, damit meines ebenso gut ist wie das andere. Das muss doch neben dem konkurrieren können. Der spielt ja nur Bratsche, ich will Geige spielen, die erste Geige!

Du bist aufgeblasen, wie es in der Fabel heißt, wie der Frosch, der so groß sein wollte wie der Ochse. Er hat sich aufgeblasen, bis er geplatzt ist. Das ist genau unser Stolz. Wir alle blasen uns auf, und dann ist nichts da als ein missklingendes Quaken. Damit ist die ganze Symphonie zerstört.

Wenn ich aber aufgeben würde, Solo zu spielen, sondern nur meinen schlichten Klang, was jetzt eben in meinem Leben als Beten, als Opfern, als Tun, als Werk gegeben ist, Füße waschen oder eine Krankheit tragen, ja: die ganze Mühe des Belastetseins, weil ständig in mir alles nach unten zieht und ich in jedem Gebet nur Zerstreuungen habe – und zu all dem Ja sage, ist dies mein wahrer Einklang in die herrlichste Harmonie. Sie kommt aus dem Kreuzesopfer Jesu, aus dem Lobgesang des Sohnes, eine Melodie, die ins Ganze hineingehört und die nun im Ganzen zum Glanz gelangt.

Das ist, was der Heilige Geist in uns wirkt, dass ER uns entfacht zu dieser Glut der Liebe, dass ER uns entzündet zu dieser Bereitschaft, das mühevolle, verletzte Leben des Lammes Gottes zu tragen und deshalb jetzt verborgen ein Liebeslied vorzubereiten, das Lied des Lammes, wie es heißt in der Geheimen Offenbarung, dass sie das Lied des Lammes singen werden, das Lied, das Jesus bereitet hat für die ganze Schöpfung.

Wie würden wir dann so vieles leichter tragen, alles, was mich so belastet und wo ich schließlich nur noch Scherben in der Hand habe. Und aus diesen Scherben, die mich so erniedrigen und gering machen, ertönt in meinem Herzen das Loblied, das Anbetungslied, das Lied des Lammes, das die gesamte Schöpfung in eine noch herrlichere Symphonie hineinführt, als es je im Stand der Unschuld hätte sein können.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pfingt-Predigt von Pater Eugen Mederlet OFM. Der Franziskaner und Schriftsteller lebte vom 18.1.1912 bis 5.7.1992. Dieser Beitrag wurde uns von unserem Leser Gerhard Kumerics freundlicherweise zur Verfügung gestellt – er ist stellv. Leiter der von Pater Mederlet gegründeten Stifung St. Bonaventura. (Der hl. Bonaventura war ein großer Theologe des Franziskanerordens.)


Papst Franziskus würdigt die Kunst: „Schönheit, Harmonie und Friede“

In der Kunst zeige sich die geistliche Sehnsucht der Menschen. Das sagte der Papst am Samstag im Vatikan. In der Kunst könne sich außerdem die „befreiende Botschaft“ des Evangeliums zum Ausdruck bringen. Franziskus sprach bei einer Audienz für Mitglieder der Stiftung „The Patrons of the Arts“. 1_0_738707

Die vor 30 Jahren gegründete Stiftung unterstützt die Arbeit der Vatikanischen Museen finanziell. Der Papst erklärte bei seiner Begrüßungsansprache:

„Die Vatikanischen Museen sind ein herausragender Vermittler der christlichen Botschaft. Durch sie erhielten unzählige Rom-Besucher die Möglichkeit, dieser Botschaft durch Kunstwerke zu begegnen, die die geistlichen Hoffnungen der Menschheit und die großen Mysterien des christlichen Glaubens zum Ausdruck bringen.“

Zudem sagte der Pontifex zu den Mäzenen, daß sie einen guten Beitrag für die Erhaltung wichtiger Kunstschätze leisten:

„Zu allen Zeiten hat die Kirche Künstler aufgerufen, die Schönheit des eigenen Glaubens zum Ausdruck zu bringen und die Frohe Botschaft dadurch zu verbreiten. Diese ist geprägt von der Vollendung der Schöpfung Gottes, aber auch von der Achtung der Würde des Menschen, der das Ebenbild Gottes ist.

Die Kunst hat den Menschen immer wieder den Tod und die Auferstehung Christi gezeigt, und so auf die Rettung und Wiedergeburt der Welt hingewiesen, die von der Tragik der Sünde und des Todes gekennzeichnet ist.“

Wer die Vatikanischen Museen unterstütze, so der Papst weiter, erweise auch der Allgemeinheit einen Gefallen:

„Denn durch die Ausstellung der Kunstwerke in den Vatikanischen Museen werden auch unsere Hoffnungen der Ankunft jenes Reiches gezeigt, in der Schönheit, Harmonie und Friede herrschen. Diese Hoffnung ist in den Herzen eines jeden Menschen verborgen und die Antriebskraft der Menschheit, um sich in der Kunst ausdrücken zu können.“

Mit zuletzt mehr als fünf Millionen Besuchern im Jahr zählen die Vatikanischen Museen zu den meistbesuchten Kunstsammlungen der Welt.

Quelle für Text und Foto: http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/19/papst:_%E2%80%9Emensch_kann_auch_durch_kunst_gerettet_werden%E2%80%9C/ted-738707


Lyrisches Plädoyer für die Liebe: Mann, Frau und Kind!

FAMILIENFEIND

Der letzte Liebende betrachtet seine Frau

im Spiegelbild der Zärtlichkeit.

Wie sie das Kind ihm reicht,

das seine Ärmchen streckt.

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Derweil  –

zerschlägt ein Tollhund alle Spiegel.

Die Splitter

fetzen so gefährlich

bis zum Rand der Welt.

Es krallt die schwarze Hand

nach jedem Bild der Harmonie.

Zerstörend zieht sie alles

in ein großes Trotzgelächter !

Denn Mann und Frau und Kind

sind diesem Geist verhaßt

von Anbeginn.

Christel Koppehele

Foto: Michael Blank