Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 23,5-8:

Seht, es kommen Tage – Spruch des HERRN -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. ER wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird ER sorgen im Land.
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In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.
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Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des HERRN -, da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der HERR lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat.
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Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Ein Wächter des HERRN muß die Schuldigen zur Umkehr auffordern

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Ez 33,7-9:

So spricht der HERR: Du aber, Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter; wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, musst du sie warnen.

Wenn ich zu einem, der sich schuldig gemacht hat, sage: Du musst sterben!, und wenn du nicht redest und den Schuldigen nicht warnst, um ihn von seinem Weg abzubringen, dann wird der Schuldige seiner Sünde wegen sterben. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut.

Wenn du aber den Schuldigen vor seinem Weg gewarnt hast, damit er umkehrt, und wenn er dennoch auf seinem Weg verbleibt, dann wird er seiner Sünde wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet.

 


Christus schickt seine Apostel zu den „verlorenen Schafen des Hauses Israel“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 10,1-7:

In jener Zeit rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, Jakobus und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

 


GOTT stellt klar: Keiner ist für Sünden seiner Vorfahren verantwortlich

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ezechiel 18,1-10.13b.30-32:

Das Wort des HERRN erging an mich:
Wie kommt ihr dazu, im Land Israel das Sprichwort zu gebrauchen: Die Väter essen saure Trauben, und den Söhnen werden die Zähne stumpf?
So wahr ich lebe – Spruch Gottes, des HERRN -, keiner von euch in Israel soll mehr dieses Sprichwort gebrauchen. 0018

Alle Menschenleben sind mein Eigentum, das Leben des Vaters ebenso wie das Leben des Sohnes, sie gehören mir. Nur wer sündigt, soll sterben.

Ist jemand gerecht, so handelt er nach Recht und Gerechtigkeit. Er hält auf den Bergen keine heidnischen Opfermahlzeiten ab. Er blickt nicht zu den Götzen des Hauses Israel auf. Er schändet nicht die Frau seines Nächsten. Einer Frau tritt er nicht nahe während ihrer Blutung.

Er unterdrückt niemanden. Er gibt dem Schuldner das Pfand zurück. Er begeht keinen Raub. Dem Hungrigen gibt er von seinem Brot, und den Nackten bekleidet er. Er leiht nicht gegen Zins und treibt keinen Wucher. Er hält seine Hand vom Unrecht fern. Zwischen Streitenden fällt er ein gerechtes Urteil.

Er lebt nach meinen Gesetzen, er achtet auf meine Rechtsvorschriften und befolgt sie treu. Er ist gerecht, und deshalb wird er am Leben bleiben – Spruch Gottes, des HERRN.

Angenommen aber, er zeugt einen Sohn, der gewalttätig wird, der Blut vergießt oder eine andere von diesen Sünden begeht, soll der dann am Leben bleiben? Er soll nicht am Leben bleiben. Er hat alle diese Greueltaten verübt, darum muss er sterben. Er ist selbst schuld an seinem Tod.

Darum will ich euch richten, jeden nach seinem Verhalten, ihr vom Haus Israel – Spruch Gottes, des HERRN. Kehrt um, wendet euch ab von all euren Vergehen! Sie sollen für euch nicht länger der Anlass sein, in Sünde zu fallen.

Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt! Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss – Spruch Gottes, des HERRN. Kehrt um, auf daß ihr am Leben bleibt.

Foto: KOMM-MIT-Verlag

 


Gott kündigt einen neuen Bund an: „Ich schreibe mein Gesetz auf ihr Herz“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 31,31-34:

Seht, es werden Tage kommen  –  Spruch des HERRN  – , in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde, nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen.  DSC_1652-2-2

Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war  –  Spruch des HERRN.

Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe  –  Spruch des HERRN: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den HERRN!, sondern sie alle, klein und groß, werden mich erkennen. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünden denke ich nicht mehr.

 


Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jeremia 23,5-8.

Seht, es kommen Tage  –  Spruch des HERRN  –  da werde ich für David einen gerechten Sproß erwecken. ER wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. 2_atk2926-170x115

In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.

Darum seht, es werden Tage kommen  –  Spruch des HERRN  –  da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!
sondern:

So wahr der HERR lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat. Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.


Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 98 (97),2-3ab.3cd-4.5-6.

Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unseres Gottes.
Jauchzt vor dem HERRN, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem HERRN auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem HERRN, dem König!