Israel: Verstärkte Fischzucht für die Verbesserung der Welternährung

Neun Milliarden Menschen werden Voraussagen zufolge 2050 auf der Erde leben. Der durch diesen Bevölkerungszuwachs erhöhte Bedarf an Nahrungsquellen ist eines der größten Probleme der Menschheit. 

Wasserkulturen könnten hier eine Lösung bieten: Fischzucht ist der am schnellsten wachsende Sektor der Nahrungsmittelerzeugung und wird in den kommenden Jahrzehnten eine lebenswichtige Bedeutung für die weltweiten Nahrungsressourcen einnehmen.

Jedoch: Abgesehen von Fragen des Tierwohls steht auch die energieaufwendige Reproduktion (Fortpflanzung) der Fische dieser Entwicklung im Wege.

Eine Entdeckung von Prof. Berta Levavi-Sivan von der Hebräischen Universität in Jerusalem könnte dies beheben:

Sie hat gezeigt, dass die Moleküle Neurokinin B (NKB) und Neurokinin F (NKF), die von Gehirnen der Fische sezerniert werden, eine wichtige Rolle bei der Reproduktion spielen. Deshalb entwickelte die Wissenschaftlerin Moleküle, die den hemmenden Effekt von NKB und NKF neutralisieren – und die Wachstumsrate somit erhöhen.

NKB wurde bisher in 20 verschiedenen Fischarten gefunden. Man geht deshalb davon aus, dass die Entdeckung in einer Vielzahl von Arten wirkungsreich sein könnte. Die Hebräische Universität erteilte dem Startup-Unternehmen AquiNovo Ltd. die Lizenz für diese Technik. AquiNovo wird die Technologie nun weiterentwickeln, um Wachstumsverstärker für Zuchtfische anzufertigen  – vielleicht ein Beitrag für die Welternährung.

Quelle: Hebräische Universität Jerusalem

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Jerusalem: Universität kondoliert zur tödlichen Messerattacke auf die Studentin Hannah B.

Am vergangenen Karfreitag kam es in Jerusalem zu einer tödlichen Messerattacke. Ein 57-jähriger Palästinenser griff eine britische Studentin in einer Straßenbahn mit einem Messer an. Das Opfer erlag kurz darauf seinen Verletzungen.

Ein Polizist in der Bahn überwältigte den Mann. Der Attentäter wurde festgenommen.

Nach dem Anschlag auf ihre Studentin Hannah Bladon (siehe Foto) hat die Hebräische Universität Jerusalem sich in einer Stellungnahme geäußert. Darin heißt es:

„Die Hebräische Universität und die Rothberg International School verleihen ihrer tiefen Trauer über den Mord an der britischen Studentin Hannah Bladon bei dem heutigen Anschlag Ausdruck. Wir sprechen ihrer Familie unser tiefempfundenes Beileid aus und teilen deren Kummer.

Die Universität verurteilt solche Akte des Terrors, die unschuldigen Menschen Leid zufügen, besonders einer Studentin, die nach Jerusalem gekommen ist, um zu studieren und ihren akademischen Horizont zu erweitern.

Die Verwaltung und Mitarbeiter der Universität werden den Studierenden, Fakultätsmitgliedern und ihren Familien in Israel und weltweit jegliche notwendige Unterstützung zukommen lassen.

Hannah Bladon kam im Rahmen eines Studierendenaustauschs mit der Universität Birmingham an die Hebräische Universität. Sie hat ihr Studium hier Ende Januar 2017 aufgenommen und wollte noch bis zum Ende des laufenden Semesters bleiben. Möge ihr Andenken ein Segen sein.“

Quelle (Text/Foto): http://new.huji.ac.il/en/article/34299


Universität von Jerusalem auf Platz 3 der besten Universitäten Asiens

Die Hebräische Universität in Jerusalem belegt beim Akademischen Ranking der Universitäten in der Welt für das Jahr 2015 den 67. Platz unter den 500 besten Universitäten der Welt.

Nach dem Ranking ist sie außerdem die drittbeste unter den Universitäten in Asien. Im Bereich Mathematik belegt die Hebräische Universität weltweit den 33. Platz.

Das Ranking wird jährlich von ShanghaiRanking Consultancy veröffentlicht, einer unabhängigen Organisation, die Informationen zur Hochschulbildung anbietet. Es listet die besten 500 von mehr als 1200 weltweiten Universitäten, die begutachtet werden. In diesem Jahr wurde das Ranking am 15. August veröffentlicht.

Seit der ersten Auflage im Jahr 2003 hat das Shanghai Ranking die Hebräische Universität in jedem Jahr unter den 100 besten Universitäten der Welt aufgeführt. Im Vergleich zur ersten Bewertung vor zwölf Jahren hat sich die Hebräische Universität inzwischen um 27 Plätze verbessert.

Quellen: Sprecher der Hebräischen Universität / Israelische Botschaft in Berlin