Heidenheim: Linksradikale verübten Farbanschlag auf Haus eines AfD-Politikers

Linksextreme haben sich zu einem Farbanschlag auf den Pressesprecher der AfD in Baden-Württemberg, Thilo Rieger, in Heidenheim bekannt. „Wir haben Thilo Rieger in der Nacht auf Samstag einen Besuch abgestattet“, schrieben die mutmaßlichen Täter auf dem Szeneportal Indymedia.

Nach eigenen Angaben warfen sie rund ein halbes dutzend Farbbomben gegen die Fassade des Hauses und beschmierten Riegers Auto großflächig mit schwarzer Lackfarbe. „Wer zum Parteitag der Rassisten und Menschenfeinde einlädt, muß mit Ärger rechnen“, hieß es auf der Internetseite.

Hintergrund war demnach der Landesparteitag der baden-württembergischen AfD in Heidenheim am vergangenen Wochenende.

BILD: Polizisten schützen eine Lebensrechtler-Prozession vor der linksextremen Antifa in Münster

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm sagte am Montag auf Nachfrage der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT, aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe zu einer Kundgebung gegen den Parteitag sei ein Zusammenhang mit dem Farbanschlag anzunehmen. 

„Es ist bitter, so einen Schaden zu haben“, kommentierte Rieger gegenüber der JF den Anschlag, denn auf den Kosten von rund 5000 Euro bleibe er sitzen: „Das zahlt keine Versicherung.“

SOWEIT die Meldung der „Jungen Freiheit“ – und hier ein Hinweis in eigener Sache:

Rieger hat recht, den Schaden zahlt keine Versicherung. Unser KOMM-MIT-Verlag und Christoferuswerk in Münster hat solch einen mutmaßlich linksextremen Farbanschlag (kurz vor dem Kreuze-Marsch!) zweifach erlebt –  und wir blieben ebenfalls auf den Kosten sitzen. Versicherungen zahlen nämlich nur für „Graffitis“, nicht für Farbschäden!


Heidenheim: Vortrag am 14.1. über die „Lust des Lästerns“ in der Reformationszeit

Spottblätter, auf denen Bauern ihre Notdurft in die Papst-Tiara verrichten oder Luther in den Schlund der Hölle getrieben wird  –  um solch delikate Abbildungen kreist ein Abendvortrag „Lust des Lästerns: Bildpolemik zur Zeit der Reformation“.  Bistum Eichstätt

Die vom Bistum Eichstätt mitorganisierte Tagung beginnt am Mittwoch, den 14. Januar, um 19.30 Uhr im Kloster Heidenheim.

Referent ist Dr. Klaus Weschenfelder. Als Direktor der Kunstsammlungen der Veste Coburg betreut er einen einmaligen Schatz an Flugblättern und Illustrationen aus der Reformationszeit.

Druckgraphik als das „Internet“ jener Zeit

In seinem Bildervortrag zeigt Weschenfelder das facettenreiche Spektrum einer religiös motivierten Bilderschlacht, in der sich Lutheraner wie auch Katholiken gegenseitig mit beißendem Spott und wüsten Verunglimpfungen überzogen.

Begünstigt wurde dieser Schlagabtausch durch das neue Medium der Druckgraphik  –  das „Internet der Reformationszeit“, das hohe Verbreitungsgeschwindigkeit ebenso gewährleistete wie Anonymität.

Im Anschluß an den Vortrag im Kapellensaal des Klosters laden das Diözesanbildungswerk Eichstätt und der Zweckverband Kloster Heidenheim als gemeinsame Veranstalter zu einem Gespräch mit Neujahrsumtrunk ein.

Quelle: http://www.bistum-eichstaett.de/