Verzicht auf Rache, Groll und Zorn schenkt uns das Erbarmen des Höchsten

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Buch Jesus Sirach 27,30.28,1-7.

Groll und Zorn, auch diese sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest.
Wer sich rächt, an dem rächt sich der HERR; dessen Sünden behält ER im Gedächtnis.
Vergib deinem Nächsten das Unrecht,
dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.
Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern,
vom HERRN aber sucht er Heilung zu erlangen?

Mit seinesgleichen hat er kein Erbarmen,
aber wegen seiner eigenen Sünden bittet er um Gnade?

Obwohl er nur ein Wesen aus Fleisch ist, verharrt er im Groll,
wer wird da seine Sünden vergeben?

Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft, denk an Untergang und Tod,
und bleib den Geboten treu!

Denk an die Gebote, und grolle dem Nächsten nicht,
denk an den Bund des Höchsten, und verzeih die Schuld!

 

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GOTT sei uns gnädig und segne uns, damit auf Erden sein Weg erkannt wird

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 67 (66),2-3.5.8:

GOTT sei uns gnädig und segne uns.
ER lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o GOTT,
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

 


GOTT hat sich den Kindern Israels kundgetan

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),6-7.8-9.10-11.12-13.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der Ewige ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
ER wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

ER handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten.

 


Der HERR ist unsere Zuflucht und Burg

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 91 (90),1-2.14-15a.15bc-16.

Wer im Schutz des Höchsten wohnt
und ruht im Schatten des Allmächtigen,
der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg,
mein Gott, dem ich vertraue.»

Weil er an mir hängt, will ich ihn retten;
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Wenn er mich anruft,
dann will ich ihn erhören.

Ich bin bei ihm in der Not,
befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben
und lasse ihn schauen mein Heil.

 


Die Medjugorje-„Madonna“ leugnet das immerwährende Menschsein Christi

Von Felizitas Küble

Die jüngste Monatsbotschaft der (kirchlich nicht anerkannten) „Marienerscheinung“ aus Medjugorje, die hier online veröffentlicht wurde, enthält schwere theologische Irrtümer. Es handelt sich um die aktuelle monatliche „Privatbotschaft“ an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo.

Darin heißt es zum Beispiel (Linien jeweils von uns):

„Liebe Kinder! …Ich weiß, dass ihr mit Liebe und Hoffnung an mich denkt. Auch ich fühle Liebe für euch alle, wie sie auch mein über alles geliebter Sohn fühlt, der mich durch Seine barmherzige Liebe immer von neuem zu euch sendet; Er, der Mensch war, der da war und Gott ist – der Eine und dreieinige; Er, der wegen euch mit Körper und Seele gelitten hat; Er, der sich zum Brot gemacht hat, um eure Seelen zu nähren und sie so rettet.“

Abgesehen von der ständigen „Gefühlsduseligkeit“, die sich in den Medju-Texten aufdrängt:

Die Aussage, Christus „war“ ein Mensch, ist irrig, denn unser Erlöser  i s t  auch heute und morgen ein Mensch, ER wird es immer bleiben, ER behält seine menschliche Natur auch nach der Auferstehung, wenngleich mit einem verklärten Leib, der nicht mehr den Naturgesetzen unterworfen ist. Christus „war“ also nicht Mensch, sondern ER ist und bleibt es. Damit hat sich diese „Offenbarung“ theologisch erheblich verrannt.

Zudem hat sich Christus nicht „zum Brot gemacht“, denn in der Eucharistie ist ER nicht zu Brot geworden, sondern ER ist durch die sakramentale Wandlung in der Gestalt des Brotes (und des Weines) selber real gegenwärtig. Aus dem Wesen des Brotes wird das Wesen des Erlösers (nur die Gestalt des Brotes bleibt); daher auch der kirchliche Ausdruck „Wesensverwandlung“ bzw. Transsubstantiation.

Überdies ist Christus nicht der „Eine und dreieinige“, sondern die zweite göttliche Person der hl. Dreieinigkeit.

Sodann lautet die „Botschaft“ weiter:

„Mein Herz leidet. Die Sünden vermehren sich, sie sind zu zahlreich, aber mit der Hilfe von euch, die ihr demütig, bescheiden, erfüllt mit Liebe, verborgen und heilig seid, wird mein Herz siegen.“

Die Erscheinung sagt also den „lieben Kindern“ (gemeint sind wohl vor allem die Seher/innen), daß sie „heilig“ sind – nicht nur, daß sie es werden sollen. Beinhaltet dies eine Art Heiligsprechung schon zu Lebzeiten? Wie soll es mit der ebenfalls erwähnten „Demut“ weitergehen, wenn die Visiönäre von „oben“ den Hinweis erhalten, heilig zu sein?

Außerdem sagt die angebliche „Madonna“:

„Deshalb, meine Kinder, liebt all jene, die meinen Sohn nicht kennen, dass sie durch das Gebet und die Liebe, die aus dem Gebet kommt, besser werden, dass die Güte in ihnen siegen kann, damit die Seelen gerettet werden und das ewige Leben haben.“

Wer Christus noch nicht kennt, soll nicht nur „besser“ werden, sondern sich bekehren, taufen lassen und nach seinen Geboten leben. Daß „die Güte siegt“, klingt natürlich gut, beinhaltet aber lediglich die moralische Ebene. Gutsein mit Gottes Hilfe gehört dazu, aber das ewige Heil erfordert auch unseren Glauben, denn „ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hebr 11,6). Das ist eine klare biblische Ansage!

 


Der HERR ist mein Licht und mein Heil

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 27 (26),1.4.7-8.

Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom HERRN, danach verlangt mich:
Im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Ewigen zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Vernimm, o HERR, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig, und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!»
Dein Angesicht, HERR, will ich suchen.

 


GOTT, du hast meine Fesseln gelöst!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 116 (115),12-13.15-16.17-18.

Wie kann ich dem HERRN all das vergelten,
was ER mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des HERRN.

Kostbar ist in den Augen des HERRN
das Sterben seiner Frommen.
Ach HERR, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des HERRN.
Ich will dem HERRN meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.