GEBET: Lehr mich glauben, lehr mich lieben!

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                                             Altbewährtes GEBET nach der hl. Kommunion
                                 (Es kann auch bei der „geistigen Kommunion“ angewandt werden):

Du mein Heiland, großer König, bist nun bei mir eingekehrt,
freudig trag‘ ich Dich im Herzen, dem die ganze Welt gehört.

Liebster HERR, Du kamst vom Himmel auf die Erde einst herab,
lebtest für uns, Deine Kinder, starbst am Kreuz und lagst im Grab.

Glorreich bist Du auferstanden, fuhrst empor zum Firmament;
doch als Denkmal Deiner Liebe gabst Du uns dies Sakrament.

Sieh, nun sollst Du alles haben, was in meinem Herzen ist;
alles leg‘ ich Dir zu Füßen, weil Du mein Erlöser bist.

Lehr mich glauben, lehr‘ mich lieben, lehr‘ mich kämpfen für Dein Reich,
daß ich Deiner würdig werde, Deinem Leben werde gleich.

Deine Wahrheit sei die Rüstung, Deine Reinheit sei die Kraft,
Deine Liebe sei mein Leben, treu in Deiner Ritterschaft!

Christus, König aller Länder, aller Völker, aller Zeit,
froh soll alle Welt Dir singen: Hochgelobt in Ewigkeit.

Amen.


Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt

Wir haben einen Felsen, der unzerstörbar steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben geistige Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, vom Heiland selbst gestimmt.

Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

Wir haben hier die Fülle, seitdem der Retter kam,
wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
wir haben alles, alles in dir, HERR Jesus Christ.

Gottlob Lachenmann und Hedwig von Redern

Unser neues PLAKAT mit einem alten GEBET

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Erzbischof Koch: Klima-Greta zwar kein weiblicher Messias, aber eine echte Prophetin

Von Felizitas Küble

Alle zwei Wochen sendet Radio Berlin am Samstagvormittag das „Wort des Bischofs“. Am 12. April 2019 sprach der Berliner katholische Oberhirte über das Thema „Palmsonntag und die Freitagsdemos“.

Erzbischof Dr. Heiner Koch hat die berühmte Greta Thunberg darin zwar nicht direkt mit Jesus verglichen, aber sehr wohl als „echte Prophetin“ unserer Zeit angehimmelt: https://www.erzbistumberlin.de/medien/rundfunk/wort-des-bischofs/radiowort/news-title/der-palmsonntag-und-die-freitagsdemos-3941/

Zunächst verlautbart der Kirchenmann, die Schulstreiker seien „ernst zu nehmen“ – und er fügt hinzu: „Sie folgen einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politikern und Medien verehrt wird.“

BILD: Grünes Wahlplakat: „Klimaschutz“ grenzenlos – eine neue Öko-Heilsreligion – auch in der Kirche?

Glorifiziert wird sie aber auch von katholischen Amtsträgern wie Heiner Koch, der sich darüber ausläßt, die Freitagsdemos erinnerten ihn ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“.

Damit wolle er aber die „Klimaschützerin“ nicht zu einem „weiblichen Messias“ machen, versichert der Bischof von Berlin treuherzig. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt!

Gleichwohl möchte der Radioprediger „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen“.

Leider versäumt der Oberhirte, auf die angeblichen „Lösungswege“ der 16-jährigen, behinderten Greta aus Schweden hinzuweisen.

Zwar findet der Bischof das Schuleschwänzen „höchst zwiespältig“ – immerhin. Aber an seiner verehrten Klima-Gretl hält er dennoch fest:

„Fehlen unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder, die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann kommt der Knüller:

„Am morgigen Sonntag feiern wir in den Gottesdiensten den Beginn der Karwoche mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Ich denke, es wäre ein guter Anlass, dabei auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften  nachzudenken.“

So ist das also:

Ein inhaltlich sichtlich überfordertes, aber europaweit vermarktetes Mädel mit ihrem geistigen Tunnelblick wird zur neuen Ikone auch in kirchlichen Kreisen verklärt; sie wird sogar von einem Erzbischof als „echte Prophetin“ und „Vorbild“ hochgepriesen – und das ausgerechnet im Zusammenhang mit unserem HERRN und Heiland Jesus Christus!

Fotos: Felizitas Küble, Dr. Bernd F. Pelz

 


Unser Künstler-PLAKAT für den ADVENT

POSTER aus unserem ECCLESIA-Plakatdienst:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Gemälde: Evita Gründler

 


Heinrich Heine: Der Himmel, das Meer und der Heiland der Welt

Hoch am Himmel stand die Sonne,
Von weißen Wolken umwogt,
Das Meer war still,
Und sinnend lag ich am Steuer des Schiffes,
Träumerisch sinnend, – und halb im Wachen
Und halb im Schlummer, schaute ich Christus,
Den Heiland der Welt.
Im wallend weißen Gewande
Wandelt er riesengroß
Über Land und Meer;
Es ragte sein Haupt in den Himmel,
Die Hände streckte er segnend
Über Land und Meer;
Und als ein Herz in der Brust
Trug er die Sonne,
Die rote, flammende Sonne,
Und das rote, flammende Sonnenherz
Goß seine Gnadenstrahlen
Und sein holdes, liebseliges Licht,
Erleuchtend und wärmend,
Über Land und Meer.

Heinrich Heine

Fortsetzung des Gedichts von Heine hier: https://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/BdL/Nordsee-12.html

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Sieh, wie ER für unsere Sünden liebend sich zum Opfer bringt….

Heb die Augen, dein Gemüte,
Sünder, zu dem Berge hin:
schau die Qualen, sieh die Güte,
schau, ob ich dein Heiland bin.
Also ruft vom Kreuzesstamme,
dir dein Heiland sterbend zu;
drum die Sünde nun verdamme,
suche bei ihm Heil und Ruh.
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Sieh, ER strecket aus die Arme,
neigt zu dir sein Angesicht,
dass ER huldvoll dich umarme,
rührt dich diese Liebe nicht?
Sieh, wie ER für unsre Sünden,
liebend sich zum Opfer bringt;
wie ER, dass wir Gnade finden,
schmerzvoll mit dem Tode ringt.
 
Sieh, dort hängt ER zwischen Sündern,
zu bekehren diese Welt,
da ER allen Menschenkindern
sich als Mittler hingestellt.
Sünder, hör die Gnadenworte,
die ER zu dem Schächer spricht!
Offen steht auch dir die Pforte,
komm nur, ER verstößt dich nicht.
 
Heinrich Lindenborn (1741)
Gemälde: Evita Gründler

„Meine Augen haben das Heil gesehen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,22-35:

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Moses vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem HERRN zu weihen, gemäß dem Gesetz des HERRN, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem HERRN geweiht sein. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des HERRN vorschreibt: Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Heiland gesehen habe.

Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, HERR, deinen Knecht, wie du gesagt hast,  media-390606-2 - Kopie
in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet,
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, der Mutter Jesu:

Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

 


ADVENT: „Seht auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe!“

Von Gerhard A. Schäfer

Vielleicht erinnern Sie sich noch an das „Wunder von Lengede“?  – Tagelang saßen die verschütteten Bergleute in einem engen Schacht. Oben glaubte kaum jemand noch an Überlebende. 

Dann hörten Suchtrupps Klopfzeichen und eine einmalige Rettungsaktion nahm ihren Lauf. Als der letzte Bergmann aus der Kapsel stieg knieten sich einige Verwandte nieder und dankten Gott. In vielen Kirchen wurden Dankgottesdienste gefeiert.

Orientalische Ikone

Orientalische Ikone

Eine viel umfassendere Rettungsaktion startete der allmächtige Gott vor ca. 2000 Jahren, indem er seinen Sohn als Baby in die Welt gesandt hat. Weihnachten als Start zur Rettung der Menschheit!

Heute wird alles mögliche gefeiert, wobei jedoch an Gottes Rettungsplan kaum noch gedacht wird. Die Botschaft Jesu aus Lukas 21, Vers 28 hört kaum noch jemand:

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Erlösung? Wovon?  –  Die Verblendung ist soweit fort geschritten, dass viele ihre Gottesferne nicht mehr erkennen und nicht mehr wissen, wie nötig sie die Gnade Gottes bräuchten.

Wie bei der Aktion in Lengede schien auch die Aktion unseres Erlösers aussichtslos  –  und bis heute sehen es viele so. Doch Jesus lebt  –  und wer sich auf seine Rettungsaktion einlässt, erlebt die Befreiung aus Bindungen, aus Ängsten und aus der ihn umgebenden Dunkelheit.

Christus will jedem zum Licht der Welt und der Herzen werden. Nur wer das im Glauben erfahren hat, kann wirklich Weihnachten feiern, den Geburtstag des Heilands, das Fest zum Start in die Gnadenzeit.