Als Gläubige sind wir „Mitbürger der Heiligen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 2,19-22:

Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus selbst.
Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im HERRN.
Durch ihn werdet auch ihr im Geiste zu einer Wohnung Gottes erbaut.

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Meine Seele preist die Größe des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,46b-47.48-49.50-51.53.54-55.

Meine Seele preist die Größe des HERRN,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat ER geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Allmächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
ER erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

ER vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
ER zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Die Hungernden beschenkt ER mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.

ER nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das ER unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

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Der HERR hat wunderbare Taten vollbracht!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 98 (97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem HERRN ein neues Lied;
denn ER hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.

Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt

vor den Augen der Völker.
ER gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzet dem HERRN, alle Lande,
freut euch, jubelt und singt!

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Der Rechtschaffene darf Gottes Antlitz schauen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche
Psalm 11 (10),4.5.7.

Der HERR weilt in seinem heiligen Tempel,
der Thron des Ewigen ist im Himmel.
Seine Augen schauen herab,
seine Blicke prüfen die Menschen.

Der HERR prüft Gerechte und Frevler;
wer Gewalttat liebt, den verabscheut ER aus tiefster Seele.
Denn der HERR ist gerecht, ER liebt gerechte Taten;
wer rechtschaffen ist, darf sein Angesicht schauen.

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Der Ledige sorgt sich um das Reich Gottes

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
1 Kor 7,32-35.

Ich wünschte aber, ihr wäret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des HERRN; er will dem HERRN gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt.
Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des HERRN, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen.
Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, sondern damit ihr in rechter Weise und ungestört immer dem HERRN dienen könnt.

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Es ist ein heilsamer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
2 Makk 12,43-45.

In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe.
Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung.
Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten.
Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben. Ein heiliger und heilsamer Gedanke! Darum ließ er die Toten entsühnen, damit sie von der Sünde befreit werden.


GOTT erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 7,6-11.

Moses sprach zum Volk: Du bist ein Volk, das dem HERRN, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der HERR erwählt, damit du unter allen Völkern auf Erden dasjenige wirst, das IHM selber gehört.
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Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret, hat euch der HERR ins Herz geschlossen und auserwählt; ihr seid das kleinste unter allen Völkern.
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Weil der HERR euch liebt und auf den Schwur achtet, den ER euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.
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Daran sollst du erkennen: Jahwe ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet ER auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten.
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Altes Testament: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“

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Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Lev. 19,1-2,17-18:
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Der HERR sprach zu Moses:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.
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Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.
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An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.
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Papst Benedikt zu Ursachen des Missbrauchs

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat die sexuelle Revolution der 68er und die Verweltlichung der westlichen Gesellschaft für den sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen verantwortlich gemacht. In einem von der Catholic News Agency veröffentlichten Aufsatz diagnostizierte er zudem einen Zusammenbruch der katholischen Morallehre.

Die aktuelle Kirchenkrise könne nicht verstanden werden, ohne einen Blick auf die 68er Kulturrevolte und ihre Auswirkungen zu werfen: „Man kann sagen, daß in den 20 Jahren von 1960 – 1980 die bisher geltenden Maßstäbe in Fragen Sexualität vollkommen weggebrochen sind und eine Normlosigkeit entstanden ist, die man inzwischen abzufangen sich gemüht hat.“

Außerdem warnt er vor falschen Ansätzen zur Lösung der Kirchenkrise: „Die Idee einer von uns selbst besser gemachten Kirche ist in Wirklichkeit ein Vorschlag des Teufels, mit dem er uns vom lebendigen Gott abbringen will durch eine lügnerische Logik, auf die wir zu leicht hereinfallen.“

Doch die katholische Kirche bestehe auch heute nicht nur aus aus „Unkraut“. Die Kirche Christi sei auch heute das Werkzeug, mit dem Gott uns rette. „Es ist sehr wichtig, den Lügen und Halbwahrheiten des Teufels die ganze Wahrheit entgegenzustellen: Ja, es gibt Sünde in der Kirche und Böses. Aber es gibt auch heute die heilige Kirche, die unzerstörbar ist“, schreibt der frühere Pontifex.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Gottes gerechte Taten sind offenbar geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Offb 15,1-4.

Ich, Johannes, sah ein anderes Zeichen am Himmel, groß und wunderbar. Ich schaute sieben Engel mit sieben Plagen, den sieben letzten; denn in ihnen erreicht der Zorn Gottes sein Ende.
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Dann sah ich etwas, das einem gläsernen Meer glich und mit Feuer durchsetzt war. Und die Sieger über das Tier, über sein Standbild und über die Zahl seines Namens standen auf dem gläsernen Meer und trugen die Harfen Gottes.
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Sie sangen das Lied des Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied zu Ehren des Lammes:
Groß und wunderbar sind deine Taten, HERR, Gott und Herrscher über die ganze Schöpfung.
Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König der Völker.
Wer wird dich nicht fürchten, HERR, wer wird deinen Namen nicht preisen?
Denn du allein bist heilig: Alle Völker kommen und beten dich an;
denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.