Wer kann den Plan des Höchsten erkennen?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 9,13-19:

Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen oder wer begreift, was der HERR will?
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Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen und hinfällig unsere Gedanken; denn der vergängliche Leib beschwert die Seele, und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.
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Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht  –  und finden nur mit Mühe, was doch auf der Hand liegt; wer kann dann ergründen, was im Himmel ist?
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Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?
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So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht, und die Menschen lernten, was dir gefällt; durch die Weisheit wurden sie gerettet.

Gottes Segen gilt der EHE von Mann und Frau

Von Felizitas Küble

Die „Westfälischen Nachrichten“ veröffentlichten am 17. August 2019 eine Nachricht auf Seite 3, wonach der Ruhestands-Weihbischof Geerlings aus Münster die kirchliche Segnung  von homosexuellen Verpartnerungen fordert.

Unter dem Titel „Gottes Segen gilt der Ehe von Mann und Frau“ schrieb ich einen kritischen Leserbrief dazu, der von der Zeitung nicht abgedruckt wurde. Hier folgt der volle Wortlaut meines Schreibens:

 „In der Münsteraner Bistumsleitung geht es theologisch weiter drunter und drüber. Oder wie soll man es sich sonst erklären, dass die Bischöfliche (!) Pressestelle laut Ihrem Zeitungsartikel über Aussagen des Weihbischofs em. Dieter Geerlings auf einer „Queer“-Veranstaltung berichtet, wonach die Kirche homosexuelle Partnerschaften segnen solle.

Seine Begründung ist ebenso abwegig wie die Forderung selbst, wenn er erkärt, die Kirche könne sich nicht „zwischen Gott und sich liebende Menschen stellen“.

Es ist nicht die Kirche allein, die sich bei „queeren“ Verhältnissen querstellt, sondern Gott selbst, denn seine Schöpfungsordnung beruht auf der Ehe von Mann und Frau  –  und sie ist es, die den Segen des Höchsten erhält: „Und Gott segnete sie (Adam und Eva) und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch…“ (Gen 1,28).

Homosexuelle Beziehungen entsprechen nicht der Schöpfungsordnung Gottes und sie dienen auch nicht der Weitergabe des Lebens, daher kann die Kirche sie nicht segnen.

Anderslautende Ansichten von kirchlichen Hierarchen sind nichts weiter als Amtsmissbrauch, denn die Kirche steht nicht über dem Wort Gottes, sondern sie hat ihm zu dienen. Alles andere läuft auf eine Willkürherrschaft hinaus, in welcher nicht mehr der Wille Gottes zählt, sondern subjektive Wünsche von Menschen.

Die Kirche ist aber dem Heiligen Geist verpflichtet, nicht dem Zeitgeist – und wer sich hieran nicht hält, betreibt eine modernistische Variante jenes „Klerikalismus“, den der Bischof von Münster doch sonst so gerne kritisch kommentiert.“

Foto: Dr. Edith Breburda

 


Bedrängnis führt zur Geduld, die Geduld aber zur Bewährung und dies bewirkt Hoffnung

Heutige liturgische Feiertagslesung der kath. Kirche: Röm 5,1-5:

Gerecht gemacht aus dem Glauben haben wir Frieden mit Gott durch unseren HERRN Jesus Christus.
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Durch IHN haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
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Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis führt zur Geduld, die Geduld zur Bewährung  und die Bewährung bewirkt Hoffnung.
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Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

PFINGST-Bitte: „Sende aus deinen Geist und alles wird neu geschaffen“

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.
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Wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle erschaffen,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.
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Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sende aus deinen Geist, so wird alles neu erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.
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Ewig währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am HERRN.

Pfingstsequenz: VENI SANCTE SPIRITUS!

Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit sende Deines Lichtes Strahl.
Vater aller Armen Du, aller Herzen Licht und Ruh, komm mit Deiner Gaben Zahll

Tröster in Verlassenheit, Labsal voll der Lieblichkeit, komm, o süßer Seelenfreund!
In Ermüdung schenke Ruh, in der Glut hauch Kühlung zu,  Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit, mach Dir unser Herz bereit, dring in unsre Seelen ein!
Ohne Deinen Gnadenschein, steht der arme Mensch allein, kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist; heile, was verwundet ist; tränke, was da dürre steht;
beuge, was verhärtet ist; wärme, was erkaltet ist; lenke, was da irre gehtl

Heil’ger Geist, wir bitten Dich: Gib uns allen gnädiglich Deiner sieben Gaben Kraft.
Gib uns Trost in dieser Zeit und dereinst die Seligkeit nach vollbrachter Wanderschaft.


Neues PLAKAT für das PFINGSTFEST

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Plakat-Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Ein zerknirschtes Herz verschmäht GOTT nicht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 51(50),12-13.14-15.18-19.

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
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Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.
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Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, HERR, nicht verschmähen.