Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand derer, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt, dass wir
aus Feindeshand befreit ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.


Kenia: Katholische Bischöfe fordern die Schließung von Abtreibungskliniken

„Wir können nicht sagen, dass Gott unter uns ist, wenn wir in Wirklichkeit dem Bösen, dass einigen Menschen innewohnt, erlauben, die Tötung unserer ungeborenen Kinder gesetzlich zu regeln“, erklären die katholischen Bischöfe von Kenia, die zugleich die Regierung auffordern, alle Kliniken und Gesundheitseinrichtungen zu schließen, die Abtreibungen durchführen und Minderjährigen  künstliche Verhütungsmittel verschreiben.

In diesem Sinne äußerte sich der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz von Kenia (KCCB), Bischof Philip Anyolo, am 29. August während der Bischofsweihe von Bischof Joseph Mwongela von Kitui.

Die Bischöfe kritisieren das neue Gesetz über „reproduktive Gesundheit“, dessen grundlegende Absicht es ist, Abtreibungen zu ermöglichen.
„Es ist äußerst besorgniserregend, dass in einem Land, das an die Heiligkeit des menschlichen Lebens und der Menschenwürde glaubt, Ideologien verbreitet werden dürfen, die diese Würde im Namen der Entscheidungsfreiheit herabsetzen“, so die Oberhirten weiter.

Die Bischöfe forderten Eltern auf, sich an ihre Hauptverantwortung zu erinnern, ihren Kindern gute moralische Prinzipien und Gewohnheiten zu vermitteln, indem sie genügend Zeit mit ihnen verbringen.
„Verantwortliche Elternschaft ist die größte Investition, die Eltern tätigen können, und sie erfordert Geschicklichkeit, Engagement, Ausdauer und Geduld“, betonen sie.

Quelle: Fidesdienst


Flache Erde, die stillsteht: Wenn der Glaube in den Aberglauben abdriftet

Von Felizitas Küble

Manche Vorurteile überdauern die Jahrhunderte – dazu gehört auch die irrige Vorstellung, das Mittelalter habe sich die Erde nicht als Kugel, sondern als flache Scheibe vorgestellt.

Um dies zu illustrieren, wird gerne auf entsprechendes Bildmaterial zurückgegriffen – wie etwa diese Zeichnung, die angeblich aus dem 16. Jahrhundert stammen soll, wie man sogar in Schulbüchern erfährt. (Näheres dazu hier: https://www.philso.uni-augsburg.de/institute/philosophie/Personen/Lehrbeauftragte/neidhart/Downloads/FaelschungenFlacherde0.pdf)

Das Bild zeigt einen Missionar, der den Horizont bzw. das Ende der Erdscheibe erreichte und nun staunend in das Universum schaut. In Wirklichkeit stammt die Grafik aus dem Jahre 1888 und ist lediglich in ihrer Darstellungsweise geschickt auf mittelalterlich gestrickt.

Tatsache ist nämlich, daß sowohl das christliche Altertum wie auch das gar nicht so „dumme“ Mittelalter wie selbstverständlch von der Kugelgestalt der Erde ausging – also beileibe nicht etwa erst seit der „Weltumseglung“ des Christoph Kolumbus.

Von Augustinus bis zu Thomas von Aquin war die Sache mit dem „Erdball“ ganz klar – und fast alle Kirchenlehrer und Theologen haben dies auch eindeutig als richtig erklärt.

Allein schon die Tatsache des „Reichsapfels“ mit Kreuz, den der Kaiser (hier auf dem Foto: Karl der Große) symbolhaft in Händen hielt und womit die Erde dargestellt wurde, dokumentiert dieses Faktum: Der Herrscher des Abendlandes trug eine Kugel und keine Scheibe!

Statt nun diese Falschvorstellungen über die christliche Zeit von Antike und Mittelalter gerade zu rücken, gibt es unter einigen  – gottlob nur wenigen – Gläubigen das Bedürfnis, eine „flache Erde“ zu verkünden – und damit verbunden meist die Behauptung, unser Planet stehe still und die anderen Gestirne seien in Bewegung um ihn herum.

Die Beweggründe für solche sonderbaren Vorstellungen sind verschieden. Mag bei manchen Leuten ein (abgrund-)tiefes Mißtrauen gegenüber der Wissenschaft eine Rolle spielen, andere wiederum einen Hang zu  Verschwörungsmythen verspüren, so gibt es auch noch jene Frommen im Lande, die aufgrund irgendwelcher Schauungen von Seher/innen am Modell einer stillstehenden Erde festhalten.

Wenn die visionäre Person dann auch noch heiliggesprochen wurde, kann sie sich doch nicht geirrt haben – so lautet der naive Schluß bzw. Kurzschluß.

Ein solcher Denkfehler geschieht leicht bei Gläubigen, die ohnehin zum Aberglauben oder Schwarmglauben neigen (beides ist wundersüchtig miteinander geistesverwandt), die erscheinunungsbewegt ständig hinter den neuesten „Sehern“ herlaufen, Privatoffenbarungen für das Gelbe vom Ei halten und sich einer charismatischen Frömmigkeit verschrieben haben.

So hält es beispielsweise die Zeitschrift „Leben“ aus Bad Herrenalb, die seit Jahrzehnten erscheint, ununterbrochen (auch in der neuesten Ausgabe) für die Medjugorje-„Marienbotschaften“ wirbt und schwarmgeistige Wanderprediger wie Pater James Manjackal anpreist.

In der Ausgabe Nr. 2/2020 veröffentlicht Dr. Wolfgang Schneider einen seitenlangen Artikel, in dem er den Lesern allen Ernstes den Glauben abverlangt, die Erde stehe stille, denn das sei Hildegardis Wille – genauer: das habe die mittelalterliche Nonne Hildegard von Bingen visionär so gesehen, also könne es nur richtig sein, denn immerhin sei sie doch von Papst Benedikt „in den Stand der Heiligkeit erhoben“ worden.

Der Autor scheint trotz akademischer Bildung nicht zu wissen, daß eine Heiligsprechung mitnichten alle Ansichten  – geschweige „Schauungen“  – der damit Gewürdigten billigt oder gar bestätigt. Vielmehr geht es allein um die sog. „heroischen“ (heldenhaften) „Tugendgrad“, also die charakterliche Vorbildhaftigkeit der betreffenden Persönlichkeit. Das schließt Irrtümer selbstverständlich nicht aus, denn nur Gott allein ist vollkommen in seinem Wissen und Erkennen. Natur Mensch Umwelt

In der Zeitschrift wird ohne Ironie in voller Heftbreite das oben kritisierte „Weltmodell“ der flachen Erde abgebildet – und darin der Titel eingefügt: „Das Weltmodell nach der Kosmos-Vision von der hl. Hildegard von Bingen“.

Dann wird aus ihrem „dritten Großwerk“ namens „de operatione Dei“ (die göttlichen Werke) zitiert und geschlußfolgert: „Die kleine Erde ist der Mittelpunkt des Alls, um den sich das ganze Firmament dreht“.

Weiter heißt es: „Die hl. Hildegard sieht die Erde als statisch, sie zeigt keinerlei Bewegung, während sich der ganze Kosmos um den Menschen dreht.“

Es folgt die Frage: „Sollte in diesen mystischen Aussagen unsere Vorstellung von einer sich drehenden Erde revidiert werden?“

Zunächst: Ob man der hl. Hildegard und ihrem Ansehen einen Gefallen erweist, indem man sich ausgerechnet auf den zeitbedingten Teil ihrer „Schauungen“ fixiert, sei dahingestellt.

Immerhin hat die Äbtissin aus dem Hochmittelalter insgesamt eine durchaus eindrucksvolle „Schöpfungstheologie“ vorgelegt, darin den Zusammenhang von Gott, Mensch und Kosmos harmonisch aufgezeigt und erhellt – und war auch in der Darstellung der Heilsgeschichte solide christozentrisch ausgerichtet.

Aber Heilige sind in ihren Ansichten nicht unfehlbar – und dies gilt erst recht für Visionen, denn diese gehen unvermeidlicherweise durch die menschliche Vorstellungskraft hindurch – und werden durch die begrenzte menschliche Sprache präsentiert. Selbst wenn also Impulse sozusagen „echt“ sind, wird das Ergebnis nicht automatisch „eins zu eins“ in Schriftform gegossen.

Doch der Verfasser will die Leser dazu verdonnern, die „stillstehende“ Erde wie einen unfehlbaren Glaubenssatz zu schlucken.

Unter dem vielsagenden Zwischentitel „Glaube macht selig“ (!) heißt es, manches an Hildegards Kosmos-Visionen „stellt unsere Glaubensfähigkeit auf die Probe“. Ihr sei ein „Weltmodell“ gezeigt worden, „welches unserem heutigen Weltbild widerspricht“.

Aber jetzt kommt der Knüller bzw. mentale Kurzschluß: „Gottes Offenbarung aber will ernst genommen werden, weshalb Gottvater selbst den Inhalt ihres Buches beglaubigt.“ (Diese „Beglaubigung“ wird freilich nicht belegt.)

Danach wird erneut Hildegards Heiligsprechung 2012 erwähnt, ebenso ihre Erhebung zur Kirchenlehrerin 2014. 

Sodann wird ernsthaft beklagt, die „moderne Wissenschaft“ würde sich „massiv dagegen sträuben“, Hildegards „Weltmodell“ für realistisch zu halten.

Das wollen wir doch hoffen!

Sowohl der Naturwissenschaft wie dem nüchternen Glauben geht es allein um die Wahrheit – und nicht um das Fixiertsein auf kosmologische Visionen einer Äbtissin, als ob es sich dabei um unfehlbare Dogmen handeln würde.

Ein solcher „Glaube“  macht nicht etwa selig, sondern abergläubisch!

Abgesehen davon weiß man schon von der ebenfalls heiliggesprochenen und zur Kirchenlehrerin erklärten Katharina von Siena, daß sie auf eine irrige Erscheinung hereingefallen war: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/27/die-hl-katharina-von-siena-erlebte-eine-irrtumliche-marienerscheinung/

Weitere Infos zur „Erdkugel“ hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/21/flache-scheibe-oder-erdkugel-das-mittelalter-und-die-naturwissenschaften/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


Kevelaer: Bischof Bätzing kritisiert Selbstmord-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

„Für die Heiligkeit des Lebens eintreten“

Die Pilgerzeit in Kevelaer am Niederrhein ist am Freitag mit einem Pontifkalamt durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, eröffnet worden.

Angesichts der Corona-Pandemie und ersten Lockerungen für Gottesdienste war die Eröffnung der Wallfahrt in Kevelaer eine der ersten öffentlichen, größeren Eucharistiefeiern in Deutschland. 150 Gläubige nahmen in der Basilika daran teil.

In seiner Predigt kritisierte Bätzing das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2020, mit dem die geschäftsmäßige Beihilfe zum Selbstmord für rechtens erklärt wurde. Das erschüttere ihn und stelle einen „tiefen Einschnitt in die Rechtskultur und die ethischen Grundwerte unseres Landes“ dar.

BILD: Zwi Pilgerinnen bei der Gnadenkapelle im Marienwallfahrtsort Kevelaer

„Galt bislang das Recht des Lebens als oberstes Prinzip und der Schutz des Lebens als vornehmste Pflicht des Staates, so wird nun die autonome Selbstbestimmung des Menschen darüber gestellt und die Selbsttötung sozusagen zum Inbegriff der Autonomie des Menschen, die von Staat und Gesellschaft zu respektieren sei“.

Das Urteil fordere Gläubige heraus, „ganz entschieden für die Heiligkeit und Unverfügbarkeit des Lebens einzutreten, für das Lebensrecht der Schwachen, Kranken, Leidenden und Sterbenden. Sie haben Lebensanspruch und Lebensrecht bis zum letzten Atemzug“.

Bischof Bätzing betonte, dass auch das Recht auf Selbstbestimmung des Einzelnen ein hohes Gut sei. Dem Respekt vor dem menschlichen Leiden und vor freien Entscheidungen werde dadurch viel eher entsprochen, wenn menschenwürdiges Leben bis zum Ende und damit menschenwürdiges Sterben möglich blieben. „Darum werden wir unseren Einsatz für die Palliativmedizin und die Hospizarbeit verstärken und gegen allen ökonomischen Kostendruck dafür öffentlich eintreten“, betonte Bischof Bätzing.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2020-05/kevelaer-wallfahrt-corona-virus-baetzing-suizidbeihilfe-kritik.html

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.
.
So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen.
.
ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.
.
ER hat uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.
.

GOTT hat uns zur Heiligkeit berufen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 4,1-8:

Brüder, wir bitten und ermahnen euch im Namen Jesu, des HERRN: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener!
Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des HERRN, gegeben haben.
.
Das ist es, was Gott will: eure Heiligung.
Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen, und dass keiner seine Rechte überschreitet und seinen Bruder bei Geschäften betrügt, denn all das rächt der HERR, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.
.
Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk heimgesucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.
.
So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand derer, die uns hassen.
.
ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat sich an den Eid erinnert,
den ER unserem Vater Abraham geschworen hat.
.
ER hat uns begnadet, damit wir,
 aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.
 

Der GOTT Israels hat sein Volk heimgesucht und ihm Erlösung bereitet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 1,68-70-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk heimgesucht und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt, dass wir, aus Feindeshand befreit,
ihm furchtlos dienen

in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.

 


Bischof Voderholzer predigte beim Anna-Schäffer-Gebetstag in Mindelstetten

Der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) predigte beim gestrigen Anna-Schäffer-Gebetstag in Mindelstetten über Kirchenaustritte und Reformation.

Die Austrittszahlen verdeutlichten  – so der Regensburger Oberhirte  –  eine seit Jahren fortschreitende Säkularisierung und Verweltlichung, einen Schwund an Kirchenbindung und letztlich einen Rückgang an Glaubenssubstanz –  eine Verflüchtigung des Gottesbewusstseins.

Was hilft nicht?

Der zukunftsweisende Weg der Kirche könne jedoch nicht darin bestehen, ständig an den Strukturen, auch und gerade den sakramentalen Strukturen der Kirche „herumzumäkeln, die Botschaft des Evangeliums zu verdünnen und eine Light-Version von Jesus zu verkünden“.  

Dass das nicht helfe, widerlegten die noch zahlreicher austretenden evangelischen Christen, die eine Gemeinschaft verlassen, die fast alle Anpassungsforderungen erfüllt habe.

Was hilft?

Eine wirklich zukunftsweisende Reform der Kirche erfordere das tägliche Bemühen um Heiligkeit, das tägliche Hören auf Gottes Wort und die Bereitschaft, bei sich selbst anzufangen. Denn das, so der Bischof, sei echte Erneuerung aus dem Glauben:

Wiederherstellung des Bildes Christi, das uns in Taufe und Firmung eingeprägt ist. Wo uns das in der Gnade Gottes geschenkt wird, wo uns das gelingt, da werden wir die Menschen auch unserer Tage wieder neugierig machen auf den Glauben, der uns trägt.“

Was hat die heilige Anna Schäffer damit zu tun?

Die hl. Anna Schäffer (siehe Foto), so der Regensburger Oberhirte zu den Gläubigen in Mindelstetten, sei bei dem für die gegenwärtige Zeit angesagten Bemühen um Evangelisierung in jeder Hinsicht ein Vorbild und auch eine Fürsprecherin.

Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg


Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche
Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
  ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt,
dass wir, aus Feindeshand befreit,
IHM furchtlos dienen

in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.