Islamischer Antisemitismus: „Christliche“ Eiertänze, statt Roß und Reiter zu benennen

Von Felizitas Küble

Derzeit lesen wir landauf und landab wohlfeile bis heuchlerische Erklärungen von kirchlichen Stellen und Würdenträgern, die vor Antisemitismus warnen und jedweden Judenhaß verurteilen.

Was aber auffällt – das gilt auch für die hier im CF bereits veröffentlichte Stellungnahme von Erzbischof Woelki – ist das komplette Totschweigen der Tatsache, daß fast alle israelfeindlichen und antijüdischen Ausschreitungen von radikalen Muslimen, arabischen Migranten oder Türken begangen werden.

Dieser islamische Antisemitismus wird noch garniert von Kommunisten (!) wie der MLPD, über deren Israelhaß wir seit Jahren im CHRISTLICHEN FORUM berichten (siehe hier ein anti-israelisches Wahlkampfplakat dieser linksextremen Partei).

Nun kommen die rotgrünen Aktivisten „gegen rechts“ – auch innerhalb der Kirche – in peinsame Erklärungsnöte, weshalb sie es tunlichst vermeiden, hinsichtlich der schändlichen Ausschreitungen Roß und Reiter zu benennen und den system-immanenten Antisemitismus im Islam (der bereits in Koran und Haditen grundgelegt ist) auch nur zu thematisieren, geschweige den (über)fälligen Klartext zu liefern.

Doch es geht immer noch schlimmer nämlich mit einseitige Parteinahme für Palästinenser-Interessen ausgerechnet in diesem Krieg der Hamas gegen Israel. So schrieb z.B. der katholische Mainzer Weihbischof Udo Bentz allen Ernstes: „Die Würde und die Sicherheit der Palästinenser, die von den geplanten Vertreibungen ….. betroffen sind, darf nicht weiter untergraben werden. Es ist Unrecht.“

Ein Unrecht ist vielmehr dieses dreiste Verwechseln von Opfern und Tätern!

Aber auch die EAD (Evangelische Allianz in Deutschland), von der man früher stets gute Stellungnahmen gewohnt war, hat sich in dieser Causa nicht mit Ruhm bekleckert, sondern eine teils höchst verstörende Pressemeldung veröffentlicht:

Nach anfänglichem Phrasendreschen („Christen stellen sich an die Seite jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger„) wird Israel zwar huldvoll das Recht auf Verteidigung zugebilligtwenngleich es dann heißt, es müsse „alles unternommen werden, um die Konflikte in Israel friedlich zu lösen“ – was heißt hier „Konflikte IN Israel“? – Es geht in erster Linie um einen Hamas-Krieg von außen g e g e n den jüdischen Staat.

Zudem handelt es sich bei den – teils sogar gewalttätigen – Ausschreitungen auf unseren Straßen und vor Synagogen nicht nur um „antisemitische Vorkommnisse„.

Aber es kommt danach noch doller:
„Auch wenden wir uns gegen ideologisch begründeten Antisemitismus, der in diesen Tagen vielfach von islamistischen Gruppen ausgeht, der aber auch von der radikalen Neuen Rechten oder linksextremen Gruppen mit befördert wird.“

(Der ursprüngliche Wortlaut dieser EAD-Meldung klingt noch weitaus absurder: „Auch wenden wir uns gegen ideologisch begründeten Antisemitismus, der sehr häufig von der Neuen Rechten, aber auch islamistischen oder linksextremen Gruppen ausgeht.“

Was wird hier unter der „Neuen Rechten“ verstanden und inwiefern ist diese „radikal“?Von linksideologischer Seite wird Jahrzehnten bald jede öffentlich aktive Persönlichkeit, die sich dem allgegenwärtigen Linksdrall in Politik und Medien widersetzt, flugs der „Neuen Rechten“ zugeordnet – ein typisches Totschlagwort, um sich jede faire und sachliche Auseinanderstetzung zu ersparen.

Selbst jüdische Intellektuelle wie Henryk Broder oder der Historiker Michael Wolffsohn werden schon lange mit dieser rhetorischen Keule diffamiert – attackiert werden damit auch theologisch konservative Christen wie etwa der Bestseller-Autor Peter Hahne (ehem. ZDF-Moderator), der langjährige EAD-Generalsekretär Hartmut Steeb oder der prominente Evangelist Ulrich Parzany.

Es steht fest, daß die judenfeindlichen Exzesse auf unseren Straßen islamisch, arabisch-migrantisch und linksradikal motiviert sind. Hinsichtlich der Berliner Krawalle mit 93 verletzten Polizisten gab sogar Innensenator Geisel (SPD) inzwischen zu, daß es sich bei den Chaoten um „300 bis 400 junge Männer, arabischstämmig gehandelt habe.

Die sogenannten „Neuen Rechten“ sind folglich ein herbeigesehntes Hirngespinst von links, um das eigene verbohrte Weltbild samt Feindbild nicht infrage stellen zu müssen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

DIESER TEXT wurde auch auf „Philosophia Perennis“ von Dr. David Berger übernommen: https://philosophia-perennis.com/2021/05/19/islamappeasement-deutscher-kirchenmaenner-wiederkehr-des-kirchlichen-antisemitismus/

Siehe ergänzend hierzu einen Artikel von Peter Hahne mit weiteren Fakten und Klarstellungen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/05/15/linkes-gutmenschentum-entlarvt-wo-bleibt-die-solidaritat-mit-dem-judischen-staat/


Kritik am Klimaschutz-Urteil des BverfG

Die klassisch-liberale, von jüdischen Autoren wie Henryk Broder und Dirk Maxeiner wesentlich mitgeprägte Webseite „Achse des Guten“ befaßt sich kritisch mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgericht, das unser deutsches Klimaschutzgesetz als nicht scharf genug ansieht:

In der Pressemitteilung der Karlsruher Richter heißt es:  

„Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen.“ 

Dazu schreibt die Seite „Achgut“ bzw. ihr Autor Maxeiner:

„Dies lässt nun wirklich nichts Gutes ahnen. „Gravierendes“ sind keine Petitessen oder Lästigkeiten, sondern Robustes, Manifestes: Ausgangssperren, Reiseuntersagungen, Betätigungsverbote, Eigentumsentziehungen. Es geht also um das volle Programm dessen, was wir derzeit unter dem Corona-Regime erleben. Soll der sofortige Grundrechtsentzug jetzt zur Rettung des Weltklimas und einer vermuteten Temperaturentwicklung in 100 Jahren fortgeschrieben werden?“

Der Naturwissenschaftler Dr. Hans Penner schreibt sodann Folgendes in einem Offenen Brief an den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Professor Stephan Harbarth:

Sehr geehrter Herr Professor Harbarth,
Sie wollen das Wetter schützen, weil „Klima“ nichts anderes ist als der Wetterdurchschnitt. Es gibt verschiedene Klimazonen. Wollen Sie das Wetter der Sahara schützen nach dem Schnee im Januar und dem kältesten April seit 40 Jahren?

Fossilkraftwerke beeinflussen das Wetter nicht erkennbar. Zwar wandelt das Kohlendioxid der Luft die 15µm-IR-Abstrahlung der Erdoberfläche in Wärme um. Das Kohlendioxid der Luft reicht jedoch längst aus, um praktisch die gesamte 15µm-Abstrahlung in Wärme umzuwandeln. Das kann man im Enquete-Bericht des Bundestages nachlesen.

Noch mehr Kohlendioxid in der Luft erzeugt kaum noch mehr Wärme. Maßnahmen zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes sind deshalb sinnlos. Dieser entscheidende Sachverhalt wird vielfach nicht verstanden.

Es wäre zu begrüßen, wenn Sie nicht das Wetter, sondern die Menschen schützen wollten. Die rational nicht begründbare Klimapolitik hat zur Folge, daß Deutschland die höchsten Strompreise der Welt hat. Etwa 350.000 Haushalten wurde der Strom gesperrt, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können.

Wichtig sind die Kosten des zu erwartenden nächsten großflächigen Stromausfalles. Wichtig ist die Frage, woher künftig der Strom bei Windstille kommen soll. Wichtig sind die menschlichen Tragödien durch den Lithium-Abbau.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

.


Verfahren gegen Broder endet mit Freispruch

Das Amtsgericht Duisburg hat den deutsch-jüdischen Publizisten Henryk M. Broder vom Vorwurf der Beleidigung freigesprochen. Mit dem Urteil endete am Montag ein mehrjähriges Verfahren. Angestrebt hatte dies die Religionspädagogin Lamya Kaddor.

Anlaß war ein Interview Kaddors 2016, in dem sie Broder vorwarf, verantwortlich dafür zu sein, daß sie Haßmails und Drohungen erhalte. Broder wies die Anschuldigungen gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT (siehe Foto) seinerzeit zurück, woraufhin ihn Kaddor wegen Beleidigung anzeigte.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg erließ in der Folge Strafbefehl gegen Broder in Höhe von 2000 Euro, weil sie der Ansicht war, er habe beabsichtig, Kaddor „in ihrer Ehre zu verletzen“.

Da Broder Widerspruch einlegte, kam es im vergangenen Mai 2019 zur Verhandlung. Die Staatsanwaltschaft konnte jedoch weder Beweise noch Zeugen dafür vorlegen, daß Broder sich beleidigend über Kaddor geäußert hatte, woraufhin der Prozeß nach wenigen Minuten vertagt wurde.

Am heutigen Montag fand nun die nächste Verhandlung statt. Geladen war dazu auch der Junge-Freiheit-Redakteur Felix Krautkrämer, der aber als Journalist von seinem Recht der Aussageverweigerung Gebrauch machte. Die Staatsanwaltschaft plädierte daraufhin auf Freispruch und entsprechend lautete auch das Urteil der Richterin.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/allgemein/2020/vorwurf-der-beleidigung-verfahren-gegen-broder-endet-mit-freispruch/


Jüdischer Autor kritisiert den islamischen Antisemitismus und „Irrenhaus Deutschland“

Der Publizist Henryk M. Broder hat scharfe Kritik an den inneren Verhältnissen in Deutschland geäußert. Anstatt die Herausforderungen anzugehen, vor denen das Land stehe, beschäftige man sich lieber mit Scheinproblemen.

„Wir reden nicht über die wirklichen Probleme, sondern erfinden künstliche, wie genderneutrale Toiletten“, sagte er während einer Podiumsdiskussion in Wien.

Vor diesem Hintergrund äußerte Broder: „Deutschland ist ein Irrenhaus. Könnte man die Bundesrepublik überdachen, wäre es eine geschlossene Anstalt.“

Anlaß der Diskussionsrunde war die Vorstellung des Buches „Tötet sie, wo ihr sie trefft  –  Islamischer Antisemitismus“ (siehe Foto) des Politikwissenschaftlers Michael Ley.

Mit Blick auf Deutschland betonte Broder vor den rund 700 Zuhörern, der Islam sei keine Frage der Höhe des Bevölkerungsanteils. „Der Islam dominiert den öffentlichen Diskurs. Er ist das Thema Nummer eins.“

In der Diskussion über zugewanderten Judenhaß äußerte er, der „Treibriemen des heutigen Antisemitismus“ seien Araber. Zusätzlich erinnerte er an verschiedene Ausprägungen wie wirtschaftlichen, linken oder rechten Antisemitismus.

Kritik äußerte Broder am Vorsitzenden der Dt. Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, der im Januar den Begriff „christliches Abendland“ verworfen hatte. So gehe ein Stück abendländischer Tradition verloren und Marx gebe eine der Grundlage des Christentums auf.

Zu welchen Werten sollten sich Moslems in Europa bekennen, wenn die Europäer keine mehr hätten, fragte er rhetorisch.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/broder-deutschland-ist-ein-irrenhaus/


Jüdischer Schriftsteller Henryk Broder spricht vor der AfD und kritisiert Kardinal Marx

Von Felizitas Küble

Der deutsch-jüdische Publizist und Buch-Autor Henryk M. Broder aus Berlin ist seit vielen Jahren als Querdenker bekannt, der unbeirrbar seine Ansichten vertritt, mögen diese auch dem Zeitgeist und üblichen „Mainstream“ widersprechen.

In dem von ihm wesentlich mitgeprägten Internetblog „Achse des Guten“ äußert er sich immer wieder kritisch über die linke Medienherrschaft in Deutschland und kritisiert die Verharmlosung des politischen Islam. (Die erwähnte Webseite Broders findet sich seit Jahren als Link im Blogroll auf unser Startseite: https://www.achgut.com/)

Es hat  – wie man sich lebhaft vorstellen kann – einen Riesenwirbel ausgelöst, als Broder am 29. Januar 2019 einen Vortrag vor der AfD-Bundestagsfraktion hielt. Sein Thema: „Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, und was die political correctness dazu beiträgt“.

Der unabhängige Denker läßt sich von keinem vorschreiben, wo er spricht und was er sagt. Er erklärte, den Umgang mit der AfD empfinde er ohnehin „alles andere als fair“. Broder kritisierte  einiges an der AfD, beschwerte sich aber auch über den grünen Politiker Cramer, weil dieser die Holocaust-Leugnung dreist auf eine Stufe mit sog. Klimaleugnern“ stellte:

„Gestern, einen Tag nach dem Holocaust-Gedenktag, wurde im Deutschlandfunk der grüne Europa-Abgeordnete Michael Cramer interviewt – über den Klimawandel und die Schadstoffe in der Luft. Dabei sagte Cramer unter anderem Folgendes: „Dass man unterschiedliche Positionen hat, das gehört dazu. Es gibt Leute, die leugnen den Holocaust.
Es gibt Leute, die leugnen, dass Feinstaub und Feinstaubpartikel und CO2 und Stickoxide gesundheitsschädlich sind, das gehört dazu.““

Während seiner Rede kritisierte der Schriftsteller den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, seines Zeichens reformkatholisch orientierter Erzbischof von München (siehe Foto).

Der wegen seiner linksliberalen Äußerungen innerkatholisch umstrittene Würdenträger hatte sich unlängst gegen den Begriff „christliches Abendland“ ausgesprochen, weil dieser Ausdruck „vor allem ausgrenzend“ sei.

Broder bezeichnete Marxens Aussage als „präventive Unterwerfung“, denn sie enthalte „Hochmut und Heuchelei“: „‚Seht her, wie tolerant wir sind! Wir beanspruchen nicht einmal unsere Geschichte für uns.‘“

Die fixe Idee, keine/n ausgrenzen zu wollen, gehe an der Wirklichkeit vorbei. Broder erklärte als Jude mit leichter Ironie: „Ich bin noch nie zu einer Eucharistie-Feier eingeladen worden. Werde ich deshalb ausgegrenzt?“

Broder äußerte sich zudem kritisch über die „Politische Korrektheit“ und die Ideologie des „Klimawandels“. Er erinnerte hierbei an einen Ausspruch von Pater Brown (Detektiv-Priester in Krimis von Chesterton): „Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht an nichts, sie glauben allen möglichen Unsinn.“

Foto: Laura Mohr

 


Kritik an Asylpolitik: „Gemeinsame Erklärung 2018“ gestern in den Bundestag eingebracht

Beatrix von Storch

Henryk M. Broder und Vera Lengsfeld haben gestern im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition „Asylrecht – Gemeinsame Erklärung 2018“ eingebracht, mit der Forderung, „die Rechtmäßigkeit an den deutschen Grenzen wieder herzustellen“.

Die AfD-Fraktion unterstützt diese Petition und unsere Abgeordneten wiesen gestern erneut auf  die anhaltenden illegalen Grenzübertritte sowie sinkende Abschiebequoten hin.

Wie wir wissen, wurde die Grenze nicht geschlossen, weil sich das Kanzleramt vor „unschönen“ Bildern fürchtete. Bis heute kann jeder die deutsche Grenze ohne Papiere passieren, der in der Lage ist, das Wort Asyl auszusprechen. Auch Innenminister Seehofer hat diese Anweisung seines Vorgängers de Maizière nicht rückgängig gemacht.

Da die ganze Thematik den Altparteien und den Mainstream-Medien nicht in die Agenda passen, finden sich zur Petition und zur gestrigen Sitzung dazu im Bundestag allerdings kaum bis gar keine Meldungen.

Sie finden die Sitzung im Video hier und die Stellungnahme von Frau Lengsfeld im Text hier.


Broder verzichtet auf Heinrich-Voß-Preis

Der „Johann-Heinrich-Voß-Preis für Literatur und Politik“ der niedersächsischen Stadt Otterndorf sollte in diesem Jahr an den deutsch-jüdischen Schriftsteller Henryk M. Broder gehen, doch der liberal-konservative Autor und Kritiker der Merkelschen Asylpolitik verzichtet er auf diese Auszeichnung, wie die FAZ vom 18.5. meldete.

Broders Begründung: „Da läuft eine Kampagne gegen mich, gegen die ich mich nicht zur Wehr setzen will. Das ist mir alles zu anstrengend.“

Die SPD in Otterndorf warf ihm vor, er äußere sich angeblich „menschenverachtend“ über Flüchtlinge, ein sozialdemokratisches Ratsmitglied bezeichnete den streitbaren Publizisten gar als „Brandstifter“, der die Gesellschaft spalte.

Broder gehört zu den Ernst-Unterzeichnern der „Gemeinsamen Erklärung 2018“, die sich gegen die Asylpolitik der Bundesregierung wendet. Gemeinsam mit der ehem. CDU-Abgeordneten und Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld übergab er die mehr als 165.000 Unterschriften dem Petitionsausschuß des Deutschen Bundestags.

Hinweis: Seit vielen Jahren befindet sich auf der Startseite des CHRISTLICHEN FORUM im Blogroll ein Dauerlink zu der maßgeblich von Broder geprägten Webseite „Die Achse des Guten“: http://www.achgut.com/


Jüdischer Autor Henryk Broder: Islam und Islamisierung gibt es nur im Doppelpack

Islam und Islamisierung gibt es nur im Doppelpack. Diese Ansicht vertritt der deutsch-jüdische Schriftsteller Henryk M. Broder in einem Kommentar für die Tageszeitung „Die Welt“  vom 29.12.

Nach seinen Worten ist der Islam eine sehr dynamische Religion: „Er kennt kein Bis-hierher-und-nicht-weiter.“

Einen Islam ohne fortlaufende Islamisierung könne es nicht geben: „Gehört der Islam zu Deutschland, gehört auch die Islamisierung dazu.“

Wie weit sie im öffentlichen Leben vorangeschritten sei, zeige allein die Tatsache, dass Weihnachtsmärkte geschützt werden müssten. Gleiches gelte für Fußballspiele, Musikfestivals, Karnevalszüge und den Flugverkehr.

Die Maßnahmen richteten sich nicht gegen slowakische Pfadfinder, britische Hooligans oder polnische Radwanderer, sondern gegen „islamistische Gefährder“. Sie hätten in Paris, Manchester, Nizza, London, Brüssel, Madrid und anderen Orten bewiesen, wozu sie imstande seien.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/gehoert-der-islam-zu-deutschland-gehoert-auch-die-islamisierung-dazu-103743.html


Heinrich-Böll-Stiftung bietet Internet-Pranger für „antifeministische“ Persönlichkeiten

Quasi-Verfassungsschutzbericht der Gender-Szene

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ein „kritisches Online-Lexikon zum Antifeminismus“ veröffentlicht. Aufgeführt sind dort auch viele theologisch konservative Christen. Der Name des Portals  –  „Agent*In“  –  steht für „Anti-Gender-Networks Information“. 

Laut der  – den Grünen nahestehenden  – Stiftung haben Angriffe gegen Feminismus, sexuelle Selbstbestimmung, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechterforschung stark zugenommen.

Das in die Kategorien Personen, Organisationen, Ideologien und Kampagnen unterteilte Lexikon informiere über die Akteure, die hinter den Angriffen steckten.

Aufgeführt sind u. a. der Rektor der Freien Theologischen Hochschule in Gießen, Stephan Holthaus, der Evangelist Ulrich Parzany, der Theologe Philip Kiril von Preußen. Auch Lebensrechtsorganisationen wie die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) oder die Evangelisationsbewegung PRO-CHRIST sowie das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ werden genannt.

Ferner ist die bereits 2016 verstorbene CDL-Mitbegründerin Johanna von Westphalen (siehe Foto) vertreten. Ebenso aufgelistet sind der Leiter des Kulturressorts beim Monatsmagazin „Cicero“, Dr. Alexander Kissler oder der atheistische Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera.

Dem „christlichen Fundamentalismus“ wird in dem Lexikon u. a. das Werk „Jugend mit einer Mission“ und das Bündnis „Demo für alle“ zugeordnet, das für eine Stärkung von Ehe und Familie eintritt.

Die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, dass sich mit dem Portal ein erschreckendes Politik- und Demokratieverständnis offenbare.

Über die öffentliche Schwarze Liste würden engagierte Bürger und Christen an einen digitalen Pranger gestellt: „Wenn sich im Internet eine von unseren Steuern mitfinanzierte Plattform der Grünen zur medialen Verfolgungsbasis für üble Nachrede, Verleumdung, Hetze und Diskriminierung gegen wertkonservative Bürger und Publizisten aufschwingt, wird es höchste Zeit, einmal rechtlich zu prüfen, wo die Grenzen liegen.“

Laut ihrem Jahresbericht für 2016 erhielt die Stiftung 66,2 Prozent ihrer 62,2 Millionen €uro Einnahmen aus Mitteln der Bundesregierung und der EU.

Zum zweiköpfigen Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung zählt seit dem 1. Juli die Theologin Ellen Ueberschär; sie war zuvor Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentags in Berlin.  Zur Redaktion des Portals gehört u.a. die Soziologieprofessorin Elisabeth Tuider; sie ist Autorin des Handbuchs „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Darin werden Kinder ermuntert, in einem „Sex-Quiz“ Begriffe wie Dildo und Sadomasochismus zu erläutern.

„Absurd zusammengebastelte Liste“

Der linksliberale Berliner „Tagesspiegel“ schreibt, dass sich die Beiträge „wie eine Art Verfassungsschutzbericht der Gender-Szene“ lesen, der in einer „absurd zusammengebastelten Liste“ von Organisationen und Namen kulminiere, „die man nicht anders als denunziatorisch nennen“ könne:

„Von rechtsextremen Fanatikern über streitbare Konservative bis zu Liberalen, die lediglich die Gendertheorie für Unfug halten, wird alles in den Sack ,Anti-Feminismus und Gender-Kritik’ gesteckt und gleich geprügelt: genderkritisch gleich homophob gleich antifeministisch gleich pfui.“

Laut dem deutsch-jüdischen Autor Henryk M. Broder handelt es sich um eine „Massendenunziation von Menschen, die nichts anderes verbrochen haben, als in Fragen von Ehe, Familie und Moral anderer Meinung zu sein als die Verfasser der Liste“.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/heinrich-boell-stiftung-stellt-antifeministische-christen-an-den-pranger-101913.html

Info-Hinweis: Der Name von Felizitas Küble, die dieses CHRISTLICHE FORUM ehrenamtlich für das gemeinnützige Christoferuswerk betreibt, kommt in dieser Pranger-Liste zehnmal vor: http://www.agentin.org/index.php?search=K%C3%BCble&title=Spezial%3ASuche&go=Seite


Papsttum schützt vor Torheit nicht: Franziskus und sein Schwiegermuttermordsvergleich

Jüdischer Schriftsteller kritisiert Papstworte zum Islam

Der aus dem oberschlesischen Kattowitz stammende Henryk M. Broder, Sohn jüdischer Nazi-Verfolgter und KZ-Überlebender, ist am 20. August runde 70 Jahre alt geworden. Wir gratulieren dem Buchautor und WELT-Redakteur herzlich zu seinem Wiegenfest.  Foto Michaela Koller

Broder ist auf keinem Auge blind, weder auf dem rechten noch auf dem linken.

Während er sich früher in seinen Veröffentlichungen vor allem NS-beeinflußte Judenfeinde vorknöpfte, befaßt er sich seit ca 20 Jahren vermehrt mit dem „Antisemitismus von links“, der hierzulande meist im antizionischen Gewand auftritt und seine Vorurteile und Abneigungen gegen Israel ausbreitet, was aber nichts mit Sachkritik an diesem Staat zu tun hat, die kein Vernünftiger abwertet, auch Broder nicht.

Für den 70-Jährigen ist seit einigen Jahren die Warnung vor dem Islam(ismus) als wichtiges Anliegen dazugekommen, garniert mit witzigem bis bitterem Spott über die „Political correctness“ und die meist zeitgeistversifften Medien hierzulande, die er satirisch aufs Korn nimmt.

Natürlich differenziert auch der scharfzüngige Broder zwischen radikalen und gemäßigten Muslimen. Allerdings stellt er zugleich fest, daß „in keiner anderen Religion die Ränge der Fanatiker so dicht besetzt sind“ wie bei den Nachfahren Mohammeds. Zur Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus erklärt er, die Übergänge seien leider fließend.

Der agnostische Schriftsteller steht dem Christentum kulturell wohlwollend gegenüber  –  und er wird nicht müde, auf die Christenverfolgung weltweit hinzuweisen. Dabei wünscht er sich –  durchaus zu Recht  –  mehr Deutlichkeit und Engagement von Seiten des Vatikan.

Der deutsch-jüdische Publizist hat sich kürzlich in der Tageszeitung DIE WELT unter dem Titel „Ich wills nicht mehr sehen“ mit den neuesten zeitgeistigen Verrenkungen in Politik und Medien befaßt  –  auch mit jenen in der katholischen Kirche.

Dazu schreibt er im letzten Absatz Folgendes:

„Papst Franziskus hat vor ein paar Tagen gesagt, er halte es für falsch, „den Islam mit Gewalt gleichzusetzen“. In fast jeder Religion gebe es „eine kleine Gruppe von Fundamentalisten“, auch bei den Christen. „Der eine tötet seine Freundin, der andere seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“

Ja, so kann man es auch sehen. Das Argument des Papstes wäre allerdings etwas überzeugender ausgefallen, wenn er auch gesagt hätte, wann zuletzt eine Gruppe radikaler Christen eine Mädchenschule überfallen, ein Blutbad in einem Flughafen angerichtet oder eine Ehebrecherin gesteinigt hat.

Taufe schützt vor Torheit nicht. Nicht einmal den Stellvertreter Gottes auf Erden.“

Foto: Michaela Koller