Israel: Ein von Schülern gebauter Mini-Satellit „Duchifat“ wird ins All geschickt

Eine Gruppe von 40 Schülern des Wissenschaftsgymnasiums in Herzliya hat selbstständig einen Miniatursatelliten entworfen und gebaut, der von Rußland gemeinsam mit etwa 50 weiteren Mini-Satelliten ins All geschickt werden wird.

Der Satellit ist würfelförmig, wiegt nur wenige Hundert Gramm, hat eine Seitenlänge von 10 Zentimetern und trägt den Namen „Duchifat“ („Wiedehopf“).

BILD: Der Miniatursatellit und sein Namensgeber (Foto: Madaim-Schule, Herzliya)

Es gibt einen weltweiten Trend zu solchen Miniatur-Satelliten, die naturgemäß billiger und leichter zu entwickeln sind, und zudem weniger Energie zur Aussetzung und im Betrieb benötigen.

Ähnliche Modelle entstanden weltweit in den letzten Monaten und wurden in der Regel von Studenten gebaut  –  die israelischen Schüler sind mit 16-17 Jahren deutlich jünger.

Derzeit befindet sich Duchifat noch im Zentrum der israelischen Raumfahrtbehörde zur Kontrolle. Der Miniatursatellit soll beispielsweise Wanderern ermöglichen, ihren Standpunkt an Orten festzustellen, wo es kein Handysignal mehr gibt.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Israel: Goldschatz entdeckt – hatten ihn Kreuzfahrer vor muslimischen Eroberern versteckt?

Meldung der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ vom 8.7.2012:
Ein Goldlager – eines der größten, das je in Israel gefunden wurde – war vergangene Woche bei Ausgrabungen im Nationalpark Apollonia in der Nähe von Herzliya entdeckt worden, wie die Leiter des archäologischen Projekts bekannt gaben.

Der 400-Gramm schwere Goldschatz hat einen geschätzten Wert von über 100.000 US-Dollar (ca. 81.500 Euro). Er wurde von einem gemeinsamen Team der Universität Tel Aviv und der Nationalpark-Behörde freigelegt.


Goldmünzen und Ton-Gefäße aus dem Fund im Applonia-Partk (Foto: P.Shrago)

Die Ausgrabungen begannen vor drei Jahren im Rahmen der Arbeiten, die den Abbruch der Klippe verhindern sollten, auf dem sich die Kreuzfahrer-Festung im Appolonia-Park befindet. (…)

Die Forscher nehmen an, einer der Anführer der Festung könne den Schatz einst versteckt haben, um ein Auffinden durch die muslimischen Eroberer zu verhindern, vielleicht in der Hoffnung, ihn eines Tages wiederzubekommen.

Foto: Botschaft des Staates Israel