Offener Brief an das ZDF wegen tendenziöser Berichterstattung zum AfD-Programm

Von Karin Zimmermann

Betr. Tendenziöse Berichterstattung über das AfD-Wahlprogramm im Heute-Journal vom 9.3.2017 (https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-9-maerz-2017-100.html)

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern, am 9.3.2017, hat Ihr Sprecher Klaus Kleber in der Sendung „Heute-Journal“ die Vorstellung des AfD-Wahl-Wahlprogramms in einer Art und Weise vorgenommen, die der journalistischen Neutralitätspflicht nicht genügt.

So waren von ihm ausschließlich abwertende Äußerungen über diese aufstrebende Partei zu hören wie:

  • In vielen Fragen ohne inhaltliche Linie
  • Die Umfragewerte zeigen, dass der Flüchtlingszustrom an Dramatik verloren hat
  • (mehr zwischen den Zeilen) Das Parteiprogramm sei von dem Thüringer AfD-Vorsitzenden Höcke maßgeblich beeinflusst worden
  • Die Finanzierung des Programms sei vage
  • Eine Negativzuwanderung von 200.000 würde gefordert und vieles sei mit geltendem Recht nicht vereinbar.

Sodann hat er auch den nicht sonderlich bekannten Mainzer Professor Dr. Friedhelm Hufen zu Wort kommen lassen, dessen Forschungsschwerpunkte in Kultur und Recht, Verwaltungsverfahrensrecht, Verwaltungsprozessrecht und Medizinrecht liegen.

Nach dessen Aussagen

  • Würde die Identität des Verfassungsstaates BRD verändert
  • Die BRD müsste aus zahlreichen internationalen Verträgen aussteigen bzw. sie durchbrechen
  • Das Minarett-Verbot sei verfassungswidrig und
  • viele Inhalte seien nur durch Verfassungsänderung, also mit einer 2/3-Mehrheit im Bundestag möglich.

Irgendeine positive Bemerkung, einen Grund also, warum bis zu 25% der Bevölkerung die AfD wählen? Fehlanzeige!

  • Warum berichten Sie nicht vom nicht enden wollenden Bruch europäischer Verträge durch die derzeitige Bundesregierung?
  • Warum berichten Sie nicht vom fortwährenden Verfassungsbruch durch die Bundeskanzlerin, die den Bundestag dazu noch nicht einmal befragt hat?
  • Warum berichten Sie nicht über den ununterbrochenen Bruch des Amtseides der Kanzlerin?

Sie haben keinen Beleg dafür? Ich kann Ihnen mehrere Staatsrechtsprofessoren nennen, die sich darüber in zweifelsfreier Form geäußert haben  – und zwar renommierte!

Und dann:

  • Was heißt: In vielen Fragen ist das Programm ohne inhaltliche Linie? Was ist in dem Zusammenhang eine inhaltliche Linie? Inwiefern ist diese Inhaltliche Linie bei den Programmen der übrigen Parteien gegeben?
  • Nennen sie mir mal eine andere Partei, die die Finanzierung ihrer Vorstellungen in einem Wahlprogramm niedergelegt hat usw.

Das war eindeutig eine Wahlwerbung der etablierten Parteien gegen den Aufsteiger AfD.

So ergab sich als Fazit für den Zuschauer der – von Kleber wohl so gewollte oder ihm so vorgegebene Eindruck – dass sich in der AfD nur Spinner versammelt hätten, deren Vorstellungen man nicht ernst zu nehmen bräuchte.

Sie sollten sich schämen, auf ein solches Niveau hinabzusteigen. Sie sollten sich besonders dafür schämen, weil Sie auch von den Rundfunkbeiträgen der AfD-Wähler leben, die sie hier in den Dreck gezogen haben. Damit haben Sie wohl keine Probleme!

Mit freundlichen Grüßen
Karin Zimmermann (parteiunabhängig), 53819 Neunkirchen-Seelscheid


Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz kritisiert Ausgrenzung und Polemik gegen Pegida

Im Heute-Journal vom 6. Januar 2015 interviewte ZDF-Moderator Claus Kleber den Buchautor und Psychiater Dr. med. Hans-Joachim Maaz. zdfhj-300x169

Dabei wandte sich der Beziehungsforscher deutlich gegen Verunglimpfungen von PEGIDA-Anhängern, wie sie in den letzten Wochen in Politik und Medien zunahmen. Er bemängelte, daß die Politik bislang versäumt habe, nach den Ursachen des „Problemstaus“ zu fragen, der den Demonstranten unter den Nägeln brenne.

Ausgenzung und Diffamierung seien keine Lösung, vielmehr solle das ernsthafte Gespräch gesucht werden: „Die Leute wollen verstanden sein“, erklärte der ehem. Chefarzt und fügte hinzu: „Meine Angst ist die Spaltung der Gesellschaft hier, im Moment jetzt PEGIDA-Anhänger und die Anti-Demonstranten.“

Dr. Maaz sagte weiter: Bisher dominiert ja eine Politik, leider auch in den Medien, dass es nur abgewertet wird: Das sind jetzt die neuen Bösen, die Feinde, die bekämpft werden müssen, gegen die muss man auftreten...Das macht sich ja gut, wenn man dann glaubt: Wir sind auf der Seite der Guten und das sind die Bösen.“

Quelle und vollständiger Text des Interviews hier:  http://www.schneider-breitenbrunn.de/2015-01/zdf-heute-journal-6-januar-2015-claus-kleber-zu-pegida-im-interview-mit-hans-joachim-maaz/


ZDF-Moderatorin Gundula Gause über Glaube, Gebet und Auferstehung

Sie zählt zu den bekannten Gesichtern des deutschen Fernsehens: die Moderatorin des „Heute-journals“, Gundula Gause. Gegenüber dem evangelischen Magazin „Chrismon“ äußerte sie sich nun über Glaube, Gebet, Gottesdienst und Gottvertrauen:

„Letztlich bleibt alles in Gottes Hand. Ich finde es vermessen, zu glauben, man habe alles selbst in der Hand. Wenn ich im Senegal oder in Kenia diese grenzenlose Armut sehe und zugleich das Gottvertrauen der Menschen, hat das etwas Bereicherndes und Befreiendes. Man spürt eine ganz eigenwillige Nähe gerade der christlichen Afrikaner zu Gott.“ 239982[0-0-1643-1548]-Gundula-Gause

Den Gottesdienst besucht Gundula Gause gemeinsam mit ihrer Familie:

„Das gibt Ruhe und Frieden. In der Liturgie, in den Bibeltexten, in den Liedern und den Predigten ist so viel drin! Im gemeinsamen Vaterunser fühle ich mich aufgehoben. Man kann Trost und Zuversicht finden in Zeilen wie ‚Dein Wille geschehe‘ und ‚Friede sei mit dir‘.“

Zur Sinnfrage erklärt die Moderatorin: „Nicht umsonst hat Gott sich uns Menschen für das Ende seiner Schöpfungskette ausgedacht. Mein Sinn definiert sich über die Familie und den Beruf und mein ehrenamtliches Engagement. Die Gesellschaft ist auf Sinnsuche, und die Kirchen bieten jede Menge ‚Sinn‘ und Lebenserfüllung an.“

Auch zum Tod äußert sie sich in dem Interview: „Es bleibt ein grosser Respekt vor dem Ende des Lebens, aber der Glaube an die Auferstehung schützt uns Christen vor Todesfurcht, zumindest ein wenig. Ich fürchte einen Tod, der mich aus der Mitte des Lebens reissen würde  –  zu einem Zeitpunkt, den man einfach für zu früh hielte“, bekennt sie.

Quelle und vollständiger Artikel von Miriam Hinrichs hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=239980 


Seehofer sprach Tacheles über den vermasselten NRW-Wahlkampf der CDU

Horst Seehofer (CSU) über Röttgens Taktik: „Ich lauf nicht davon, ich lauf erst gar nicht hin

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nahm am Montagabend im „Heute Journal“ des ZDF kein Blatt vor den Mund und rügte im Gespräch mit Moderator Claus Kleber in deutlichen Worten den Wahlkampf seiner Schwesterpartei in Nordrhein-Westfalen.

Im „Nach-Interview“  (dessen Ausstrahlung zunächst nicht vorgesehen war, von Seehofer dann aber erlaubt wurde) antwortete der CSU-Politiker auf die Frage, ob es ein Fehler Norbert Röttgens gewesen sei, den Notausgang nach Berlin offengehalten zu haben:  „Ja, das war ein ganz großer Fehler.

Seehofer fügte hinzu, er habe den CDU-Spitzenkandidaten ausdrücklich vorher vor einer solchen Taktik gewarnt und ihm erkärt, daß dies durchaus nicht Röttgens Privatentscheidung sein könne: „Das trifft die ganze Union. Wenn Sie das nicht korrigieren, wird es uns hart treffen  –  und genauso ist es gekommen.“

Nach Meinung des bayerischen Ministerpräsidenten hätte die CDU in NRW  durchaus gewinnen können:

Der Röttgen hat gegen die Frau Kraft mit einem Verhältnis 37 zu 34 Prozent begonnen“, sagte Seehofer mit Blick auf die Ausgangsposition. „Und innerhalb von sechs Wochen ist das weggeschmolzen wie ein Eisbecher, der in der Sonne steht.“

Seehofers sprach sodann über die wachsende Politikverdrossenheit in unserem Land,  auch weil hochrangige Politiker „weggelaufen seien, obwohl sie für vier, fünf Jahre gewählt worden waren„.

Dies habe die Menschen befremdet. Seehofer fügte hinzu:

„Und dann geht ein Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten her und sagt: Ich lauf nicht davon, ich lauf erst gar nicht hin.  –  Des nehmen die Leut‘ net ab!“

CSU-Politikerin Hasselfeldt unterstützt Seehofers  Kritik

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag,  Gerda Hasselfeldt, hat sich nach dem Klartext-Interview Seehofers hinter ihren Parteichef gestellt:
Horst Seehofer hat vollkommen recht„, sagte Hasselfeldt der „Rheinischen Post“  am heutigen Mittwoch.
Auch die CSU-Politikerin rief die Regierungskoalition zur Ordnung; diese müsse „den Leuten jetzt deutlicher sagen, dass wir auch gut sind für die Zukunft unseres Landes.  Für die Zukunft der Familien, für die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, für ein stabiles Europa. Wir haben bewiesen, dass wir es können. Jetzt müssen wir das tun, wofür uns die Leute gewählt haben: Den Weg in die Zukunft gestalten, sprich: konzentriert arbeiten!“